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CO2-assozierte Steuer
jetzt haben wir es, die Länder verzichten auf die KFZ-Steuer, damit der Bund alles aus einem Guss richten kann. Mal sehen, was das bringt. Vielleicht bedient sich nun der Staat ganz ungeniert bei den Bürgern
Gruß Alfred
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bedient sich nun der Staat ganz ungeniert bei den Bürgern
ist doch klar, die Rede ist nur von Kohle, verfolgt doch mal die Diskussionen.
Es geht weiter so,Schlag auf Schlag
Als Nächstes kommt die Methan-Steuer und der KUH-KAT, dann wird obendrein auch noch die Milch teurer.
...wer wird Dem
mal ein Ende bereiten ??
INOX...Walter[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : inox am 22-02-2007 22:01 ]
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da wir Menschen ebenfalls CO2 ausatmen, bin ich für eine Atemsteuer!!! Denn Schadstoffausstoß= CO2, mal wenigstens seit ein paar Tagen. Ich lach mich tot.
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On 2007-02-22 21:22, laura wrote:
jetzt haben wir es, die Länder verzichten auf die KFZ-Steuer, damit der Bund alles aus einem Guss richten kann. Mal sehen, was das bringt.
Finde ich ja grundsätzlich erstmal gut. Nun muß der Bund(estag) die Verantwortung annehmen - Ausreden ist nicht mehr, der böse Bundesrat und die gemeinen Landesfürsten sind raus. Was auch immer nun entschieden wird - es gibt einen Verantwortlichen.
Die sinnlose Hubraumsteuer kann endlich entfallen - fast jedes System erscheint mir gerechter. Das beste Negativbeispiel liefert ja der 107 als 280er 185PS als 560er 227PS - für 20%Mehrleistung die doppelte Steuer.
Was machen wir nun? Ich denke erstmal, wie beim Feinstaub unsere Position klären - wer keine Meinung hat, darf hinterher nicht meckern! Sicher folgen die Politiker auch allen möglichen Lobbyisten - gerade die in D starke Automobilindustrie will neue Autos verkaufen und hat daher ein reges Interesse an unseren ganzen Euronormen. Die CO2 Diskussion hat sie kalt erwischt, die Japaner sind im Thema Hybrid viel weiter. Deutschland führt beim Dieselmotor - Feinstaub(EU-Thema) und CO2 kommen da ganz ungelegen. Ich wage da derzeit noch keine Prognose, wie sich die Automobilhersteller positionieren werden.
Ganz praktisch erwarte ich mal, daß wer sich bisher einen 107 leisten konnte, er das auch weiterhin können wird. Sicher wird sich die Steuerlast vom NotSL mit den dicken V8 eher egalisieren, denn sie verbrauchen nicht das Doppelte und stoßen somit auch nicht doppelt soviel CO2 aus.
Ob sich eine Kat Nachrüstung armortisiert hängt ja von vielen Faktoren ab - Restzeit bis H-Kennzeichen, Änderung der H-Kennzeichen Reglung, Feinstaub und nun auch noch KFZ-Steuer Neuregelung. Da würde ich mich erstmal zurücklegen und schauen, wohin die Sache läuft. Mit nem neuen Kat würde ich erst recht warten, wenn ich nur die Steuern bedenke - persönlich empfinde ich den Abgasgeruch mit Kat angenehmer - besonders im offenen Wage ein Argument.
Prinzipiell wünsche ich mir die Abschaffung der KFZ-Steuer zugunsten der Erhöhung der Mineralölsteuer - dann zahle ich nur fürs Fahren und nicht fürs Haben. Das wird natürlich so nicht kommen, da der Kaufanreitz für ein neues abgasarmes Auto so zu gering wäre - da sind die Hersteller strikt dagegen! Aber Kopf in den Sand nach dem Motto: Die machen eh was sie wollen - zählt auch nicht. Insofern vertrete ich mein Interesse, jeder andere das seine - schaun mer mal...
Es bleibt spannend.
Sören
Sören
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Alfred
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Dabei gibts den längst: Liter/100km. Darunter kann sich JEDER was vorstellen. gCO2/km ist dagegen, als würde der Druck plötzlich in torr angegeben.
Entweder die blickens tatsächlich nicht (was man zwar fürchten muss, jedoch kein glauben kann - irgendeiner in diesen Ministerien müsste seinen Chef doch mal diskret auf den faux pas hinweisen). Ich glaube, hier wird ganz bewußt ein "neues" Problem ins Bewußtsein gerückt.
Also: Im Gegensatz zu den meisten klassischen Schadstoffen, die vom Verbrennungsprozess abhängen, ist der CO2 Ausstoß streng proportional zum Kraftstoffverbrauch. Es gibt für jeden Brennstoff einen festen Faktor, der vom C / H Verhältnis abhängt. Diesel hat einen etwas höheren Faktor wie Benzin.
Kat oder nicht Kat spielt hier keine Rolle: Abgesehen davon, dass CO und HC gegenüber dem CO2 mengenmäßig (nicht was die Schadwirkung angeht) zu vernachlässigen sind, früher oder später werden auch sie in der Atmosphäre zu CO2 und H2O aufoxidiert.
Außerdem wäre es wohl wenig zweckmäßig, CO2 zugunsten einer CO Produktion einsparen zu wollen (des hoißt also, Kat Audos sind schlechter beim CO2...?)
Zudem ist die Steuer zwar Hubraumbasiert, den größeren Anteil macht aber die Schadstoffklasse : Vergleich mal einen Euro 4 Benziner mit einem Euro nix Diesel, da spielt der Hubraum die zweite Geige.
Also, worum gehts letztlich? Verwirrung schaffen und schlussendlich abkassieren. Wie immer halt.
Gruß Björn, der sich als Salatölfahrer eher über die Besteuerung der Alternativen Kraftstoffe ärgert und sich dabei fragt, wie ernst es den Politnasen mit der CO2 Reduktion wirklich ist.
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stimme Dir vollständig zu - ich war kurz davor einen inhaltsgleichen Beitrag zu schreiben.
Die direkte Proportionalität zwischen CO2-Emission und verbrauchtem Kraftstoff scheint vielen immer noch nicht klar zu sein. Deshalb ist ja auch die CO2-Steuer auf den (bei einem definierten Testzyklus) ermittelten Normverbrauch "klimatechnisch" ein Witz. Manch ein vielzylindriger Verbrauchsriese emittiert mangels Bewegung viel weniger CO2, als ein über 100tkm im Jahr gequältes "blue motion" Verbrauchswunder.
Mir fehlt aktuell nur noch der Wunsch der Politik an die Entwicklungsingenieure, doch endlich den CO2-Kat zu entwickeln (der dann wahrscheinlich wiederverwendbaren Kohlenstoff und Sauerstoff erzeugen soll ... ). Damit wären wir in D bestimmt wieder "ganz weit vorne" und könnten endlich die nächste Neuwagen und Umrüstwelle starten ... .
Viele Grüsse
Harald
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- kreutzmichel
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On 2007-02-22 21:56, inox wrote:
Hallo Alfred,
Als Nächstes kommt die Methan-Steuer und der KUH-KAT
INOX...Walter
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : inox am 22-02-2007 22:01 ]
Wohl dem, der dann keine Problem mit Blähungen hat. Da bekommt der Ausspruch: "Da kannste jeden Furz bezahlen", endlich seine wortwörtlich Bedeutung. .
Grüße von
Michael
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- kreutzmichel
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Prinzipiell wünsche ich mir die Abschaffung der KFZ-Steuer zugunsten der Erhöhung der Mineralölsteuer - dann zahle ich nur fürs Fahren und nicht fürs Haben. Das wird natürlich so nicht kommen, da der Kaufanreitz für ein neues abgasarmes Auto so zu gering wäre - da sind die Hersteller strikt dagegen!
Es bleibt spannend.
Sören
Sören
Ich würde das auch sehr begrüßen, da für meinen Gerechtigkeitssinn das einzig Richtige. Die Kosten sind dann direkt an den Verbauch geknüpft. Und jeder könnte, zu mindest in gewissen Rahmen selbst Einfluß drauf nehmen durch seinen Fahrstil oder in Anspruchnahme von Rad oder Öffentliche, oder, oder,..
Aber das wäre ja auch viiieeeeel zu einfach und unbürokratisch. Was da wieder zigtausende Arbeitsplätze auf zig Ämtern vernichtet werden würden ..... Es gäbe keine Existenzberechtigung mehr für zahllose Finanzbeamten. Nein, nein. Niemand sägt an dem Ast auf dem er sitzt.
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Turbothomas am 04-07-2007 20:54 ]
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- DerMeerdorfer
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aber das ist doch gerade das, was die Politiker nicht wollen. Stellt euch doch mal vor, die Verbraucher würden den Klimaschutz ernst nehmen, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und damit noch sparen. Eine größere Katastrophe könnte dem Staatshaushalt doch gar nicht passieren.
Dann lieber dem Kind einen blödsinnigen Namen geben, sich als Umweltaktivist feiern lassen und dem Verbraucher eine Steuererhöhung unterschieben, von der außerdem die Regierungskarossen noch ausgeschlossen sind!
Die Erhöhung der Tabaksteuer hat es ja vorgemacht. Die Menschen rauchen weniger, die Steuereinnahmen sind gesunken. Wenn die neuen Nichtraucher jetzt auch noch länger leben sollten droht die nächste Pleite.
Viele Grüße
Stefan
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Gruss
Andi
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Die Besteuerung auf den Spritpreis umgelegt würde,
die Leute Ihre Wagen stehen lassen, verkaufen, verschrotten o.ä.
Und vermehrt Öffentliche Verkehrsmittel nutzen, die Umwelt geschont wird, dem deutsche Michel mehr in der Tasche und dem Staat weniger auf dem Konto steht??
Dann wird halt was neues kommen. Die Fahrpreise werden erhöht, eine Sondersteuer draufgeschlagen oder sonstiges.
Es ist ein Kreislauf, da isses Wurscht wie es benannt wird, und wofür Steuern erhoben werden.
Da wo am meisten, am einfachsten und am schnellsten Kohle in den Staatsseckel kommen kann, da wird die Hand aufgehalten.
Elvis
Gruß
Elvis
> www.vdcm.de
Vereinigung der clubfreien Mercedesfahrer
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kann man nun nach den neusten Veröffentlichungen davon ausgehen, dass unsere Autos weiterhin nach der alten Formel, also nach Hubraum besteuert werden? Ich bin nämlich immer noch daran, meinen 500er auf Euro 2 aufzurüsten. Habe extra gewartet, um nicht in diese CO2- Falle zu tappen.
Gruß Alfred
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jetzt haben wir wieder diese leidige CO2-Diskussion. Wieder ist unklar, was das für Auswirkungen auf Altfahrzeuge haben wird. Die neue geplante Regelung kann unmöglich nur für Neufahrzeuge gelten, denn dann wär ja kein Anreiz da, einen neuen Wagen zu kaufen, ergo werden wir bluten müssen. Dafür habe ich nun vor einem Jahr meinen 500sl auf Euro 2 aufgerüstet.
Alfred
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aus technischer sicht könnte die co2 Steuer für KFZ ab dem Bj. 91 erhoben werden, da ba diesen Zeitpunkt Serienmäsig G-Kat verbaut werden.
geht der die Steuer auf U-Kat kann das bis Bj. 81 zurückgehen.
mfg
Heiko
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- DerMeerdorfer
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klar wäre es einfacher und verständlicher, wenn man statt g/km den Verbrauch angeben würde. Aber dann hätten wir doch wieder das typisch deutsche Problem, daß die Gerichte mit Klagen überschüttet würden, weil ja mein Auto deutlich weniger verbraucht als angegeben. Dann lieber ein Wert, den keiner selbst überprüfen kann, schön abstrakt und fern von jeglicher Vorstellung und schon ist Ruhe.
Viele Grüße
Stefan
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