- Posts: 3452
- Thank you received: 2428
Warnleuchte Feststellbremse
3 months 3 weeks ago #356329
by merc450
Aufbau in richtiger Reihenfolge
Rückseitig des Gehäuse sind 2 versetzte Steckeraufnahmen , deren Pin in das Gehäuse gehen daran sind die Kontaktplatten genietet (auf
dem Bild Gehäuse oben und unten , auch zu erkennen die Nietung . Unter den beiden Kontaktplatten ist eine weitere ,die mit einer Feder an die beiden
Kontaktplatten gedrückt wird . Druckteil mit Aufnahme der Feder und dem Kunststoff Druckteil , welches die einzelne Kontaktplatte drückt .
mfg Günter Trunz
Replied by merc450 on topic Warnleuchte Feststellbremse
This image is hidden for guests.
Please log in or register to see it.
Moin MoinPlease log in or register to see it.
Aufbau in richtiger Reihenfolge
Rückseitig des Gehäuse sind 2 versetzte Steckeraufnahmen , deren Pin in das Gehäuse gehen daran sind die Kontaktplatten genietet (auf
dem Bild Gehäuse oben und unten , auch zu erkennen die Nietung . Unter den beiden Kontaktplatten ist eine weitere ,die mit einer Feder an die beiden
Kontaktplatten gedrückt wird . Druckteil mit Aufnahme der Feder und dem Kunststoff Druckteil , welches die einzelne Kontaktplatte drückt .
mfg Günter Trunz
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- superlocker
- Offline
- Junior Member
-
Less
More
- Posts: 37
- Thank you received: 18
3 months 3 weeks ago #356331
by superlocker
Replied by superlocker on topic Warnleuchte Feststellbremse
Bei meinem Fahrzeug war vor einigen Jahren der Kontaktschalter für die Feststellbremse ebenfalls defekt. Der Schalter war/ist nicht mehr bei MB lieferbar.
Bei einem der beiden von außen nach innen verlaufenden Kontaktstifte, die nur auf die jeweilige innere Kontaktplatte aufgenietet sind (im Bild von merc450 die obere von der linken zur rechten Innenseite verlaufende Kontaktplatte), hatten sich die Nietränder gelöst, so dass kein Kontakt mit der Kontaktplatte gegeben war und diese lose im Gehäuse lag.
Zur Reparatur habe ich den defekten Kontaktsift aus dem Gehäuse gezogen. Auf der im Schalter liegenden Seite des Kontaktstifts habe ich ein tiefes Loch parallel zum Stift hineingebohrt und in das Loch einen Metallstift eingelötet. In einem weiteren Arbeitsschritt habe ich die lose Kontaktplatte mit einem 2-Komponentenkleber an das Gehäuse geklebt.
Das für den Kontaktstift in der Kontaktplatte befindlich Loch habe ich mit einem Dremel an der Oberfläche angeraut. In einem nächsten Schritt habe ich den aus der Kontaktplatte leicht herausragenden Metallstift an der angerauten Fläche gut verlötet.
Die Schwierigkeit besteht darin, dass die im Innern des Schalters liegende und mit einer Feder versehene mittlere (nach oben und unten bewegliche) Kontaktplatte vor der endgültigen Verklebung/Befestigung der äußeren Kontaktplatte bzw. Verlötung des Kontaktstifts eingesetzt werden muss. Durch den nach oben gerichteten Federdruck werden die Arbeiten durch diese mittlere Feder-Kontaktplatte behindert. Die eingesetzte mittlere Feder-Kontaktplatte muss daher blockiert werden, um die Reparatur durchführen zu können.
Der Einbau des Schalters in das Fahrzeug ist ein nerven- und kräftezehrendes Geduldsspiel. Den Fahrersitz hatte ich nicht ausgebaut. Daher war der Einbau des Schalters in Rückenlage auch schmerzhaft.
Bei mir hält der reparierte Schalter seit mehreren Jahren. Beim Lösen der Feststellbremse trete ich aber auf das Feststellbremspedal und lasse es langsam zurückkommen, damit das Pedal nicht mit voller Wucht zurückschlägt und so den Schalter wieder beschädigt.
Viel Grüße
Ralf
Bei einem der beiden von außen nach innen verlaufenden Kontaktstifte, die nur auf die jeweilige innere Kontaktplatte aufgenietet sind (im Bild von merc450 die obere von der linken zur rechten Innenseite verlaufende Kontaktplatte), hatten sich die Nietränder gelöst, so dass kein Kontakt mit der Kontaktplatte gegeben war und diese lose im Gehäuse lag.
Zur Reparatur habe ich den defekten Kontaktsift aus dem Gehäuse gezogen. Auf der im Schalter liegenden Seite des Kontaktstifts habe ich ein tiefes Loch parallel zum Stift hineingebohrt und in das Loch einen Metallstift eingelötet. In einem weiteren Arbeitsschritt habe ich die lose Kontaktplatte mit einem 2-Komponentenkleber an das Gehäuse geklebt.
Das für den Kontaktstift in der Kontaktplatte befindlich Loch habe ich mit einem Dremel an der Oberfläche angeraut. In einem nächsten Schritt habe ich den aus der Kontaktplatte leicht herausragenden Metallstift an der angerauten Fläche gut verlötet.
Die Schwierigkeit besteht darin, dass die im Innern des Schalters liegende und mit einer Feder versehene mittlere (nach oben und unten bewegliche) Kontaktplatte vor der endgültigen Verklebung/Befestigung der äußeren Kontaktplatte bzw. Verlötung des Kontaktstifts eingesetzt werden muss. Durch den nach oben gerichteten Federdruck werden die Arbeiten durch diese mittlere Feder-Kontaktplatte behindert. Die eingesetzte mittlere Feder-Kontaktplatte muss daher blockiert werden, um die Reparatur durchführen zu können.
Der Einbau des Schalters in das Fahrzeug ist ein nerven- und kräftezehrendes Geduldsspiel. Den Fahrersitz hatte ich nicht ausgebaut. Daher war der Einbau des Schalters in Rückenlage auch schmerzhaft.
Bei mir hält der reparierte Schalter seit mehreren Jahren. Beim Lösen der Feststellbremse trete ich aber auf das Feststellbremspedal und lasse es langsam zurückkommen, damit das Pedal nicht mit voller Wucht zurückschlägt und so den Schalter wieder beschädigt.
Viel Grüße
Ralf
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- Bernardo22
-
- Offline
- Junior Member
-
Less
More
- Posts: 108
- Thank you received: 19
3 months 3 weeks ago #356347
by Bernardo22
Hallo Rolf,
da ich nicht wusste, ob mein Reparaturansatz funktioniert, habe ich zu den einzelnen Reparaturschritten keine Fotos.
Auf jeden Fall muss man beim "öffnen" des Gehäuses aufpassen. Bei mir ist es "explodiert" und die Feder hat alle Innereien nach außen befördert. Ich war froh, wieder alles gefunden zu haben.
Bild 1 zeigt die Innerreihen nach Einbaureihenfolge angeordnet: In der Mitte auf der rechten Seite ist das "defekte" bzw. abgelöste Kontaktplättchen gut zu erkennen. Die Steckerpins steckten noch im Gehäuse fest, wobei der defekte Pin etwas Spiel von ca. 1mm hatte.
Das schwierige war eine definierte Umgebung für das Löten zu bekommen. Dazu muss die zentrale Kontaktplatte dauerhaft nach unten gedrückt werden und das losgelöste Kontaktplättchen muss eine Auflage erhalten, ansonsten fällt es nach unten in das Gehäuse.
Dazu haben ich mir die in Bild 2 gezeigten Distanzen gemacht: 1: ein Holzdübel: d=6x15mm und 2: ein Stück Isolierschlauch: d=5x9mm.
Mit dem Stück Holzdübel habe die mittlere Kontaktplatte nach unten gedrückt und mit einer Klammer unten gehalten. Das Stück Isolierschlauch diente als Auflagefläche für das gelöste Kontaktplättchen während des Lötens. NAch Abschluß des Lötens muss man das Stück Isolierschlauch wieder aus dem Gehäuse fummeln. Das ging aber einfacher als gedacht.
Bild 3 zeigt die mit der Klammer fixierten Teile im Gehäuse sowie den den schon gesetzten Lötpunkt (nicht schön aber selten).
Ich habe dann gleich noch einen Lötpunkt auf die Vernietung des noch intakten Pin gesetzt.
Für einen ersten Funktionstest habe ich den Deckel zunächst mit einem Gummi fixiert und den Durchgang geprüft:
Nächste Woche kommen meine bestellten M2,5x50er Senkkopfschrauben zum dauerhaften verschrauben des Gehäuses.
Der Ausbau des Schalters war schon nicht einfach. Die M8x1er Flachmutter ist mir zusammen mit dem Federring hinter die Verkleidungen im Fußraum gefallen. Ich hoffe die mit einem Magneten raus zu bekommen, ohne alles abbauen zu müssen.
Aber für mich hat sich der Aufwand gelohnt, zumal gebrauchte Schalter in der Bucht teilweise um die 100,00 EUR kosten und dann auch nicht sicher ist, ob die funktionieren. Und einen Türkontaktschalter wollte ich da auch nicht verbauen, zumal ich dazu auch den Stecker unten über dem Hebel der Fußfeststellbremse hätte ändern müssen. Und das ist da unten keine angenehme Arbeitsumgebung!!
Ich schreibe das alles noch einmal in eine Word Datei für die SLpedia. Ihr könnt ja dann prüfen, ob es für einen Artikel geeignet ist.
.
Viele Grüße aus dem Herzen von Europa
Bernd
560 SL, Bj. 1987
Replied by Bernardo22 on topic Warnleuchte Feststellbremse
Sei doch so lieb und schreibe einen kleinen Artikel für die SLPedia und beschreibe deine Reparatur das werden noch viele brauchen
Text als Word oder RTF , Bilder separat und dann an Volker oder Michael schicken
Hallo Rolf,
da ich nicht wusste, ob mein Reparaturansatz funktioniert, habe ich zu den einzelnen Reparaturschritten keine Fotos.
Auf jeden Fall muss man beim "öffnen" des Gehäuses aufpassen. Bei mir ist es "explodiert" und die Feder hat alle Innereien nach außen befördert. Ich war froh, wieder alles gefunden zu haben.
Bild 1 zeigt die Innerreihen nach Einbaureihenfolge angeordnet: In der Mitte auf der rechten Seite ist das "defekte" bzw. abgelöste Kontaktplättchen gut zu erkennen. Die Steckerpins steckten noch im Gehäuse fest, wobei der defekte Pin etwas Spiel von ca. 1mm hatte.
This image is hidden for guests.
Please log in or register to see it.
Please log in or register to see it.
Das schwierige war eine definierte Umgebung für das Löten zu bekommen. Dazu muss die zentrale Kontaktplatte dauerhaft nach unten gedrückt werden und das losgelöste Kontaktplättchen muss eine Auflage erhalten, ansonsten fällt es nach unten in das Gehäuse.
Dazu haben ich mir die in Bild 2 gezeigten Distanzen gemacht: 1: ein Holzdübel: d=6x15mm und 2: ein Stück Isolierschlauch: d=5x9mm.
This image is hidden for guests.
Please log in or register to see it.
Please log in or register to see it.
Mit dem Stück Holzdübel habe die mittlere Kontaktplatte nach unten gedrückt und mit einer Klammer unten gehalten. Das Stück Isolierschlauch diente als Auflagefläche für das gelöste Kontaktplättchen während des Lötens. NAch Abschluß des Lötens muss man das Stück Isolierschlauch wieder aus dem Gehäuse fummeln. Das ging aber einfacher als gedacht.
Bild 3 zeigt die mit der Klammer fixierten Teile im Gehäuse sowie den den schon gesetzten Lötpunkt (nicht schön aber selten).
This image is hidden for guests.
Please log in or register to see it.
Please log in or register to see it.
Ich habe dann gleich noch einen Lötpunkt auf die Vernietung des noch intakten Pin gesetzt.
This image is hidden for guests.
Please log in or register to see it.
Please log in or register to see it.
Für einen ersten Funktionstest habe ich den Deckel zunächst mit einem Gummi fixiert und den Durchgang geprüft:
This image is hidden for guests.
Please log in or register to see it.
Please log in or register to see it.
Nächste Woche kommen meine bestellten M2,5x50er Senkkopfschrauben zum dauerhaften verschrauben des Gehäuses.
Der Ausbau des Schalters war schon nicht einfach. Die M8x1er Flachmutter ist mir zusammen mit dem Federring hinter die Verkleidungen im Fußraum gefallen. Ich hoffe die mit einem Magneten raus zu bekommen, ohne alles abbauen zu müssen.
Aber für mich hat sich der Aufwand gelohnt, zumal gebrauchte Schalter in der Bucht teilweise um die 100,00 EUR kosten und dann auch nicht sicher ist, ob die funktionieren. Und einen Türkontaktschalter wollte ich da auch nicht verbauen, zumal ich dazu auch den Stecker unten über dem Hebel der Fußfeststellbremse hätte ändern müssen. Und das ist da unten keine angenehme Arbeitsumgebung!!
Ich schreibe das alles noch einmal in eine Word Datei für die SLpedia. Ihr könnt ja dann prüfen, ob es für einen Artikel geeignet ist.
.
Viele Grüße aus dem Herzen von Europa
Bernd
560 SL, Bj. 1987
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- Bernardo22
-
- Offline
- Junior Member
-
Less
More
- Posts: 108
- Thank you received: 19
3 months 3 weeks ago #356348
by Bernardo22
bei mir muss das kleine schwarzes Kunststoffdruckteil genau andersrum als bei Dir auf dem Foto gezeigt montiert werden, da ansonsten der Schalter nicht schließen würde. Oder habe ich noch irgendwo einen Fehler?
Danke vorab.
Viele Grüße aus dem Herzen von Europa
Bernd
560 SL, Bj. 1987
Replied by Bernardo22 on topic Warnleuchte Feststellbremse
Hallo Günter,
This image is hidden for guests.Moin Moin
Please log in or register to see it.
Aufbau in richtiger Reihenfolge
Rückseitig des Gehäuse sind 2 versetzte Steckeraufnahmen , deren Pin in das Gehäuse gehen daran sind die Kontaktplatten genietet (auf
dem Bild Gehäuse oben und unten , auch zu erkennen die Nietung . Unter den beiden Kontaktplatten ist eine weitere ,die mit einer Feder an die beiden
Kontaktplatten gedrückt wird . Druckteil mit Aufnahme der Feder und dem Kunststoff Druckteil , welches die einzelne Kontaktplatte drückt .
mfg Günter Trunz
bei mir muss das kleine schwarzes Kunststoffdruckteil genau andersrum als bei Dir auf dem Foto gezeigt montiert werden, da ansonsten der Schalter nicht schließen würde. Oder habe ich noch irgendwo einen Fehler?
Danke vorab.
Viele Grüße aus dem Herzen von Europa
Bernd
560 SL, Bj. 1987
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- superlocker
- Offline
- Junior Member
-
Less
More
- Posts: 37
- Thank you received: 18
3 months 3 weeks ago #356349
by superlocker
Replied by superlocker on topic Warnleuchte Feststellbremse
Hallo Bernd,
das einfache Verlöten von Kontaktstift und Kontaktplatte hat bei mir nicht dauerhaft funktioniert. Die Lötstelle zwischen Kontaktplatte und Kontaktstift hat sich wieder gelöst, da der ausgerissene Nietrand des Kontaktstiftes in zu geringem Umfang existierte (Lötstelle nicht fest genug) und die Kontaktplatte nicht mit dem Gehäuse verklebt war.
Wenn man das Pedal der Fußfeststellbremse über den Knopf im Armaturenbrett löst, schnellt das Pedal mit erheblicher Kraft gegen den Schalter und löst die Feder der mittleren Kontaktplatte aus. Diese schlägt dann gegen die beiden äußeren Kontaktplatten und löst die Lötverbindung wieder. Das geschieht insbesondere dann, wenn die äußere Kontaktplatte im Gehäuse nicht gut fixiert ist.
Sollte deine Reparatur nicht dauerhaft funktionieren (wie bei mir), solltest du den Weg über das Festkleben der beschädigten Kontaktplatte am Gehäuse und das Einlöten eines Metallstifts in den Kontakstift überlegen.
Für den Einbau des Schalters solltst du viel Zeit, Geduld und Nerven einplanen sowie den Schweller mit einer dicken Decke abpolstern (wenn du den Sitz nicht ausgebaut hast).
Neben dem Wechsel des Kupplungsgebers unter dem Armaturenbrett ist das die fieseste Arbeit, die ich je an einem Auto ausgeführt habe.
Viel Erfolg!
Ralf
das einfache Verlöten von Kontaktstift und Kontaktplatte hat bei mir nicht dauerhaft funktioniert. Die Lötstelle zwischen Kontaktplatte und Kontaktstift hat sich wieder gelöst, da der ausgerissene Nietrand des Kontaktstiftes in zu geringem Umfang existierte (Lötstelle nicht fest genug) und die Kontaktplatte nicht mit dem Gehäuse verklebt war.
Wenn man das Pedal der Fußfeststellbremse über den Knopf im Armaturenbrett löst, schnellt das Pedal mit erheblicher Kraft gegen den Schalter und löst die Feder der mittleren Kontaktplatte aus. Diese schlägt dann gegen die beiden äußeren Kontaktplatten und löst die Lötverbindung wieder. Das geschieht insbesondere dann, wenn die äußere Kontaktplatte im Gehäuse nicht gut fixiert ist.
Sollte deine Reparatur nicht dauerhaft funktionieren (wie bei mir), solltest du den Weg über das Festkleben der beschädigten Kontaktplatte am Gehäuse und das Einlöten eines Metallstifts in den Kontakstift überlegen.
Für den Einbau des Schalters solltst du viel Zeit, Geduld und Nerven einplanen sowie den Schweller mit einer dicken Decke abpolstern (wenn du den Sitz nicht ausgebaut hast).
Neben dem Wechsel des Kupplungsgebers unter dem Armaturenbrett ist das die fieseste Arbeit, die ich je an einem Auto ausgeführt habe.
Viel Erfolg!
Ralf
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- Bernardo22
-
- Offline
- Junior Member
-
Less
More
- Posts: 108
- Thank you received: 19
3 months 3 weeks ago #356351
by Bernardo22
Viele Grüße aus dem Herzen von Europa
Bernd
560 SL, Bj. 1987
Replied by Bernardo22 on topic Warnleuchte Feststellbremse
Hallo Ralf,
das Ergebnis im Betrieb steht natürlich noch aus. Mal sehen, evtl. fixiere ich die beiden oberen Kontaktplättchen zusätzlich mit 2k Kleber am Gehäuse innen.
Aber ich habe eine Verständnisfrage: Der Schalter schließt beim betätigen des Pedals der Feststellbremse. Die Kraft, welche dann auf die beiden oberen Kontaktplättchen wirkt, wäre nur die Federkraft der unteren Feder. Beim Lösen der Feststellbremse kann das Pedal nach oben mit hoher Geschwindigkeit zurückschlagen und drückt den Stift in das Gehäuse hinein und nimmt damit den Druck von den beiden oberen Kontaktplättchen.
Um das hochschlagen des Pedals zu verhindern, "führe" ich es mit Unterstützung des Fußes nach oben in die Ausgangsposition.
Aber ich kann bestätigen, dass die Arbeit da unten sehr unangenehm ist. Besser wäre es, wenn man tatsächlich den Fahrersitz zuvor ausbaut. Sind ja auch eigentlich nur 4 Schrauben. Aber man versucht es trotzdem ohne den Sitz auszubauen.
das Ergebnis im Betrieb steht natürlich noch aus. Mal sehen, evtl. fixiere ich die beiden oberen Kontaktplättchen zusätzlich mit 2k Kleber am Gehäuse innen.
Aber ich habe eine Verständnisfrage: Der Schalter schließt beim betätigen des Pedals der Feststellbremse. Die Kraft, welche dann auf die beiden oberen Kontaktplättchen wirkt, wäre nur die Federkraft der unteren Feder. Beim Lösen der Feststellbremse kann das Pedal nach oben mit hoher Geschwindigkeit zurückschlagen und drückt den Stift in das Gehäuse hinein und nimmt damit den Druck von den beiden oberen Kontaktplättchen.
Um das hochschlagen des Pedals zu verhindern, "führe" ich es mit Unterstützung des Fußes nach oben in die Ausgangsposition.
Aber ich kann bestätigen, dass die Arbeit da unten sehr unangenehm ist. Besser wäre es, wenn man tatsächlich den Fahrersitz zuvor ausbaut. Sind ja auch eigentlich nur 4 Schrauben. Aber man versucht es trotzdem ohne den Sitz auszubauen.
Viele Grüße aus dem Herzen von Europa
Bernd
560 SL, Bj. 1987
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- superlocker
- Offline
- Junior Member
-
Less
More
- Posts: 37
- Thank you received: 18
3 months 3 weeks ago #356358
by superlocker
Replied by superlocker on topic Warnleuchte Feststellbremse
Hallo Bernd,
du hast Recht, das Feststellbremspedal wirkt auf den Mechanismus des Schalters so wie du es beschreibst. Ich hatte mich aufgrund des zeitlichen Abstands zur Reparatur über die Funktionsweise geirrt.
Allerdings bleibt das Problem des Federdrucks und der Erschütterung auf den Schalter durch die Betätigung des Feststellbremspedals. Dadurch ist m.E. auch die Nietstelle zwischen Kontaktstift und Kontaktplatte gebrochen. Heute versuche ich, das Feststellbremspedal möglichst erschütterungsfrei zu betätigen.
Nach meinen damals gemachten Erfahrungen würde ich heute den Fahrersitz ausbauen. Das dürfte ein rückenschonenderes Arebiten ermöglichen. Damals habe ich wie du gedacht, dass es auch ohne den Ausbau geht.
Allerdings bleibt das Problem, dass der Schalter in die Halterung der Mechanik der Feststellbremse eingeschoben und die Unterlegscheibe sowie die Befestigungsschraube angezogen werden müssen. Wegen des begrenzten Raums unter dem Armaturenbrett musst du das mit den Fingern einer Hand gleichzeitig bewerkstelligen. Ich habe unzählige Versuche benötigt, um den Schalter mit der Unterlegscheibe und der Mutter wieder einzubauen. Da ist viel Geduld gefragt. Der Ausbau ist viel einfacher.
Viel Erfolg!
Ralf
du hast Recht, das Feststellbremspedal wirkt auf den Mechanismus des Schalters so wie du es beschreibst. Ich hatte mich aufgrund des zeitlichen Abstands zur Reparatur über die Funktionsweise geirrt.
Allerdings bleibt das Problem des Federdrucks und der Erschütterung auf den Schalter durch die Betätigung des Feststellbremspedals. Dadurch ist m.E. auch die Nietstelle zwischen Kontaktstift und Kontaktplatte gebrochen. Heute versuche ich, das Feststellbremspedal möglichst erschütterungsfrei zu betätigen.
Nach meinen damals gemachten Erfahrungen würde ich heute den Fahrersitz ausbauen. Das dürfte ein rückenschonenderes Arebiten ermöglichen. Damals habe ich wie du gedacht, dass es auch ohne den Ausbau geht.
Allerdings bleibt das Problem, dass der Schalter in die Halterung der Mechanik der Feststellbremse eingeschoben und die Unterlegscheibe sowie die Befestigungsschraube angezogen werden müssen. Wegen des begrenzten Raums unter dem Armaturenbrett musst du das mit den Fingern einer Hand gleichzeitig bewerkstelligen. Ich habe unzählige Versuche benötigt, um den Schalter mit der Unterlegscheibe und der Mutter wieder einzubauen. Da ist viel Geduld gefragt. Der Ausbau ist viel einfacher.
Viel Erfolg!
Ralf
Please Log in or Create an account to join the conversation.
3 months 3 weeks ago #356376
by merc450
natürlich könnte ich schreiben , sorry habe in der Eile , ein falsches Bild reingesetzt , weil ich vorher mit Lupe und Besen , die Feder mit Kunststoffdruckstück gesucht habe , weil weggeschossen . Nur wer glaubt mir das , also dem ,der keine Fehler macht . Mal im Ernst , Druckstück ist falsch aufgesteckt hatte mehre Bilder gemacht .
Links ist mit einem Pfeil gekennzeichnet , dort ist der Gummi Rollen Anschlag , der nimmt den Schlag auf , links) ist das Pedal auf max und der Schalter entfernt , Spalt .
Rechts ist zusammengebaut . Mitte , zeigt einen Schalter .
mfg Günter Trunz
Replied by merc450 on topic Warnleuchte Feststellbremse
This image is hidden for guests.
Please log in or register to see it.
Moin MoinPlease log in or register to see it.
natürlich könnte ich schreiben , sorry habe in der Eile , ein falsches Bild reingesetzt , weil ich vorher mit Lupe und Besen , die Feder mit Kunststoffdruckstück gesucht habe , weil weggeschossen . Nur wer glaubt mir das , also dem ,der keine Fehler macht . Mal im Ernst , Druckstück ist falsch aufgesteckt hatte mehre Bilder gemacht .
Links ist mit einem Pfeil gekennzeichnet , dort ist der Gummi Rollen Anschlag , der nimmt den Schlag auf , links) ist das Pedal auf max und der Schalter entfernt , Spalt .
Rechts ist zusammengebaut . Mitte , zeigt einen Schalter .
mfg Günter Trunz
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- superlocker
- Offline
- Junior Member
-
Less
More
- Posts: 37
- Thank you received: 18
3 months 3 weeks ago #356380
by superlocker
Replied by superlocker on topic Warnleuchte Feststellbremse
Hallo Günter,
herzlichen Dank für die beiden Bilder, die m.E. die Schalterproblematik veranschaulichen.
Für diejenigen, die bislang das Glück hatten, keinen defekten Schalter zu haben, eine Erläuterung der Thematik:
In dem Bild von Günter mit der roten Unterlage und den Mechanikbauteilen ist in der Bildmitte an dem zerlegten Schalter sehr gut zu erkennen, warum die Defekte an dem Schalter auftreten können.
Der Stift mit der Kontaktplatte liegt wie ein "L" ausgebaut auf der linken Seite der Bildmitte. Die Kontaktplatte wird nur von der Nietverbindung am Stift gehalten. Diese ist vielfach sehr "dünn". Das sieht man sehr schön auf dem zweiten Bild, in dem der fast fertig zusammengebaute Schalter auf dem Styropor zu sehen ist (die beiden äußeren Kontaktplatten haben nur schwache Nietverbindungen). Da die Kontaktplatten nicht mit dem Gehäuse verbunden sind, werden sie nur von den Nietverbindungen der Kontaktstifte gehalten. Gibt die Nietverbindung nach, fällt die Kontaktplatte in das Schaltergehäuse. Dann kann zwischen den beiden äußeren Kontaktplatten "kein Strom fließen" und im Armaturenbrett geht die Lampe nicht an. Der Schalter ist defekt.
Dafür, dass zwischen den beiden Kontaktplatten "Strom fließen" kann, sorgt die mittlere Kontaktplatte. Diese liegt in dem Bild (roter Untergrund) mit der dazugehörigen Feder über dem Kontaktstift in "L-Form". Diese auf einer Feder gelagert Kontaktplatte wird bei Betätigung des Pedals in den Schalter hineingedrückt (es fließt kein Strom zwischen den äußeren Kontaktplatten) oder über die Feder gegen die beiden äußeren Kontaktflächen gedrückt (es fließt Strom).
Aus meiner Sicht wird durch die von der mittleren Kontaktfläche ausgelösten mechanischen Belastung der äußeren Kontaktplatten und andere Umwelteinflüsse (Korrosion) im Laufe der Jahre die Nietverbindung geschwächt. Sie kann sich lösen und der Schalter ist defekt. Dass die äußeren Kontaktplatten nicht mit dem Gehäuse verbunden sind, erhöht das Risiko eines Schalterdefekts.
Viele Grüße
Ralf
herzlichen Dank für die beiden Bilder, die m.E. die Schalterproblematik veranschaulichen.
Für diejenigen, die bislang das Glück hatten, keinen defekten Schalter zu haben, eine Erläuterung der Thematik:
In dem Bild von Günter mit der roten Unterlage und den Mechanikbauteilen ist in der Bildmitte an dem zerlegten Schalter sehr gut zu erkennen, warum die Defekte an dem Schalter auftreten können.
Der Stift mit der Kontaktplatte liegt wie ein "L" ausgebaut auf der linken Seite der Bildmitte. Die Kontaktplatte wird nur von der Nietverbindung am Stift gehalten. Diese ist vielfach sehr "dünn". Das sieht man sehr schön auf dem zweiten Bild, in dem der fast fertig zusammengebaute Schalter auf dem Styropor zu sehen ist (die beiden äußeren Kontaktplatten haben nur schwache Nietverbindungen). Da die Kontaktplatten nicht mit dem Gehäuse verbunden sind, werden sie nur von den Nietverbindungen der Kontaktstifte gehalten. Gibt die Nietverbindung nach, fällt die Kontaktplatte in das Schaltergehäuse. Dann kann zwischen den beiden äußeren Kontaktplatten "kein Strom fließen" und im Armaturenbrett geht die Lampe nicht an. Der Schalter ist defekt.
Dafür, dass zwischen den beiden Kontaktplatten "Strom fließen" kann, sorgt die mittlere Kontaktplatte. Diese liegt in dem Bild (roter Untergrund) mit der dazugehörigen Feder über dem Kontaktstift in "L-Form". Diese auf einer Feder gelagert Kontaktplatte wird bei Betätigung des Pedals in den Schalter hineingedrückt (es fließt kein Strom zwischen den äußeren Kontaktplatten) oder über die Feder gegen die beiden äußeren Kontaktflächen gedrückt (es fließt Strom).
Aus meiner Sicht wird durch die von der mittleren Kontaktfläche ausgelösten mechanischen Belastung der äußeren Kontaktplatten und andere Umwelteinflüsse (Korrosion) im Laufe der Jahre die Nietverbindung geschwächt. Sie kann sich lösen und der Schalter ist defekt. Dass die äußeren Kontaktplatten nicht mit dem Gehäuse verbunden sind, erhöht das Risiko eines Schalterdefekts.
Viele Grüße
Ralf
Please Log in or Create an account to join the conversation.
Time to create page: 0.133 seconds