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Verbot von Gruppenausfahrten in Südtirol
Es fallen auch E-Autos darunter.der Beschluss richtet sich im originalen Wortlaut auch explizit gegen Oldtimer, da die klimaschädlich seien...
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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- texasdriver560
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Ich bin kein Jurist, aber wenn beispielsweise eine Ausfahrt der sternzeit107 mit bis zu 10 Fahrzeugen ( mehr halte ich persönlich eh für indiskutabel) wird weder ein finanzieller noch ein organisierter Hintergrund herangezogen werden.
Ich würde das jetzt als," Versammlung " deklarieren
Gruß Ralf
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
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Aber wer will das schon diskutieren und ggf. einklagen?
Hälsningar,
Lutz
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Buddha
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Die ballern ja regelmäßig wie die Wilden auch durch die Pyrenäen. Auf meiner letzten zweirädrigen Tour im Herbst letzten Jahres war ich denen mal passaufwärts hinterher gefahren. Mein lieber Scholli, da blieb kein Auge trocken... für mich ist dieses Verbot völlig verständlich und nur eine logische Konsequenz.
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
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- Neckartaler
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hier ist der entscheidende Textteil:
"Maßgeblich ist, ob die Veranstaltung einen erkennbaren organisatorischen Rahmen hat. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn eine gemeinsame Ausfahrt von einem Veranstalter, Verein, Club, Verband, Unternehmen oder einer sonstigen organisierten Gruppe geplant, beworben, koordiniert oder durchgeführt wird und wenn eine gemeinsame Route, Etappe, Strecke oder ein gemeinsamer Ablauf vorgesehen ist.
Hinweise auf eine organisierte Veranstaltung können insbesondere sein: eine Einladung oder öffentliche Bewerbung, ein festgelegter Treffpunkt, eine vorgegebene Route, ein Zeitplan, eine Anmeldung, Teilnahmebedingungen, eine gemeinsame Route, eine Begleitorganisation, eine gemeinsame Etappenplanung oder ein sonstiger erkennbarer Veranstaltungsrahmen."
Da gibt's wohl leider wenig Interpretationsspielraum.
Viele Grüße
Uwe
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Sehr geehrte ADAC Korporativclubs und Clubfreunde, sehr geehrte Klassik-Beauftragte der ADAC Regionalclubs, liebe Oldtimer-Freunde, liebe Oldtimer- und Youngtimer-Clubs,
in Ergänzung zu unserer heutigen E-Mail möchten wir Sie über eine weitere geplante Verkehrsbeschränkung in Südtirol informieren.
Das Grödner Joch soll ab dem 1. September 2026 zunächst für zwei Monate für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Sperrung betrifft die Passstraße SS 243 zwischen dem Grödner- und dem Gadertal. Sie ist Teil der beliebten Sella-Runde, die über insgesamt vier Dolomitenpässe führt.
Das Durchfahrtsverbot soll für alle motorisierten Fahrzeuge gelten und betrifft damit auch Pkw, Oldtimer, Youngtimer, Motorräder und Wohnmobile. Ausgenommen sein sollen Anlieger, Übernachtungsgäste und Lieferanten.
Bei der geplanten verkehrsberuhigten Zone handelt es sich zunächst um eine zweimonatige Pilotphase. Falls sich das Konzept bewährt und die Südtiroler Landesregierung zustimmt, ist ab 2027 eine saisonale Sperrung zwischen Mai und Oktober vorgesehen.
Anders als das heute Vormittag beschriebene Verbot organisierter Motorsportveranstaltungen würde diese Regelung auch den individuellen motorisierten Durchgangsverkehr über das Grödner Joch betreffen.
Weitere Informationen finden Sie im folgenden ADAC-Beitrag:
Durchfahrtsverbot am Grödner Joch: Ab September verkehrsberuhigte Zone
Eine zusätzliche Erläuterung bietet dieser Videobeitrag:
Italien – Das Aus für Motorräder und Motorsport? | ADAC | Recht? Logisch!
Bitte berücksichtigen Sie die geplante Regelung bei der Vorbereitung entsprechender Reisen und Ausfahrten und informieren Sie sich vor Fahrtantritt über den aktuellen Stand.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
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- Mad_Eye_Moody
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Es ist nicht weniger schön dort als in Südtirol, allerdings (noch) deutlich weniger überlaufen.
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
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Außerdem bleibt viel mehr Platz für die chinesischen Bus-Touristen.
Wir fuhren mit dem Porscheclub gerne in die Region und ließen unsere Touren direkt vom kundigen Hotelier führen.
Für 2026 haben wir komplett storniert. (Immerhin 82 Übernachtungen mit Halbpension)
Viele Gastronomen fluchen über die Pinkelpausende Nörgler und freuten sich über zahlungskräftige Gäste, die in der Region Arbeitsplätze schaffen.
Im übrigen gab es die ursächlichen Neiddisskusionen schon, als mein Vater den SL als Neuwagen gekauft hat.
Unser Porscheclub weicht nun auf die Vogesen aus. (Aber bitte niemand weitersagen)
Grüße Peter
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Hallo Uwe,Hallo Lutz,
hier ist der entscheidende Textteil:
.....
Da gibt's wohl leider wenig Interpretationsspielraum.
ja ist eindeutig, widerspricht aber der Definition einer Veranstaltung der Provinz Südtirol, die Ralf gefunden hat.
Vielleicht ist das ja auch bewusst etwas zweideutig gehalten - das erweitert die Spielräume der Vollzugsbehörden.
So wie die Schilder, die in italienischen Städten auf verkehrsbeschränkte Zonen (ZTL) hinweisen: klein, schlecht einsehbar, überladen mit Text und oft genau zusammen mit der Überwachungskamera platziert. Im besten Fall sieht man das Schild, wenn man es passiert, im schlechtesten Fall gar nicht, bis zu Hause die Zahlungsaufforderung im Briefkasten landet.
Aber wie Rolf schon geschrieben hat: es sind die Auswüchse bei einzelnen, die dann dazu führen, daß Regelungen eingeführt werden, unter denen alle zu leiden haben. Auch ich bin schon einmal einer Gruppe wildgewordener Ferraris in Südtirol begegnet und es sollen sogar schon 107er beobachtet worden sein, die sich Rennen geliefert haben .....
Hälsningar,
Lutz
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nein eben im September die beliebte Sella Runde nicht mehr. Denn der Grödner Pass ist dann für jeden Individualverkehr für 2 Monate zur Probe gesperrt mit der Absicht, es dann ab 2027 die ganze Saison lang zu tun.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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Danach lohnt sich jede Inspektion.
Gruss Karl
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- Nichtraucher
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Fahrten in großen Gruppen mag ich selbst mit dem Motorrad nur über eher kurze Strecken, frei fahren, mit maximal zwei etwa gleich fahrenden Freunden oder im 107, leider zu selten, mit Gattin ist für mich viel schöner.
Dieses Gruppen fahren, verkehrsbehinderndes Halten weil man nach einer roten Ampel oder Abbiegen auf eine Vorfahrtsstraße alle hintereinander zusammen halten will, fand ich schon früher bei RT Ausfahrten, eher lästig.
Gruß
Willy
500SL
Grand Cherokee WJ
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nicht wirklich verwunderlich, wenn Reiselust und Freizeitangebote so stetig gewaltig - auch medial - wachsen. Die Elbuferstrasse ist seit langem nur noch sehr bedingt befahrbar, An manche Mopedtouren durch das Weserbergland über den Deister (gibt's wirklich!) an den Edersee erinnere ich mich vor allem wegen (zu) ambitionierter Entgegenkommer mit Grauen. Den Lofoten sind wir seit 1984 eng verbunden. Wie werden die dort heute mit den vielen Kreuzfahrern und vor allem den massenhaften Busladungen aus Asien fertig?
Da bin ich ganz bei Willy, wenn ich mit userem ollen Benz mit meiner früheren Verlobten und unserem Hund entspannt an der Elbe durch die Heide schnurre.
+++++
Andererseits bin ich schon entsetzt über die drohenden Konsequenzen für die Großglockner-Gemeinschaften, die ja auch für uns 107er Enthusiasten traditionell tief verankert ist.
VG aus Seevetal
Peter
350 SL EZ 4/1973 Gold, Schwarz, Schwarz.
Es wird nie so viel gelogen, wie vor der Wahl. während des Krieges, und nach der Jagd (Otto v Bismarck).
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Andererseits bin ich schon entsetzt über die drohenden Konsequenzen für die Großglockner-Gemeinschaften, die ja auch für uns 107er Enthusiasten traditionell tief verankert ist.
....nur eine kleine geografische Korrektur:
Der Großglockner liegt in Österreich und die Österreicher machen aktuell (noch) nicht mit.
Viele Grüße
Uwe
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- Mad_Eye_Moody
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Leider war einer der gar nicht so schmalen Renner dabei an der Felswand nach einer Kurve zerschellt. Der Fahrer war glücklicherweise unverletzt geblieben. Doch um das Auto hatte es mir schon sehr leid getan.
Die schönsten Autos kriegt man dort wirklich wie am Fließband zu Gesicht. Und eigentlich jeder lässt dabei seine Kuh fliegen - ich auch, da schließe ich mich gar nicht aus. Mit dem SL wollte ich dort aber sicher nicht hin. Zuviele Gefahren von außen fürs heilig Blechle lauern dort.
Den einen Schuldigen fürs bevorstehende Verbot gibt es hier glücklicherweise nicht. Die Menge macht das Gift, für Umwelt und Anwohner gleichermaßen. Somit darf sich doch jeder irgendwie an die eigene Nase packen.
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
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ich war letztes Jahr im Sommer mit meinem 380er in Südtirol (Eppan a. d. Weinstraße) und war von der teilweise unfassbaren Lärmkulisse, die von den Heerscharen an Motorrad- und Autofahrern im Durchgangsverkehr der Dörfer und Gemeinden ausging, direkt betroffen. Zumeist waren es Landsleute der Fraktionen "DB-Killerfreie Biker" und "Klappenauspuff-Autofahrer", die in Rudeln auftraten und dafür sorgten, dass wir sogar im Zimmer unseres nicht an einer Hauptverkehrsstraße gelegenen Hotels bis spät in die Nacht durch derartigen Lärm auf Trab gehalten wurden.
Besonders krass waren die Passfahrten, wie z. B. am wirklich wunderschönen Karerpass. Hier bollerten etliche irre und lebensmüde motorisierte Zweiradfahrer den Pass hoch und schienen besondere Freude daran zu haben, sich mit nicht minder hinrissigen Sport-SUV-Fahrern - oft bereits im Rentenalter - Überholduelle in vorzugsweise schlecht einsehbaren Kurven und Beschleunigsrennen auf den geraden Zwischenpassagen zu liefern. Garniert wurde das kollektive automobile Idiotenszenario dann noch mit den nicht motorisierten Zweiradfahrern, die mit teilweise irrwitzigen Geschwindigkeiten den Pass herunter kachelten und nicht selten so stark die Kurven schnitten, dass ich einige scharfe Bremsungen hinlegen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Ich wurde sogar mehrfach bei recht zügiger Bergabfahrt von solchen Suizid-Radlern mit Geschwindigkeiten jenseits der 80 km/h überholt.
Wir hatten uns übrigens spontan mit zwei weiteren Pärchen samt Klassikern (W129 500 SL und Alfa Spider 2000), die zufällig im selben Hotel abgestiegen waren, für mehrere wunderschöne Ausfahrten zusammengetan - das wäre jetzt wahrscheinlich noch erlaubt, wenn ich den teilweise recht schwammig formulierten Verordnungstext richtig interpretiert habe.
Ich kann daher die Entscheidung der Südtiroler Administration nachvollziehen, wie üblich sorgen wieder ein paar uneinsichtige, rücksichtslose Idioten dafür, dass die Allgemeinheit Einschränkungen sprichwörtlich erfahren muss - das gleiche erleben wir hier im südbayerischen Alpenraum seit dem Anfang der 2000er und besonders stark seit Corona.
Dennoch ist diese Entscheidung für mich ein weiterer Grund, Südtirol (und übrigens auch die österreichischen Alpenregion) als Tourist zukünftig zu meiden. Ein anderer, nicht minder wichtiger Grund liegt in dem mittlerweile durch nichts mehr gerechtfertigten Preisgefüge in dieser Gegend. Wir waren im gleichen Hotel wie vor 8 Jahren und mussten mehr als das Doppelte für die gleiche Leistung bezahlen. Andere Dienstleistungen wie z. B. die Anmietung von E-Bikes empfanden wir als exorbitant teuer, so mussten wir für ein ganz normales E-Trekkingbike inkl. Diebstahl- und Mobilitätsversicherung insgesamt 53 € pro Tag bezahlen.
Pikanterweise erfährt man von der Diebstahl -und Mobilitätsversicherung erst vor Ort beim Fahrradvermieter etwas, bei der Online-Reservierung stand nichts davon, dass diese Versicherungsleistungen nicht inkludiert sind. Sie sind aber wirklich sinnvoll, denn gerade E-Bikes werden dort gerne geklaut und dann muss man als Mieter den Schaden aus eigener Tasche bezahlen, was richtig teuer weren kann, da sich die Vermieter den Marktwert des gestohlen E-Bikes bezahlen lassen. Und bleibt man mit einem Platten oder leeren Akku liegen und kann den Schaden nicht selbst vor Ort beheben, lassen sich der örtlichen Fahrradvermieter das Abholen des Bikes und die Lieferung des passenden Ersatzes fürstlich bezahlen. Dazu noch eine wichtige Information: Der ADAC-Auslandsschutzbrief nutzt da leider nichts, denn er gilt für Fahrräder und E-Bikes nur innerhalb Deutschlands.
Ich befürchte ebenfalls, dass es als Konsequenz dieser Streckensperrungen zu entsprechendem Ausweichverkehr in andere Regionen und Länder führt, die dann ihrerseits mit ähnlichen Maßnahmen reagieren werden. Da droht m. E. mittelfristig ein Kaskadeneffekt. Als einzige Hoffnung für diese Regionen, der Lärm- und Umweltbelästigung nachhaltig zu begegnen und gleichzeitig die Tourismuswirtschaft nicht zu schädigen, sehe ich die Einführung von "Zero Emission Zones" für die betroffenen Gebiete. Interessanterweise ist Österreich auf einzelnen Streckenabschnitten der A12 und A13 diesem Szenario schon recht nahe gekommen, dort gelten für Verbrenner Höchstgeschwindigkeiten von 100 km/h, während E-Autos 130 km/h fahren dürfen.
Viele Grüße,
Robert.
R107 380 SL BJ 1982 (Europa)
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Ich denke es ist am besten, dieses Land Touristisch zu meiden.
Eine weitere unsägliche Anordnung ist, dass man bei Stau nicht mehr von der Autobahn runterfahren darf.
Beste Grüße Ralph
560 SL Champagner 1988
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