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Klimaanlage befüllen
Hallo Michael, ich finde an dieser Stelle deinen Unterton etwas "bemerkenswert". Ich nehme für mich zumindest in Anspruch, dass ich nicht auf den Vakuumtest schwöre und etwas anderes ablehne (und so habe ich das auch bei den anderen verstanden). Ich habe in diesem Thread nur von meinen Erfahrungen berichtet (etwa 4 Autos, die ich auch über einen entsprechenden Zeitraum gefahren habe) und das jährliche Befüllen bei meinem S-Max habe ich nicht als normal angesehen, konnte aber letztlich nichts dagegen tun, weil mir vorn "Fachleuten" nichts anderes vorgeschlagen wurde und mir selbst die Fachkenntnisse fehlten/fehlt. Am 16.05. war ich beim Klimaworkshop in Erlangen, entweder war ich unaufmerksam oder es wurde tatsächlich nicht der Drucktest mit Schnüffelgerät thematisiert.
Mensch, jetzt lass' doch mal die Fakten hier weg. Hier schwört man auf Kontrastmittel und den Vakuumtest (was halt leider beides null aussagekräftig ist). Zumindest bekommen solche Beiträge hier die meisten "Danke". Grüße gehen an der Stelle raus an Günter.Moin
Die Dichheitsprüfung mit Vacuum ist nur die halbe Wahrheit. Aussagekräftiger ist der Test mit Formiergas (95%Stickstoff 5% Wasserestoff) und 20bar Druck. Dann mit einem Schnüffelgerät die kritischen Stellen abschnüffeln
Und was das im Internet zu erwerbende Ersatzmittel (Propan), wofür ich in dem von dir verlinkten Thread ja ordentlich Schelte bezogen habe, angeht, gibt es auch nichts weiter hinzu zu fügen. Ich hatte das Mittel in gutem Glauben gekauft und habe erst anschließend hier erfahren dass es sich um Propan handelt. Dummheit schützt vor Strafe nicht...
Was möglicher Veränderungen bei den Klimaanlagen von r107 auf r129 angeht habe ich nicht recherchiert, du hast anscheinend nachgeschaut, vielleicht klärst du das noch auf und lässt uns nicht im Dunklen tappen, wäre super, vielen Dank!
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
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Dass beim Klimaworkshop der Stickstofftest nicht thematisiert wurde, dürfte daran liegen, dass wohl so gu wie kein Hobbyschrauber die Möglichkeit dazu hat, dies selbst durchzuführen. Ich denke ihr werdet da auch keine Befüllung mit r134a durchgeführt haben, da kein Laie ohne Zertifizierung mit F-Gasen hantieren darf.
Der Unterton ist deshalb, da niemand von euch auf den Stickstofftest, der eben das Mittel der Wahl ist, eingegangen ist sondern den Verlust des Kühlmittels schlicht mit voller Überzeugung als "normal" dargestellt hat und lediglich darauf verwiesen wurde, dass ja Kontrastmittel bei einer "schleichenden" Undichtigkeit nichts bringen würde und beim S-Max kein Leck (zu 99.9% mit dem nichtssagenden Vakuumtest) festgestellt wurde. Es ist halt auch hier nicht immer einfach, eine kompetente Werkstatt zu finden. Leider.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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Viele Grüße
Andreas
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum.
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Wenn das für dich ok ist, ok. Aber dann war der Thread hier eig. überflüssig.
Viele Grüße,
Michael
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will kurz von meinen Erfahrung mit Klimaservicen berichten.
Mit unseren 3 107ern mit Klima gabe es seit 2016 immer mal Probleme. Alle wurden auf R134a umgerüstet.
Beim 280er waren am York-Kompressor nach einigen Jahren erst die oberen beiden Teflonringe undicht dann später noch die vordere Wellendichtung.
Beim 560er war die Verpressung des Saugschlauchs undicht. Neues Schlauchpaket von ÜRO eingebaut und lange nach den Dichtringen am Kompressor und den beiden Verschraubungen gesucht. Nur durch das Forum konnte ich die richtigen Teilenummern für die O-Ringe rausbekommen.
Nun bin ich ja am 500er dran. Auch das Schlauchpaket unten über dem Kompressor undicht. Es pfeift hörbar raus. Also Geweih raus und reparieren lassen.
Aber jetzt zum seit Jahren genutzten Klimaservice > www.klimaservice-frankfurt.de/
Hier wird von Herrn Pauls nicht einfach die Maschine angeschlossen. Wenn ich komme weil die Anlage nicht mehr tut wird ers teinmal ein Drucktest mit Formiergas mit 16bar gemacht. Dann zeigt sich ob die Magnetkupplung überhaut einrückt oder ein elektrisches Problem besteht. Wenn ja geht er dem auf die Spur. Wenn der Druck stark oder langsam absinkt wird mit Schnüffelgeräten und Lecksuchspray nach Undichtigkeiten gesucht. Mit viel Geduld und Fachwissen. Meistens bin ich dann gleich wieder nach Hause und habe repariert, s.o.
Und das kostet bis dahin so um die 20€. Wird nicht einfach gefüllt und kassiert was schnell je nach Füllmenge 80-120€ kostet. Wie vorher bei FBS an der Schmidtstr. in Frankfurt.
Also einen besseren Klimaservice habe ich nicht gefunden und einige Clubmitglieder können das mittlerweile bestätigen.
Bei Fragen einfach melden.
Gruß Stephan
Skifahren, Oldtimer, Volleyball
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Viele Grüße,
Michael
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Auch wenn ich das mit der Umrüstung falsch verstanden habe, bleibt am Ende die fehlende AuflösungIch meinte nicht vom r107 auf den r129 sondern die Umstellung beim r129 oder w124 von r12 auf r134a.
Dass beim Klimaworkshop der Stickstofftest nicht thematisiert wurde, dürfte daran liegen, dass wohl so gu wie kein Hobbyschrauber die Möglichkeit dazu hat, dies selbst durchzuführen. Ich denke ihr werdet da auch keine Befüllung mit r134a durchgeführt haben, da kein Laie ohne Zertifizierung mit F-Gasen hantieren darf.
Der Unterton ist deshalb, da niemand von euch auf den Stickstofftest, der eben das Mittel der Wahl ist, eingegangen ist sondern den Verlust des Kühlmittels schlicht mit voller Überzeugung als "normal" dargestellt hat und lediglich darauf verwiesen wurde, dass ja Kontrastmittel bei einer "schleichenden" Undichtigkeit nichts bringen würde und beim S-Max kein Leck (zu 99.9% mit dem nichtssagenden Vakuumtest) festgestellt wurde. Es ist halt auch hier nicht immer einfach, eine kompetente Werkstatt zu finden. Leider.
Beim Klima-WS haben wir sehr wohl eine Evakuierung als auch eine Befüllung und Dichtigkeitsprüfung mit Kontrastmittel durchgeführt, da Christian/Obelix die entsprechende Berechtigung besitzt (war ja ein WS und nicht ein einfacher Schraubertreff).
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
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Hallo Michael, was soll ich machen, die Werkstatt darauf hinweisen, dass sie einen Stickstofftest durchführen sollen?Wenn du die nicht explizit auf den Stickstofftest hinweist, wird der eh nicht gemacht werden. Den werden sie nur machen (weil sie müssen), wenn die Anlage bei Abgabe des Autos leer war.
Wenn das für dich ok ist, ok. Aber dann war der Thread hier eig. überflüssig.
Ist der Stickstofftest eine zusätzliche Prüfung auf Dichtheit oder was sagt der test aus?
Wenn undicht dann muss abgedichtet werden?
Viele Grüße
Andreas
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum.
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Ich habe diese Behauptung nicht aufgestellt: Übrigens ist r134a deutlich flüchtiger als r12, für dass die Klimaanlagen ursprünglich konzipiert wurden
Auch wenn ich das mit der Umrüstung falsch verstanden habe, bleibt am Ende die fehlende Auflösung
.
Daher eben die Frage, welche Komponenten bei den Fahrzeugen, die im Laufe ihres Produktionszyklus von r12 auf r134a umgestellt wurden, geändert wurden.
Und zum WS: Du schreibst schon wieder Dichtigkeitsprüfung. Es ist eine Vakuumprüfung und keine Dichtigkeitsprüfung.
Auszug aus Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil 1 Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 07.Juli 2008
§ 3 Verhinderung des Austrittes von fluorierten Treibhausgasen in die Atmosphäre
(3) Wer Dienste zur Wartung und Reparatur von Klimaanlagen in Fahrzeugen im Sinne des Artikels 3 Nr. 1 und 3 der Richtlinie 2006/40/EG des Europäischen Parlaments und Rates vom17.Mai 2006 über Emissionen aus Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates (ABI. EU Nr. L 161 S.12) anbietet, darf solche Klimaanlagen, aus denen eine über das gewöhnliche Maß hinausgehende Menge des Kältemittels entwichen ist, nur mit fluorierten Treibhausgasen befüllen, wenn die Undichtigkeit vorher beseitigt wurde.
Andreas schreibt im ersten Posting:
Die Füllmenge an Kältemittel war 0,575 kg,
Bei angenommenen 850g und 4 Jahren wären das 17% pro Jahr. das ist definitiv mehr als das gewöhnliche Maß.
Aber wenn ihr sagt, dass das normal sei, wird's schon so sein.
Viele Grüße,
Michael
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Ich bin mal etwas stieselig/Korinthenkacker:
Nur der Vollständigkeit halber: In D ist sowas für Laien, sprich nicht-zertifizerte Personen, nicht erlaubt.Einfach Google nutzen und steht alles in der Beschreibung
Mit Propan darf jeder hantieren und es darf auch jeder in seine PKW Klimaanlage abfüllen, ist ja nichts anderes, als wenn man seinen Gasgrill anschließt. Allerdings darf er sie dann nicht mehr in Betrieb nehmen
Und ein Blick in die Zukunft: es ist geplant, dass ab 2030 Klimaanlagen von Neufahrzeugen mit Propan betrieben werden sollen. Das wird unsere Oldis aber wahrscheinlich nicht betreffen, da sie hermetisch abgeschlossen werden.
Viele Grüße
Thorsten
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Der Beitrag entstand zu einem Zeitpunkt als ich davon ausging, dass Rolf tatsächlich r134a meint weil ich davon ausging, dass diese "Replacements" seit dem genannten Thread hier im Forum tabu sind.
Ich bin mal etwas stieselig/Korinthenkacker:
Nur der Vollständigkeit halber: In D ist sowas für Laien, sprich nicht-zertifizerte Personen, nicht erlaubt.Einfach Google nutzen und steht alles in der Beschreibung
Mit Propan darf jeder hantieren und es darf auch jeder in seine PKW Klimaanlage abfüllen, ist ja nichts anderes, als wenn man seinen Gasgrill anschließt. Allerdings darf er sie dann nicht mehr in Betrieb nehmen
Und zu:
Und ein Blick in die Zukunft: es ist geplant, dass ab 2030 Klimaanlagen von Neufahrzeugen mit Propan betrieben werden sollen.
Denso plant das... wer noch? Ob das kommt weiß keiner, ist auch irgendwie sinnlos, denn co2 hat sich bereits etabliert. Pläne von irgendeiner offiziellen Stelle (z.B. der EU) gibt es jedenfalls nicht.
2032 hingegen wird ein Thema für uns aufkommen: Ab dann darf kein neues r134a sondern nur noch wiederaufbereitetes mehr benutzt werden. Was das für die Preise bedeutet dürfte klar sein. Und wie fatal dann solche "normalen" Verluste wie hier im Thread sind, dürfte auch klar sein.
Viele Grüße,
Michael
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um mal wieder etwas ruhe in das Forum zu bringe,
egal womit ihr eure Anlage füllt,
denkt immer an Handschuhe und Schutzbrille.
Ein Schlauch platz/reißt schlagartig, ohne Vorwarnung und da die allermeisten gar nicht wissen was sie tun, ein Unfall, oder ein Auge dabei zu verlieren, passiert super schnell.
Gruß aus Hamburg, von einem Kälteanlagenbauer, der den Beruf noch richtig gelernt hat.
Gruß aus Hamburg, Rainer
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von Denso weiß ich nichts, aber das war großes Thema auf der letzten IAA Mobility in München und es wurde in Fachzeitschriften darüber berichtet.
Und zu:
Und ein Blick in die Zukunft: es ist geplant, dass ab 2030 Klimaanlagen von Neufahrzeugen mit Propan betrieben werden sollen.
Denso plant das... wer noch? Ob das kommt weiß keiner, ist auch irgendwie sinnlos, denn co2 hat sich bereits etabliert. Pläne von irgendeiner offiziellen Stelle (z.B. der EU) gibt es jedenfalls nicht.
2032 hingegen wird ein Thema für uns aufkommen: Ab dann darf kein neues r134a sondern nur noch wiederaufbereitetes mehr benutzt werden. Was das für die Preise bedeutet dürfte klar sein. Und wie fatal dann solche "normalen" Verluste wie hier im Thread sind, dürfte auch klar sein.
Viele Grüße
Thorsten
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Ich würde belastbare Quellen schätzen. Es gibt keine generellen Pläne. co2 ist der way to go, es wird auch bereits seit Jahren von diversen Herstellern eingesetzt.von Denso weiß ich nichts, aber das war großes Thema auf der letzten IAA Mobility in München und es wurde in Fachzeitschriften darüber berichtet.
Und es gibt auch keinerlei Pläne, 1234yf zu verbieten. Das wäre die günstige Alternative, die jedoch nicht so gut mit Wärmepumpen harmoniert. Sehe daher keinerlei Daseinsberechtigung für Propan im KFZ Klimabereich.
Viele Grüße,
Michael
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Im Prinzip ist jetzt wohl alles gesagt zu diesem Thema. Da ich kein Fachkundiger bin, verlasse ich mich auf das was ich hier Forum erfahre oder im Internet (mit der gebotenen Vorsicht) finde.Gerne kann auch CO2 das Mittel der Zukunft sein Und mir ist es eigentlich auch egal, was es in Zukunft für Mittelchen geben wird, da eine Umrüstung meines 107er sich auf keinen Fall lohnen wird. Eher werde ich die Klima wieder still legen. Ich bin 6 Jahre gut ohne ausgekommen und habe sie nur in Betrieb genommen, weil ich finde, dass das, was dran ist, auch funktionieren soll, das habe ich erreicht.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes WE mit viel Sonnenschein
Viele Grüße
Thorsten
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Viele Grüße
Uwe
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So wie einzelne Hersteller auch immer noch an Wasserstoffautos rumentwickeln.
Für uns bzw. alle mit r134a wird es wie geschrieben ab 2032 leider interessant/relevant werden falls sich bis dahin nicht noch was ändern sollte. Verzichten wollte ich auf die Klimaanlage nicht mehr, hat man auch in den letzten Tagen wieder gemerkt.
Viele Grüße,
Michael
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Viele Grüße
Thorsten
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Der Artikel ist aktuell, vom 31.10.2025. Es geht um das Verbot von r1234yx, welches wohl definitiv vor der Tür steht. Das Mittel gehört zu den „Ewigkeitschemikalien, die sich nicht abbauen und stark Umwelt und Gesundheitsgefährdend sind. Nun geht es um Alternativen. Derer gibt es mehrere. U.a. Auch die hier im thread genannten CO2 und Propan/Butan. Ob CO2 noch das Mittel der Zukunft ist, wird offen gelassen, Fakt ist, dass es schon vor Einführung von r1234yf als starke Alternative zu r134a im Rennen war (2005/2006). Letztlich hat sich hier wohl eine extrem starke Lobby durchgesetzt und es kam r1234yf zum Zuge, obwohl die Nachteile schon bekannt waren.
Tatsächlich ist jetzt aber Propan/Butan ein ganz heißer Kandidat geworden, durch technische Weiterentwicklung hat man anscheinend die Brandgefahr im Griff. Durch den höheren Wirkungsgrad werden auch nur ca. 150-200 als Befüllung benötigt, statt 500-800 Gr. R134a oder r1234xf. Für die Umwelt ist es nahezu unbedenklich. Die technischen Änderungen umfassen ein Gaswarngerät im Innenraum, falls dort eine Undichtigkeit auftritt, zusätzlich einen Geruchsstoff der stark auffällig ist, kennt man ja auch vom „Hausgas“. Ein weitere technische Änderung wäre, wenn der Verdampfer nicht mehr im Innenraum säße, sondern seine Kälte an einen nachgeschalteten Wasserwärmetauscher abgibt. Nennt man indirektes System. Der Nachteil ist, dass das System langsamer reagiert und mehr Bauteile benötigt werden, dadurch höhere Kosten. Leider lässt sich der Artiekel nicht darüber aus, wie der Aufprall gefährdete Kondensator geschützt wird. In Ländern wie Australien, aber auch Frankreich und anderen europäischen Ländern wird schon jetzt in normale Klimaanlagen rechtmäßig Propan eingefüllt. Der Kunde wird gefragt, ob er diese kostengünstige Lösung möchte. Für evtl. Nachfolgende Werkstätten oder Unfallhelfer wird ein Warnaufkleber angebracht.
Zusatz: es wird davon ausgegangen, dass r134a ab 2027 einen massiven Preisanstieg verzeichnen wird, da die zulässige Einfuhr in die EU halbiert wird, hinzu kommt noch ein 20-25%iger Aufschlag für F-Gase.
Fazit: der Markt ist im Umbruch und es wird an mehreren Alternativen für r134a und r1234yf gearbeitet.
Wer es nachlesen möchte, muss die Fachzeitschrift KFZ-Betrieb vom Vogel Verlag abonnieren, geht als Probeabo und kann innerhalb von 4 Wochen gekündigt werden. Ich habe keine Vereinbarung mit diesem Verlag und erhalte auch keine Vorteile. Mein Abo habe ich bereits wieder gekündigt.
Viele Grüße
Thorsten
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