Werkzeug gesucht - Lasche Koppel-Schräglenker und Bremssattelträger
- raphael
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nochmal Hallo an alle, auch wenn ich hier schon länger im Forum bin.
Mein 107er Projekt geht voran und als Hobbyschrauber bin ich schon ganz schön weit gekommen. Ok, einige Punkte sind noch offen, wie z.B. ist die Karrosserie noch nicht fertig, doch das wird schon.
Meine Vorder- und Hinterachse habe ich selbst schon komplett überholt und sie sind besser geworden als Neu ab Werk.
Für die Komplettierung der Hinterachse fehlt mir jedoch ein Werkzeug zum Einpressen der Lasche zwischen Koppel-Schräglenker und Bremssattel bei der Diagonalpendelachse mit Anfahrmoment ausgleich. Ich habe mal ein paar Bilder beigefügt, damit ihr euch darünter auch etwas vorstellen könnt. Die Teilenummer ist 116 589 15 43 00. Ich war bereits bei allen möglichen Mercedes Niederlassungen in Hamburg (das sind einige), habe das Mercedes Classic Center um Hilfe gebeten... nix, nichts, null... keiner hat dieses Werkezug mehr, es wird nicht mehr hergestellt und die Zeichnungen dafür sind wohl beim Hochwasser vor 1000 Jahren in Stuttgart weggeschwemmt worden... der letzte Punkt ist Spekulation udn war wohl eher in Hamburg der Fall
Kann mir jemand von euch Helfen? Hat jemand dieses Werkzeug oder kennt jemanden, der dieses Werkzeug hat? Hat jemand ein Zeichnung oder den genauen Winkel zwischen Pendelachse und Lasche?
Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!
Schicke Woche und Flossen hoch zum Gruß,
Raphael
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- Frischling
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- Johnny-1951
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musste dir halt selber ein Werkzeug anfertigen/lassen.
Was machste denn, wenn dir mal ein richtiger Oldtimer unter den Fingern kommt.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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- raphael
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Eine Konstruktionsinfo für alle zur Diagonalpendelachse mit Anfahrmomentauslgeich (Mercedes wollte wir das übrigends nicht glauben und hat gesagt, ich würde zu viel Lesen... aber dazu gebe ich jetzt kein Kommentar )
Die Hinterachskonstruktion bzgl Radaufnahme ist ein Trapez mit 3 Drehpunkten (Zeichnung im Anhang). Erster ist die Lagerung der Radnabenaufnahme am Schräglenker, 2. ist die Lagerung des Bremssatteltägers an der Radnabenaufnahme und der dritte Drehpunkt die Lasche am Schräglenker. Da Punkt 1 und 2 über Lager beliebig drehbar ist, muß die Lasche in einem passenden Winkel eingepresst werden, damit die Radnabenaufnahme auf beiden Seiten nicht unterschiedliche Höhen zum Schräglenker annimmt. Im schlimmsten Fall wäre ein Rad z.B. 1cm höher oder tiefer zum Schräglenker als das andere Rad und eine Spureinstellung unmöglich. Erst mit dem Einbau und der Befestigung des Stabilisators an der Karosserie erfolgt die Feinjustierung dieser Konstruktion (des Trapezes).
Der Winkel von Längsachse Lasche zur Auflagefläche Schräglenker ist übrigends zwischen 95°-100°.
Perfekt, jetzt kanns weitergehen!
@Martin: Vielen Dank für Deinen Tipp, konstruktiv und echt klasse! AAA+
@Werner: Es gibt keine Zeichnung mehr für das Tool, sonst hätte ich es mir selbst angefertigt... hab ich auch geschrieben! Nett, daß Du von Oldtimern so viel Ahnung hast.
Gruß,
Raphael
www.my107.de [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : raphael am 18-11-2010 11:49 ]
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- Guenni
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Download Schaltpläne, Foto ausm Daimler Archiv...
Da heißt es das 11. Gebot beachten
Gruß
Günter
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- PanTau
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eine Option wäre auch auf Schräglenker ohne Anfahrmomentausgleich umzubauen.
Habe ich an meinem 500SLC gemacht, und bin sehr glücklich damit.
Gruß
Frank
VG
Frank
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ein SL ohne den Ausgleich fährt um einiges unangenehmer, wenn man beispielsweise aus einer Kurve herausbeschleunigt, der gut spürbare Unterschied hat mich erstaunt.
Auch beim Lastwechsel in der Kurve soll das Auto mit der Einfachachse nervöser sein, das weiß ich aber nur aus der Literatur.
Da es definitiv eine Fahrwerksverschelchterung ist, wird es kein seriöser Prüfer eintragen, macht man es einfach so, ade Betriebserlaubnis.
Gruß
Willy
500SL
Grand Cherokee WJ
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- raphael
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On 2010-11-18 16:27, PanTau wrote:
Hallo Raphael,
eine Option wäre auch auf Schräglenker ohne Anfahrmomentausgleich umzubauen.
Habe ich an meinem 500SLC gemacht, und bin sehr glücklich damit.
Gruß
Frank
Mmmmhhhh, das ist ja mal ein interessante Idee, Frank. Hast Du beim Umbau auch ein anderes Fahrwerk, sprich Federn und Dämpfer eingebaut? Ich könnte mir vorstellen, daß die enormen Kräfte an der Hinterachse bei den V8 Modellen ab 4,5Liter eine Achse ohne Anfahrmomentausgleich eine Fahrwerksanpassung bedingen. Wie ist denn so daß Kurven-, Beschleunigungs- und Bremsverhalten? Wie tief sinkt das Heck ein bzw. kommt beim Bremsen hoch und was passiert beim Beschleunigen aus einer Kurve.
Gruß,
Raphael
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hast Du so einen Umbau schon mal gefahren, also im Vergleich z.B. 450SL/SLC mit und ohne Anfahrmomentausgleich?
Die Konstruktion der Hinterachse ist natürlich heutzutage nicht mehr up-to-date. Damals, in den 60ern, als unsere 107er konstruiert wurden, gabs halt nichts besseres und war Stand der Technik oder das Non-Plus Ultra zu dieser Zeit. Heutzutage wäre so eine Achse viel zu teuer, zu kompliziert und zu schwer. Beeindruckend ist die Hinterachse aber auf alle Fälle und eine Ingenieursmeisterleistung.
Gruß,
Raphael
On 2010-11-18 17:02, Nichtraucher wrote:
Moin,
ein SL ohne den Ausgleich fährt um einiges unangenehmer, wenn man beispielsweise aus einer Kurve herausbeschleunigt, der gut spürbare Unterschied hat mich erstaunt.
Auch beim Lastwechsel in der Kurve soll das Auto mit der Einfachachse nervöser sein, das weiß ich aber nur aus der Literatur.
Da es definitiv eine Fahrwerksverschelchterung ist, wird es kein seriöser Prüfer eintragen, macht man es einfach so, ade Betriebserlaubnis.
Gruß
Willy
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einen SLC habe ich in beiden Versionen, allerdings keinen umgebauten und auch nicht zeitlich vergleichbar, gefahren. Da ist mir nichts aufgefallen.
Wohl aber bei einigen 280/350SL, die konnte ich prima mit meinem vergleichen und kann sagen, das die Koppelachse eine bedeutende Verbesserung im Fahrverhalten ist.
Ich würde nicht umrüsten und mir auch keinen SL ohne diese Einrichtung kaufen.
Gruß
Willy
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- raphael
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wie gerne würde ich auch wieder 107er fahren... aber mein Metallhaufen ist noch nicht fertig
Ich meine sogar, daß das Fahrverhalten zwischen SL und SLC ingesamt durch den kürzeren Radstand bei den Cabrios unterschiedlich ist. Die SLCs sind etwas "träger" (wenn ich das so sagen darf) oder besser gutmütiger und beherschbarer in weiten Situationen. Hast Du auch die Erfahrung gemacht oder siehst Du das komplett anders?
Gruß,
Raphael
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kann ich nicht beurteilen, dafür bin ich nicht lang genug SLC gefahren. Gutmütig ist der SL aber auch, wenn man ihn nicht reizt, wirklich hektisch, schon auf Grund des Gewichtes, aber nie.
Dafür würde ich einen NSU TT, einen Rallye-Kadett, BMW 02 oder etwas Ähnliches verwenden.
Gruß
Willy
500SL
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- Johnny-1951
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On 2010-11-18 11:02, raphael wrote:
@Werner: Es gibt keine Zeichnung mehr für das Tool, sonst hätte ich es mir selbst angefertigt... hab ich auch geschrieben! Nett, daß Du von Oldtimern so viel Ahnung hast.
Gruß,
Raphael
www.my107.de
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : raphael am 18-11-2010 11:49 ]
Oh entschuldige, habe ich mich möglicherweise verlesen, dachte da stand auf deiner HP
Ich habe mir zum Einpressen eine spezielle Buchse anfertigen lassen ,
da du aber selber in der Lage bist Werkzeuge anzufertigen, möchte ich nichts gesagt haben, nur ein paar Kleinigkeiten
Zu deinem Nutmutterschlüssel, weist du schon das es Schlagnüsse gibt, in entsprechender Größe eine Kaufen,
innen ausdrehen, außen abdrehen, dann die vier Stege ausschleifen, fertig.
Ist höchstens 1/20 der Arbeit die du für die Herstellung benötigst (ach sorry, du lässt ja anfertigen)
Übrigens, Schraubendreher und Hammer, damit eine Mutter bearbeiten, nicht uninteressant.
Lager einpressen, lese mal nach wie man sich Temperaturunterschiede zu nutze machen kann.
Dann noch ein Tipp, womöglich kann man mit dem defekten Lager den gleichen Zweck erzielen wie du mit deinem Einpresswerkzeug.
Konstruiere mal weiter, ich möchte noch etwas lernen…mich interessieren solche Konstruktionen ungemein.
Dirk von D.T.L. www.sl-edition.de wird dir Maße genannt haben um dein oben genanntes Werkzeug herzustellen ... ich glaube der hat mehr drauf und benötigt kein original Werkzeug von DB
--- Gruß Werner, der keine Ahnung von Oldtimer hat, das Feilen, Materialbeschaffenheiten, Maschinenbearbeitung bis hin zu Konstruktion und deren Berechnungen von der Pike auf gelernt hat ---
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 19-11-2010 07:42 ]
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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sag mal, was Du hier produzierst, is ein wenig ... naja ... wie ein infantiles Kleinkind, was dem anderen die Zunge rausstreckt - oder ?
Haste das nötig, Dich so zu produzieren ?
Du mußt doch zugeben, daß Dein Eingangsposting zu der Frage "Was machste denn, wenn dir mal ein richtiger Oldtimer unter den Fingern kommt." nicht unbedingt sehr produktiv und hilfreich war ? Das erinnert eher an diverse Pöbelarien von Selbstdarstellern aus dem Nachbarforum.
Nix für ungut
Gruß JEns
Gruß Jens (Signature s#cks)
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?
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- Johnny-1951
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ehe ich geantwortet hatte, habe ich auf die
Seite
geklickt,
das war somit in kleinster Weise negativ gemeint, sonder genau so wie ich es geschrieben habe.
Der 107er wird ja nicht jünger, da bleibt dann nichts anders übrig als sich etwas zu basteln.
Wer so etwas herrichtet, dann noch sagt er kann konstruieren, sollte schon in der Lage sein, sich ein Hilfswerkzeug auszumessen und anzufertigen, da er ja dieses auf seiner HP behauptet.
Ich weis nicht ob du Zeichnung lesen kannst,
diese Zeichnung
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sagt über das Werkzeug alles aus, nur muss man sich bücken, messen und zeichnen um das Werkzeug anzufertigen.
Jens, das ist eine reine nüchterne sachliche Feststellung, wenn du meinen letzten Text genau gelesen hast, weist du auch, dass ich weis wovon ich spreche (dazu zählt auch ein Werkzeug preiswert und schnell anzufertigen)
P.S.:
Dass ich nicht rum pöble, müsstest du doch festgestellt haben.
--- Gruß Werner ---[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 19-11-2010 10:26 ]
--- Gruß Werner ---
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- raphael
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laß Dich nicht von dem Kollegen Werner auf den Arm nehmen, denn genau mit dieser Zeichnung und seinem Hinweis, alles aus dem Schnitt erfassen zu können um dieses Werkzeug ordentlich herzustellen, hat er gezeigt, daß er wohl wenig bis keine Ahnung von technischen Zeichnungen hat. Übrigends, Werner, bestehen technische Zeichnungen aus mind. 3 Ansichten für Drehteile und im Normalfall 6 Ansichten! Aus dieser Zeichnung ist noch nicht mal der Maßstab angegeben: Zoll, cm, mm oder vielleicht Gummibärchen.
Aus dieser Zeichnung ist NUR zu sehen, daß es sich um ein Einziehwerkzeug mit Gewindestange handelt, das eine Fixierung 36e für die Lasche 104 vorhanden ist und die Fixierung 36e für die Lasche über einen Bolzen zur Koppel-Schräglenkerachse 90 fixiert wird. Und über genau die Stellung des Bolzens der Fixierung 36e zum Koppel-Schräglenker ist nicht zu lesen oder geschweige denn messbar (Wer hier anfängt zu messen um Fakten zu schaffen für sein Restaurierungsprojekt, möge mir bitte bescheid geben, denn mit diesem Auto möchte ich nicht mitfahren) Diese Ansicht sagt nichts über die "Draufsicht" aus und was viel schlimmer ist über den Schnittverlauf aus der Draufsicht die zu diesem Schnitt geführt hat.
Und jetzt die Quizfrage an Werner:
@Werner: 1. Gib mir Bitte den Niegungewinkel der Lasche zum Koppel-Schräglenker aus diesem Schnitt an. 2. Du hast keine Ahnung wo und wie ich das Werkzeug anfertige oder lasse und wieviel mich das ganze kostet. Und ich gebe Dir Brief UND Siegel, daß es weniger gekostet hat als Deine Lösung! Also spekuliere nicht über Dinge von denen Du keine Ahnung hast und über Leute, die Du nicht kennst. Du weißt nicht wo ich arbeite und Du hast auch keine Ahnung was ich arbeite. Also lass Doch einfach so einen Unsinn und bleibe SACHLICH und FACHLICH. Trotzdem Danke für Deine Selbstdarstellung und Du bist der Größte.
Gruß und schönes WE,
Raphael
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- Johnny-1951
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sagt über das Werkzeug alles aus, nur muss man sich bücken, messen und zeichnen um das Werkzeug anzufertigen
--- Gruß Werner ---
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Ich wünsche Dir ein schönes, sonniges Wochenende. Mir gings in keinster Weise um Deine oder Rafis technische Fähigkeiten. Da seid Ihr mir beide haushoch überlegen und ich weiß das. Mir gings um Deine liebenswürdige Art. Seis drum, Du mußt mit Dir leben.
Jens
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Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?
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- Frischling
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Das er sich Werkzeuge selber anfertigt ist doch Klasse! Auch die Ausführung wie er es macht imponiert....daran hat er sicherlich Spaß, muß doch nicht jeder mit ner abgebrochenen Türklinke und einer Dachlatte halbgar am Auto rumfummeln.
Das ein Stück Rohr, ein Stück Eisen (kann sogar Flacheisen sein, eine Handelsübliche ca. M12 Schraube, eine Bügelsäge mit einem Sägeblatt für Eisen, sowie ein Schweißapparat ausgereicht hätten, wird dem Schrauber nicht klar gemacht.
Das Rohr muss nur den Außendurchmesser von der zu lösenden Mutter haben, eine Länge von 8-10 cm, dann sägt und feilt man die 4 Nasen aus, so das es in die Vertiefungen der zu lösenden Mutter passt.
Jetzt wäre sogar noch möglich, eine Querbohrung zu setzen wo ich dann ein Rundreisen durchstecke, somit dreht man die Mutter los wie ein Rad mit dem Radkreuz.
Für die Leute, die mit Nuss und Schlagschrauber arbeiten, erspare ich mir die Bohrung, schweiße am anderen Ende ein Stück Flacheisen drauf, schweiße eine kurze ca. M12 Schraube an für den Schlagschrauber an.
Arbeitszeit für die Herstellung des Werkzeugs, 1 Stunde.
Gut, das Ding schaut nicht schön aus, funzt aber genauso wie das Werkzeug von Raphael,
und ist für fast jeden machbar.
Unsinn, zum Einen mußt du das passende Rohr erstmal haben, dass ist höchst Unwahrscheinlich weil Rohre meist in Zollabmessungen geliefert werden und Zylinder.- oder Präzrohre eher selten überall rumfliegen, zum Anderen hat der geübte Zerspaner den schneller aus dem Vollen gedreht, gefräst und passgenau als du gefeilt und halbgar.
O.k, die Vierkantbohrung für die Knarre ist aufwändiger wenn er sie errodieren würde aber vielleicht hat er sie gestoßen oder gefräst, egal.....häte auch ne alte Nuss aufschweißen können, nur das alles wird der Mann wohl wissen und hat es eben perfekt gemacht, Toll!!!!
Zu o.g. gilt noch zu sagen, dass Raphael doch nicht dazu verpflichtet ist, dem Semischrauber aufzuzeigen wie man es mit dem Aldiwerkzeug bewerkstelligt.
Martin
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- Johnny-1951
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Es geht hier um ein Hobby, wo die meisten nicht einfach eine Banderole aufreisen und sagen, na macht mal schön, sonder auch an der eigenen Arbeit Spaß haben wollen und sich über den Erfolg freuen möchten.
Da A und O in diesem Hobby ist es, diese Arbeiten so einfach wie möglich zu bewältigen,
dazu dann auch noch kostengünstig.
Ich werde es noch einmal versuchen verständlich zu machen.
Raphael stellt eine Frage nach einem Werkzeug, gibt Zeichnungen, Bilder und Teilenummer an welches Werkzeug er benötigt, OK, wenn’s noch lieferbar ist, seine Sache.
In diesem Falle hatte er aber schon überall versucht das Werkzeug zu bekommen,
laut seiner HP kann er es doch selber anfertigen, dazu war mein Kommentar kurz und bündig.
Da Raphael mit dem Link auf seiner HP zeigt, dass er in der Lage ist sich ein Werkzeug anzufertigen/zulassen, war mein Kommentar wohl doch genau treffend.
Aus irgendeinem Grund ist ihm das sauer aufgestoßen, diesen Grund kennt er aber nur selber.
Jetzt gehen wir mal auf Raphael HP, sagen wir mal, mit den Augen eines Schraubers.
Als erstes liest man Hammer und Schraubenzieher
(diesen Vorgang macht man nur einmal im Leben, dann hat man etwas gelernt oder möglicherweise schätzt man Kupfer…), damit wird eine Mutter zerschlagen und nicht gelöst, oder heißt der Schraubenzieher jetzt Schraubenhammer.
Auf der Startseite wird auch ein Werkzeug abgebildet, wo jeder Schrauber der Gedanke kommen muss,
oh Gott was brauche ich denn noch für Spezialwerkzeuge wenn ich an einem älteren Fahrzeug etwas in Stand setzen möchte,
…anfertigen lassen muss ich mir diese Werkzeuge auch noch, was wird das kosten, somit kann die Lust am Restaurieren schnell verloren gehen.
Nicht jeder hat die Möglichkeit sich diesen Nutmutterschlüssel in dem abgebildeten Zustand herzustellen, oder herstellen zulassen.
Da hier im Forum auch noch geringe Kosten für diese Werkzeug angegeben werden, frage ich mich schon,
wer hat die Maschinen mal angeschafft, was haben diese gekostet, das Material bezahlt, sowie die Arbeitszeit investiert, oder arbeitet an der Maschine Ein-Euro-Jober.
Das Ding ist etwas fürs Auge oder Lehrwerkstatt, fast zu schade um es zu benutzen, aber nicht für den SL Schrauber der dieses Werkzeug einmal in seinem Leben benötigt.
Ja, es geht sogar noch einfacher und preiswerter dieses Werkzeug herzustellen als ich oben angeführt habe.
Das ein Stück Rohr, ein Stück Eisen (kann sogar Flacheisen sein), eine Handelsübliche ca. M12 Schraube, eine Bügelsäge mit einem Sägeblatt für Eisen, sowie ein Schweißapparat ausgereicht hätten, wird dem Schrauber nicht klar gemacht, dieses wäre nach meiner Ermessung aber das wichtigste.
Das Rohr muss nur den Außendurchmesser von der zu lösenden Mutter haben, eine Länge von 8-10 cm, dann sägt und feilt man die 4 Nasen aus, so das es in die Vertiefungen der zu lösenden Mutter passt.
Jetzt wäre sogar noch möglich, eine Querbohrung zu setzen wo ich dann ein Rundreisen durchstecken kann, somit dreht man die Mutter los wie ein Rad mit dem Radkreuz.
Für die Leute, die mit Nuss und Schlagschrauber arbeiten, erspare ich mir die Bohrung, schweiße am anderen Ende ein Stück Flacheisen drauf, schweiße eine kurze ca. M12 Schraube für den Schlagschrauber an.
Arbeitszeit für die Herstellung des Werkzeugs, 1 Stunde.
Gut, das Ding schaut nicht schön aus, funzt aber genauso wie das Werkzeug von Raphael,
und ist für fast jeden machbar.
Genauso einfach nimmt man ein defekte altes Lager um ein neues Lager ohne zu verkannten aufzupressen, auch macht man sich auch Temperaturunterschiede zu Nutze, da geht so manches Lager spielend ohne Hilfswerkzeuge rauf ohne das es zum verkanten kommt.
Werkzeuge von A bis Z, mit Teilenummer, Zeichnung und Maße,
macht nicht alles so kompliziert,
sonder einfach verständlich für den Hobbyschrauber,
somit haben mehr Leute Spaß an dem Hobby und es werden nicht so viele Fahrzeuge in die Tonne gehauen.
P.S.:
Raphaelo du Quizmaster
zu deiner Frage,
du wusstest es nicht, wieso sollte ich es dann wissen…, wie wäre es mit 95°-100° ?
Habe ich jetzt die Million oder soll ich den Publikum Joker einsetzen
P.S.:
Martin, ich habe noch einmal korrigiert, Sorry, und falsch auf der HP aus du auch nachgelesen, er lässt fertigen ...
Zu ALDI:
wenn du da einen Sack Kartoffeln kaufst, beförderst du den mit einem Tieflader,
so wie ich die einschätze schon
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 20-11-2010 08:40 ]
--- Gruß Werner ---
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