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Pagodenschnäppchen
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also ich folge auch zumindest tendenziell eher deiner Kalkulationsgrundlage oder Udos vollakademisch durchkalkulierter ersten Isterwartung, nachdem ich über keine kunsthandwerklich begnadeten Karosseriebauer zur Mindestlohnvergütung verfüge, welche ihren Pass und damit ihre Familie lebend erst dann wiedersehen, wenn der W 113 mit dem Sportmotorentferntverwandten vom vereidigt sachverständigen Schwager im Unruhestand auf Zustand 1 mit Sternchen taxiert wurde.
Tchuss Winni
PS/kW: Obwohl der W 107 gegenüber allen SL Vorgängern das eindeutig mit riesigem Abstand bessere Auto ist, kommt er nicht entfernt an die klassische Machart und damit an die herzergreifende Wirkung eines W 121, W 113 oder gar einem der W 198 heran.
Zu einem Großteil führe ich dies nicht zuletzt auf die jedenfalls vordergründig und bei oberflächlicher Betrachtung der Oberfläche geschäumte wie folierte Instrumententafel zurück. Während bei blechern gehalten und in Wagenfarbe lackiert sowie mit Chrom applizierten Rundinstrumentenblechtafeln lautlos die Herzen höherschlagend die Musik spielt, taugt das Tafelgeschirr im W 107 gerade mal dazu, seine Birne anzuschlagen. Ich warte sehnsüchtig auf den Braunschweiger oder sonstwo bastelnden Veredler, der dem W 107 ans Kunstleder geht und die zwischen den A-Säulen klemmende Katastrophe in Stücke reißt. Dahinter findet sich reinstes Metall und damit die ideale Grundlage, um davor ein mehr als nur ansehnliches Blechteil zu formen, in welchem in Chromring gefasste Rundinstrumente mit Nadelstreifenzifferblättern mit gleichfalls runden wie chromgefassten Kontrolllampen den Fahrer nicht nur beherbergen, sondern sinnierend ob der Schönheit und des Glanzes auf der Wagenfarbe faszinieren.
Da gibt es Müllberge an unsinnigem absolut nicht Zubehör für die Wagen 107, aber dort, wo akuter Handlungsbedarf herrscht, herrscht schweigen im Wurzelnuss- und Zebranomischwalde.
ATF-Martin: Wer, wenn nicht du? Wann sehe ich deine Erstbemusterung?
Oder wer macht sich ans Kunstwerk und katapultiert auf einen Streich den Wert seines Plaste-107ers ins schier Unendliche?
Herr, es ist Zeit.
PS2: Ulli, hast du mal deinen Ölsumpf durchforscht, ob es dazu nicht bereits Bilder gibt? Herrgottnochmal! Für die weltumspannende Katastrophe muss es doch eine fertige Lösung geben!
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Ich hab die Finger davon gelassen. Das Auto tauchte irgendwann bei uns auf und wurde für 35 verkauft.
Nach nicht bestätigten Infos steht das Auto heute als Eye Catcher in dem selben Zustand in einer Empfangshalle einer Firma.
Es gibt einige Möglichkeiten, dieses Auto zu verwerten. Restauration ist nach meiner Meinung nur für jemand interessant, der alles selber macht, Spaß daran hat und dieses Auto mind. 10 Jahre sein eigen nennen will.
Allerdings ist der Preis maßlos überzogen. Während gute Pagoden in Übersee unser Preisniveau haben, verhält es sich mit "Schrott" anders. Die sind deutlicher günstiger noch zu finden.
Hier haben sich ein paar findige gesagt: Irgendein verrückter Deutscher springt schon an.
Ähnlich ist es inzwischen mit unseren 107ern. Einen guten zu finden in Übersee wird immer schwerer und mit allen Nebenkosten ist hier nicht wirklich mehr was zu holen als Schnäppchen.
Für den Amy spricht häufig nur noch die Substanz.
Rostfreie aber versandete Kisten aus Arizona oder "geschönte" 107er bekommst noch mit Nebenkosten für 20 rüber. Darunter ist sowieso Basteln angesagt. Wie erwähnt, die Substanz machts noch interessant, nicht mehr der Preis.
Ich habe in letzter Zeit einige Amys gesehen, die der eine oder andere Schlaumeier ( weil gescheiter als alle anderen und nur auf den Preis fixiert ) rübergeholt haben. Die Dinger waren alle gut für ein Böses Erwachen. Kann man nur sagen: Wer billig will, bekommt auch billig.
Bei meinem Amy haben viele damals gesagt: Viel zu teuer, bekommst wesentlich günstiger. Ich weiß warum ich ihn geholt habe und den Preis hingelegt habe. ( ich gehoere zu den schrägen Typen, denen die Amy Ausführung gefällt )
Zustand 1 für 80 ist zwar übertrieben ( egal ob Amy oder EU ) , aber einen guten 2 bekommst allemal für das Geld. Die Kiste sehe ich nicht als relevant an. Aber: Er wird einen verrückten finden
Peter
Nobody is Perfect ! Ich steh auf den 107er im Amy-Look. Klingt komisch, ist aber so.
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Ich habe auch geschrieben mehr als € 100.000 . In jeden fall bekommt man tatsachlich ein teuerer W113 ...die Preissen sind okay...fur fast neuer W113...es lohnt sich durchaus...ich habe jedenfall kein platzvergnugen in dieser Benz...deswegen habe ich meinen 300SL verkauft..die Rucken und Nacken funktionieren nicht mehr so elastisch ..
Gruss Willem
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Udo
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hattest du heute einen harten Tag, dass du so milde gestimmt bist, dass du mir mehr als einen Radwechsel ohne Gewindeschaden zutraust? Oder hattest du etwa vielmehr einen ganz besonders komfortablen Tag, so dass du deine überschüssige Energie hier im Forum unter deinen virtuellen Freunden versprühen musst und meine empfindliche Seele torpedierst?
Kaum ist der Hilfssheriff außer Landes schon tanzen die Mäuse auf den Tischen.
Da hilft es wohl nur, künftig nur noch bis zum ersten Komma zu lesen.
Winni
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Solche Blecharbeiten wie oben im Video sind kein Hexenwerk da viele Teile gekauft wurden.
Guter Freund von mir Arbeitet beim Helmut Feierabend in Würzburg als Karossenbauer der ist ein Künstler in seinem Job. Beim Feierabend werden grossteils Vorkriegsfahzeuge Restauriert.Die Kommen teils bloss noch in Fragmenten dahin da werden Blechtafeln zu Motorhauben Trittbretter Kotflügel gedengelt und dann verzinnt....und das ist ne Kunst....die Kostet dann aber auch sechsstellig...
Klaus
Gruß Klaus
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verkauft wird da auchOn 2016-11-26 23:37, Klaus68 wrote:
Solche Blecharbeiten wie oben im Video sind kein Hexenwerk da viele Teile gekauft wurden.
Guter Freund von mir Arbeitet beim Helmut Feierabend in Würzburg als Karossenbauer der ist ein Künstler in seinem Job. Beim Feierabend werden grossteils Vorkriegsfahzeuge Restauriert.Die Kommen teils bloss noch in Fragmenten dahin da werden Blechtafeln zu Motorhauben Trittbretter Kotflügel gedengelt und dann verzinnt....und das ist ne Kunst....die Kostet dann aber auch sechsstellig...
Klaus
um den bin ich schon ein paarmal rumgedackelt mit der Zunge am Boden
leider nicht meine Preisklasse aber Bella Machina
www.feierabend-wuerzburg.com/fahrzeugang...ral-4000-coup%C3%A9/
Gruß Klaus
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da unterschätzt du die handwerkliche Kunst dem Anschein nach aber gewaltig. So lange du ein Neuteil nicht einfach mit Passstiften ans Altblech hängen kannst und wenn nach der Lackierung die Arbeit in einem guten Licht erscheinen soll, dann gehört da wohl mehr dazu als du es dir mit oder ohne SATA in der Hand ausmalen kannst.
Versuch doch einfach mal ohne Unfallverzug an deinem SL C nur eine Seitenwand zu ersetzen. Nimmst einfach ein original MB Neuteil, das passt dann von den Sicken bis zum Dach. Also ganz einfach. Oder auch nicht.
In der Theorie ist alles easy peasy, aber die Tücken des Objekts zeigen objektiv dem Subjekt bei der Arbeit wo das Daimler Stöckle und der Hammer dazu hängt.
Du kannst aber auch ganz einfach einsteigen und erst mal eine Stange Zinn aufs Blech drücken.
Winni
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On 2016-11-26 20:45, Nichtschwimmer wrote:
Wenn man dann noch Leute hat, die den Lack, den Chrom, das Leder, die Technik etc. ebenso genial wie kostengünstig hinbekommen, kann man sich ins Restaurierungsgeschäft wagen. Außer dem Winni fällt mir hier niemand ein, der so was drauf hat.
Udo
Ich rede aus der Praxis Udo, die o.g. Pagode schein substantielle in recht gutem Zustand zu sein,
das sie auf den ersten Blick so schlimm aussieht, ist ein großer Vorteil gegenüber einem zugespachtelten und dilettantisch restaurierten Teil das auf Bildern wesentlich besser aussieht.
Vor zwei Jahren hatte ich eine solche sog. "California Pagode" also eine ohne Verdeck und im Verdeckbereich ganz anderen Blechen. Wir haben einen Lieferant für die Umbauteile gefunden (incl Verdeck und Gestänge Teile für 10T€) Die Substanz war ebenfalls gut (Bilder kann ich Dir gerne auf Wunsch einmal schicken) Bei einem Kaufpreis von knapp 20E stand sie dann komplett und fachmännisch restauriert für 80€ (incl. Kaufpreis) da. Sie war für einen Freund, der sie heute ganz begeistert fährt.
Hier mal ein Bild, demontiert, teilgesandstrahlt, die restlichen Flächen wurden abgeschliffen (da war ordentlich Spachtel) danach kamen die Schweissarbeiten.
Ich rede also nicht aus der Theorie heraus, sowas verkneife ich mir lieber.
Die Pagode ist ein einfaches Auto, der o.g. genannte Maserati Mistral ist da eine ganz andere Nummer, viel komplexer, Teile kaum und nur sündhaft teuer zu bekommen, eine technische Überholung kostet da das fünffache im Vergleich zu einer Pagode.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 28-11-2016 10:41 ]
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ich kenne zwar den vorgefundenen Ausgangszustand der von dir ins Licht gerückten California-Pagode nicht, aber es hat doch zumindest den hellen Anschein, dass der Zersetzungsprozess des von Schaltgetriebedriver Wolfgang vorgesetzten bzw. vorgelegten einst horizontblauen nun amerikanischen Albtraums offenkundig so weit fortgeschritten ist, dass hier in Ermangelung ausreichend brauchbarer Reste weniger eine klassische Rest Aura Tion ansteht, sondern dass hier vielmehr zunächst ein systematischer Wiederaufbau der Rahmen- Bodenanlage auf einer Richtbank bzw. Zusammenschweißlehre begonnen werden sollte, zumal bereits die Bilder nicht nur erkennen lassen, dass sich die Bodenbleche vollständig verkrümelt haben, sondern die für die Karosseriestruktur von besonderer Bedeutung sein sollenden Längsträger nicht nur innen vom Zahn der Zeit oder wem auch immer offenkundig so dermaßen angeknabbert sind, dass dort weder mit anpassen und einsetzen von Teilstücken noch mit einschweißen eines kompletten Neuteils einfach ein Staat bzw. eine tragfähige Struktur zu machen ist.
Üblicherweise ist bei einer Bestandaufnahme zu ermitteln, was zu tun ist. In dem Fall ist es einfacher festzustellen, welche Partie noch brauchbar ist. Da bleibt wenig übrig. Was Mann auf den Bildern sieht genügt mir, um mir den überwiegend nicht vorhandenen Rest ausmalen zu können.
Wer diese Karosterie wiederbeleben will, der muss die Struktur aus innerster Tiefe heraus neu aufbauen. Ich sehe das ähnlich der Restauration eines Fachwerkhauses: Es gibt Häuser, da mag entkernen und ausbessern des Fachwerks mit Neubefüllung der Gefache ein vernünftiger Ansatz sein. Und dann gibt es Häuser mit durchaus erhaltenswerten Elementen, die aber besser mit dem ganzen Hausrest sorgsam abgetragen werden und in einen Neu(auf)bau integriert werden sollten - von den Kosten und dem Ergebnis die mutmaßlich weitaus bessere Lösung. Da wir in der Olddaimlerszene (noch) keinen Denkmalschutz haben, sind wir hier wesentlich freier in den Gestaltungsmöglichkeiten eines germanischen Wiederaufbaus.
Machen kann Mann alles, aber zu einem wirtschaftlichen Wunder gibt es weitaus bessere Karosserien als diese, an denen Mann sich dann immer noch mehr als einem lieb und recht sein mag austoben kann. Ergänzt Mann eine andere, restaurierte Karosserie um diese Fahrgestellnummer und verpflanzt in eine bessere Basis dann nach Überholung des Schnäppchens ggf. matching numbers Aggregate, so wäre dies ein anderer, nach meiner Ersteinschätzung besserer Ansatz als unmittelbar diesen Fe2O3-Resten seine Lebenszeit oder mehr oder minder große Teile seines Vermögens zu opfern.
Winni
PS/kW: Wenn Udo "Außer dem Winni fällt mir hier niemand ein, der so was drauf hat." schreibt, dann rätsle ich noch, ob ich mich unverdientermaßen geehrt oder mutmaßlich gleichfalls unverdientermaßen an meiner ölverschmierten Nase herumgeführt fühlen sollte. Der ist einfach unberechenbar, der Udo - und setzt trockeneiskalt auf meine Dyskalkulie. Ich mag ihn ja, aber ob wir so Freunde werden, das steht in den Sternen...
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Uns war nach eingehender Prüfung mit dem Schichtdickenmesser (der teilweise nicht mehr anzeigte und ein dickerer Magnet hermusste um überhaupt festzustellen, dass noch Blech da war) klar, dass das viel mehr da war unter dem glänzenden Lack nach Behandlung durch einen Spachtelkünstler.
Exemplarisch ein Bild nach dem Sandstrahlen, diese Ecke sah einwandfrei aus, der Spachtler konnte wirklich was:
www.sternzeit-107.de/modules.php?op=modl...000496.jpg&AtchNum=0
Oben sieht man schön den fetten Spachtel. Der Spengler, ein Mann Mitte 50 und Könner seines Fachs, kam für drei Wochen aus Polen und schnitt solche Teile großflächig heraus und dengelte sie passgenau nach und schweißte sie autogen Stoß auf Stoß ein.
Leider hab ich kein Bild mehr vom Urzustand
Der Unterboden war noch sehr gut, hier musste lediglich ein neues Blech rechts im Fußraum eingesetzt werden, eine Stehwand nach vorne wurde ebenfalls vom Spengler selbst hergestellt. Der polnische Spengler war selbstständig, wir sorgten für Logis, er arbeitete für 25€ die Stunde ca 60 Stunden die Woche und verdiente da weitaus mehr als in Polen
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 28-11-2016 12:45 ]
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Udo
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Ein Fahrzeug auf 98% zu bringen, kostet 75 % des Preises es auf 100% zu bringen. Ich bin einfach zu pragmatisch für sowas.
Die Pagode die ich zeigte, war nachher ein echter und alltagstauglicher Zweier.
Mehr als echten Zustand 2+ möcht ich gar nicht haben. Der ist schon schwer genug zu erhalten, wenn man die Autos wrklich nutzt, nicht bei jedem Regenschauer in Depressionen verfällt, oder beim geringsten Kratzerchen fast einen Herzstillstand bekommt. Für mich ist ein Oldtimer ein Spielzeug, kein Vitrinenstehzeug.
Nebenbei bemerkt, ich habe in den letzten Jahren kein einser Auto der so vielgerühmten Firma Kienle auf deren Messeständen gesehen.
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On 2016-11-28 14:28, Nichtschwimmer wrote:
Gerd, meine Schätzung hat sich auf Restauration zum Zustand 1 bezogen, unter "1" verstehe ich einen echten Zustand 1. Bei der Pagode hier muss dazu jedes einzelne Teil restauriert oder ersetzt werden. Natürlich geht es billiger, dann wird´s aber zwangsläufig schlechter. Ich halte 80 - 100 tEUR für realistisch und zwar ohne Beauftragung von Apotheken. Die Zahlen basieren auf konkreten vergleichbaren Restaurationen.
Udo
Sehe ich ähnlich, renomierte gute Pagodenspezialisten wie Stickel, Grosser oder Mechatronic nehmen mindestens 150000, Läden wie Brabus und Kienle sicher mindesten 200000+ .
Das vorgestellte Wrack ist so schlecht das praktisch nichts mehr übernommen werden kann .
Ich würde wenn ich denn eine Restauration überhaupt in Erwägung ziehen würde immer nach einer blechmäßig richtig guten Basis suchen, die beginnen bei ca. 40000 .
Wolfgang
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 28-11-2016 15:08 ]
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Gerade einer der genannten (den nenn ich nicht öffentlich, hab keinen Bock auf Ärger), ist mir äusserst suspekt, da wird ebenso Vermögenden wie Unwissenden das Geld mal so richtig aus der Tasche gezogen.
Wenn ich dann das ganze Gelaber von Künstlern und Blechgöttern höre, kräuseln sich mir die Nackenhaare. Solides Handwerk ist gefragt, nimm mal einen von den Blechgötterkünstlern zur Seite, da steht deren Gehalt mal meilenweit von dem Hokuspokus weg. Da kenne ich auch so einen "Edelrestaurateur" der seinen Jungs mal gerade 12 Euro die Stunde zahlt.
Die können alle gerne reich werden, von meinem Geld auf jeden Fall nicht.
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Wolfgang
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So lange Mann Restaurationsarbeiten nicht gewerblich in gewinnbringender Absicht betreibt, ist es nicht einzig eine Frage der Wirtschaftlichkeit, was Mann selber macht, wenn es die Voraussetzungen zulassen, sondern allem voran die nicht immer im Vordergrund gleich erkennbare und auch nicht permanent präsent erlebbare Freude an der Arbeit an sich, die Mann selbst oder im Verbund mit anderen geleistet hat oder zu leisten im Begriff ist. Die innere Verbindung und damit die Beziehung zu einem selbst gar im Zustand 4+* über die HU gebrachten Fahrzeug ist unbeschreiblich höher als die Beziehung zu einem vom Messestand weggekauften Zustand 1.
Es trifft sicher zu, dass exorbitant teuer nicht automatisch exorbitant gut und dass günstig nicht zwangsläufig billig im Ergebnis sein muss. Es gilt, bei der Vergabe von Leistungen zu den Handwerkern zu finden, die ihre Erfüllung hauptsächlich darin finden, sich für gute Arbeit derer angemessenen entlohnen zu lassen. Vertrauen kann mehr wert sein als eine projekt- wie fotografisch und schriftstellerisch meisterhaft durchgeführte Dokumentation, welche es freilich nicht umsonst geben kann. Es sei denn, Mann macht es selbst. Aber dann so, dass es nicht umsonst ist.
Nach wie vor weiß Mann dann, was Mann hat, wenn Mann es selber macht. Oder das Projekt leitet.
Winni
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Je volltönender diese Päpste und Alleswisser auftreten, um so mehr mißtraue ich ihnen.
Ein Bekannter eines Freundes kaufte die Pagode eines TV Starmoderators, die einer dieser superdooper Edelrestaurateure 8 Jahre vor Verkauf für ein Heidengeld restaurierte, die Karre war fast eine Grotte, bei der dann wieder notwendigen neuen Restauration stellte sich Pfusch (natürlich an im Fertigzustand unsichtbaren Stellen) heraus, der einer Buschwerkstatt in Süd-Turkmenistan entsprach.
Ich helfe selbst bei der Demontage und Montage meiner Autos und nehme mir einige Kleinteile zur Überholung mit, überwache aber jeden Schritt.
Ich habe mich vor einigen Jahren derart über das dumme Geschwätz einiger "Blechpäpste" aufgeregt, dass ich bei der Fahrzeugakademie Schweinfurt einen Blechbearbeitungskurs belegte. Dies hatte mindestens das Ergebnis, dass mir hier keiner dieser Edelschwätzer mehr einen Knopf an die Backe nähen kann.
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