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Pagodenschnäppchen
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So lange Mann Restaurationsarbeiten nicht gewerblich in gewinnbringender Absicht betreibt, ist es nicht einzig eine Frage der Wirtschaftlichkeit, was Mann selber macht, wenn es die Voraussetzungen zulassen, sondern allem voran die nicht immer im Vordergrund gleich erkennbare und auch nicht permanent präsent erlebbare Freude an der Arbeit an sich, die Mann selbst oder im Verbund mit anderen geleistet hat oder zu leisten im Begriff ist. Die innere Verbindung und damit die Beziehung zu einem selbst gar im Zustand 4+* über die HU gebrachten Fahrzeug ist unbeschreiblich höher als die Beziehung zu einem vom Messestand weggekauften Zustand 1.
Es trifft sicher zu, dass exorbitant teuer nicht automatisch exorbitant gut und dass günstig nicht zwangsläufig billig im Ergebnis sein muss. Es gilt, bei der Vergabe von Leistungen zu den Handwerkern zu finden, die ihre Erfüllung hauptsächlich darin finden, sich für gute Arbeit derer angemessenen entlohnen zu lassen. Vertrauen kann mehr wert sein als eine projekt- wie fotografisch und schriftstellerisch meisterhaft durchgeführte Dokumentation, welche es freilich nicht umsonst geben kann. Es sei denn, Mann macht es selbst. Aber dann so, dass es nicht umsonst ist.
Nach wie vor weiß Mann dann, was Mann hat, wenn Mann es selber macht. Oder das Projekt leitet.
Winni
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Je volltönender diese Päpste und Alleswisser auftreten, um so mehr mißtraue ich ihnen.
Ein Bekannter eines Freundes kaufte die Pagode eines TV Starmoderators, die einer dieser superdooper Edelrestaurateure 8 Jahre vor Verkauf für ein Heidengeld restaurierte, die Karre war fast eine Grotte, bei der dann wieder notwendigen neuen Restauration stellte sich Pfusch (natürlich an im Fertigzustand unsichtbaren Stellen) heraus, der einer Buschwerkstatt in Süd-Turkmenistan entsprach.
Ich helfe selbst bei der Demontage und Montage meiner Autos und nehme mir einige Kleinteile zur Überholung mit, überwache aber jeden Schritt.
Ich habe mich vor einigen Jahren derart über das dumme Geschwätz einiger "Blechpäpste" aufgeregt, dass ich bei der Fahrzeugakademie Schweinfurt einen Blechbearbeitungskurs belegte. Dies hatte mindestens das Ergebnis, dass mir hier keiner dieser Edelschwätzer mehr einen Knopf an die Backe nähen kann.
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- Nichtschwimmer
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On 2016-11-28 14:45, gerd wrote:
wer will schon echten Zustand 1? Ein Produkt das man nicht fährt, bzw. nach ein paar Tausend Kilometern keine 1 mehr ist (Ich rede vom echten, nicht "begutachtetem" Zustand 1 im Kurzgutachten)
Ein Fahrzeug auf 98% zu bringen, kostet 75 % des Preises es auf 100% zu bringen. Ich bin einfach zu pragmatisch für sowas.
Die Pagode die ich zeigte, war nachher ein echter und alltagstauglicher Zweier.
Mehr als echten Zustand 2+ möcht ich gar nicht haben. Der ist schon schwer genug zu erhalten, wenn man die Autos wrklich nutzt, nicht bei jedem Regenschauer in Depressionen verfällt, oder beim geringsten Kratzerchen fast einen Herzstillstand bekommt. Für mich ist ein Oldtimer ein Spielzeug, kein Vitrinenstehzeug.
Nebenbei bemerkt, ich habe in den letzten Jahren kein einser Auto der so vielgerühmten Firma Kienle auf deren Messeständen gesehen.
Da hast du Recht, wer will das schon. Das Problem ist, wenn ich dabei bin nimmt der Perfektionist in mir Überhand. Nachdem der Ponton fertig ist (natürlich Zustand 1), habe ich mir beim E-Type vorgenommen es lockerer anzugehen - mit bescheidenem Erfolg: doch wieder chemische Entrostung und KTL, an der Hinterachse friemele ich schon 2 Wochen rum, das Ding wird perfekt. Wahrscheinlich liegt das an meinm schlechten Umgang, meine Oldtimerkumpels sind noch schlimmer. Das gute an der Sache ist, mit der Zeit kommen die Kratzer und der Dreck und dann macht das Fahren wieder Spass.
Weil ich fast alles und vor allem die Schweißarbeiten selbst mache, braucht mir auch keiner war zu erzählen - egal ob er einen Ballon aufbläst oder mir erzählen will, dass alles kein Problem ist und schnell gemacht ist.
Die sog. Edelrestaurateure sind zum guten Teil Beutelschneider, die auch nur pfuschen oder das Gelump in Bulgarien machen lassen. Wenn man mit der Restauration Geld verdienen will, muss die Produktion möglichst billig und das Auto von außen shiny sein.
Udo
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Nun, die Schwingen an seinen Radläufen waren aus Spachtel fein nachmodeliert, wie für mich unschwer zu erkennen war. Ich hab lieber nix dazu gesagt und ihm für seinen W198 trotzdem meine Bewunderung ausgesprochen
Michael
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette
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Besichtigung 600er
Wolfgang[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 29-11-2016 09:57 ]
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Die warten auf reiche Leute ohne Ahnung von Technik um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
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