Sprache auswählen

Leder von den Sitzen entfernen?

Mehr
10 Jahre 8 Monate her #143120 von terje1607
Nein Leder ist eigentlich ok und ich habe die Schrauben heute aufbekommen...
Sattler ist mittlerweile auch gefunden der dies für mich macht.
Er sagte auch das dies eher eine kleinere Sache ist... Denke eher das der erste
Sattler der falsche war 😉
Möchte mich aber noch bei euch für die vielen hilfreichen Kommentare bedanken!
Grüße Torben



500 SL Baujahr 1985 Triple Black

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Jahre 8 Monate her #143121 von terje1607
Nein Leder ist eigentlich ok und ich habe die Schrauben heute aufbekommen...
Sattler ist mittlerweile auch gefunden der dies für mich macht.
Er sagte auch das dies eher eine kleinere Sache ist... Denke eher das der erste
Sattler der falsche war 😉
Möchte mich aber noch bei euch für die vielen hilfreichen Kommentare bedanken!
Grüße Torben



500 SL Baujahr 1985 Triple Black

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Jahre 8 Monate her #143122 von Johnny-1951
Torben,
das kann kein Sattler gewesen sein, muss eher ein "Schuster" sein, sind in allen Handwerksberufe vertreten und nicht nur da...

--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Jahre 8 Monate her #143123 von terje1607
Vielen lieben Dank...
Werde morgen mal meinen Werkzeugkoffer packen
und zum Sattler fahren und mein Glück probieren.

Berichte dann...

Grüße Torben

500 SL Baujahr 1985 Triple Black

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Jahre 8 Monate her #143124 von Moosi

On 2016-01-07 15:33, Johnny-1951 wrote:
Torben,
das kann kein Sattler gewesen sein, muss eher ein "Schuster" sein, sind in allen Handwerksberufe vertreten und nicht nur da...


Genau, ist leider kein Einzelfall, sowas.

Meine Eltern hatten letztes Jahr ein sehr schönes, altes Sofa (Erbstück vom Opa) zu einer "Polsterei" gegeben und für teures Geld neu aufpolstern und beziehen lassen. Ergebnis: Pfusch, den man schon mit bloßem Auge als Amateurarbeit identifizieren konnte.

Ich hab das Sofa daraufhin von meinem Sattler, der unsere Oldtimer gemacht hat, abholen und überarbeiten lassen. Jetzt passts, handwerklich und auch vom Preis. 40 Jahre solide Handwerksarbeit sind eben was anderes, als sog. "Polstereien", die offenbar ein Großteil ihrer Betriebsausgaben in Handzettelverteilung und sonstige Kundenfangmassnahmen investieren. Mein Sattler hat nicht mal ein Firmenschild an seinem Rolltor.

Moosi

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • wudi
  • Offline
  • Elite
  • Elite
  • 500 SL 129.066 Bj 1992 230 C 123.043 Bj 1978
Mehr
10 Jahre 8 Monate her #143125 von wudi
Ja

das kenn ich gute Sattler brauchen keine Reklame ,
da braucht eher der Kunde Glück oder Geduld daß der Zeit für den Auftrag hat



Gruß
Peter

mit freundlichen Grüßen
aus dem wilden Südwesten

Peter

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Jahre 8 Monate her #143126 von Moosi

On 2016-01-09 12:47, wudi wrote:
Ja

das kenn ich gute Sattler brauchen keine Reklame ,
da braucht eher der Kunde Glück oder Geduld daß der Zeit für den Auftrag hat



Gruß
Peter


So isses. Mein Sattler macht seinen Job wie gesagt seit über 40 Jahren, und hat Aufträge ohne Ende. Kein Firmenschild, auf Klingel und Briefkasten steht nur sein Nachname. Der Mann ist weit in die 60, und sucht schon seit 10 Jahren einen guten Mitarbeiter, dem er die Firma dann übergeben kann. Ausser "Pfeiffen, die um 9 Uhr kommen, und um 16 Uhr heim wollen, weil sie müde sind" fand er bisher keinen geeigneten Nachfolgern, bei dem es sich lohne ,ihn einzuarbeiten.

Letztes Jahr im Frühling stand ein Rumäne bei ihm vor der Türe und fragte nach Arbeit. Er lies ihn ein paar Tage Probearbeiten und war überrascht, was der alles drauf hatte. Auch menschlich scheints zu funktionieren. Der sei einer von der Sorte, die nicht viel reden bei der Arbeit, aber ohne Murren auch mal 10 Std. in der Werkstatt stünden, ohne zu meckern, wenn Termine drückten.

Er wird jetzt noch ein, zwei Jahre weitermachen und dem Rumänen noch ein paar Feinheiten zeigen, dann will er an ihn übergeben. Der Rumäne hat uns kürzlich ein altes Lederlenkrad für den MG bezogen, da sitzt jeder Stich und jede Kappung wie mit dem Micrometer vermessen.

Warum der Sattler keinen deutschen Nachwuchs fand, hab ich ihn gefragt. Nee, danke, sagte er, die Jungs hätten Angst um ihre zarten Fingerchen, wenn mal harte Sachen ohne Maschine zu nähen sein, und die Arbeitseinstellung sei unterirdisch, die Freizeitgestaltung stehe ganz klar im Vordergrund. Und wehe, es müsse mal eine Überstunde gemacht werden ...

Tja, deutsches Handwerk, so vergehst du, und Dienstleistungen wie diese werden künftig wohl Menschen übernehmen, die noch leistungswillig sind, sich noch die Finger dreckig machen, und für 2.500 € brutto morgens um 7 Uhr auf der Matte stehen und Gas geben, nach vorn wollen. Aber genau die, die wirklich wollen, so mein Sattler, hätten hier fruchtbaren Boden und interessante, nachhaltige Verdienstmöglichkeiten, denn Qualität spreche sich herum, und er habe seit all den Jahren immer deutlich mehr Arbeit, als er annehmen könne, obwohl er sicher nicht zu den Billigheimer zähle.

Dass Freunde aus anderen Handwerksbranchen (Haustechnik, Kfz, Flaschner/Spengler, Fassadenbauer, Maler) ähnliches erzählen und tatsächlich echte Probleme haben, lern- und leistungswillige Ausbildungs-Aspiranten oder fähige Gesellen, Meister u.ä. zu finden, rundet das Bild ab. Aufträge sind im Handwerk anscheinend nicht das Thema, sondern der Nachwuchs und der Leistungswille.

nachdenklich
Moosi

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Jahre 8 Monate her #143127 von Nichtschwimmer
Wen wundert das. Das ist das Ergebnis unserer völlig verfehlten Bildungspoltik. Es ist der erklärte politsche Wille, dass möglichst viele Abitur machen und auf Fachhochschulen (sorry: University of applied Science) oder Universitäten studieren. Letztes Jahr haben 57 % eines Jahrgangs Abi gemacht und der größte Teil davon studiert. Man kann aber auch ohne Abi studieren, z.B. mit Fachabi, Berufskolleg als Meister oder neuerdings auch mit einer Ausbildung. Ich schätze mal, dass an den Fachhochschulen etwa die Hälfte kein Abi haben. Das hat Folgen:

1.) Die Zahl derer, die eine Ausbildung machen wird immer geringer. Tausende von Ausbildungsplätzen können nicht ädquat oder gar nicht besetzt werden. Vor allem viele kleinere und mittlere Unternehmen, die immerhin 2/3 aller Arbeitsplätze stellen und das Rückrad unserer Wirschaft sind, kommen in Bedrängnis. (Und das Schlimmste dabei: Mein Galvaniker findet kein Personal und kommt mit dem Chrom nicht bei.)

2.) Da immer mehr Menschen an die Hochschulen drängen, die dazu interlektuell nicht geeignet sind, wird das Anforderungniveau an den Hochschulen heruntergeschraubt. Denn es ist der erklärte politische Wille, das möglichst viel das Studium auch schaffen oder dass die "drop-out-Quote" im grünen Berich bleibt. Scharen von weltfremden und unqualifizierten Bachelorabsolventen werden dann auf die Unternehmen losgelassen.

Unser ehemals bewährtes und weltweit hervorragendes Ausbildungssystem wird zu Gunsten internationaler Pseudostandarts, die weit unter unserem ehemaligen Niveau liegen aufgegeben. Wenn man sich etwas umsieht, erkennt man schon die Konsequenzen.

Ich will hier aber keine Schwarzmalerei betreiben, denn die Rettung naht bzw. ist schon da. Ratet mal.

Udo


Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Jahre 8 Monate her #143128 von dominik-nw

On 2016-01-09 21:16, Nichtschwimmer wrote:
Wen wundert das. Das ist das Ergebnis unserer völlig verfehlten Bildungspoltik. Es ist der erklärte politsche Wille, dass möglichst viele Abitur machen und auf Fachhochschulen (sorry: University of applied Science) oder Universitäten studieren. Letztes Jahr haben 57 % eines Jahrgangs Abi gemacht und der größte Teil davon studiert. Man kann aber auch ohne Abi studieren, z.B. mit Fachabi, Berufskolleg als Meister oder neuerdings auch mit einer Ausbildung. Ich schätze mal, dass an den Fachhochschulen etwa die Hälfte kein Abi haben. Das hat Folgen:

1.) Die Zahl derer, die eine Ausbildung machen wird immer geringer. Tausende von Ausbildungsplätzen können nicht ädquat oder gar nicht besetzt werden. Vor allem viele kleinere und mittlere Unternehmen, die immerhin 2/3 aller Arbeitsplätze stellen und das Rückrad unserer Wirschaft sind, kommen in Bedrängnis. (Und das Schlimmste dabei: Mein Galvaniker findet kein Personal und kommt mit dem Chrom nicht bei.)

2.) Da immer mehr Menschen an die Hochschulen drängen, die dazu interlektuell nicht geeignet sind, wird das Anforderungniveau an den Hochschulen heruntergeschraubt. Denn es ist der erklärte politische Wille, das möglichst viel das Studium auch schaffen oder dass die "drop-out-Quote" im grünen Berich bleibt. Scharen von weltfremden und unqualifizierten Bachelorabsolventen werden dann auf die Unternehmen losgelassen.

Unser ehemals bewährtes und weltweit hervorragendes Ausbildungssystem wird zu Gunsten internationaler Pseudostandarts, die weit unter unserem ehemaligen Niveau liegen aufgegeben. Wenn man sich etwas umsieht, erkennt man schon die Konsequenzen.

Ich will hier aber keine Schwarzmalerei betreiben, denn die Rettung naht bzw. ist schon da. Ratet mal.

Udo



Hallo,

die Industrie will es ja nicht anderster!!!! Hab 3,5 Jahre gelernt und was machen die mit allen Ihren Auszubis??? Stellen alle in die Produktion weil keine Plätze in den Fachbereichen frei sind weil die lieber alles Fremdvergeben. Waren in der Gruppe 9 Leute und da ist nur noch einer da. Die Stellen 150 Azubis pro Jahr ans Band, in der Bertriebsversammlung wird dann erzählt es gibt einen Fachkräftemangel wir müssen mehr ausbilden???? Für was?????
Hab meine Ausbildung gemacht, parallel dazu das Fachabi und jetzt hab ich zu studieren angefangen um überhaupt den Job zubekommen den ich nach meiner Ausbildung direkt hätte machen können. In der Instandhaltung haben alle Techniker, Meister, Studium, für einen Arbeitsplatz wo eine Ausbildung reicht.
Achso wenn ich euch fragt warum deutsche Fahrzeuge so teuer sind, die Ausbildung von 150 Azubis muss irgendwie bezahlt werden.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: Ragetti, Obelix116
Ladezeit der Seite: 0.165 Sekunden
Powered by Kunena Forum

Wir benutzen Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit der Datenschutzerklärung und der Verwendung von Cookies einverstanden.
CookieHint and Consent by reDim GmbH (Öffnet in neuem Fenster)