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Stehbolzen Gebläse

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9 Jahre 9 Monate her #157268 von eglidecascais
Stehbolzen Gebläse wurde erstellt von eglidecascais
NAbend,
nachdem meine schwarze Kunststoffabdeckung auf dem Gebläse-/Wasserkasten einen Riss hat will ich sie ersetzen. Teile beim DB Händler geholt, abgeschraubt und festgestellt, dass die Dichtung mit Silikon o.ä. schon mal abgedichtet wurde, um durch den Riss keinen Wasser einbruch zu haben.#Im Kasten ist überschaubarer Rostansatz, den ich natürlich wegmachen möchte. ABER, ein Stehbolzen ist ab - hier wurde also schon mal gearbeitet.
Ich habe die anderen Schraube alle ordentlich mit Caramba eingesprüht und löse sie morgen.

Es ist nicht beabsichtigt das Armaturenbrett rauszuholen o.ä., so dass man nicht von unten irgendwie herankommt - Fz ist in 2er Zustand.

Meine Frage jetzt: wie gehe ich mit dem abgerissenen Stehbolzen um?

Ist der Bolzen geschweißt oder kann man ihn "rausdrehen" oder kann man ein anderes Gewinde einschneiden?

Gruß Reinhard

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560 SL Bj 1986, Harley DavidsonPan American und BMW R80RT Bj 1985
Portugalreise: 560slblog.wordpress.com/blog/
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9 Jahre 9 Monate her #157269 von chund
chund antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Hallo Reinhard,

leider ist Dein Gebläsekasten nicht im 2er Zustand . Wie auch immer, MORGEN würde ich an die Schrauben auf keinen Fall rangehen, besser noch einige Tage immer wieder mit Rostlöser einsprühen, sonst ist die Gefahr zu gross, dass die anderen auch noch abreissen. Die Bolzen sind eingeschweisst, rausdrehen ist nicht.

Schau´mal hier in der Suche, vor einigen Jahren hat jemand berichtet, wie er die abgerissenen Bolzen repariert hat.

Gruss,
Andreas

Gruss, Andreas

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9 Jahre 9 Monate her #157270 von fkenr
fkenr antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Hallo,

die Bolzen reissen fast immer. Um den Anschweißbolzen fachgerecht zu erneuern mußt Du die Instrumententafel und den Heizungskasten ausbauen.

Setze einfach eine kurze Edelstahlblechschraube etwas 2 cm unterhalb, mit großer U-Scheibe ein. Aber Vorsicht nicht zu Tief bohren.

Gruß Frank



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9 Jahre 9 Monate her #157271 von chund
chund antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Reinhard,

diesen Beitrag meinte ich.

Gruss,
Andreas

Gruss, Andreas

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9 Jahre 9 Monate her #157272 von gelberbenz
Hallo Reinhard
wenn Du die Muttern löst , drehe nur ein wenig nach links und dann wieder nach rechts und wiederhole das Ganze immer wieder.

Und jetzt der Reparaturversuch des Stehbolzens.
Wenn Du das Gebläse heraus hast , schau mal den abgerissenen Stehbolzen an . Falls noch min. 2 Gewindegänge übrig sind , kannst Du eine Blindnietmutter auf den abgerissenen Stehbolzen drehen ( vorher den Kragen oder Rand der Mutter abfeilen ). Jetzt brauchst Du nur das Befestigungsloch des Gebläses ein bisschen aufbohren und kannst mit Hilfe einer Schraube und mehrenen Beilagscheiben den Kasten wieder befestigen.
Mann kann auch eine Gewindehülse kaufen und auf diese ein Aussengewinde schneiden . Auf den verbliebenen Gewindegänge aufschrauben und mit einer Mutter dann den Kasten befestigen.
Natürlich kann man auch ein Loch in den abgerisseen Bolzen bohren und ein Gewinde schneiden . Aber nicht zu tief .

Sei froh das der Wasserkasten nicht duchgrostet ist . Bei der Gelegenheit puste gleich die Ablauflöcher durch.

Grüsse Werni

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9 Jahre 9 Monate her #157273 von Roadstolett
Hallo Reinhard,

in dem Fall bist du möglicherweise am besten beraten, wenn du die drei weiteren Mütter entweder in Ruhe lässt,

- Gedenkpause -


oder - wenn es denn unbedingt sein muss - zum Müttergenesungswerk bzw. zum bevor stehenden Vatertag alternativ zu den vorausgegangenen Empfehlungen die drei Hexagone je an einer Schlüsselfläche mit einem Minischleifer (Dremel) senkrecht nah am Gewinde einschneidest und senkrecht runter in einer Linie amputierst, freilich ohne hierbei das Umfeld zu malträtieren. Anschließend lassen sich die Muttern mit dem in der Vergangenheit tangential geführten Meißel gefühlvoll aufweiten und abnehmen, sofern sich jene zuvor nicht Wernis Hin- und Herbewegungen ergeben haben.

Wenn du Glück hast und es bei dem einen abgerissenen Bolzen bleibt, könntest du z. B.:

1. Von einem Schweißfachbetrieb mit der speziellen Bolzenschweißtechnik einen neuen Bolzen auf den alten, eingeebneten schweißen lassen. Das Problem ist, dass du trotz sehr kurzem Wärmeeintrag ob mit und ohne ausgebauter Fußraumverkleidung keine Kontrolle über deinen heißen Ofen hast. Auch mit dem altnochnichtgedienten Halonlöscher in der Hand und dem laufenden KÄRCHER im Anschlag wäre das Ansinnen unsinnig riskant und so würde ich von der Anstiftung zur Brandstiftung abraten. Doch wenn dann im Brandfall das Altauto lieber abfackeln lassen, bevor du gar einen Pulverlöscher zum korrosionsförderlichen Einsatz bringst.

2. den Austausch deiner Kunststoffabdeckung zur Vollrestauration ausweiten, was ich ob des Aufwands und dem sonst wohl noch halbwegs brauchbaren Erhaltungszustands in diesem Jahrzehnt jedenfalls zurückstellen würde.

3. das Blech in der unmittelbaren Nachbarschaft des Bolzens löchern und wie Franks Plan per Scheibe oder Lasche den Rahmen in Schach halten, was ich ob der Entwertung deines SL gleich einer Kinokarte - knips! - tunlichst durch nicht tun unterlassen würde.

4. nach deinen blecherhaltenden Maßnahmen deine neue Abdeckung montieren und den einen abgerissenen Bolzen für die nächsten Jahre erst Mal vergessen, nachdem du, flugs bevor du den Deckel zumachst, den Bereich am Übergang zwischen dem Gehäuse deiner Hamsterräder und der Karosserie mit Karosseriedichtmittel überlappend klebend abdichtest.

Es liegt an dir.

Winni

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9 Jahre 9 Monate her #157274 von Gullydeckel
Hallo Reinhard,

gib Dir keine Mühe. Von den restlichen 3 werden trotz aller Tricks garantiert noch 2 abreißen und eine fehlt ja eh schon.
Wenn Du keinen Bock auf einen Vollzerleger hast und Bolzenschweißer gerade nicht verfügbar sind: Folgende Maßnahme funktioniert sehr gut.

Die abgerissenen Stummel mit einem Dremel glätten. Dann den kümmerlichen Rest GEWISSENHAFT mittig (die Angabe "mittig" sollte eigentlich reichen, etwas mittig gibts ja nicht) ankörnen und mit vernünftigen Bohrern (2mm und danach 3,3mm) die Stumpen durchbohren.
Aber vorsichtig, damit Du nicht beim Durchbruch unten in wertvolle Teile eindringst.
Dann einfach ein M4er Gewinde schneiden (Kernlochdurchmesser die oben genannten 3,3mm) und Deinen Gebläsemotor mit 4 schönen Edelstahl-Innensechskantschrauben (gut gefettet am Gewinde) befestigen.

Ist in wenigen Minuten gemacht, am längsten braucht der Weg zum Baumarkt um die Schrauben und Bohrer zu beschaffen -
und ja, es gibt im Baumarkt für diesen Fall völlig ausreichende Edelstahlschrauben und vernünftige Bohrer.

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte

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9 Jahre 9 Monate her #157275 von eglidecascais
Guten Morgen und besten dank für die Antworten!

@Andreas,
tatsächlich entspricht der Wasserkasten nicht der Note 2 (hat der Gutachter ja nicht gesehen) - da will ich mit ihm aber hin. Link habe ich gelesen.

@Frank,
an die Variante habe ich auch schon mal gedacht, folge da aber erst einmal Winni`s Hinweis, sollten Probleme auftauchen kann ichs immer noch machen.

@Werni,
bzgl der Behandlung der Muttern - werde es so machen, in der Hoffnung, dass sie halten. Die Blindnietmutter Sache schaue ich mir mal in Ruhe an, wenn das Teil raus ist - eine mögliche Alternative.

@Winni,
tatsächlich verwerfe ich Pkt 1-3 und werde es (fals Blindnietmutter keinen Sinn macht) gem. Deinem Vorschlag 4 machen!

Wenn ich Ergebnisse habe melde ich mich wieder

Gruß Reinhard

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9 Jahre 9 Monate her #157276 von MBN
MBN antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Martin,
aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es gerade diese scheinbaren Kleinigkeiten sind, die der vielen Mühe es doch Wert sind. Man kann es ja als „Schrauber-Laie“ in Ruhe angehen und als Herausforderung betrachten das Spiel zu gewinnen, sodass mit doch relativ geringem Einsatz ein relativ großes Glücksmoment zu Weihnachten erscheinen könnte.

Deinen Tipp [3,3 mm Loch bohren und Gewinde bohren (nicht schneiden)] als letzten Notausgang finde ich gut und werde ich mir gut merken. Beim C180 ist mir nämlich letztens ein neu angehefteter Stehbolzen zur Montage eines Kunststoffinnenkotflügels wieder abgebrochen. Künftig werde ich zunächst versuchen diese Kunststoffmuttern einfach wegzudremeln, wenn sie sich quer stellen. Vor dem Glätten der Stummel würde ich die Umgebung noch mit Fett bestreichen, damit Eisenspäne aufgefangen und abgewischt werden können.

Michael

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : MBN am 05-12-2016 10:16 ][ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : MBN am 05-12-2016 10:42 ]

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9 Jahre 9 Monate her #157277 von MBN
MBN antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Es gibt auch Blindnietbolzen.

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9 Jahre 9 Monate her #157278 von fkenr
fkenr antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Hallo,

"4. nach deinen blecherhaltenden Maßnahmen deine neue Abdeckung montieren und den einen abgerissenen Bolzen für die nächsten Jahre erst Mal vergessen, nachdem du, flugs bevor du den Deckel zumachst, den Bereich am Übergang zwischen dem Gehäuse deiner Hamsterräder und der Karosserie mit Karosseriedichtmittel überlappend klebend abdichtest."

Da kann ich nur von abraten.

Der Lüfter erzeugt einen sehr hohen Staudruck. Das Dichtmittel müsste also
dick, fett und breit aufgetragen werden, damit die Reparatur auch hält.

Das Zeug bekommt man dann im Falle einer Repartur nur sehr schwer wieder ab.

Gruß Frank




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9 Jahre 9 Monate her #157279 von eglidecascais
Martin,
Deinen Hinweis hatte ich bei meiner Antwort überlesen.
Jetzt hoffe ich mal, dass die vorhandenen Stehbolzen stehen bleiben und danach schau ich mir die Grundlage an. Deinen Hinweis habe ich aufgenommen und mit viel Vorsicht sollte das funktionieren.

Nachdem man mir hier verschiedentlich den Hinweis gab, sehr vorsichtig zu bohren meine Frage:
welche Teile liegen denn darunter?

Gruß Reinhard

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9 Jahre 9 Monate her #157280 von MBN
MBN antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Reinhard,
wie vorsichtig muss man denn sein, um Martins Hinweise aufzunehmen? Martin hat das doch ziemlich genau beschrieben und dafür nicht mal 10 Zeilen benötigt? Außer meiner Ergänzung, das Gewinde zu bohren, sehe ich keine Probleme.

Michael

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9 Jahre 9 Monate her #157281 von Roadstolett
Hallo Reinhard,

wie meistens gibt es mindestens so viele Meinungen wie Nasen am Tisch sitzen und jede hat gute Gründe für den besten Riecher. Nachdem für dich vor Abnahme deiner Abdeckung die Welt und damit dein SL soweit in Ordnung schien, ist zunächst festzuhalten, dass sich die Lage demgegenüber (noch) nicht verschlechtert hat. Eine Verschlechterung könnte jedoch etwa genau dann eintreten, wenn du einen weiteren oder zwei weitere oder drei weitere Gewindebolzen abreißt, was es ob der Folgen tunlichst etwa durch nichts tun zu vermeiden gilt. Da kein Notfall erkennbar ist, weswegen ein Ausbau der Hamsterräder angezeigt wäre, würde ich mir, wie bereits verkündet, gut überlegen, ob derzeit die drei anderen Mütter von ihrem angestammtem Platz mit Gewalt entfernt werden müssen oder ob Mann sich in diesem Fall nicht besser zunächst in Gelassenheit übt, indem Mann die Dinge erst mal lässt wie sie sind. Dein Wasserkasten ist nicht im Neuzustand, aber er ist nun auch nicht ganz so desolat, dass eine sofortige Großraumsanierung unumgänglich wäre. Nicht nichts aber nicht viel wäre blöder, als wenn der in guter Absicht beabsichtige Wechsel deiner Abdeckung in einer Atomisierung deines Innenraumes münden würde. Das kann Mann freilich machen, muss Mann aber (noch) nicht.

Frank schrieb - auszugsweise:

"Der Lüfter erzeugt einen sehr hohen Staudruck. Das Dichtmittel müsste also
dick, fett und breit aufgetragen werden, damit die Reparatur auch hält.

Das Zeug bekommt man dann im Falle einer Repartur nur sehr schwer wieder ab."

Wohl wissend, dass nicht mit einem Kleber zwischen den Anlageflächen verklebt wird, was ich nicht wollen würde, wäre der tiefere Sinn, dass die wahrhaftig dichterische Masse verbindlich hält. Ein Preis dafür wäre, dass die anvisierte Lösung aus der Kartusche, wenn überhaupt, dann bei der wann und von wem auch immer durchzuführenden Rundumsanierung rückgebaut werden muss, was mir im Vergleich zu vier abgerissenen Bolzen und im Hinblick auf die derzeitige Umfahrung einer Großbaustelle als gangbarer Weg erscheint. Die Schwerkraft ist trotz Staudruck auf deiner Seite, so lange die Bolzen nicht etwa deshalb abreißen, weil sich die hovercraft Hamsterräder über deine Karosserie auf der Erde abstützen.

Wenn es auf die Zerstörung der Originalität nicht so sehr ankommt, dann könnte auch die rechts im Bild erkennbare, eher vertikal stehende Blechpartie elegant mit der Lochzange beim Zugriff in Sekundenschnelle elegant wie spanfrei gelöchert werden, um durch jenes Loch mittels Verschraubung einen Halter so zu befestigen, dass jener von oben der Sache seinen Stempel aufdrückt. Vorteil wäre, dass keine spanende Bohrung in die Tiefen erfolgen muss, Nachteil, dass das Loch, wenn es erst Mal drin ist. drin ist und bei der wann und von wem auch immer durchzuführenden Rundumsanierung ggf. rückgebaut werden muss, will Mann das Loch nicht etwa als ein Nichts mit Rand tolerieren, was mir im Vergleich zu vier abgerissenen Bolzen und im Hinblick auf die derzeitige Umfahrung einer Großbaustelle gleichfalls als gangbarer Weg erscheint, aber nicht meiner zunächst bevorzugten Route entspräche.

Winni

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9 Jahre 9 Monate her #157282 von Marcel
Marcel antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Moin zusaamen,

hier ein paar Bilder wie es darunter/darüber aussieht.
Gruß
Marcel

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Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90

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9 Jahre 9 Monate her #157283 von MBN
MBN antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Reinhard,
du könntest auch versuchen eine Gewindestange durch das Gewinde (auf deinem Bild oben rechts) zu drehen. Das gleiche in das Gewinde links davon. Von unten dann mittels zweier Muttern eine Kunststoffleiste unterlegen und befestigen. Eine sogenannte Pendelstütze (Winnis Stempel) könnte sich dann an dieser Kunststoffleiste und dem abgebrochenen Stummel abstützen. Mit zwei Hutmuttern am anderen Ende der Gewindestange die schwarze Abdeckung wieder befestigen.

Das hätte zur abdichtenden Methode den Vorteil, dass das Rosten eingedämmt werden könnte, indem Z.B. 3 Monate Fluidfilm in die Falze ziehen darf, um dann mit Mike-Sanders seinem Fett nachzuarbeiten.

Die 10 oder 12 oder noch mehr Blechmuttern zur Befestigung der schwarzen Abdeckung würde ich mit MS-Fett einstreichen, damit das Blech dort durch etwaige Lackbeschädigungen konserviert ist.

Michael

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9 Jahre 9 Monate her #157284 von Gullydeckel
Hallo Reinhard,

Wenn ich mich recht entsinne, dann ist unter den (oberen) Stehbolzen der Klimakondensator oder der Heizungswäremtauscher, aber mit komfortablem Platz. Da muss man nicht übervorsitig sein, nur sollte man beim Bohren nicht drücken wie ein Ochse. Mit dem dünnen Bohrer angefangen, geht das auch sehr geschmeidig, schnell und ohne Gewalt.
Die Platzverhältnisse kann man gut erahnen, wenn man das Gebläse draußen hat.

Prinzipiell wäre aber der Ansatz alles so zu lassen wie es ist und auf die 4. Schraube einstweilen zu verzichten, eine überdenkenswerte Option. Du wärst nicht der Erste, der nach dem Ausbau des Lüfters wochenlang schlechte Laune hat, weil man darunter dann Zustände sieht, die man so nicht sehen wollte (ich rede da z. B. von mir).

Der letzte Ansatz von Winni ist eine nähere Betrachtung wert und kann ggf. auch von anderen Restaurateuren hier im Forum mal diskutiert werden. Das Problem mit den Stehbolzen hat ja irgenwann jeder. Auch ein ganz oder teilweise weggefaulte Rand ist eher die Regel als die Ausnahme. Eine Art Adapter wäre da doch hilfreich, zumindest um die Zeit bis zur nächsten Totalsanierung würdevoll und technisch richtig zu überbrücken.
Also eine Art Kragen (Material nach Wahl, nur Alu sollte es nicht sein), der sich auf der Öffnung durch ein Verklammern gegen die Unterseite irgendwie befestigt, auf dem man dann das Gebläse festschrauben kann.
Das Ding wäre dann im Sortiment bei Frank dem SL-Shop oder Motorform bestimmt der Renner.

Hätte ich mein Auto in Reichweite, dann läg der Lüfter schon daneben und ich hätte bereite Maß genommen. Muss heute Abend mal in meinen Bildern wühlen. Irgendwo habe ich Detailaufnahmen.

Grüße Martin

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9 Jahre 9 Monate her #157285 von Roadstolett
Hallo Martin,

eigentlich wollte ich nach meinem Beitrag No. 1300 eine kleine Pause einlegen, aber nun komme ich doch nicht umhin, dir flugs mitzuteilen, dass bei deinem Unterfangen eine Gefahr, den Klimakondensator anzubohren, in Ermangelung dessen Reichweite nicht zu befürchten ist. Verdampft nochmal! Mach endlich mal deine Hausaufgaben! Und damit ist nicht der Kehraus im R/C 107-Aggregateüberholzentrum Brauschweig gemeint.

Winni

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9 Jahre 9 Monate her #157286 von Gullydeckel
jaja...
...Verdampfer

Verdampft nochmal!



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9 Jahre 9 Monate her #157287 von Ragetti
Ragetti antwortete auf Stehbolzen Gebläse
Die Stehbolzen werden/wurden im Einzelteil auf das Blech aufgepunktet (geschweisst) , erst danach wurde der Vorbau komplettiert.
Im Reparaturfall wird man mit einem Bolzenschiesser nicht durch die Öffnung kommen (zumindest nicht im erforderlichen 90 Gradwinkel), deshalb wird im Reparaturfall ein Loch genau an der Stelle des abgebrochenen Bolzend gebohrt und ein Bolzen mit Bund ans Blech angeschweisst/geheftet.
Alternativ kann man auch eine metr. Schraube nehmen, dies ist aber für manche wegen der Orschinalität verpönt.


Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix

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