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Welcher Treibstoff für W 107 Bj.83
sicher für Euch eine etwas banale Frage ,
bisher tanke ich meinen W 107 R Bj.83 , immer E 10. Nun bin ich aufgrund verschiedener Aussagen unsicher , ob das
richtig ist.
Vielleicht könnt Ihr mir helfen ?
Danke im voraus
Karl-Heinz
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- Mad_Eye_Moody
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E10 = 10% Bioanteil. Bei langen Standzeiten kann das zu Problemen führen. Ob es den alten Gummiteilen schadet wird so kontrovers diskutiert wie Vollsynthetiköl im Oldtimermotor.
In den SL-Tank fülle ich nur noch ARAL Ultimate, also eines der wenigen E0 am Markt. Kostet mehr, fällt aber bei maximal 1-2 Tankfüllungen im Jahr nicht ins Gewicht. Der geringste Folgeschaden an der K-Jetronik wäre definitiv teurer.
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette
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- Nichtraucher
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von HU zu HU keine 2000km, also den besten Kraftstoff von Shell in den Tank.
Willy
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das billigste oder nichts. Wenn der Karren das nicht verträgt ist er bei mir falsch
gruß
Arnd
Schrauben macht Spass
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- rootpacific
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Habe das mal für meinen SLC Bj. 79 beim Mercedes Classic Center abgeklärt. Sie empfehlen 98 Oktan, ohne Zusätze. Ich nehme an, es ist in Deutschland noch erhältlich? Ich lebe in Malta und tanke hier "Super Plus = 98 Oktan".
Beste Grüsse
Roland
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- dominik-nw
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Mercedes macht doch eine E10 freigabe für alle Autos mit G-Kat. Meine beiden 450SL US fahre ich immer mit Super 95 E5 und habe bis jetzt noch keine Schäden festgestellt. Der US Motor ist ja extra für schlechten Spirt ausgelegt und braucht glaube ich ja auch nur 91 Oktan
Grüße
Dominik
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Peter
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- Mad_Eye_Moody
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Übrigens sind ganz viele Super Plus mit 98 Oktan trotzdem E5, also mit Bioanteil. Zum ARAL Ultimate kommen noch 250 ml teilsynthetisches oder mineralisches Zweitaktöl dazu, sicher ist sicher.
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
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im W126 500 SE tanke ich E10. Im 450SL tanke ich Super-Plus, da er die höhere Oktanzahl 96 braucht. Von ATF oder Zweitaktöl im Benzin halte ich wenig, Deren Wirksamkeit scheint mir mehr im Bereich der Mythen als der Fakten zu liegen. Ich habe auch noch von keinem seriösen Bericht gehört, wo sich E10 an einem Oldtimer negativ ausgewirkt hat. Sonst müssten die US Fahrzeuge schon seit vielen Jahren Probleme haben.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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- 47brause13
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das ganze ist wirklich etwas Religion. Habe mich letztes Jahr etwas damit auseinander gesetzt. Auch mich interessiert nicht der Preis, da bei den KM mit diesem Auto dies irrelevant ist.
Ich habe einen US und wie es so schön heisst: der frisst alles ! Hat ja in US auch nicht wirklich gutes bekommen.
Aber: Wir haben hier einen Sprit, der für die neuen Motoren gut ist, aber für die alten Motoren offenbar nicht so gut. Das erste Problem scheint wirklich der BioAnteil zu sein. Dieser ist etwas aggresiver und greift die Dichtungen an. Zudem ist es problematisch ob der Standzeiten, vor allem in der Winterzeit. Hier wir nicht umsonst empfohlen, vor dem Überwintern einen Benzinstabilisator beizumischen.
Das zweite Problem scheinen die beigemischten Addetive zu sein, die den Motor und die Leitungen reinigen. Alte Ablagerungen könnten sich dadurch lösen und zu etwaigen Problemen führen. Das Aral Ultimate ohne Bioanteil ist, ist mir neu. Sollte dem so sein, dann wäre es eine Option. Bleiben aber noch die beigemischten Addetive.
Bislang tanke ich Super Plus irgendwo und im Winter haue ich noch Stabilisator dazu. Aufgrund eines größeren Schadens bei uns im Club durch abgestandenes Benzin für mich sinnvoll.
Peter
Nobody is Perfect ! Ich steh auf den 107er im Amy-Look. Klingt komisch, ist aber so.
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meine Winterstandfahrzeuge haben alle Shell V-Power im Tank, dazu 1:50 Zweitaktöl. Alle springen im Frühjahr spontan an. Die Honda, dreimal den Kickstarter getreten, Zündung an und sie lief, die BMW per Anlasser nach zwei oder drei Umdrehungen obwohl eine Zelle des Akkus kaputt war, (beide standen von Oktober bis Mai still) der SL sowieso als hätte ich ihn gestern abgestellt und sogar die Rasenmäher, bei vielen Rasenbesitzern ein echtes Frühjahrsärgernis, kommen stets so schnell, dass sich keine Schweißperlen auf der Gartenpflegerstirn bilden können.
Selbst meine Zweitakter, von Geburt an mit den einfachsten Kraftstoffen zufrieden, bekommen über Winter V-Power und danken es durch spontane Arbeitsaufnahme, auch nach Monaten des Stillstandes.
Ob es an dem Kraftstoff und oder dem Öl liegt weiß ich nicht, zumindest schadet es meinen Motoren nicht.
Gruß
Willy
500SL
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- Mad_Eye_Moody
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Vielmehr stelle ich mir für mich selbst die Frage bzw. wäge ab, ob die Chance auf einen Nutzen womöglich größer sein könnte als die eines Schadens. Weder ARAL Ultimate noch 250 ml Zweitaktöl im Tank sollten eine Gefahr irgendeiner Art für meinen M110 verursachen. Wohl besteht aber die geringe Chance - auch ohne wissenschaftlichen Beleg - dass beides einen gewissen Nutzen für meinen Oldie bringen könnte. Dies ist für mich Rechtfertigung genug, ein paar wenige Cent pro Jahr mehr in den Erhalt meines SL zu investieren.
Für so vieles im Leben gibt es keinerlei Belege der Wirksamkeit, die Wissenschaft ist sich über so vieles uneins. Beispiel: in den 70ern war der Diesel steuerfrei, da ganz zweifelsfrei maximal umweltfreundlich. In den 90ern wurde er plöztzlich verteufelt und mit einer Strafsteuer belegt, um nur ein Jahrzehnt später mit DPF wieder als Umweltengel emporgehoben zu werden. Heute ist er erneut Umweltfeind Nummer 1 und soll gar aus den Städten verbannt werden. Und da fordert Ihr allen Ernstes noch wissenschaftliche Belege?
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
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- jhwconsult
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Allgemein:
Die als aggressiv bezeichneten Bio-Bestandteile im Sprit greifen keine Motorenteile oder Dichtungen an, die für bleifreien Sprit geeignet sind. Denn seit Blei aus dem Sprit raus ist, gibt es Additive für die verschiedenesten Aufgaben.
Der einzige Grund, worüber ich mir Gedanken mache, ist die Neigung des Bio-Sprits, nach längerer Standzeit durch seine hygroskopischen Eigenschaften Wassesr im Tank bzw. in den benzinbenetzen Teilen anzureichern.
Nicht umsonst rät man ja, über den Winter den Tank eines Fahrzeugs ganz zu füllen, damit sich kein Kondensat aus dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft bildet und Korrosion verursacht.
Deshalb füge ich der letzten Tankfüllung eines Jahres etwas 2-Takt-Öl mit Stabilisator zu.
Die Ölzugabe bewirkt zudem, dass die benzinbenetzten Teile durch die Benetzung mit leicht ölhaltigem Treibstoff weniger oder keiner Korrosion ausgesetzt sind.
Ich kippe einen viertel Liter in eine ganze Tankfüllung, was etwa einem Mischungsverhältnis von 1:350 entspricht.
Wer sein Auto regelmäßig und ohne größere Unterberchungen fährt, sollte sich keine Gedanken machen müssen und einfach den Sprit gemäß Vorgabe für die Oktanzahl fahren, ob mit oder ohne Bio. US-SLs werden ja aufgrund mangelnder Alternative schon seit vielen Jahren mit E10 oder sogar E15 problemslos gefahren. Schäden durch diesen Kraftstoff sind nicht bekannt. Und die US-560er sind nicht niederverdichtet oder sonstwie kastriert, nur auf die niedere Oktanzahl angepasst.
. Hartmut aus Hessen .
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Es gibt auch Leute, die heute noch ein Bleifrei Additiv in ihren 107er kippen, weil sich der Mythos seit den 80ern hält. Wie würden die Mythbuster sagen: "Busted" !
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- Nichtraucher
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jhwconsult wrote: @Willy: Du haust tatsächlich über den Winter eine Mischung von 1:50 in die Tanks der 4-Takt-Motoren???
.
Ja, das mache ich.
Vor dem Frühjahrs Start nehme ich je 10L raus und fülle mit V-Power wieder auf. Dann wird ganz normal gefahren. Bei der BMW mache ich das seit weit über 30 Jahren, bei der Honda seit 2002.
Der SL bekommt eine etwas magere Mischung und die wird ebenfalls normal verfahren.
Willy
500SL
Grand Cherokee WJ
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jhwconsult wrote:
Der einzige Grund, worüber ich mir Gedanken mache, ist die Neigung des Bio-Sprits, nach längerer Standzeit durch seine hygroskopischen Eigenschaften Wassesr im Tank bzw. in den benzinbenetzen Teilen anzureichern.
Nicht umsonst rät man ja, über den Winter den Tank eines Fahrzeugs ganz zu füllen, damit sich kein Kondensat aus dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft bildet und Korrosion verursacht.
Hygroskopisch ist ja nun auch relativ. Laut Wikipedia ist Ethanol hygroskopisch - nach GESTIS Stoffdatenbank lediglich mit Wasser mischbar. Ne offene Schnapsflasche füllt sich nicht von selbst, indem sie der Luft die Feuchtigkeit entzieht. Insofern bewerte ich die Mischbarkeit mit Wasser eher positiv, da sich keine Wasserschicht am Tankboden sammelt, sondern das Wasser im ganzen Tankinhalt gelöst wird.
Zum Obenöl lassen sich eigentlich keine positiven Belege außer anekdotischen Beschreibungen finden.
Sucht man bei Google nach Zweitaktöl im Viertakter, Obenöl, etc. zeigt keiner der ersten 500 Links auf einen Hersteller von Motoren, Kraftstoffen, Additiven oder Ölen, ebenso gibt es keine Publikationen aus der Forschung. Sprich keiner der Fachleute propagiert Obenöl. Stattdessen weisen die Mehrheit der Links auf irgendwelche Auto/Krad/Boot/Kettensägenforen in denen einzelne Foristen ihre Meinung zum Thema vertreten. Oft eben in der Weise, daß im Opelforum geschrieben wird, daß einer im Mercedesforum was aus dem Porschforum gelesen hat, daß ein Freiund von einem Bekannten gesagt hat...
Ich denke, wenn an dem Thema irgendwas belegbar wäre, würde doch zumindest der Hersteller der Zweitaktöle nichts unversucht lassen, den Markt der Oltimerfahrer aktiv zu adressieren. Vermutlich freuen sich aber die Ölhersteller aber einfach über das virale Marketing, daß Heerscharen von Foristen für den nicht spezifikationskomnformen Einsatz von Zweitaktöl leisten.
Sören
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Ich rate auch keinem dazu, sondern Berichte nur was ich mache.
Willy
500SL
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ich hab meinem V8 in der Anfagszeit 500ML pro Tankfüllung gegönnt. Da gings aber um die Schmierung der K jet bzw. des Regelkolbens. Weil er Anfangs bedingt durch lange Standzeit nicht wirklich rund lief..Da hats aber auch wirklich was gebracht es wurde von mal zu mal besser...
Mittlerweile nur noch V Power und davon im Schnitt 13-14l
Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
Ford Mustang Convertible Bj 69
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