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Neuer E-10 Kraftstoff
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was soll uns dieser Beitrag sagen?
Grüßle
Thomas, Hausmeister
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Gerd
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Gruß Manuel
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- Beringeria
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Wir Autofahrer haben jetzt endlich mal die Macht der Politik und der Mineralindustrie eins auszuwischen. Seit JAhren wird mit Öko nur noch Politik gegen die Bürger dieses Landes gemacht. Stichworte sind Dosenpfand und Energiesparrlampen und jetzt E10. Lieber tanke ich ne Weile Super+ als dass ich meine Autos riskiere, obwohl die angeblich E10 vertragen.
Dieser Artikel ist recht aufschlussreich und zeigt was man bewirken kann, wenn E10 weiter verschmäht wird:
www.ftd.de/politik/:saisonware-e10-bekom...update/60022384.html
Sollen die auf dem Zeug doch sitzen bleiben.
Also seid keine Sparrfüchse und macht mit!!
Robert
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Stattdessen fängt man hier wieder bei Adam & Eva an, und erfindet das Rad zum 235674 mal neu.
Das erinnert schwer an die Toll-Collect Pleite.
Statt ein funktionierendes System aus der Schweiz zu übernehmen, wurde ein grundauf neues System entwickelt.
Innovation ist das jedenfalls nicht.
Wobei es auch keine Innovation braucht, wenn kein Wettbewerb vorhanden ist.
Und eben das ist wohl die Wurzel des Problems.
Wobei die Meisten (auch hier?!) vielleicht genau das brauchen und auch wollen: Fakten sind da natürlich per se unwichtig.
Denn wichtiger sind die Emotionen.
Damit erzeugt man sich seine eigene Realität, und findet schnell Leidensgenossen, und fühlt sich kollektiv - leidend wohl.
Und das parteiübergreifend.
Somit ist mal wieder viel Platz für allemöglichen Stammtisch-Besserwisser, die die "Unwissenden" bekehren.
Danach fühlen sich beide seiten so richtig gut, obwohl keiner eine Ahnung hat.
Hach, wie einfach "Brot & Spiel" immer noch vorzüglich funktionieren.
Gruss,
Michael [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mr_T am 08-03-2011 21:23 ]
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- Beringeria
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Robert
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On 2011-03-08 22:06, Beringeria wrote:
Wenn man natürlich in seiner eigenen kleinen Welt lebt und mit seinem ach so weltgewandtem Intelekt über Stammtisch Diskussion erhaben ist, ist alles ganz leicht.
Robert
Robert,
Die kleine Welt bzgl. E10 ist derzeit bekanntermassen peinlich & global in der Tat in aller Munde...
..und zwar: Deutschland.
In der Tat erscheint bzgl. E10, alles ganz leicht und unproblematisch zu sein, ausserhalb des - zugegebermassen vermeintlich grossen - Stammtisches = Deutschland.
Deutschland ist aber im Vergleich zu USA / Brasilien und andernen Ländern eine kleine und unbedeutende Welt wenn es um Erfahrungswerte bzgl. Ethanol als Kraft/Treibstoff geht.
Aber man glaubt man wüsste alles, daher blutet der Steuerzahler.
Und eben das ist es was höchst faszinierend ist: Steuerzahler verteidigen hier sogar noch die Ignoranz/Inkompetenz ihrer (selbst gewählten) Volksvertreter, bzw. ihren eigenen Sachverstand sobald hinterfragt wird.
Warum?
Wie auch immer...
...Fakten spielen dabei wohl keine Rolle...
...dem hässlichen Problem sich stellen wohl auch nicht..
Was ich vermisse ist: Lernfähigkeit & Pioniergeist = Gestalten statt Jammern! Wo sind unsere Pioniere geblieben?
Früher haben wir Standards entwickelt und definiert.
Aber das ist vermutlich zu viel verlangt.
Grüsse,
Michael
p.s. ich jedenfalls freue mich am kommenden WoE mit V8 und mind. 98 Octan zur retroClassics nach S zu fahren, meine alte Heimat.
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mr_T am 09-03-2011 08:08 ]
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- FrankEinsNullSieben
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sollen doch die Lager überlaufen, das ist nicht mein Problem, eher das der Kostenverteilung.
Grüßle
Thomas
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- Beringeria
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Und Frank, ja Du hast recht irgendwas wäre immer teurer geworden, fragt sich nur zum Wohle der Umwelt oder dem der Staatseinnahmen. Wenn die Bundesregierung wirklich was für die Umwelt machen will, dann sollte sie mal anfangen alternative Antriebstechnologieen zu fördern als immr nur auf der anderen Seite einzunhemen. So machen das andere Länder.
Mir egal ich sehe hier endlich mal eine Möglichkeit den arroganten Staatsversagern in Berlin eins auzuwischen. Ich tanke kein E10, aus Protest.
Gruß
Robert
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....das verstehe ich auch nicht.
Verkehrsexperte Dudenhöffer hat kürzlich in einer Berichterstattung vollmundig erklärt, dass bei uns nicht nur 95% sondern eher 99% der Fahrzeuge E10 vertragen würden. Brasilien sei das Vorbild, dort wäre der Ethanol-Gehalt sogar viel höher. Wenn das ein Experte sagt, muss es ja stimmen .
Mir stellt sich die Frage, ob man das überhaupt vergleichen kann bzw. sich einer der Experten jemals die Mühe gemacht hat, wenigstens einen statistischen Beweis zu erbringen.
In Brasilien hat es schon mal ein ganz anderes Klima als in Deutschland bzw. den meisten europäischen Ländern. Die Temperaturen fallen dort das ganze Jahr über wohl nie unter 10°C, sondern liegen im Mittel wahrscheinlich irgendwo über 20°C. Das wirkt sich mit Sicherheit positiv auf die Lebensdauer der Motoren aus. Gibt es in Brasilien Abgasuntersuchungen? Wurden schon mal Statistiken erstellt und Motoren unter die Lupe genommen? Fahren dort ebenso viele 6- und 8-Zylinder-Modelle wie in Deutschland? Gilt dort auch, freie Fahrt für freie Bürger mit Geschwindigkeiten von weit mehr als 150km/h? Oder genügt als Beweis, wenn Autos "nur" fahren? Ich weiß es nicht!
Ich war aber schon in vielen Ländern unterwegs und habe die Einstellung verschiedener Kulturen zu ihren Autos "erfahren". Diejenigen, denen das Auto nur zur Fortbewegung dient, machen sich oftmals keine Gedanken über den Zustand ihres Motors, ob Ventile oder sonst was klappert, das Ding qualmt oder stottert, Hauptsache sie kommen von A nach B.
Momentan weiß ich nicht, wem ich glauben soll. Und gerade deshalb boykottiere ich auch E10, aber eher aus der Überzeugung heraus (ohne es beweisen zu können), dass die Herstellung des Ethanols umweltfeindlich ist und ich weiteren Raubbau an Wäldern und Erschaffung weiterer Monokulturen befürchte.
Da gibt es aber wiederum Experten, die meine Ansicht wiederlegen werden........
Kommt mir vor wie am Stammtisch - keiner weiß was, aber alle reden mit (und schließe mich dabei nicht aus ).
Prost.
Thomas
380 SLC
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- schwobapfeil
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On 2011-03-08 23:47, FrankEinsNullSieben wrote:
Erhöhung der Mineralölsteuer, Erhöhung der Kfz-Steuer für "Stinker" (womit immer auch unsere alten 107er-Schätzchen gemeint sind), Maut auf allen möglichen Straßen, kurzum: Verteuerung des Kfz-Betriebs, um weniger gefahrene km und somit geringeren Schadstoffausstoß in D zu erzwingen.
E 10-Boykott wird automatisch die o.g. Massnahmen aufs Tapet bringen. Selbst wenn die gefahrenen km dadurch nicht zurückgehen würden.
Gewisse Leute, denen weitermachen wie bisher, bloss mit E10, ein Dorn im Aug ist, freuen sich schon darauf.
E10, wenn der Motor es verträgt, ist das kleinere Übel.
My 2c, Carlo
Greetz
Carlo
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ich würde gerne die Meinung von einem Technik-Experten hören.
Die Baujahre 85-89 sind ja mit G-Kat E10 geeignet. Ohne Kat hat man ein Problem.
Das leuchtet soweit ein - Ethanol verbraucht weniger Sauerstoff zur Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein zu mageres Gemisch entsteht. Das korrigiert die Lambdaregelung durch Änderung der Einspritzmenge.
Aber kann das alles sein ?
Durch Steigerung des Drucks (Einspritzpumpe) erhöht sich z.B. die Reaktivität des Ethanols und somit die Agressivität gegenüber Aluminium.
Macht das alles nichts aus ? Hat jemand ein bißchen mehr Hintergrundwissen ?
Im übrigen bin ich auch ein E10 - Boykottierer; Lebensmittel kommen mir nicht in den Tank .
Gruß Uwe
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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- SuperLeichtCoupe
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Hallo,
bin seit genau Heute dabei.....und fand diesen Thread als Erstes. Mein "everyday-car" ist ein W124 260 E von 1986......allerdings mit nachgerüstetem Kat. Lt. Aussage meines Sternenpartners, dürfte er diese Suppe hemmumgslos konsumieren..und vergessen wir mal bei all den Diskussionen nicht, das dieser Typ Kraftstoff schon seit einigen Jahrzehnten in den Staaten gereicht wird......dort fahren unsere Autos auch schon lange damit.
Trotzdem, werde ich DIES nicht tanken, gerade weil der auch damit einhergehende Gedanke der CO2 Ersparnis eben nur eine Verlagerung der Probleme ist. Dies CO2 wird dann eben noch deutlicher in den Herstellerländern beim Anbau der " essbaren "Materialien produziert. Oder die Anbauflächen verdrängen den flächenmäßigen Lebensmittel-Anteil in andern Ländern..oder was noch Schlimmer ist, es werden neue Anbauflächen " generiert ", durch z.B. den " Rückbau " von Waldflächen, um es mal verharmlosend auszudrücken.
Die Preise für Getreide, zur Gewinnung von Ethanol, sind weltweit derart hoch inzwischen, das viele Teile der Landbevölkerung der Anbauländer sich ihre eigenen Produkte nicht mehr leisten können. Hier gehts dann derweil ums nackte Überleben.
Es handelt sich da nur um eine Um - bzw. Auslagerung unserer Probleme und Lebensmittel mit verheizbarer Energie in Konkurrenz zu setzen, war so ziemlich das Dümmste, was passieren konnte.
Ich bin also keineswegs Verunsichert über den gebrauch von E10 Kraftstoffen, ich will sie einfach nur nicht.
greetz, Steff
“Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehend Erscheinung” Kaiser Wilhelm der II
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Wann wurde eigentlich Super von 98 auf 95 Oktan runtergeschraubt, weil in meiner Betriebsanleitung von damals steht noch Super mit 98 Oktan (ROZ) drin.
Ich kann und werde den Öko-Fusel generell nicht tanken und freue mich für jeden, der es mir gleich tut. So haben wir Bürger die Möglichkeit als mündige Bürger wahrgenommen zu werden, indem wir sowohl der Ölindustrie als auch der Regierung zeigen, was wir von der ganzen Bevormundung halten, nämlich nix. Noch kann mich keiner zwingen den Ökosaft in einen meiner Tanks zu kippen, zumal keiner garantieren will, daß unsere - angeblich e10 tauglichen - Autos ohne langfristige Schäden bleiben. STOPP E10 !!!
Gruß und Gute Fahrt
RALF
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ich muss jetzt auch mal meinen Senf dazugeben:
generell kann ich diese (in meinen Augen sinnlose) Diskussion nicht verstehen. Ich glaube kaum, daß hier jemand wirklich diese Brühe in seinen SL kippt. Ich definitiv nicht... Mein Alltagsauto bekommt Super oder Super+, auch wenn es teurer ist. Die 3 oder 4 Euro pro Tankfüllung habe ich auch noch. Zumal es über diese Brühe keine Langzeiterfahrung gibt. Selbst wenn die Automobilindustrie die "Verantwortung" trägt, die Beweislast liegt beim Verbraucher.
Ich tanke diese Brühe nicht und gut ist...
Widmen wir uns wichtigeren Themen.
In diesem Sinne...
Thomas
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ich tanke kein E10. Basta! Sollen die Läger überlaufen und der Sprit noch teurer werden. Vielleicht gehen die Deutschen ja dann mal auf die Straße bzw. zur Wahl im Superwahljahr 2011.
Was ich mich auch frage, warum wird jetzt so auf Elektroautos gesetzt? Hat da vielleicht die Stromlobby die Finger im Spiel? Die Deutschen Fahrzeughersteller hatten doch schon funktionierende Wasserstoffautos. Link
Gruß
Christian
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- FrankEinsNullSieben
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Antwort: "Es gibt zwei Aussagen, eine offizielle und eine inoffizielle. Offiziell verträgt der Wagen E10. Wenn sie aber mich fragen: Auf keinen Fall E10 tanken!"
___________________
An SuperLeichtCoupe, wg. Deines 86er 260E: Wir haben noch einen 190E 2.6 RÜF Bj. 86 laufen, den ich irgendwann später bei DB mit Kat nachrüsten ließ, und lt. DAT Liste (aufgrund von offiziellen DB-Infos) verträgt der kein E10. Bist Du Dir wirklich sicher, daß Deiner E10-tauglich ist? Oder habe ich die Liste falsch gelesen ... ich habe das so in Erinnerung, daß die werksmäßig mit Kat ausgelieferten Wagen dieser Epoche E10 vertragen, die RÜF-Modelle bzw. nachträglich verkaterten seltsamerweise aber nicht. Ich wäre da also erstmal vorsichtig. Auch wenn Du E10 gar nicht tanken willst, es könnte ja eine Art Notfall vorkommen ... und Du entscheidest mal an der Tankstelle "ach, er verträgts ja, dann tanke ich eben mal E10, wenn SuperPlus gerade aus ist" ...
Grüße, Frank
(ich kenne in meinem Umfeld keine einzigen, der E10 tanken wird, egal welches Auto er fährt und ob es tauglich wäre oder nicht)
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nun heißt es e10 , welches momentan max. e7 ist , also 2% mehr als die 5 ohne Aufregung
ich denke der super wird auf min 2€ steigen, damit auch der letzte Deutsche begreift , wenn du nicht e10 tanken willst , dann zwinge ich dich
übrigens mein 300er kann e10
gruß udo
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