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Unterbodenschutz (Reste) aus Radkasten entfernen

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07 Aug. 2012 11:59 #100172 von sepp450
Liebe Gemeinde,

meine Restauration schreitet voran. Das Heck nimmt langsam aber sicher wieder Formen an, die gröbsten Rostschäden sind beseitigt und ich bin vom Ergebnis doch angetan. Tolles Gefühl, wenn der Hammer wieder "Plong" macht - und nicht in der Karosse versinkt... Der Wagen wird sauber und gut. Ich gehe davon aus, dass die Karosse in ca einem Monat grundiert werden kann. Nun habe ich den Unterbodenschutz aus einem Radkasten (hinten links) bereits mit Spachtel und Heißluftpistole entfernt, so dass nur noch Überreste verblieben sind. Muss ich diese auch mechaninsch entfernen oder gibt es hier ein vernünftiges Mittelchen? Aceton oder was weiss ich. Ist übrigens eine Arbeit für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat... aber wenn ich es jetzt schon mache und mehr Geld in die Karre stecke als wirtschaftlich sinnvoll, dann richtig. Wenn schon stumpf, dann mit Anlauf. Natürlich ist dort der meiste Rost, wo der Unterbodenschutz am Dicksten draufgekleistert wurde...aber da erzähl ich euch nix Neues...

Besten Dank vorab!

Sebastian

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07 Aug. 2012 13:01 #100173 von Mad_Eye_Moody
Hallo Sebastian,

Google mal das Wort "Negerkeks" und schon hast Du das perfekte Werkzeug zum Entfernen der Unterbodenschutzreste gefunden. Staubschutzmaske nicht vergessen.

Lösungsmittel verschmieren das Zeug bloß und sind nur für minimalste Rückstände geeignet. Vom Gesundheitsrisiko ganz zu schweigen.

In den 70er/80er Jahren muss Teroson wirklich ein Vermögen mit dieser Bitumenpampe gemacht haben. So hatte ich es als Jungspund auch noch von "renomierten" Fachleuten gelernt: Einfach dick auf den Rost draufschmieren, dann hält das noch viele Jahre. Heute graut es mir wenn ich dran denke, wie ich meinen ersten 350 SL mit Glasfaserspachtel und Bitumen "restauriert" habe

Gruß
Michael

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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07 Aug. 2012 13:03 #100174 von inox
Hallo,

nimm den Elektroschaber z. B. von Bosch, geht wie Schmitz-Katze.

Walter

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07 Aug. 2012 13:15 #100175 von sepp450
Also doch mechanisch, an den Negerkeks hatte ich schon gedacht. Elektroschaber klingt interessant...was es nich alles gibt...aus der Weltraumforschund direkt in den Baumarkt.

Dank Euch!

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07 Aug. 2012 13:47 #100176 von thom500slc
moin,
ich hab da immer so ne scheibe für die flex genommen, die ausschaut wie ne runde drahtbürste - richtig fies des ding
gruß thom

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  • Turbothomas
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07 Aug. 2012 14:35 #100177 von Turbothomas
Nachdem Stahlbürsten Fremdmaterial in das Blech des 107er bringen, habe ich mich für die Negerkekse entschieden. Kunststoff verrrotet aber sorgt nicht für Einschlüsse ins Blech, die dann wieder als Korrosionspunkt dienen können.

Grüßle

Thomas

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07 Aug. 2012 18:03 #100178 von sepp450
Ich kauf nen Elektroschaber (wusste bislang nicht, dass es sowas gibt...) und ein paar Negerkekse. Stahlbürsten hab ich in rauhen Mengen da. Dann gehts vorwärts. Danke!

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08 Aug. 2012 06:20 #100179 von Mad_Eye_Moody
Worauf ich auch nicht mehr verzichten wollte ist mein Akku-Dremel mit diversen Fräs- und Schleifaufsätzen. Damit kriegst Du die winzigsten Roststellen porentief sauber. Gerade im Bereich von Bohrungen und Dichtungsnuten (Verdeckkastendeckeldichtung) hast Du kaum mit was anderem eine Chance.

Bei meiner Neubeschichtung der Schweller hat das Teil gerade wieder beste Arbeit geleistet.

Grüße
Michael

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

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