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Nochmals Thema MotoröL! 280 SLC, 1977
- Schachprofi
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ich weiss, dass hier im Forum schon oft und lange über die unterschiedlichen
Motoröle und deren Verwendung in unseren Autos diskutiert worden ist.
Dennoch muss ich nachfragen. Mein 280 SLC, 1977, hat, so mein Vorbesitzer, ca. 7 Jahre gestanden, ist nur sehr wenig bewegt worden. Vor der Übergabe und dem Tüvbesuch hat
der Verkäufer einen Ölwechsel gemacht und 05 W 40 von Aral eingefüllt.
Der Motor ist auf der in Fahrtrichtung rechten Seite nicht ganz trocken und drückt den ein oder anderen Tropßfen Motoröl raus.
Meine Frage: Sollte ich nicht alles ablassen und zumindest 10 W 40 fahren? Oder geht dieser Wechsel nicht mehr? DAs Aral 05 W 40 ist ja wahrscheinlich auch vollsynthetisch ud ich würde dann auf teilsynthetisch wechsel und etwa "dicker"!?
Freue mich über eine Eischätzung.
Gruß
Markus
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würde im Frühjahr auf 20/40 oder 20/50 wechseln. Ich nehme Mineral, ist jedoch eine Glaubensfrage.
Im Winter ist das 5/40, meiner Meinung nach, gar nicht so verkehrt.
Noch undichter werden kann er duch das Öl eigentlich nicht.
Gruß
Willy
500SL
Grand Cherokee WJ
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Du kannst ohne Probleme 10W- 40 fahren, dicht wird der Motor davon allerdings genausowenig wie mit 20W -50 .
Wolfgang
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- Klaus280SLC
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immer 10W 40 drinnen.
Mercedes-Benz 280 SLC, original mit dem M110 Sex-Zylinder, EZ 18.02.1980, Automatik, DB 172 anthrazit, Velour 935 beige
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Das ist wie mit der unbefleckten Empfängnis. Alles ganz logisch und wissenschaftlich belegbar.
Werde hier, um mich und alle anderen zu schonen, das nicht nochmal erklären.
Im Sommer und Winter unterschiedliches Öl zu fahren ist im Jahr 2012 so absurd wie einen CDI 2 Minuten vorglühen zu lassen, damit er selbst zündet.
Man nennt das Mehrbereichsöl, ein Begriff, der seit locker 50 Jahren existiert und die Schmiereigenschaften bei unterschiedlichen Bedingungen erklärt.
Viel Spaß noch an diesem Thread!
Matthias
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- Klaus280SLC
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- Mad_Eye_Moody
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Grund: Letzteres habe ich eh immer da, Ersteres müsste ich extra für den SL besorgen.
Aber so richtig überzeugt bin ich da noch nicht...
Michael
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette
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- Klaus280SLC
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- Mad_Eye_Moody
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Michael[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mad_Eye_Moody am 20-11-2012 14:30 ]
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
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- Klaus280SLC
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Jetzt muss der Matthias wieder ran. Der kennt sich beim Motoröl aus
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Es gab Mehrbereichsöle wie 15/40
und Leichtlauföle und Synthetische
Die heutigen Öle sind auf Hochleistung und Langlebigkeit konzipiert und sind zu schade um
für 2000km im 107er zu verweilen und anschliessend goldgelb im Altöl zu verschwinden.
Für die meisten hier wäre sogar ein Einbereichsöl ausreichend , die fuhren früher im Diesel
Sommer 30er und Winter 10er Öl , das hat ebenso funktioniert.
Die heutigen Motorengenerationen sind auf Dauerdrehzahlen und Höchsleistung getrimmt und benötigen dünnflüssigere synthetische Öle.
Gruss Udo
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On 2012-11-20 17:52, uniroyal wrote:
dünnflüssigere synthetische Öle.
Gruss Udo
Ha ha ha... und täglich grüßt das Murmeltier
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sonst machs richtig
gruss udo
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500SL
Grand Cherokee WJ
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um Schmierung zu Gewährleisten in allen Temperaturbereichen
das war früher nicht notwendig - deshalb glaube ich aber nicht das es dem 107er schaden kann
aber unnötig ist.
Gruss Udo
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On 2012-11-20 18:17, uniroyal wrote:
Ich bin zu lange raus aus der Branche - heute werden 0 bereiche abgedeckt
um Schmierung zu Gewährleisten in allen Temperaturbereichen
das war früher nicht notwendig - deshalb glaube ich aber nicht das es dem 107er schaden kann
aber unnötig ist.
Gruss Udo
Udo!
1000 mal diskutiert...
Ganz einfach erklärt, so dass es wirklich jeder verstehen kann.
Synthetisches Öl ist nicht "dünner". Es ist kalt schon fast so dünn, wie mineralisches erst bei Betriebstemperatur und es "reisst" nicht, wenn es heiss ist, wie es mineralisches tut.
Soll heissen: es schmiert den Motor bei jeder Temperatur, während mineralisches noch warm werden muss oder bei hohen Temperaturen überbeansprucht ist. Es verhält sich in allen Temperaturbereichen wie betriebswarmes mineralisches Öl. Verständlich geworden?
Es ist nicht zu dünn, weil es bei 85° (warmer Motor) die selben Eigenschaften hat wie ein 15W40.
Was hier immer erzählt wird ist, dass es bei geringen Temperaturen dünnflüssig ist und bei Wärme zu dünn wird. Erstens stimmt, zweitens nicht. Es spricht bei Liter-Preisen um die 5 Euro also überhaupt nichts dagegen...
Also ich mags, wenn der Kopf schon im Kaltstart sofort Öl bekommt. Wem das keine 10 Euro pro Öl-Wechsel wert ist, soll eben mit dem Verschleiss leben und es auf natürlichen Abrieb schieben...
Noch was: Mein sehr guter Mechaniker (auch ein Mineral-Fetischist für die alten Motoren) meinte neulich, das synthetische sei so dünn, dass es aus allen Ritzen rausquille - er rät mit stark davon ab. Als ich ihm dann erzählte, dass er da gerade an einem M117 mit 0W40 rumschraube, ist er fast von der Bühne gefallen... Sein Fazit: Der Motor läuft seidenweich vom Start weg, Die Nockenwellen sind wie neu und der Block und die Köpfe sind knochentrocken.
Er hat mir dann auch ohne Widerrede synthetisches Getriebeöl ins Differenzial gekippt, weil ich das so wollte.
Der Motor muss gar nicht 500.000km im Neuzustand laufen. Da komme ich mit der geringen Fahrleistung wohl nicht hin.. aber er wird es!
Ich empfehle jedem dieses Video, der seinen Motor mal bei Minustemperaturen startet - und er soll sich dabei vorstellen, dass das Öl, während der Motor gestartet wird, 50cm weiter unten in der Wanne friert und zum Kopf hochgepumpt werden muss... Viskosität verschiedener Öle bei Minus 22 Grad
Grüße
Matthias
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : josh111 am 20-11-2012 22:00 ][ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : josh111 am 20-11-2012 22:08 ]
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>>>Ich empfehle jedem dieses Video, der seinen Motor mal bei Minustemperaturen startet - und er soll sich dabei vorstellen, dass das Öl, während der Motor gestartet wird, 50cm weiter unten in der Wanne friert und zum Kopf hochgepumpt werden muss...
was nehme ich jetzt aus dem Video mit? Dass ich meinen SL besser nicht bei -20°C fahre?
Allerdings wäre so ein 0W für die Winterschlampe vielleicht doch ne Überlegung wert. Was mich allerdings wundert ist, dass auch das 0W ganz schön zäh ist, hätt ich nicht gedacht.
Grüße
Björn
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Ich meinte das schon , wie du beschrieben hast , schneller geschrieben als gedacht
Nur der 107 er Motor der heute meist von den Besitzern als Gleiter benutzt wird ,hat gegenüber heutigen Doppelturboaggregaten die über Langstrecken im Vollgasbetrieb
beansprucht werden eher Lanz-Bulldog Charakter und m.E. nach, solch hochwertigen
Öle nicht nötig.
Das hat nichts mit sparsam zu tun - Ich bin kein Freund von billigen Ölen ,
Qualität hat immer seinen Preis.
Gruss Udo
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Kauft man das Öl im Netz ist es nicht mal teuer .
Wolfgang[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 21-11-2012 11:40 ]
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On 2012-11-21 07:25, bstaiger wrote:
was nehme ich jetzt aus dem Video mit? Dass ich meinen SL besser nicht bei -20°C fahre?
Allerdings wäre so ein 0W für die Winterschlampe vielleicht doch ne Überlegung wert. Was mich allerdings wundert ist, dass auch das 0W ganz schön zäh ist, hätt ich nicht gedacht.
Grüße
Björn
Der Kaltstart bei so niedrigen Temperaturen ist (bis dato) eben sehr verschleissintensiv. Das 0W ist das beste Breitbandöl, das zur Verfügung steht. Wunder kann es nicht vollbringen. Da der Motor aber innerhalb von 10 bis 30 Sekunden nach dem Start bei -20° schon über den Gefrierpunkt kommt, schmiert das 0W schon recht gut. Ein mineralisches schläft dann leider noch
Da wohl fast alle von uns die Autos in der Garage stehen haben, sind Minusgrade wohl auch sehr selten. Bei Plusgraden ist das OW in jedem Falle schon dünner als das Olivenöl aus dem Küchenschrank.
Grüße
Matthias
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