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Wie laut darf ein M110 klickern?
gruß arni
280 SLC Bj. 79
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Gruß Björn
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Bei mir hat es was gebracht, allerdings nicht soo viel wie gehofft.
Es schadet dem Motor aber nicht, wenn wieder das Soll-Spiel eingestellt wird. (Wenn das Ventilspiel egal wäre, hätte Mercedes schließlich keinen Sollwert vorgegeben )
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Du kannst mit einem Langen Schraubendreher (oder einem Stetoskop) den Motor "abhören". Halte den Schraubendreher mit dem Griff !! an´s Ohr und mit der Klinge an den Motor. Du wirst schnell merken, dass Du die Lärmquelle so ganz gut lokalisieren kannst.
Gruß, Hajo (der sich gleich um Deine Dichtung kümmert. Ich ruf Dich dann an.)
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Ventilspielkontrolle bzw. - einstellung ist beim M110 wirklich kein Hexenwerk.
Ich empfehle Dir dennoch, den Spezialschluessel anzuschaffen oder auszuleihen. Es gibt ihn entweder als Aufsatz fuer die 1/2" Ratsche, oder als etwas speziell geformten Gabelschluessel.
Ohne wird es eine rechte Fummelei, und schnell ist eine Einstellmutter vermurkst.
Richtig leise wid der Motor aber auch anschliessend nicht sein.
Ich erinnere mich an einen MB-werkstattgewarteten 280E W123, den ich fuer einen Freund gekauft hatte, und der verdaechtig leise lief. Also gleich mal Ventilspielkontrolle. und siehe da, fast alle Ventile 0.05mm zu stramm.
Ach ja, falls Du den Wagen anschliessend gleich wieder fahren willst: besorge Dir den Dichtsatz fuer den Ventildeckel. Oft kann man die alten Teile wiederverwenden, aber es ist aergerlich, wenn sie es hinter sich haben, man sie aber trotzdem wieder reinsetzen darf, weil man ja zum Teilehaendler fahren muss. Und anschliessend natuerlich nochmal Deckel runter.
Gruesse
Planung ist Ersatz des Zufalls durch den Irrtum.
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gruß
arni
p.s. sorry probieren darf ich ja nicht...ihr habt mir ja ruhe verordnet..
280 SLC Bj. 79
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Juergen
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Aber trotzdem, kommt irgendwie verdammt cool
Gruß Björn
PS: Was issen das für ne Dichtung (Dichtsatz?) beim 280er? Ein Kollege mit nen 280CE liegt mir auch in den Ohren, bei den 123 Dieseln warens immer so Gummiteile, die man wieder nehmen konnte. Hab allerdings keine Lust nen triefenden CE aufm Hof stehen zu haben...
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : bstaiger am 05-05-2004 16:48 ]
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Juergen
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gruß arni
280 SLC Bj. 79
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Nach Reparatur der Zylinderkopfdichtung läuft der Motor zwar, aber er hat ein nicht zu überhörendes Klappergeräusch an einem der hinteren Zylinder. Einer der Zylinder zündet auch nicht, so dass die Maschine einfach katastrophal schlecht läuft.
Die "coole" Schraubenzieher-Horchmethode hat auch mich keinen Schritt weitergebracht. Da ich 2 Tage am Stück an dem Fahrzeug -nahezu erfolglos- herumgeschraubt habe, hab ichs bei Einbruch der Dunkelheit wieder sein lassen und mir die hier in anderem Zusammenhang schon empfohlene Auszeit genommen.
Das war vor vier Wochen und sie dauert noch an.
Sollte daher irgend jemand im Großraum Stuttgart Lust haben, sich mit einem widerspenstigen 110-Motor zu beschäftigen, bitte melden!
Vielleicht kriegen wir dann auch Arnis Rasselmotor leise.
Mit zumindest hinsichtlich des 280CEs frustrierten Grüßen
Oliver
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- Frischling
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vieleicht hast Du oder jemand von den Anderen ja mitbekommen,
daß ich im letzten Nov. erhebliche Probleme mit meinem M110 hatte. Ich hab den Motor dann schließlich bei DoMo in Dortmund komplett überholen lassen (siehe Bericht in der Sternzeit).
Mich hat auch ein Geräusch wahnsinnig gemacht. Da ich jetzt den Vergleich habe, und sagen kann wie sich ein "fast"neuer Motor anhören muß,kann ich Dir sagen daß der M110 nie absolut leise läuft.Der Ventiltrieb hat immer eine bestimmte Geräuschkulisse ,
nur tritt jetzt bei der Fahrt jedes "klackern o.ä." in den Hintergrund bzw ist nicht mehr zu hören. Vor der Revision ist mir besonders beim offenfahren unter Brücken und in engen Straßen
dieses Klackergeräusch unabhängig vom Tempo, aufgefallen.
An Deiner Stelle würde ich mich erstmal nicht verückt machen lassen. Als erstes Ventile einstellen und dann vieleicht mal den "Offenfahrtest" machen.
Gruß Heiko
Ps.:Mir sagte ein Meister aus einer DB-Classic Werkstatt daß die M110 Motoren ab Bj.79 im Zuge des "Energiesparkonzeptes" mit einem Nockenwellenlager weniger auskommen mußten und deshalb sowieso etwas rauer liefen. Im Engelen konnte ich dazu aber keine Hinweise finden.
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Der 280ce, von dem ich rede, gehört meinem Kumpel Jo. Ein sehr schöner Wagen in dunkelgrünmetallic und mit Leder chreme. Zum Glück wohnt er in M und nicht um die Ecke
Gruß Björn
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ich weiß ferndiagnose geht nicht, aber ich habe natürlich auch von heiko den bericht gelesen und ich hoffe, dass ich diesen weg nicht gehen muss...
gruß Arni
280 SLC Bj. 79
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Mein Motor hat genau das gleiche Problem wie Deiner...
Es bringt ein bisschen was, wenn die Ventile bei warmen Motor eingestellt werden. Ausserdem fahre ich Öl 15W-50, durch die höhere Warmviskosität werden die Geräusche etwas gedämpft. Bei meinem ist auch das Auspuffgeräusch nicht ganz gleichmässig.
Im Leerlauf läuft der Motor aber absolut vibrationsfrei!
Dieses Klackern kommt im Übrigen meistens nicht von den Ventilen selbst, sondern von den Nockenwellenlagern. Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass der Motor im Kaltzustand absolut ruhig läuft und dann erst zu Klackern beginnt, wenn das Öl warm wird.
Motoren ab 10.77 haben weniger Lager. Das kann man nachrüsten, ist auf der WIS-CD beschrieben. Allerdings sollte man bei dieser Gelegnheit, je nach Kilometerstand, gleich die Nockenwellen und Schlepphebel austauschen, eine sehr kostspielige Angelegenheit.
Ich in meinem Fall werde mal die Kompression noch testen (lassen), vielleicht ist ja auch ein Ventil leicht undicht.
Nochwas: Wenn Du das Abschirmblech des hinteren Krümmers mit einem langen Schraubenzieher "bedämpfst", wirst Du merken, das das Klickern ein bisschen nachlässt (Schwingen dieses Bleches). Man könnte da ein Asbeststück dazwischenklemmen.
Wenn Du geschlossen 195 auf der Bahn erreichst, nach einem Anlauf von etwa 10 km sollte das der Fall sein, ist mit dem Ofen leistungsmässig alles i.O. (d.h. keine undichten Ventile...).
In einem anderen Bericht war mal die Rede (weiss nicht mehr wo), dass die M110 auch häufig Probleme mit den Ventilführungen haben. Das klingt auch sehr plausibel, leider kann man das im eingebauten Zustand nicht testen. Wie ist Dein Ölverbrauch? Blaurauchen nach Schiebebetrieb (das macht meiner ein bisschen) deutet zumindest auf verschlissene Dichtungen bzw. sogar auf die Führungen hin.
So, verlier nicht den Mut, solange die Kiste gut läuft, kündigt sich kein grösserer Schaden an.
Gruss
Andi
(der bei Gelegenheit mal seinen Zylinderkopf zerlegt und alles kontrollieren, bzw. erneuern wird...)
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gruß arni
280 SLC Bj. 79
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0.15mm Einlassseite
0.30mm Auslassseite
Motorentemperatur >60°C.
Spezialschlüssel gibts bei MB oder guter Hazet-Vertretung. Nimm den Gabelschlüssel, mit dem kann man feiner einstellen als mit dem Steckschlüssel.
Gruss
Andi
Schau mal hier nach, die Bilder zeigen einen M110 nach 10.77 mit reduzierten Anzahl Lager, der Motor ist aber ziemlich mit Ölkohle überzogen (meiner sieht nach 140000km innen wie neu aus...)
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"also ich hab zwar auf so einem motor noch gelernt, aber wie der gesund klingen müsste weiß ich nicht mehr. na ja, würde mal die ventile einstellen, dann wird man ja sehen. die motoren sind eben nur für eine laufleistung bis 100.000km ausgelegt. 175 000 sind da schon zu viel, dann ist der motor eben fertig"
...kein kommentar... [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Arni am 07-05-2004 09:17 ]
280 SLC Bj. 79
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Gruss
Andi
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On 2004-05-07 10:47, agossi wrote:
Der hat eine Ahnung! Da würde ich die Ventile nicht einstellen lassen...
Gruss
Andi
Da schließe ich mich bedingt an! es gab schon ab und an Probleme mit verschlissenen Nockenwellenlagern. Wenn die Ventile stimmen, das Geräusch laut ist, würde ich schon mal den gesamten Ventiltrieb auf Verschleiß kontrollieren. Ein (inzwischen leider verstorbener) freund von mir, hatte in Frankfurt einen Motoreninstandsetzungsbetrieb und auch zu aktuellen Zeiten recht viel mit Zylinderkopfschäden bei den 280ern zu tun.
Gerd
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