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geplante Motorrevision
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ich nehme für meine Nockenwellen und Kipphebel normales mineralisches 20w50, es geht im Prinzip auch jedes andere, es sollte nur nicht zu dünnflüssig sein. Man kann natürlich auch spezielles, hochviskoses Montageöl nehmen, m.E. ist das aber bei unseren Motoren mit den eher großzügigen Passungen nicht notwendig.
Wenn Du ein Problem mit der Trockenreibung hast, dann gab es einen Fehler bei der Montage. Jedes, aber wirklich jedes Teil muss vor dem Einbau ordentlich eingeölt werden. Dann hast Du das Problem nicht - Öldruck würde da m.E. auch nicht helfen - wenn eine Lagerstelle nicht eingeölt wurde und dann Metall auf Metall liegt kommt da kein Öl dazwischen und beim ersten drehen hättest Du einen wenn auch kurzen Moment der Trockenreibung. Ohne Last verträgt ein gut eingeöltes Lager das drehen bis Öldruck da ist.
Ich habe vor den Motor nach Montage der Köpfe und bevor ich die Kipphebel oder Kerzen wieder einbaue mit dem Anlasser lastfrei drehen zu lassen bis Öldruck da ist und aus den Ölduschen der NW Öl kommt.
Wen es Interessiert - hier der Link zum Video von Motoren-Zimmer. Ab ca. Minute 33:30 erklärt er das mit den verspannten Nockenwellen.
Gruss,
Ralf
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top Beschreibung von Dir, und Motoren Zimmer JP erklärt das auch immer cool !!
Gruß Ralf
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ich habe alle Lager mit spezieller Montagepaste eingesetzt, auch wenn mein Motorenbauer meinte, dass dies nicht zwingend notwendig ist. Vor 40 Jahren hatten wir in meiner Lehre auch alles mit 15w40 eingesetzt. Wahrscheinlich gab es damals so eine Paste gar nicht.
Die Ölpumpe habe ich schon mal mit Öl vorbefüllt, obwohl wohl das meiste wieder nach unten in die Wanne gelaufen sein wird.
Vor Inbetriebnahme werde ich den Motor mit dem Anlasser ohne Zündkerzen durchdrehen lassen, bis Öldruck aufgebaut ist.
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
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Hallo Ralf, die Reihenfolge beim Anziehen habe ich exakt eingehalten. Daran wird es nicht gelegen haben. Ich werde jetzt erstmal auf meine (original) Helicoils warten und dann in Ruhe neu ansetzen. Die Lagerböcke der NW wurden neu gehohnt. Eigentlich dürften die daher nicht zu stramm sein.Hallo Thorsten,
zu dem Helicoil Thema kann ich nichts sagen, das mit der schwergängigen Nockenwelle nach dem Festziehen ist auch noch mein "Horror" Szenario, da meine Köpfe ja auch geplant wurden, der Block aber nicht.
Beim Anziehen der Kopfschrauben verzieht sich dann evtl. der Kopf minimal - dann ist die Lagergasse der NW nicht mehr in der Flucht. Neben dem Block kann da auch mich der Kopf, die Zylinderkopfdichtung und evtl. ungleich angezogene Schrauben der Ursache sein.
Mein Motorenbauer meinte dass er das eigentlich beim M117 noch nicht hatte, da die Kopfschrauben ja "nur" mit 60NM ohne Drehwinkel angezogen werden. Wichtig wäre nur dass man das Prozedere einhält und in mehreren Stufen anzieht und dann nochmal löst, wieder anzieht und die Wartezeiten einhält.
Ansonsten ist soweit ich weiss einschleifen angesagt. Motoren Zimmer hatte da mal ein Video als JP den Kopf von seinem DTM Motor eingebaut hat, da hate er genau das Problem.
Gruss,
Ralf
Falls sie doch wieder zu stramm ist, werde ich meinen Motorenbauer kontaktieren. der macht tatsächlich aus Hausbesuche, möcht aber nicht wissen, was das kostet
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
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Hallo Lutz, durch Lösen nimmst du zunächst die Spannung raus. Die Lagerböcke haben zwar einen Führungszapfen aber in den Schraubenlöchern für ZK-Schrauben und den Lagerbockschrauben natürlich auch etwas spiel, so dass sie evtl. leicht „verdreht“ festgeschraubt wurden und dadurch für einen nicht spannungsfreien Sitz der NW verantwortlich sind.. Ist eine Vermutung, muss den Neueinbau abwarten. Wirklich verkehrt machen kann man da eigentlich nichts, es sein denn, man markiert die Lagerböcke vorher nicht, wo sie gießen haben. Das kann ich aber ausschließen.Hallo Thorsten,
mal angenommen, das Malheur mit den Gewinden wäre nicht passiert - hätte das Problem der nicht gängigen NW durch Lösen und neu anziehen der Lagerböcke hätte gelöst werden können? Was passiert denn da genau?
Ich drücke die Daumen und bin gespannt, wie es weitergeht.
Hälsningar,
Lutz
Viele Grüße
Thorsten
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Gestern habe ich mich dann mit Kleinigkeiten beschäftigt, muss ja auch gemacht werde. Anbauteile gereinigt, u.a. die LIMA von ihrer Oxyd-Schicht befreit und auch den Lüfter mit Ultraschall blank gemacht. Dabei gleich die Kohlen am Regler kontrolliert. Die waren reichlich abgenutzt, also gleich einen neuen Bosch-Regler bestellt. Gott sei dank gibt es hier im Forum Hinweise, dass es bei Bosch einen passenden gibt, der bei vielen Herstellern zum Einsatz kam. Außerdem neue Stehbolzen, Schrauben und Kupfermuttern für die Krümmer bestellt.
Ich hatte mir vor Weihnachten noch ein 3-Liter Ultraschallgerät gekauft, das ist wirklich super um kleiner Anbauteile von 40 jähriger Verschmutzung zu befreien. Auf 50Grad aufgeheizt und Motorreiniger als Reinigungsflüssigkeit eingefüllt bewirkt mit Ultraschall wahre Wunder
Viele Grüße
Thorsten
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Finde es toll wie ruhig und entschlossen du deine Motorrevision angehst und dich nicht von Rückschlägen aufhalten lässt.Welches Ultraschallgerät hast du dir geholt? Noch viel Erfolg und nen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gruß Mike
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guggst du hier . Ich habe die 3-Liter Variante. dachte, dass sie doch etwas größer ist. Kleiner sollte man auf keinen Fall wählen. Eher deutlich größer.
Und das Geschriebene gibt meinen Gemütszustand und Blutdruck nicht wieder .
Viele Grüße
Thorsten
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Kann ich gut verstehen, habe das alles von einer Werkstatt machen lassen, als die Rechnung immer länger wurde stieg bei mir auch der Blutdruck.Und jetzt ist alles prima das Auto macht soviel Spaß.Danke für den Tipp noch viel Erfolg.
Gruß Mike
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das ist zwar alles ärgerlich, aber die Probleme gehen ja zum Glück nicht ins finanzielle Fiasko.
Eventuell sind ja nur ein oder 2 Lagerböcke minimal verdreht, verkantet.
Das der Kopf sich nach dem Block gekrümmt hat, das ist unwahrscheinlich, das hätte der Motormann dir sicher erzählt, wenn er soviel zum planen hätte abnehmen müssen.
Weiterhin viel Erfolg.
Gruß aus Hamburg, Rainer
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Viele Grüße
Thorsten
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Aber: Warum verzieht sich der Zylinderkopf eigentlich? Ab Werk war ja sicher alles plan. Und wie kann der sich eigentlich verziehen? Der ist doch mit reichlich Schrauben und ordentlich Drehmoment mit dem Block verschraubt.
Und: Wieso macht der Verzug nicht schon im Betrieb Probleme? Der sorgt doch auch dann schon für Verspannungen an den Nockenwellen. Oder geschieht der Verzug so allmählich, daß die Nockenwellen einlaufen können?
Hälsningar,
Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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Zylinderkoepfe verziehen sich, weil sie zu warm geworden sind.
Köpfe die zu stark verzogen sind, sollten erst einmal gerichtet werden.
Nach dem Richten kann man dann schleifen und Ober und Unterseite bleiben so zueinander relativ plan.
Wenn nicht dann verklemmt sich die Nockenwelle.
Wenn die Nockenwelle klemmt, dann wuerde ich die Stehbolzen der Lagerdeckel lösen, einen nach dem anderen und sehen wann ich die Nockenwelle drehen kann.
Dann ggf. mit Ausgleichsblechen arbeiten bevor die Nockenwellenlager gasse ausgespindelt wird.
Gruss
JP
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Set Time Sert M5-M12 = 650€ >> nur Größe M10 = 260€ neu und gebraucht so 100- 130€
Set baer-Fix M3- M10 = 99€
In unterschiedlichen Foren wird auch baer-Fix der Vorzug vor Helicoil eingeräumt. Die BF schneiden ihr Gewinde selbst, allerdings nur in weichem Material wie alu. Bei den Graugussmotoren wird man noch ein Gewinde schneiden müssen.
Viele Grüße
Thorsten
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neuer Sachstand. ich habe die von meinem Motorenbauer empfohlenen Baer-Fix Gewindebuchsen eingesetzt. So viel vorweg, super einfach zu verarbeiten, wenn es...(ja wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär)... nicht denkbar schei... ausgegangen wäre.
Also von vorne. Bei 4 Löchern die nicht funktionierenden Helicoils wieder raus. Aus dem Baer-Fix Set zunächst den kleineren Bohrer für M8 Buchsen ausgewählt und damit die Buchsen vorgebohrt (wird so in einigen Anleitungen empfohlen, gerade für die großen Buchsen). Dann aus dem Set den eigentlichen Bohrer (der hat 13,25mm) für die M10 Buchsen entnommen und die Löcher entsprechend gebohrt. Anschließend die Gewindebuchsen mit dem mitgelieferten Spezialwerkzeug (das kann man mit einer normalen M10 Schraube und 2 Muttern auch selber bauen) die Gewindebuchsen angesetzt und eingedreht. Das Gewinde schneidet sich die Buchse in Alu selbst (in Eisen muss dies mit Gewindebohrer vorgeschnitten werden). Ging wirklich super einfach und auch gerade rein. Die ZK-Schrauben ließen sich einfach ansetzen und bis zum Anschlag eindrehen. Dann in der 1. Stufe mit 30 Nm angezogen - alles gut - -2. Stufe den Drehmomentschlüssel auf 60 Nm eingestellt, aber auf die Festigkeit bin ich nicht annähernd gekommen. Die Buchsen rissen das Gewinde so wieder aus dem Alu raus und zwar alle 4 neu eingesetzten und es waren auch genau die , bei denen die helicoils nicht funktionierten (nur zur Erinnerung). Keinen blassen Schimmer, warum das nicht hält. Mein Motorenbauer ist auch ratlos, hat er noch nie gehabt, Baer-Fix war seine Ultima Ratio. Jetzt gibt es eigentlich nur 2 Lösungen.
1. gebrauchten Motor kaufen, Zylinderbuchsen nochmal aufarbeiten lassen und alles neue dort einbauen
2. die Bohrlöcher mit Alu zuschweißen lassen, neue Löcher und Gewinde bohren, in der Hoffnung, dass das dann hält
Ich tendiere zu 2., da ich selbst einen Profi-Schweißer kenne der auch Alu schweißen kann (ob auch Alu-Motoren muss ich aber erst noch fragen, oder alternativ (aber teurer) gibt es tatsächlich bei uns im Ort eine Alu-Gießerei, die auch schon für meinen Motorenbauer Alu geschweißt hat und über CNC-Maschinen verfügt, die dann evtl. notwendiges Planen des Motorblockes gleich mit erledigen können. Nachteil: ich muss wohl den Motor komplett wieder zerlegen. Aber dass müsste ich bei einem Gebrauchtmotor auch. Problem ist, dass der Alu-Block vorm Schweißen komplett oder zumindest großflächig erwärmt werden muss, da es durch die Wärmeableitung beim Schweißen sonst zur Rissbildung kommen kann. Und dann ist es halt fraglich, inwieweit sich der Block verzieht.
Mal schauen was mich das kosten wird. Das wird mich also noch etwas beschäftigen. Eigentlich hätte der Motor sonst wohl nächstes WE wieder rein können.
Aber was einen nicht umbringt, macht einen nur härter... und ich hab noch nicht angefangen, vor Frust zu saufen und ein Seil habe ich auch noch nicht gekauft
Viele Grüße
Thorsten
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wir leiden mit dir !
Ich kenne das Gefühl……
Besten Gruß
Stefan
Beste Grüße
Stefan
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sicherlich unfachmännisch, aber du hast ja nichts mehr zu verlieren.
Sacklöcher in der Größe auf zu schweißen, bzw. zu füllen, ohne Schrumpfung? nicht möglich.
Überlege mal, wie schaut es aus, Stehbolzen ein zu kleben.
Klebeschicht so dünn wie möglich.
Stehbolzen mit Absatz anfertigen. .
Den Kleber bekommst du natürlich NICHT im Baumarkt.
Mein ernst gemeintes Mitgefühl für so eine sch...e
Gruß aus Hamburg, Rainer
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
www.keicher.biz
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wirklich ärgerlich.
Frag bitte Deinen Motorenbauer ob er Uebermasssgwindebuchsen anfertigen und einsetzen kann. Helicoil nur eben grösser.
Wenn dort genug Platz ist, dann waere das eine Möglichkeit in tragendes Material zu kommen.
Das Zuschweissen der Sacklöcher könnt Ihr ausprobieren. Dazu muessen die Löcher aber sicherlich nach Oben etwas erweitert werden.
Nach dem Schweissen zieht sich die Naht zusammen und dann sind die Laufbahnen der Zylinder nicht mehr rund.
Kann man ausprobieren aber ggf läuft das aufs naechste Uebermass raus.
Ich wuerde mir einen gebrauchten Motor beschaffen und den aufbauen.
Mit freundlichen Gruessen
JP
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das klingt doof. Ist mir auch mal so passiert, und ich habe eine Weile gebraucht bis ich verstanden hatte, das mein sündhaft teurer Drehmomentschlüssel nicht in Ordnung war und ich deswegen die Stehbolzen aus einem Block gezogen habe..also: überprüf doch bitte mal dein Werkzeug.
Nur um es erwähnt zu haben: in den Sacklöchern darf keine Flüssigkeit stehen!
Eine Frage noch: waren die eingesetzten Büchsen genauso lang wie die Gewinde an den Schrauben?
Zum Thema krummer Kopf: es gibt Motorenbauer die Köpfe planparallel schleifen können. Musste ich aus dem gleichen Grund wie bei dir auch schon machen. In meinen Augen auch die einzig echte Lösung.
Schweißen am Block an der Stelle geht meiner Meinung nach nur mit dem Laser, der garantiert sehr geringen Hitzeintrag. Herkömmlich geschweißt ist der Block danach im Eimer, bzw entstehen zu hohe Folgekosten.
Manchmal kann man gar nicht so viel essen wie man ko.... möchte..
Time-sert kann ich dir leihen, vorausgesetzt ich habe die richtige Größe. 7 oder 8 verschiedene habe ich.
Gruß, Werner
Ich mag keine Spaßverhinderungsassistenten.
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