Neue Vorgehensweise bei der Erstellung von Wertgutachten
Wie ich auch jetzt mal wieder in einem endlosen Beitrag von hartung1979 gelesen habe gibt es nach wie vor sehr große Vorurteile zu den Wertzuachten. In der Vergangenheit wurde sicher auch sehr viel Schindluder damit getrieben.
Da hat wohl auch die Dekra erkannt und hat entsprechend gehandelt. Seit dem 1.7.2013 ist die Vorgehensweise bei der Dekra wie folgt (am eigenen Leib erfahren):
- Vorfahren beim Prüfer wie bisher
- Fotos werden erstellt (rund 12 Stück)
- Bewertungerhebungsbogen wird vom Prüfer ausgefüllt
- alle Unterlagen werden zur zentrale geschickt,
wo 5 Mitarbeiter sich ausschließlich nur um die Bewertung
des Fahrzeugs kümmern
- es handelt sich lt. Prüfer um besonders geschulte Mitarbeiter
mit langjähriger Erfahrung
- das Ergebnis mit dem Wertgutachten wird dann dem
Eigentümer per Post zugeschickt (Dauer ca. 3 Wochen)
- der Eigentümer sollte dann die genauen Daten prüfen,
und ggf. reklamieren falls Fehler eingebaut wurden
- Kurzgutachten kostet aktuell € 230
- Langgutachten kostet aktuell € 360
Auf Nachfrage wurde mir als Hauptgrund für diese Vorgehensweise die Ausräumung möglicher Konflikte bei der Begutachtung genannt. Denn neben Gutachten für den Privatkunden sind die Prüforganisationen auch für die Versicherungen tätig. Beides wollen sie nicht verlieren...
So können wir wohl zukünftig auf derartige Kommentare verzichten (zumindest für Gutachten ab Juli 2013). M. E. ein klarer Gewinn für Seriosität!
Gruß Ralph
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Wolfgang
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und das sich dort 5 Mitarbeiter mit nem läppischen Wertgutachten auseinandersetzen , wage ich zu bezweifeln , warum sollte nicht ein Sachverständiger allein so etwas machen.
Die Werttabellen im Internet zeigen von - bis , so das auch diese teilweise vollkommen daneben liegen.
Die allermeisten Wertgutachten sind für die Versicherungen erstell , natürlich überhöht -
damit im Schadensfall , selbst bei Abzug noch genügend übrig bleibt
Gruss Udo
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Der normle Dekramitarbeiter ist sicher mit Oldies überfordert, daher das Gedöns mit den " Experten ".
Wolfgang
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Gruss Udo
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Daß diese aber, wenn ich das richtig verstanden habe, das Fahrzeug gar nicht zu Gesicht bekommen, sondern an Hand eines ausgefüllten Fragebogens und diverser Bilder entscheiden, finde ich sehr seltsam.
Die persönliche in Augenscheinnahme samt Fahreindruck halte ich für unverzichtbar.
----
Gruß, Thomas
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Gruss Udo
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bei Classic Data ist genauso, haben gerade ein Kurzgutachten machen lassen. In dem Gutachten stimmt garnichts angefangen beim Kennzeichen, Wert, kein Oldtimer trotz H Kennzeichen...
Vereinbart waren mit dem Gutachter 150€ Rechnung über 250€ bekommen. Classic Data hätte die Gebühren erhöht
Mit dem Gutachter war ein Wert von 22000€ vereinbart worden für einen 1303 Käfer Cabrio (eines der Letzten) mit vor schon über 20 Jahre alten Umbauten wie 2l Typ4 Motor mit 2 40er Weber Doppelvergasern (alleine der Motor ohne einbau kostet mitlereile 12000€), Innenaustattung komplett in Leder mit Recarositzen (alleine die Sitze haben damals über 10.000DM gekostet), Leistritzauspuff, alles ist natürlich eingetragen.
Classic Data schickt ein Gutachten über 16000€ und dies soll den Wiederbeschaffungswert darstellen. Mal sehen wie der Streit ausgeht. Gutachten musste extra wegen den ganzen Änderungen am Fahrzeug gemacht werden und Classic Data bewertet nur noch das Fahrzeug ohne Änderungen.
Dominik
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On 2013-07-25 12:36, dominik-nw wrote:
Hallo,
bei Classic Data ist genauso, haben gerade ein Kurzgutachten machen lassen. In dem Gutachten stimmt garnichts angefangen beim Kennzeichen, Wert, kein Oldtimer trotz H Kennzeichen...
Vereinbart waren mit dem Gutachter 150€ Rechnung über 250€ bekommen. Classic Data hätte die Gebühren erhöht
Mit dem Gutachter war ein Wert von 22000€ vereinbart worden für einen 1303 Käfer Cabrio (eines der Letzten) mit vor schon über 20 Jahre alten Umbauten wie 2l Typ4 Motor mit 2 40er Weber Doppelvergasern (alleine der Motor ohne einbau kostet mitlereile 12000€), Innenaustattung komplett in Leder mit Recarositzen (alleine die Sitze haben damals über 10.000DM gekostet), Leistritzauspuff, alles ist natürlich eingetragen.
Classic Data schickt ein Gutachten über 16000€ und dies soll den Wiederbeschaffungswert darstellen. Mal sehen wie der Streit ausgeht. Gutachten musste extra wegen den ganzen Änderungen am Fahrzeug gemacht werden und Classic Data bewertet nur noch das Fahrzeug ohne Änderungen.
Dominik
Das ist dann offenbar ein Werk völlig ahnungsloser "Gutachter" und das Papier nicht Wert, auf dem es gedruckt ist.
Wobei sich mir die Frage stellt, ob Du auf all die wirklich leckeren Umbauten bei der Begutachtung auch hingewiesen hast.
Bei einem eventuellen Rechtsstreit hast Du da sicher ganz gute Karten.
----
Gruß, Thomas
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Die Vereinbarte Summe von 150€ war bestimmt auch nur Mündlich ohne Zeugen
Ein Käfer mit den ganzen Anbauten - ist doch für Klassiker weniger Wert wie ein Orischinoler , deshalb denke ich 16" hört sich doch gut an.
Fahr doch zum TÜV Siegen die sind da nicht so pingelig. Es sei denn seit 01.07.2013
hätten Sie andere Spielregeln.
Gruss Udo
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On 2013-07-25 12:51, uniroyal wrote:
Nun ja der Rechtsstreit geht dann gegen Gutachter , wogegen du einen Gutachter brauchst.
Die Vereinbarte Summe von 150€ war bestimmt auch nur Mündlich ohne Zeugen
Ein Käfer mit den ganzen Anbauten - ist doch für Klassiker weniger Wert wie ein Orischinoler , deshalb denke ich 16" hört sich doch gut an.
...
Gruss Udo
Bin ja auch bekennender Orischinol-Fan.
Aber wenn diese Umbauten wirklich sauber durchgeführt wurden dürften sie erheblichen Wertzuwachs bewirken.
Aber wie dem auch sei: wenn diese Organisation nur originale Fz bewertet hätten sie diesen Auftrag ablehnen müssen.
Daß die es offenbar noch nicht mal geschafft haben das Kennzeichen korrekt abzuschreiben spricht ja schon Bände...
----
Gruß, Thomas
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Es ist mal wieder erstaunlich, wie sich hier alle Fachleute über eine Suchmeldung derartig aufregen, dass manche sogar mehrere kurze, bissige Kommentare nicht verkneifen können.
Was wollt ihr eigentlich? Hier im Forum wird jeder Kommentar zerrissen, der sich auf ein Wertgutachten bezieht. Aus der Vergangenheit sicherlich n einigen oder vielen Fällen gerechtfertigt. Also nimmt man den Prüfern vor Ort die Entscheidung weg. Das ist erst einmal zielführend. Denn dann gehören Bestechungen, gute Bekanntschaften usw. Der Vergangenheit an.
Gleichzeitig ist es wohl unbestritten, dass nicht jeder Prüfer vor Ort einen Oldtimer bewerten kann, dies aber bisher gemacht hatte. De Kenntnisse zu bündeln ist für mich mehr als logisch.
Die Diskussion mit Inhalt "5 Prüfer gehen um den Fragebogen und die Bilder rum und Rätseln, wie das Fahrzeug zu bewerten ist ist ja wohl vollkommener Humbug. Wo habe ich das geschrieben? Ich habe geschrieben, dass es für die Gutachtenerstellung (für ganz Niedersachsen!!) fünf Mitarbeiter gibt. Ich bin nicht so vermessen, dass ich für mich in Anspruch nehme, der einzige zu sein, der sich ein Gutachten erstellen läßt. Ich bin sicher, dass alle Mitarbeiter gut zu tun und keine Langeweile haben. Und wenn werden sie sicher noch andere Aufgaben haben, wie z. B. Kaffeekochen usw..
Dann noch was: Wer mit einem Wert nicht einverstanden ist, wird dies reklamieren und berichtigen lassen, falls gerechtfertigt. Außerdem kann jedermann sein Fahrzeug nach dem "Wiederherstellungswert" versichern lassen. Kostet halt ein wenig mehr, aber dafür sind die Werte werthaltig...
Gruß Ralph
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"Mein" Gutachter, auch Classic-Data, hat mich gar nicht gefragt, was er rein schreiben soll und ich habe ihm nix dazu gesagt. Er hat den Wagen gründlich untersucht, er war auf der Bühne und er hat auch eine Probefahrt gemacht, selbst das, einen Tag vorher erstellte H-Gutachten interessierte ihn nicht. 10 Bilder sind mit dabei, auch vom Motor und vom Unterboden.
Ich war, ob der Aussagen hier, sehr über die umfangreiche Untersuchung, natürlich auch mit Bildern, recht verblüfft. Selbst wenn ich die Zustandsnote 2 als, nach oben abgerundet, betrachte, halte ich die Sache für in Ordnung.
Willy
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230 Euro für ein Kurzgutachten sind aber jenseits von Gut & Böse. Gerade die Dekra ist für ihre Geschäftstüchtigkeit bekannt und so ist zu vermuten, dass die drastische Gebührenerhöhung die eigentliche Motivation für diese Aktivität darstellt.
Im Übrigen bleibe ich dabei, dass die Gutachten ein völlig verzichtbarer Humbug sind, die allein der Beschäftigung von Gutachtern dienen und der freiwilligen Entrichtung überhöhter Versicherungsprämien. Ansonsten bringt das für Verkäufer wie Käufer eines Oldtimers keinerlei Nutzen, für den nicht verkaufswilligen Oldiebesitzer sowieso nicht. Wer aufgrund eines Gutachtens einen Oldtimer kauft, tut gut daran sich ein anderes Hobby zu suchen.
Sinnvoller wäre es, dass der Fahrzeugbesitzer gegenüber seiner Versicherung den Fahrzeugwert selbst festlegt und damit die Versicherungssumme und auch die daraus zu zahlende Prämie. Bei der Hausratversicherung geht das ja trotz deutlich höherer Versicherungssummen auch. Es würde sich in der Praxis rein gar nichts ändern, außer eben, dass der Unsinn mit der Herumprahlerei, dass der eigene Oldie "gutachterlich bestätigt im 1er-Zustand" ist, endlich aufhören würde.
Fast 50 % aller zugelassenen Oldies sind im Zustand 4 und schlechter. Habt Ihr aber schon mal ein Gutachten gesehen, dass einen Zustand 4 bescheinigt? Ich nicht.
Viele Grüße
Oliver
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Ich denke das keiner hier , der schon länger mit Oldtimern zu tun hat , einem solchen Gutachten real glauben schenken würde , das wenn es tatsächlich unabhängige Gutachter
bewerten würden wäre bestimmt Ideal , oder es käme dann sowas dabei heraus , wie mit dem Käfer ,
Wenn hier im Forum Bilder eingestellt werden von einem 107er , kommen sofort Kommentare , diese meist auch nicht schöne , aber im Resultat doch fachlich kompetente , wie beim heiteren Bildersuchspiel werden alle Fehler und Rostlöcher gefunden, sogar bei guten Bildern , fast schon die Hohlräume virtuell inspiziert
Das macht m.E nach kein Gutachter besser
und der Lerneffekt ist immens.
Gruss Udo[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : uniroyal am 25-07-2013 15:06 ]
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On 2013-07-25 15:01, Oliver107 wrote:
Wenn die Dektra nun etwas mehr Seriosität in die Oldtimer-Gutachten bringen will, so ist das durchaus zu begrüßen.
230 Euro für ein Kurzgutachten sind aber jenseits von Gut & Böse. Gerade die Dekra ist für ihre Geschäftstüchtigkeit bekannt und so ist zu vermuten, dass die drastische Gebührenerhöhung die eigentliche Motivation für diese Aktivität darstellt.
Im Übrigen bleibe ich dabei, dass die Gutachten ein völlig verzichtbarer Humbug sind, die allein der Beschäftigung von Gutachtern dienen und der freiwilligen Entrichtung überhöhter Versicherungsprämien. Ansonsten bringt das für Verkäufer wie Käufer eines Oldtimers keinerlei Nutzen, für den nicht verkaufswilligen Oldiebesitzer sowieso nicht. Wer aufgrund eines Gutachtens einen Oldtimer kauft, tut gut daran sich ein anderes Hobby zu suchen.
Sinnvoller wäre es, dass der Fahrzeugbesitzer gegenüber seiner Versicherung den Fahrzeugwert selbst festlegt und damit die Versicherungssumme und auch die daraus zu zahlende Prämie. Bei der Hausratversicherung geht das ja trotz deutlich höherer Versicherungssummen auch. Es würde sich in der Praxis rein gar nichts ändern, außer eben, dass der Unsinn mit der Herumprahlerei, dass der eigene Oldie "gutachterlich bestätigt im 1er-Zustand" ist, endlich aufhören würde.
Fast 50 % aller zugelassenen Oldies sind im Zustand 4 und schlechter. Habt Ihr aber schon mal ein Gutachten gesehen, dass einen Zustand 4 bescheinigt? Ich nicht.
Viele Grüße
Oliver
Gute Idee,
ich kauf mir nen Schotteimer für 2 k €, sach der Versicherung, der ist Zustand 1- mit Wert 35 k €, versenk den im Graben und kassier 30 k €
Perfekter Plan, oder?
. Hartmut aus Hessen .
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On 2013-07-25 15:08, jhwconsult wrote:
On 2013-07-25 15:01, Oliver107 wrote:
Wenn die Dektra nun etwas mehr Seriosität in die Oldtimer-Gutachten bringen will, so ist das durchaus zu begrüßen.
230 Euro für ein Kurzgutachten sind aber jenseits von Gut & Böse. Gerade die Dekra ist für ihre Geschäftstüchtigkeit bekannt und so ist zu vermuten, dass die drastische Gebührenerhöhung die eigentliche Motivation für diese Aktivität darstellt.
Im Übrigen bleibe ich dabei, dass die Gutachten ein völlig verzichtbarer Humbug sind, die allein der Beschäftigung von Gutachtern dienen und der freiwilligen Entrichtung überhöhter Versicherungsprämien. Ansonsten bringt das für Verkäufer wie Käufer eines Oldtimers keinerlei Nutzen, für den nicht verkaufswilligen Oldiebesitzer sowieso nicht. Wer aufgrund eines Gutachtens einen Oldtimer kauft, tut gut daran sich ein anderes Hobby zu suchen.
Sinnvoller wäre es, dass der Fahrzeugbesitzer gegenüber seiner Versicherung den Fahrzeugwert selbst festlegt und damit die Versicherungssumme und auch die daraus zu zahlende Prämie. Bei der Hausratversicherung geht das ja trotz deutlich höherer Versicherungssummen auch. Es würde sich in der Praxis rein gar nichts ändern, außer eben, dass der Unsinn mit der Herumprahlerei, dass der eigene Oldie "gutachterlich bestätigt im 1er-Zustand" ist, endlich aufhören würde.
Fast 50 % aller zugelassenen Oldies sind im Zustand 4 und schlechter. Habt Ihr aber schon mal ein Gutachten gesehen, dass einen Zustand 4 bescheinigt? Ich nicht.
Viele Grüße
Oliver
Gute Idee,
ich kauf mir nen Schotteimer für 2 k €, sach der Versicherung, der ist Zustand 1- mit Wert 35 k €, versenk den im Graben und kassier 30 k €
Perfekter Plan, oder?
Sicher, eine Versicherung kannste immer betrügen, kein Problem.
Schreib auf deinem PC eine Rechnung von einem Arzt aus Kairo und reich sie deiner KV ein, die zahlt prompt.
Wie Oliver schon schrieb, wer ein Auto nach Gutachten kauft hat nen nassen Hut auf.
Martin
Gruß
Martin
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On 2013-07-25 15:08, jhwconsult wrote:
On 2013-07-25 15:01, Oliver107 wrote:
Wenn die Dektra nun etwas mehr Seriosität in die Oldtimer-Gutachten bringen will, so ist das durchaus zu begrüßen.
230 Euro für ein Kurzgutachten sind aber jenseits von Gut & Böse. Gerade die Dekra ist für ihre Geschäftstüchtigkeit bekannt und so ist zu vermuten, dass die drastische Gebührenerhöhung die eigentliche Motivation für diese Aktivität darstellt.
Im Übrigen bleibe ich dabei, dass die Gutachten ein völlig verzichtbarer Humbug sind, die allein der Beschäftigung von Gutachtern dienen und der freiwilligen Entrichtung überhöhter Versicherungsprämien. Ansonsten bringt das für Verkäufer wie Käufer eines Oldtimers keinerlei Nutzen, für den nicht verkaufswilligen Oldiebesitzer sowieso nicht. Wer aufgrund eines Gutachtens einen Oldtimer kauft, tut gut daran sich ein anderes Hobby zu suchen.
Sinnvoller wäre es, dass der Fahrzeugbesitzer gegenüber seiner Versicherung den Fahrzeugwert selbst festlegt und damit die Versicherungssumme und auch die daraus zu zahlende Prämie. Bei der Hausratversicherung geht das ja trotz deutlich höherer Versicherungssummen auch. Es würde sich in der Praxis rein gar nichts ändern, außer eben, dass der Unsinn mit der Herumprahlerei, dass der eigene Oldie "gutachterlich bestätigt im 1er-Zustand" ist, endlich aufhören würde.
Fast 50 % aller zugelassenen Oldies sind im Zustand 4 und schlechter. Habt Ihr aber schon mal ein Gutachten gesehen, dass einen Zustand 4 bescheinigt? Ich nicht.
Viele Grüße
Oliver
Gute Idee,
ich kauf mir nen Schotteimer für 2 k €, sach der Versicherung, der ist Zustand 1- mit Wert 35 k €, versenk den im Graben und kassier 30 k €
Perfekter Plan, oder?
Kaufst dann auch Möbel vom Flohmarkt/Gebraucht-Markt/Sperrmüll, versicherst die ordentlich nach oben und zündest deine Bude an.
Beides, einen Wagen versenken oder die Bude anzünden musste erst mal machen.
Wer betrügen will, findet ganz andere Möglichkeiten…
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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wir schaffen alle Gutachter ab, da ja sowieso kaum einer betrügen will, schon gar nicht die Versicherungen .... Von wo kommst Du?
. Hartmut aus Hessen .
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