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Datenlogger für die KE-Jet. Spinnerei oder Gamechanger?
- M119_Fan
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Die Idee wäre das mit einem Raspberry Pi zu lösen, zusammen mit ein bisschen Hardware drumrum wie einem Optokoppler (TV), ADC Modul , INA219 (EHS Strom), DC-DC Wandler usw.
Im Detail wäre das dann wären dann:
TV:
- 1 × H11L1/H11L1M.
- 1 × 2,2 kOhm oder 3,3 kOhm, 0,25 W als LED-Vorwiderstand.
- 1 × 1N4148 antiparallel zur Optokoppler-LED.
- 1 × 4,7 kOhm Pull-up nach 3,3 V.
- 1 × 100 nF Keramikkondensator direkt am Optokoppler
- 1 × INA226-I²C-Modul, idealerweise mit extern anschließbarem Shunt.
- 1 × Präzisions-Shunt, 1 Ohm, 0,1%, mindestens 0,5 W.
- 1 × EHS-Zwischenadapter mit getrennten Leitungen für die Stromstrecke.
- 2 × 100-Ohm-Schutzwiderstände und optional RC-Filter am Sensoreingang.
- 1 × ADS1115.
- 1 × 100 kOhm Serienwiderstand.
- 1 × 10 kOhm Widerstand nach Analogmasse.
- 1 × 100 nF Folien- oder Keramikkondensator nach Analogmasse.
- 1 × 3,3-V-Zenerdiode oder geeignete Kleinsignal-Schutzdiode am ADC-Eingang.
- 1 × ADS1115-Kanal.
- 1 × 100 kOhm Serienwiderstand.
- 1 × 10 kOhm Widerstand nach Analogmasse.
- 1 × 10–100 nF Kondensator nach Analogmasse.
- 1 × 3,3-V-Klemmung, z. B. BAT54S-Schottky-Dioden nach 3,3 V und GND.
- Messadapter
Dazu ein Stück Python Software, die die Daten ausliest, wegschreibt und per http server visualisiert.
Zur Live-View oder Auswertung braucht man lediglich ein Smartphone oder einen Laptop mit Browser. WLAN stellt der Pi bereit.
Hier mal ein Mockup mit Simulationsdaten.
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Was sagt ihr? Machen oder direkt wieder vergessen? Passt das mit der Hardware überhaupt so? Gibt's ein Risiko fürs Bordnetz?
Das ganze (Soft- und Hardware) würde ich natürlich alles komplett veröffentlichen, so dass man sich im Endeffekt nur den Raspberry Pi sowie die andere HW kaufen müssten, zusammenlöten und verkabeln.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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- Ragetti
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
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- Kiki
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so ein Xentry2Go wäre genial und ist keine Schnapsidee!!
Wie du schon schreibst ist das was wir aktuell messen können ist eine Momentaufnahme. Das Lastverhalten bei einer Probefahrt etc. wäre mit einen Datensatz visualisierbar, nonplusultra wären noch Drucksensoren.
Gruß
Igor
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- Chromix
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erst mal eine coole Idee. Das sind Meßwerte, die man braucht und wenn sie alle gleichzeitig gemessen und visualisiert werden - super!
Ich bin zwar Elektroniker, aber ich kenne keinen einzigen der von Dir genannten Bausteine, insofern kann ich nichts dazu sagen. Ich bin mir aber sicher, daß der Aufwand zur Realisierung erheblich sein wird, bis erst einmal alles funktioniert und dann auch noch alle Fehler beseitigt sind.
Allein die ganzen Zwischenstecker, die notwendig sind, um die Sensoren anzuschließen, sind eine Herausforderung.
Zufälligerweise kam heute auch der Post von Julia über den KE-Jetronic-Workshop und da stelle ich mir die Frage, ob dieser Datenlogger bei Julias Fahrzeug bei der Fehleranalyse geholfen hätte. Was macht und misst denn eigentlich der Hermann-Tester? Was ist denn z.B. ein "Rundlauftest"?
Wie auch immer, die erfassten Meßwerte braucht jeder irgendwann mal und ich habe noch nie alle gleichzeitig gemessen, insofern wäre das toll. Die Aufzeichnung der Meßwerte ist eine nette Option, die ich aber als eher sekundär sehen würde.
Hälsningar,
Lutz
P.S. Zu Deiner Frage: ich würde das weder als Spinnerei noch als Gamechanger bezeichnen, aber ein sehr hilfreiches Tool.
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
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Buddha
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- Granada
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Ich finde die Idee super! Aber der große Reiz des Hermanns-Testers liegt auch darin, daß der zusätzlich die Werte hinten vom Auspuff und von der Zündung hat und sie mit den Werten von der Diagnosebuchse verknüpft.
Wie genau dieser Rundlauftest funktioniert hatte sich mir in der Kürze der Zeit auch nicht erschlossen, aber dem stehen nur die genannten Daten zur Verfügung und wenn man weiß, wie so eine KE-Jetronic im speziellen und das Zündsysten eines Verbrenners im allgemeinen funktionieren, dann kann man daraus die richtigen Schlüsse zur weiteren Diagnose schließen.
LG
Julia
Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S
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- merc450
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ich finde der große Reiz besteht darin ,
einen Hermann (wenigsten den ) zu haben
MHC 222 u. D960S
Mein morgentlicher Vorschlag
links gelistete Pkw raus und dafür Spezial Werkzeug und
Testgeräte rein . Und ganz ganz wichtig , wie man damit umgeht , Team Orange redet ja nicht mit mir , und haben
alleine , macht traurig .
mfg Günter Trunz
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- Quickbiker2012
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ich kann Dir aus eigener Erfahrung berichten, dass das keine Spinnerei ist. Wir haben vor ein paar Jahren mal einen Prototypen entwickelt, der im Prinzip genau dem entsprichst was Du beschreibst.
Basis ist ein Raspi Zero mit aufgesetzter Messplatine, die neben Optikoppler (für TV und Drehzahl), Schmitt-Trigger (für Zündzeitpunkt) noch einen 8-Fach AD Wandier beheimatet. An den AD Wandler können über RJ45 Messsateliten angeschlossen werden. Vorbereitet ist das für Lambdasondenspannung, Saugrohr Unterdruck und Kraftstoffdruck (Oberkammer / Unterkammer) . Letzteres mit entsprechenden Drucksensoren.
Darstellung erfolgt wie von Dir vorgeschlagen über einen Webserver der auf dem Raspi läuft und Anbindung eines beliebigen Gerätes über WLAN.
Implementiert ist auch eine Loggingfunktion über die alle Parameter zur späteren Analyse mitgeschrieben werden, Ich nutze das loggen zwar nicht all zu oft, aber es ist schon beachtlich wie das bei der Fehleranalyse oder auch beim Verständis wie denn die KE Jetronic funktioniert - das hat bei mir auch einige erleuchtende Momente gebracht. Beschrieben hatte ich das an einem Beispiel mal hier:
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/2754...ondenspannung#293625
Auch kann man damit das "Mysterium Abgleichstecker beim 560" auflösen, da man genau sieht, dass der ZZP in Richtung früh verstellt wird (die Veränderung entspricht bei den EU Fahrzeugen dem Unterschied zwischen "N" und "S" bei der Krafstoffart), bei Vollast aber der Zündzeitpunkt zurück genommen wird und wieder "N" entspricht. Im Effekt kann man den Unterschied beim Fahren spüren (entsprechendes Popometer vorausgesetzt), auf einem Leistungsprüfstand aber keinen Unterschied messen wird, da dort ja immer Vollast gefahren wird - Rolf hatte das ja schonmal getestet.
So wirklich sind wir aus Zeitmangel über das Prototypen-Stadium nicht herausgekommen - für uns vier, in der Entwicklung beteiligten, funktioniert das zwar, ist aber leider noch nicht tauglich um es guten Gewissens an dritte weiter zu geben.
Ich muss das noch mit den anderen Beteiligten abstimmen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das was wir bisher erreicht haben eine gute Basis ist um das jetzt zu professionalisieren.
Ich schicke Dir mal ne PN mit meinen Kontaktdaten, vielleicht können wir uns dazu ja mal persönlich austauschen.
Viele Grüße,
Ralf
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- Quickbiker2012
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Hallo Lutz,.... Was ist denn z.B. ein "Rundlauftest"?
Wenn ich das vom KE Workshop bei dem ich war noch richtig in Erinnerung habe, unterbricht der Tester selektiv das Zündungssignal je Zylinder durch Kurzschluss der TD Leitung und vergleicht dann die kurzfristigen Änderungen in der Drehzahl. Dadurch kann der Tester feststellen ob alle Zylinder gleichmäßig mitlaufen oder einzelne "negativ" durch einen geringeren Abfall der Drehzahl auffallen.
Da dann unverbrannter Kraftstoff in das Abgassystem gelangt sollte man das bei KAT Fahrzeugen aber nicht so oft machen
@Christian, wenn ich mist erzählt habe korrigiere mich gerne
Gruß,
Ralf
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- Obelix116
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Gruß
Christian
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- Quickbiker2012
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Das mit der Zylinderabschaltung ist der Balancetest und nicht der Rundlauftest
Erklärt im Parallelforum hier: jetronic.org/de/forum/tester/1037-motort...rmann?rCH=2&start=12
Gruss
Ralf
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Hälsningar,
Lutz
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Buddha
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- M119_Fan
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@Rolf danke, werde ich machen, man muss ja nicht alle Räder immer wieder neu erfinden.
@Lutz: Ich würde es so machen, dass man quasi eine Breakout Box für das KE Steuergerät hat. Die AMP Konnektoren gibt's günstig und da kann man direkt alle Signale an einer Stelle abgreifen.
@Ralf: Aah cool, wir können uns ja gerne beim Schraubertreff dazu austauschen
Wegen Rundlauf: Im Prinzip müsste das recht einfach realisierbar sein: TD Signal hab ich eh und Zyl 1 Trigger (Induktiv, Zenerdiode, Kondensator) an die GPIO Pins.
Zündfolge z.B. beim M117 wäre 1,5,4,8,6,3,7,2. Durch Segmentzeitmessung kriege ich dann raus, welcher Zylinder die Aussetzer hat.
Die Software ist eigentlich schon fertig, jetzt auch mit Rundlaufmessung, es fehlt "nur" noch die Hardware. Als nächstes mach ich mich ans Platinenlayout, wird aber noch dauern. Die Tests hab ich mit nem Simulator gemacht.
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Viele Grüße,
Michael
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ich bin seit langer Zeit an diesem Gerät dran, und stehe momentan kurz vor der Veröffentlichung und dem Verkauf.
Wichtig: Dies ist keine Werbung für mein Gerät sondern bildet nur den aktuellen Stand ab. Der Verkauf ist aus rechtlichen Gründen nicht ganz einfach. Wer sich damit beschäftigt weiß was es bedeutet ein CE-Zeichen und eine EMV-Prüfung auszuweisen.
1. Der Mini-Tester wertet TD, TV und Spannung aus. Es stellt die Daten auch in einem Chart dar, und kann auch während der Fahrt Daten über WLAN übertragen. Außerdem zeigt er die Zündparade aller Zylinder, jedoch ohne Zylinderzuordnung!
2. Mein Midi-Tester macht alles wie der Mini, jedoch ist eine Triggerzange anschließbar und die Zündung wird zylinderspezifisch angezeigt.
3. Der Maxi-Tester macht alle wie der Midi, jedoch mit Zylinderauswertung mit Brenndauer und Zündenergie, Zündzeitpunkt auch während der Fahrt, Messung des EHS, LLS und Stauscheibenpoti. Über ein SD-Karte kann alles aufgezeichnet werden. Zur Krönung kommen noch 2 anschließbare Drucksensoren für Ober- und Unterkammer hinzu. Eine Zylinderabschaltung ist vorgesehen und Hardware funktioniert. TD-Kurzschließen geht nicht!. Übrigens kann die Kraftstoffpumpe über das Gerät zugeschaltet werden. Das ist hilfreich um Drücke zu messen. Wer beim 107er das KPR schon mal gezogen hat, wird diesen Vorteil zu schätzen wissen.
Die Hardware ist für alle 3 Systeme fertig. Software für Mini und Midi auch fertig. Software für Maxi wird sehr herausfordend, aber teilweise fertig.
Die Herausforderung solcher Systeme sind nicht die Messung, sondern der Anwender muss wissen war er misst und wie er es deuten muss. Solche Systeme, so ist mein Anspruch, sollen dem Fachmann die Arbeit erleichtern. Ein Laie kann damit wenig anfangen. Als Laie kann man auch sein EKG vom Kardiologen nicht beurteilen.
Gruß Thomas
Grüße aus dem Schwabenland
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