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Spot Reparatur - silber BJ 80
- onissler
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habe einen silberfarbigen 280er - im Original Lack - letzte Woche ist mir das Fahrrad meiner Frau auf den vorderen Kotflügel gefallen und hat eine grosse Macke reingeritzt.. bis zur Grundierung.
Jetzt dachte ich mir, zu einer Spot Reparatur Werkstatt zu gehen - leider habe ich bisher 3 Absagen bekommen.. da es sich bei dem Original Lack natürlich um kein Wasserlack handelt und so immer ein Farb- und Oberflächenunterscheid zu sehen wäre.
Was haltet Ihr den von so einer Aussage... muss ich jetzt mein gesamtes Auto neu Lackieren, um die Schramme rauszubekommen?
Freue mich auf Eure Antworten
Olaf
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- Thorsten560SE
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das ist Blödsinn! Zu Reparaturzwecken an alten Autos bzw. Oldtimern dürfen auch weiterhin die alten Lacke verwendet werden. Geh zu einer vernünftigen Lackiererei.
Gruß Thorsten
tb560
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- JE
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Gruß Jens (Signature s#cks)
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?
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- Oliver107
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die Spot- oder Smartreparaturangebote richten sich primär an Kunden, die ihren aktuellen Gebrauchtwagen etwas aufhübschen wollen und damit leben können, dass bei ganz genauem Hinschauen man schon erkennt, dass da repariert wurde.
Die Oldiebesitzer sind da weniger die Zielgruppe. Denn die schauen i.d.R. 300%ig genau hin und da kann man schon nachvollziehen, dass so mancher Werkstattbesitzer gleich abwinkt, schon wenn er einen solchen nur auf den Hof fahren sieht.
Selbstverständlich wird man auch Deinen Kotflügel perfekt machen können. Nur, das sollte Dir klar sein: Eine Spotreparatur zum smarten Preis wird das ganz sicher nicht.
Andererseits: Ein kleiner Farbunterschied ist immer noch besser als der dämliche Kratzer, der -insbesondere wenn man auch noch selbst der Verursacher ist- einen gewaltig stört. Insofern ist es nur fair, wenn man Dir bereits zuvor sagt, dass das nicht perfekt werden wird. Der deutlich kleinere Reparaturpreis ist ja vielleicht schon auch ein Argument.
Viel Erfolg und viele Grüße
Oliver
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- butch8821
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Es wird nicht ohne Farbunterschied gehen.
Es gibt 2 weitere Möglichkeiten
1. Du suchst dir einen Künstler der dir den Kratzer mit silber und Klarlack "auslegt", beischleift und poliert.
Das wird man auch sehen, finde ich aber authentischer als neu lackiert.
2. Du verbuchst den Kratzer unter Gebrauchsspur, oder besser noch... Patina!
Dann ist er sogar wertsteigernd
Mach uns doch mal ein Foto, wo man die Größe des Kratzers gut erkennen kann.
VG
Sven
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- Ragetti
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Dass man das sehen sol/kannl ist ein Irrtum, denn gut und richtig gemacht sieht man das nicht.
So jetzt zu deinem Problem, der Lack ist nicht spotfähig, das gab es zu der Zeit noch nicht und desweiteren ist es bis auf die Grundierung durch, dann geht spotrepair auch nicht mehr, das geht nur bei Beschaädigungen bis innerhalb des Basislacks.
Daher ist die Aussage der Lackierer richtig. Dir bleiben 2 Möglichkeiten, die Ganzlackierung des Teils oder das Ausbessern, andere Alternativen gibt es da nicht, leider.
Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
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- JPH
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On 2012-08-15 20:51, Ragetti wrote:
Daher ist die Aussage der Lackierer richtig. Dir bleiben 2 Möglichkeiten, die Ganzlackierung des Teils oder das Ausbessern, andere Alternativen gibt es da nicht, leider.
Aber selbst bei Möglichkeit 1 und einem gutem Lackierer ist nach einiger Zeit ein sichtbarer Farbunterschied zur Restkarrosserie sehr wahrscheinlich.
Grüße, Florian (der sich mit dem gleichen Problem rumschlägt)
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- Thorsten560SE
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also bei meinem (930 Silberblau) ist im Frühjahr der Kotflügel nachlackiert worden (Rost am Lampentopf) da sieht man keinen Farbunterschied.
Gruß Thorsten
tb560
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- driver
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Wolfgang
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- Oliver107
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Dennoch ist das Ergebnis nicht mit 100%iger Gewissheit vorhersehbar. Ich habe bei ein und dem gleichen Lackierer schon wirklich perfekte Ergebnisse bekommen und dann wieder welche, die bei bestimmten Lichtverhältnissen offensichtlich ist, dass da nachlackiert wurde. Und derjenige, der weiß, wo repariert wurde (sprich der Fahrzeugbesitzer) sieht das dann sowieso auf den ersten Blick...
Unifarbtöne sind wohl keine allzu große Herausforderung, helle Metalliclacke -insbesondere silbermetallic- aber schon.
Bei einem Radlauf an einem astralsilbernen 123er hat das mit dem Farbton trotz PC-Einsatz auch beim zweiten Versuch nur bedingt überzeugt. Der "Trick" war dann, den ganzen Kotflügel bis zur Zierleiste zu lackieren. Nach Montage der Leiste war der Farbunterschied dann -zumindest fürs Auge- verschwunden.
Soll heißen: Vorher mit dem Lackierer besprechen, wie man an die Sache herangehen will und einkalkulieren, dass es trotz sorgfältiger Arbeit letztlich möglicherweise doch nicht 100% perfekt wird. Seriöse Lackierer weisen einen zuvor darauf hin, geschäftstüchtige lassen es auf Gutachten und Rechtsstreit ankommen (viel Spaß, beim gerichtlichen Nachweis, wie der Begriff "fachgerecht" zu werten ist) und bequeme nehmen Aufträge bei Oldtimer- und Liebhaberfahrzeugen von vornherein erst gar nicht an.
Viele Grüße
Oliver
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- Sandokan500
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Manchmal ist es sinnvoller einen Auftrag abzulehnen oder über den deutlich überzogenen Preis nicht zu bekommen.
Kunde A kommt mit seinem Heiligtum, will alles wissen, ist pingelig, kommt zig mal zwischendurch um zu gucken wie weit die Arbeit gediehen ist, da wird ne Fotosession veranstaltet und dokumentiert ob der Lacker sich zum lackieren auch die Haare gekämmt hat
Kunde B kommt, gibt seinen Hobel zum lackieren, holt ihn 3 Tage später ab und zahlt den vereibarten Preis. Kein knurren, kein Gedöne und die Kohle erheblich einfacher verdient.
Ich denke mal, wäre ich Lackierer würde ich für Kunde A keinen Handschlag tun
Martin
Gruß
Martin
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