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Verkleidungsteile - Welcher Kunstoff und wie reparieren?

  • makakay
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20 Okt 2018 14:08 #195727 von makakay
Hallo,

ich bin gerade dabei meine Lamellenfenster endlich mal zu renovieren. Dafür muss ja beinah die gesamte hintere Innenausstattung raus. Dabei musste ich feststellen das ein paar Kunststoffteile der hinteren Seitenverkleidung gebrochen sind. Das Zeug bricht nach 40 Jahren schon, wenn man es nur anschaut.
Wie weiss ich nun um welchen Kunststoff es sich handelt - angeblich wurde in den 70er Jahren ja viel PVC gebraucht? Und wie kann ich solche Teile am besten kleben? Ich plane mehrere Stuetzsteben einzukleben. In einem Forum habe ich was von Technovit gelesen - hat jemand damit Erfahrung? Könnte man das auch mit PVC kleben?


Gruesse
Sven

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20 Okt 2018 15:48 #195731 von Hans-Jürgen
Hallo Sven,
versuche es doch mit Teroson MS 9220 - Kraftkleber, Art.Nr. 9238116884 bei 80 ml.
Habe sehr gut Erfahrungen mit diesem Kleber. Datenblatt im Internet.
Alternativ ein gut gebrauchtes Teil als Ersatz.
Gruß Hans-Jürgen

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20 Okt 2018 17:00 #195734 von Mecki
Hallo Sven,
ich hab letzte Woche meine Seitenverkleidung wo die Verdeckkurbel sitzt mit einem Kleber von Petec geklebt ,hält wie Bombe.
Es waren drei kleinere Teile direkt an der Befestigungbohrung,bin sehr zufrieden wie das hält.Es gibt zu dem Kleber einen Filler in Pulverform was du nach dem Kleben auf die Bruchstellen streust und nochmals mit dem Kleber beträufelst um die Klebefläche zu verbreitern.

Gruß Axel
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
560 SL ,86er,Champagnermetallic,Leder Brazil

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20 Okt 2018 18:41 #195741 von Chromix
PVC gehört wie PP und PE zu den Polyolefinen, Kunststoffe mit niedriger Oberflächenenergie, daran zu erkennen, daß sich die Oberfläche wie leicht fettig anfühlt.
Wenn es das ist, benötigt man auf jeden Fall einen Spezialkleber. Wenn Du nach "Polyolefine kleben" im Internet suchst, wirst Du einige (wenige!) Produkte finden.

Hälsningar, Lutz

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20 Okt 2018 18:50 - 20 Okt 2018 18:52 #195742 von Para500SLC
Hallo Sven,

ABS (so heißt das Material) lässt sich in Tetrahydrofuran (heißt im Handel Tangit Anlöser) auflösen - beispielsweise zu einer Paste verarbeiten, um fehlendes Material neu zu modellieren und hier: die dünnen Verkleidungen hinten durch reichlich Materialauftrag zu verstärken. So habe ich es bei meinen gemacht - mit Paste aus schwarzen Lego Bausteinen -, für mich die sauberste und eleganteste 'Klebe'-Technik.

Gibt man noch etwas Cyclohexanon hinzu (aus dem Chemiehandel), so erhöht sich die Festigkeit enorm. Das gilt besonders für Rastnasen und andere diffizile Klebestellen, z. B. die Rastnasen am Gehäuse des Gebläses. Bitte beachten: die Kleberänder gut anweichen. Trockenzeit: mindestens 24 Stunden.

Grüße Klaus
Letzte Änderung: 20 Okt 2018 18:52 von Para500SLC.
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30 Nov 2018 19:32 #198489 von makakay
Ich will doch mal berichten das die Klebeaktion super geklappt hat.
Ich habe schwarze Lego Klötze in Azeton aufgelöst und damit ist eine dickflüssige Paste entstanden. Diese konnte ich dann leicht mit einem Pinsel auf die zu verklebenden Stellen auftragen. Grosser Vorteil ist auch das man extra Material zur Versteifung auftragen kann.
Vielen Dank an all eure Tips.

Gruesse
Sven
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01 Dez 2018 18:44 #198535 von messerfloh
Da muß ich aber aufpassen, daß mich meine Tochter nicht beim Legosteine-mopsen erwischt. Das gibt sonst Mecker! :woohoo:
Der Tipp ist klasse, vielen Dank dafür!

Scheene Griaß
da Floh


450SLC ´75 Silbergrün

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