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Kühlwasser: Destiliertes Wasser oder Leitungswasser?

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21 Jahre 7 Monate her #22784 von laura
Klar,
solange kein Wasser verdunstet und neues nachgekippt werden muss, macht das nix aus; aber wenn, dann ist das System ganz schnell zu und kaputt. Nich um sonst macht DC die Systementkalkung mit Essigsäure, auch Calgon soll gehen.
Übrigens, Saufen macht dem Gefäßsystem nix, im Gegenteil! Rauchen dafür um so mehr.
Alfred

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21 Jahre 7 Monate her #22785 von Juergen
Der Kalkgehalt des Wassers ist in Deutschland und nicht nur dort sehr unterschiedlich . Man kann es auch an Duschköpfen erkennen. Das Kühlwasser ist keine Dauerfüllung und sollte , soviel ich weiss "regelmässig" gewechselt werden. Was auch immer nun regelmässig heisst.
Klar spielt das alles für Fahrzeuge geringen Alters keine Rolle , aber wir schreiben ja hier über Fahrzeuge von z.T. über 30 Jahren. Und da sind sicherlich schon einige Male Kühlwasser gewechselt worden, wegen Rep. oder sonstigen Massnahmen. Und das spielt die jeweilige "Ladung" Kalk in meinen Augen schon eine wichtige Rolle. Sonst würde das Thema der nachlassenden Kühlung bzw. Überhitzung bei Old- und Youngtimern nicht so häufig problematisiert.

Gruss
Juergen

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21 Jahre 7 Monate her #22786 von
Macht es Sinn, dem Kühlsystem mit Entkalker näherzutreten?

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21 Jahre 7 Monate her #22787 von Charly
Hallo,

Aus der BASF-Empfehlung für die Verdünnung von Glysantin:
---
... normales Leitungswasser verwenden, sofern das Wasser nicht härter ist als 20° deutscher Härte (Härtebereich 3 - 4). Sollten Sie sehr hartes Wasser haben, empfiehlt sich das Abmischen von Leitungswasser mit destilliertem Wasser.
---

Wenn ich das richtig verstehe, soll destilliertes Wasser nur zum Leitungswasser beigemischt werden, um die Wasserhärte in den empfohlenen Bereich zu bringen. Das sagt natürlich nichts darüber aus, ob reines destilliertes Wasser irgendwie schädlich ist.

Ich gehe aber davon aus, dass sich im laufe der Zeit genügend Kalkablagerungen im Kühlkreislauf gebildet haben, die dann aus destilliertem Wasser ganz schnell wieder eine Art "Mineralwasser" machen.

Gruß
Günther


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21 Jahre 7 Monate her #22788 von laura
Hallo Günter,
wenn Du mal das W126 Forum aufrufst findest Du ausfühliche Berichte über die Kühlerentkalkung. Angeblich sollen Entkalkungstabs vom "Schlecker" ev. mehrmals voll die Wirkung bringen.
Alfred

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21 Jahre 7 Monate her #22789 von

Macht es Sinn, dem Kühlsystem mit Entkalker näherzutreten?



Hallo Hans-Martin,

solange alles funktioniert, ohne zu überhitzen, sicher nicht. Der über die Jahre abgelagerte Kalk hält das System auch dicht. Zum einen kann das System nach einem Entkalker undicht werden. Zum anderen kann durch Entkalker spontan gelöste Kalkstücke der Kühlkreislauf verstopft und damit unterbrochen werden. ---> GAU !


Kalk ist nicht zwangsläufig unser Feind

Michael

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21 Jahre 7 Monate her #22790 von laura
Ups, die Antwort sollte für Koppmann sein, sorry

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21 Jahre 7 Monate her #22791 von

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21 Jahre 7 Monate her #22792 von laura
Also wenn schon Kalkbrocken etwas verstopfen könnten dann wäre der Motor schon längst hin. Außerdem gehen vom Kalk nicht nur die Wärmetauscher kaputt, sondern auch alle Ventile, zum Beispiel auch das oft zitierte Mono-bzw. Duoventil. Wenn Kesselstein wie man früher sagte nix machen würde, gäbe es bei DC keine Arbeitsanweisung dafür. Gerade wenn es noch nicht sooo schlimm ist, sollte man eine Entkalkung erwägen. Niimmt man nur demineralisiertes Wasser, hat man keine Probleme damit. Wozu sich also dem Risiko aussetzen?
Alfred

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21 Jahre 7 Monate her #22793 von laura

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21 Jahre 7 Monate her #22794 von ImpalaBrasil
Meine Behauptungenkamen von folgender Rechnung:

1. Laut Serviceanweisung, Kühlkreislauffüllung alle drei Jahre wechseln (korrigiert mich, wenns nicht stimmt).

2. Ich hab noch nie (bei keinem meiner Autos, auch nicht meinem 1303 Cabrio) einen massiven Verlust gehabt (weder durch Verdunstung noch Defekt) und höchstens pro Jahr vielleicht nen halben Liter nachgekippt.

3. Macht bei zwanzig Füllungen 60 Jahre Lebzeit.

4. Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer worst-case Rechnung in 500l Leitungswasser, welche durch das Kühlsystem zirkuliert, soviel Zeugs gelöst ist, dass sich irgendwas zusetzt.

Ich würde mal mutmaßen, dass 500l pro Woche durch einen Duschkopf gehen (bei z.B. einer vierköpfigen Familie).

Aber, wie sagt doch eine unserer größten Kapazitäten in etwa:

"Ich bin Laie, meine Meinung könnte falsch sein".

Michael

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21 Jahre 7 Monate her #22795 von Juergen
Michael,

das mit dem 1303 halte ich jetzt mal für einen Scherz oder Test.

Wenn das Problem keines wäre , wie schreibst, dann würde nicht Motor-Klassik , Foren und andere Ratgeber dieses Thema mit Fragen und Antworten nicht so oft aufgreifen.

Da letzte Mal als in der Motor-Klassik dieses Thema behandelt wurde, wurde von den Erfolgen mit Calgon bei eine Jaguar XK aus den 80igern berichtet. Warum soll es bei dem anders sein als bei einem 107 ?

Gruss
Juergen

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21 Jahre 7 Monate her #22796 von ImpalaBrasil
Jürgen, du hast recht, es war beides. Aber hätte ich gleich den Smilie benutzt, es wäre zu auffällig gewesen, jetzt kann ichs ja machen . Schön, dass Du aufmerksam liest.

Klar, irgendwas wird dran sein, aber es erschließt sich mir so ohne weiteres nicht. Man müßte jetzt schon einen Kühler von innen kennen, wie groß die Durchflußspalte sind usw.

Übrigens sagte mein DC-Onkel, dass ein (Behr?-)Kühler heute nur deswegen kaputt geht, weil Kunststoff und Alu verwendet wird, die unterschiedliche Ausdehnungskoefizienten haben und dadurch Undichtigkeiten entstehen, fast nie aber durch Korrosion oder Ablagerung.

Und ein Indiz gibt es noch für mich: wenn eine Bedienungsanleitung einfach von Wasser spricht, ist ganz klar Leitungswasser gemeint.

Michael

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21 Jahre 7 Monate her #22797 von laura
Also,
der Unterschied zum Duschkopf ist der, dass das Wasser beim Durchfluss keinen Kalk absetzt, der setzt sich esrt ab, wenn kein Wasser mehr fließt und die anhängenden Wasserreste verdunsten.
Desweiteren spielt auch die Temperatur eine Rolle. Macht doch einfach den Schülerversuch! ein Glas Wasser hinstellen und warten bis das Wasser verdunstet ist. Ihr werdet Euch wundern. Natürlich gibt es je nach Grad Deutscher Härte regional unterschiedlich hartes und weiches Wasser, deshalb kann man das mit dem Leitungswasser nicht verallgemeinern. Durch tausendfaches annäherndes Aufkochen im Kühlkreislauf bleibt wirklich jedes Molekül CaCO3 da wasserunlöslich irgendwo kleben.
Alfred

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21 Jahre 7 Monate her #22798 von gerd
ihr könnt von mir aus Eierlikör einfüllen, bei mir kommt kein Leitungswasser rein! Ich hatte mal einen Ferrari 308 Motor, bei dem man die Zylinderkopfstehbolzen auf einer Präzisionsbohrmaschine mit einem eigens dafür angefertigten Bohrer rausbohren musste, da die Dinger mittels einer Kalkschicht sich untrennbar mit dem Zylinderkopf verbunden hatten. War ne recht teure Angelegenheit! Dann habe ich bei einem Freund der einen Motoreninstandsetzungbetrieb hat, schon x Motoren gesehen die innen aussahen wie ein nie gereinigter Tauchsieder. Theroretisch kann man alles argumentieren, die Praxis zeigt die Wahrheit!

gerd

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21 Jahre 7 Monate her #22799 von frenek
Gerd,
ich habe bei mir Meerwasser drin, das erzeugt mehr Auftrieb. Dadurch ist der Wagen auch schneller....



Frenek

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21 Jahre 7 Monate her #22800 von laura
Hallo,
die Praxis oder Erfahrung bestätigt die Theorie.
Alfred

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