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Wertentwicklung - ein Blick vor und zurück
hier ist alles ... jetzt könnmer diskutieren:
Anhang wurde nicht gefunden.
Thomas[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : T-Modell am 06-03-2012 09:53 ]
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Eben doch! Die Wertsteigerung des 111er Cabrios lag in den 5 Jahren bei ca 60% im Durchschnitt. Die des W107 bei schöngerechnet 20% und einem deutlich niedrigeren Preis der ja die (annähernd gleichen) Kosten prozentual deutlich steigen lässt. Wie es in Zukunft sein wird, weiss kein Mensch, man kann seriöserweise hier nur rückwärtsrechnen, kann sein, dass die Teile stagnieren.
Na Gerd,
ob du dir da nicht selber was schönrechnest? Vielleicht hast du einen sehr günstigen Einstandspreis gehabt aber im Normalfall gibts auch beim 111er nicht die mörder Wertsteigerung, die in 5 Jahren mal eben geschmeidige 25k€ einfährt.
Martin
Der (sehr günstige) EK unseres 111ers incl. der Neulackierung, der Erstarbeiten von 2.500 € nach Kauf und diverser Invests in Differenz zum erzielbaren (nicht erträumten) VK ergeben ca 30 K€ Differenz, das wäre also ein perfekter 500SL zuzüglich aller Invests zurück bei Verkauf heute. Sprit, Steuer, Inspektion (mach ich selbst) und Versicherung rechne ich da nicht, der Spaß mit dem Auto ist mir das mehr als wert, ich hatte ja in den 5 Jahren und 25.000 km keine 1.000 Euro an echten Reparaturen (kann natürlich auch anders sein)
Steuer, Versicherung, Reifen und Sprit ergaben rund 8.000 Euro in diesen 5 Jahren und 25 TKM, selbst wenn man diese mitrechnet ists immer noch mehr als lohnenswert, ich schraube ja fast alles selbst, natürlich hatte ich einen sehr günstigen EK, aber anders kaufe ich eh nie einen Oldtimer.
Das gleiche Geld supergut angelegt mit von mir aus dem gleichen Zuwachs (was immer Zockerei wäre) hätte mir allerdings 0,0 Spaß gebracht. Hier waren es also nach Abzug aller Kosten ca 10% (also normalerweise hochspekulativ) Rendite.
Die Garage rechne ich da nicht, ich habe drei im Haus die ich ganz sicher niemals vermieten würde.
Es macht mir hier halt auch einfach mehr Freude (und auch ein bisschen Stolz), mit einer eigenen Einschätzung der Wertsteigerung richtig zu liegen, als irgendwelche Finanzgeiereien auch noch so erfolgreich zu betreiben. Zumal ich hier weder Ahnung noch Einfluss habe und der Verdienst ohnehin hauptsächlich auf Seite desjenigen liegt, der diese Finanzprodukte verkauft.
Rechne mal einen Neuwagen, Du kaufst für 80 T€ ein neues Cabrio als Spaßauto, nach fünf Jahren ist er dann vielleicht noch 35 T€ wert. Das wäre mir einfach zu viel für den Spaß.
Selbst wenn mein 111er keinerlei Zuwachs gehabt hätte, hätte mir der Spaß an dem Wagen alles wettgemacht. Der Zuwachs ist für mich ein Nebenprodukt, wenn auch ein sehr erfreuliches. Ich denke (Petra übrigens auch), dass wir den Wagen auch so lange behalten werden bis wir zu tatterig sind ihn selbst zu fahren Wir können uns eine wirkliche Alternative nicht vorstellen, obwohl wir schon viele überlegt haben.
Zur Wertentwicklung des 107 habe ich mich ja oben geäussert. Ich liebäugle zur Zeit immer mehr mit einer Citroen DS (nur aus Baujahr 66-68 wegen alter Front und der neueren Technik) Hier bin ich der Meinung, dass der sich in 5 Jahren ungefähr verdoppelt, der heutige EK liegt bei ca 18.000 Euro. Aufgrund der relativ geringen Summe wird die Steigerung zum großen Teil evtl. von den Kosten gefressen. Reden wir in 5 Jahren nochmal drüber ob ich Recht behalte
Gerd
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On 2012-03-06 08:27, T-Modell wrote:
Ich hab die Garage nur mit 25 Euro / Monat angesetzt ... hier die Übersicht:
Thomas
Moin Thomas, seeehr beeindruckend wie pingelig Du jeden ausgegebenen EURO festhälst/dokumentierst......machste das im Urlaub auch?
Ich hoffe jedenfalls für mich selber, dass ich etwa 90+ bzw. bereits scheintod bin, wenn ich anfange Ausgaben für mein Hobby aufzuschreiben
Gruss, Peter[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Peter-MS am 06-03-2012 09:59 ]
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On 2012-03-06 09:59, Peter-MS wrote:
......machste das im Urlaub auch?
Gruss, Peter
Solls ja wirklich geben!
Gerd
Ich seh immer am Geldbeutel was ich ausgegeben habe Manchmal ist halt am Ende des Geldes noch etwas Monat übrig........
Ich wüsste gar nicht, was mir das bringen sollte alles aufzuschreiben, erstens bin ich kein Buchhalter, zweitens änderts eh nix!
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Wenn Ihr Kinder hättet, dann wüßtet Ihr, wie wichtig es ist, die einfache Regel, daß man jeden Euro exakt einmal ausgeben kann, zu beherzigen.
Thomas
P. S.: Ich find es für einige vielleicht schon interessant, daß man beim Kauf eines R107 so locker 20.000 Euro in 7 Jahren ausgeben kann. Hat man die oder nicht?[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : T-Modell am 06-03-2012 10:21 ]
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Vielleicht hat er einen Ordnungssinn, ist doch nicht verkehrt. Er schreibt es auf, andere heften jede Rechnung weg, wo ist der Unterschied?
Es ist aber mal schön anhand seiner Aufzeichnung zu sehen, wo bei den Gläubigen der angebliche Wertzuwachs her kommen soll.
Martin
Gruß
Martin
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On 2012-03-06 10:21, T-Modell wrote:
Deswegen hab ich es ja gepostet .. für die lächerlich machenden Kommentare. Wenn Ihr so viel Geld habt, ists ja gut. Ich weiß auf jeden Fall, was ich mir leisten kann und was nicht.
Wenn Ihr Kinder hättet, dann wüßtet Ihr, wie wichtig es ist, die einfache Regel, daß man jeden Euro exakt einmal ausgeben kann, zu beherzigen.
Thomas
P. S.: Ich find es für einige vielleicht schon interessant, daß man beim Kauf eines R107 so locker 20.000 Euro in 7 Jahren ausgeben kann. Hat man die oder nicht?
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : T-Modell am 06-03-2012 10:21 ]
Sei nicht so empfindlich, Du kannst doch auch gut austeilen, da muss man halt einstecken können.
Ich hab bei dem 111er auch die Investitionen festgehalten weil ich wissen will wieviel er kostet, aber nicht die Betriebskosten, warum auch, die sind eh da, ob ich sie aufschreibe oder nicht. Urlaubs/Freizeitkosten pingelig zu notieren wäre aber schon grenzwertig und würde an alte Theo Lingen Filme erinnern. Das würde Petra (und mir) die Laune verderben.
Gerd
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Das ganze Wertsteigerungsgerede ist halt einfach Unsinn, das Zeigen seine Zahlen klipp und klar.
Es gibt vielleicht 107er deren Handelspreis eine etwas bessere oder etwas schlechtere Tendenz haben - unterm Strich bleibt ein fettes Minus.
Das diskutieren wir auch nicht weg indem wir auf noch effizientere Methoden hinweisen, sein eigens Konto abzuschmelzen.
Das ist aber auch alles nicht so schlimm - wer Golf spielen geht erwartet davon auch keine Rendite - warum soll das beim Youngtimerhobby anders sein?
Ich habe Spaß mit meinem SL und es ist mir jeden Euro wert. Ich bin sogar (wie eigentlich alle Anderen hier auch!) bereit, durch mein Hobby in Summe Geld zu verlieren.
Und belastbare Zahlen sind mir allemal lieber als der verklärte Blick in die Glaskugel - also Danke Thomas für die saubere Abrechnung.
- Zahlen und fröhlich sein -
Genießt den sonnigen Tag, fahrt SL und grämt Euch nicht!
Sören
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daß Du gerne von Dir auf andere schließt, das wissen wir ja inzwischen. Leute wie ich, die nicht Privatier sind und 3 erwachsene Kinder in Ausbildung haben, schauen vielleicht etwas genauer, wo sie Euros ausgeben können und wo nicht.
Wenn Du jetzt z. B. für 5 Erwachsene ne Woche New York planst und nicht aus dem vollen Geldeimer nehmen kannst, dann wärs vielleicht schon interessant, was sowas - inklusive aller Kosten - kostet. Ich weiß es
Wer das spießig findet, kein Problem. Ich behaupte mal, daß viele Leute genau deswegen in finanz. Schwierigkeiten kommen, weil sie KEINEN Überblick über Ihre Ausgaben haben.
Fakt ist jedenfalls - und das ist erschreckend - daß mich mein midlife-crisis-SL seit 2004 ca. 47.000 Euro gekostet hat, von denen ich optimistisch 35.000 zurückbekomme. Also 12.000 Euro für 7 Jahre, d. h. der Spaß kostet so 2.000 Euro pro Jahr. Und das ists mir wert.
Thomas
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Zu den Autokosten, ist ja interessant zu sehen, vor allem ein gewaltiger Unterschied darin, ob man selbst schraubt (was bei mir zum Spaß dazugehört) oder schrauben lässt. Den Jaguar hätte ich dann sicher nicht, der wäre mir von den Kosten beim schraubenlassen ziemlich weggelaufen, solche Autos halte ich auch nicht so lange, da muss der Wiederverkauf schon mindestens + - 0 ausgehen.
Spaßige Diskusion das...........
Gerd
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Bei unserem Bäcker hier lasse ich mir jedenfalls heute nachmittag ein Stempelheftchen geben, wenn das voll ist bekomme ich 2 Brötchen gratis.
Thomas, nen bissken mehr Humor bitte.....
Gruss, Peter
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Steuergeräte hat der R231 so viele und Dank ODBII wird viel öfter das Steuergerät getauscht statt über den Fehler nachzudenken und evtl.. einen Stecker oder einen Unterdruckschlauch zu ersetzen. Kost dan auch so ca 1.800,-€.
So gesehen ist ein 107er ein preiswertes Hobby das Spaß macht und bei dem ich die Technik verstehe.
Grüßle
Thomas
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On 2012-03-06 12:24, Turbothomas wrote:
Macht doch mal eine Vergleichrechnung mit einem R231 von heute auf. Da kostet eine Bremsscheibe so viel wie alle viere beim 107er, Bremsbeläge wechseln geht nicht mehr, da der Wagen dann in den Werkstattmodus geht (Vmax 80km/h)und die Werkstatt den Unsinn erst einmal entsperren darf )kost natürlich). Soll ich weitermachen? Ach ja ein R231 ist genauso ein Spaßmobil wie einen 107er einen Nutzwert kann ich in dem Wagen nicht erkenne.
Steuergeräte hat der R231 so viele und Dank ODBII wird viel öfter das Steuergerät getauscht statt über den Fehler nachzudenken und evtl.. einen Stecker oder einen Unterdruckschlauch zu ersetzen. Kost dan auch so ca 1.800,-€.
So gesehen ist ein 107er ein preiswertes Hobby das Spaß macht und bei dem ich die Technik verstehe.
Grüßle
Thomas
Mit dem Unterschied, dass ein R231 zu 80% als Leasingfahrzeug läuft und dann auch in der Regel von Leuten gefahren wird, die in der Position sind, sich das locker leisten zu können.
Wenn man betrachtet, wie hoch die prozentualen Ausgaben für das Autofahren am Gesamteinkommen bei einem R231-Fahrer sind und wie das ganze bei uns aussieht, machen wir - glaube ich- eine ganz schlechte Bilanz...
Grüße
Matthias
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On 2012-03-06 12:34, josh111 wrote:
Mit dem Unterschied, dass ein R231 zu 80% als Leasingfahrzeug läuft und dann auch in der Regel von Leuten gefahren wird, die in der Position sind, sich das locker leisten zu können.
Wenn man betrachtet, wie hoch die prozentualen Ausgaben für das Autofahren am Gesamteinkommen bei einem R231-Fahrer sind und wie das ganze bei uns aussieht, machen wir - glaube ich- eine ganz schlechte Bilanz...
Grüße
Matthias
Das mag sein das du das so siehst bzw. empfindest - das wahre Leben sieht jedenfalls oft ganz anders aus.
Viele dieser Edelwagen-Leaser haben den Schweiss auf der Stirn, wenn die Nebenkosteabrechnung/Nachzahlung für ihre Wohnung im Briekasten liegt oder sonstige ausserplanmässige Rechnungen eintrudeln .....es gibt viele, die sich die Leasingrate nur mit achundkrach leisten können.
Peter
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On 2012-03-06 12:02, Peter-MS wrote:
...
Thomas, nen bissken mehr Humor bitte.....
Gruss, Peter
Peter,
wieviel denn noch? schon komisch, in welche Ecke man gleich gestellt wird ... Rabattkarten hab ich z. B. keine
Aber Du wolltest Humor, also bitte:
Last month a world-wide survey was conducted by the UN. The only question asked was:- "Would you please give your honest opinion about solutions to the food shortage in the rest of the world?"
The survey was a huge failure because of the following:
1. In Eastern Europe they didnt know what "honest" meant.
2. In Western Europe they didnt know what "shortage" meant.
3. In Africa they didnt know what "food" meant.
4. In China they didnt know what "opinion" meant.
5. In the Middle East they didnt know what "solution" meant.
6. In South Africa they didnt know what "please" meant.
7. In the USA they didnt know what "the rest of the world" meant.
8.And in Australia they hung up as soon as they heard the Indian accent...
Beste Grüße
Thomas
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On 2012-03-06 12:59, Peter-MS wrote:
On 2012-03-06 12:34, josh111 wrote:
Mit dem Unterschied, dass ein R231 zu 80% als Leasingfahrzeug läuft und dann auch in der Regel von Leuten gefahren wird, die in der Position sind, sich das locker leisten zu können.
Wenn man betrachtet, wie hoch die prozentualen Ausgaben für das Autofahren am Gesamteinkommen bei einem R231-Fahrer sind und wie das ganze bei uns aussieht, machen wir - glaube ich- eine ganz schlechte Bilanz...
Grüße
Matthias
Das mag sein das du das so siehst bzw. empfindest - das wahre Leben sieht jedenfalls oft ganz anders aus.
Viele dieser Edelwagen-Leaser haben den Schweiss auf der Stirn, wenn die Nebenkosteabrechnung/Nachzahlung für ihre Wohnung im Briekasten liegt oder sonstige ausserplanmässige Rechnungen eintrudeln .....es gibt viele, die sich die Leasingrate nur mit achundkrach leisten können.
Peter
Natürlich, Peter... wie mit allem im Leben.
Ich spreche jetzt nicht von den Leuten, die im Ghetto wohnen, ihre Frau schlagen und biersaufend RTLII schauen, aber vor der Tür einen Cayman stehen haben.
Ich meinte die mindestens 80% der Klientel, die Inhaber eines Unternehmens sind oder GF/Vorstand (und/oder schön halbseiden ) und das Autp preislich einfach in den Rahmen passt - sind ja leicht über 2.000 Euro im Monat nur für die Rate. Nur wenige werden sich dieses Auto kaufen... 15 bis 20%?
140.000 bis 180.000 Euro für ein Auto hinlegen, dass innerhalb von 4 Jahren locker die Hälfte verliert und 2 Euro pro km gekostet hat, ist ja schonmal ein Wort.
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Das ist zweifellos der Fall, unter bestimmten Voraussetzungen eine höhere unter anderen eine eher niedrigere. Michael hat das schön ausgearbeitet und der Vergleich mit 2006 ist durchaus aufschlussreich.
Eine ganz andere Frage ist, ob es als reine Geldanlage sinnvoll ist, einen 107er (oder auch einen anderen Oldie) zu fahren.
Hier hat Thomas (leider) den Beleg erbracht, dass es sich nicht wirklich rechnet, bzw. fast immer schön gerechnet wird. Wer zu sich selbst ehrlich ist, wird feststellen, dass die eigene Aufstellung ganz nah an dem dran ist, was Thomas (danke, dass Du Deine Zahlen hier veröffentlich hast!) notiert hat.
Es ist aber kein Widerspruch, mit einem 107er Spaß zu haben und sich über die steigenden Marktpreise zu freuen. Jeder Neuwagen kostet allein schon aufgrund des Wertverlusts unterm Strich deutlich mehr.
Ich bin deshalb sicher, dass der Wertzuwachs beim 107er auch in den nächsten Jahren anhalten wird, selbst wenn das jetzt nicht wirrklich ein Anlagetipp sein kann.
Viele Grüße
Oliver
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Selbst bei einem 300 SL (der 50er Jahre) frage ich mich ob man wirklich viel Geld verdient, wenn man so ein Auto völlig restauriert und dann versteigert. Muss wohl der Fall sein, wenn man sieht wieviele restauriert und verkauft werden !
Peter
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Boulpy am 06-03-2012 14:02 ]
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On 2012-03-06 13:21, Oliver107 wrote:
..... Jeder Neuwagen kostet allein schon aufgrund des Wertverlusts unterm Strich deutlich mehr......
Viele Grüße
Oliver
Fährt aber auch deutlich besser und sicherer
Martin
Gruß
Martin
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Ich glaube, in dieser Formulierung steckt der entscheidende Punkt.On 2012-03-06 13:21, Oliver107 wrote:
Eine ganz andere Frage ist, ob es als reine Geldanlage sinnvoll ist, einen 107er (oder auch einen anderen Oldie) zu fahren.
Ein Oldtimer als Geldanlage kann funktionieren. Aber nicht, wenn man das Auto auch fahren will. Steuern, Versicherung, Verschleiß usw. sorgen dafür, dass eine normale Wertsteigerung nicht ausreicht, um Rendite zu erwirtschaften.
Als Wertanlage ist das Stehzeug in der klimatisierten Halle (am besten gleich ein Dutzend Autos oder mehr, dann verteilen sich die Fixkosten besser) vorzuziehen.
Im Vergleich zum Neuwagen (oder jungen Gebrauchtwagen) schneidet der 107er in den laufenden Kosten allerdings besser ab, weil der Wertverlust geringer ist.
In denke aber schon, dass die mögliche Wertentwicklung beim Kauf auch ein Argument sein darf. Denn wer sein Auto nicht "lebenslänglich" behalten will und nach ein paar Jahren vielleicht etwas Neues sucht, für den wird das ein Thema sein. Wenn ich erwarte, dass der Preis sinkt, dann werde ich versuchen, heute schon weniger zu bezahlen. Umgekehrt bin ich ggf. bereits, etwas draufzulegen.
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