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Zur Ölempfehlung von Daimler

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14 years 6 months ago #95139 by Klaus280SLC

Wieso sauer? Ich meinte es eher als Scherz. Bite nicht so humorlos, Klaus.

Wenn der Meister meint, teilsynthetisches Qualitätsöl geeigneter Viskosität sei total schlecht für den Motor, würde ich den zukünftig meiden. Vielleicht ist vollsynthetisch besser. Dass aber das bisherige Öl total schlecht sei ... vielleicht verdient er daran zu wenig

Mercedes Benz 280 SLC, EZ 18.02.1980, Automatik, DB 172 anthrazit, Velour 905 beige


Ach so... ohne Smilies weiß ich nicht so recht, ob es ironisch gemeint war.


Ich denke auch, daß um den Verdienst ging. Schließlich kostet der Liter dort 14,-- + Mwst.

Die haben dort 2 Meister. Und der andere (bessere) hat mich soeben angerufen, daß er an meinem Auto bereits arbeitet. Der ist schon 35 Jahre (!) dort. Also sollte der M110 ist kein Neuland für ihn sein. Sie tauschen jetzt alle Flüssigkeiten (inkl. dem ÖL) und machen einen Kompressionstest.

Angeblich haben die auch noch alte Testgeräte von damals aufbehalten


Mercedes Benz 280 SLC, EZ 18.02.1980, Automatik, DB 172 anthrazit, Velour 905 beige[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Klaus280SLC am 21-03-2012 11:33 ]

Mercedes-Benz 280 SLC, original mit dem M110 Sex-Zylinder, EZ 18.02.1980, Automatik, DB 172 anthrazit, Velour 935 beige

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14 years 6 months ago #95140 by
Replied by on topic Zur Ölempfehlung von Daimler

On 2012-03-21 11:20, emanresu wrote:

On 2012-03-21 06:28, Nichtraucher wrote:
Moin,

ich glaube, die wenigsten Ölkämpen hier haben schon einmal einen Motor von innen gesehen.
"Innenreinigung, Motor entschlacken...."


doch doch, schon einige...

Ein Motor, der eine Innenreinigung nötig hat, wurde falsch betrieben, falsches Öl, zu wenige Wechsel, nie richtig heiß gefahren.
Ich kenne Motoren, da konnte man die Konturen der Kipphebelblöcke nur noch erahnen, da sah der ganze Zylinderkopf innen aus wie eine Dünenlandschaft, soviel Ölschlamm war darin, diese Dinger brauchen eine Entschlackung.

Grundsätzlich richtig - ausschließliche Kurzstreckenfahrten beförden das Verschlammen.
Die andere problematische Hinterlassenschaft von schlechtem Öl sind Ölkohle und harte, Lackartige Rückstände - die etstehen, wenn das Öl zu heiß wird.

Ehe ich da so ein Waschmittel reinkippe, schaue ich unter den Ventildeckel, wenn es da versifft und verschlammt ist, werde ich meine bisherige Art, den Motor zu fahren oder mit Öl zu versorgen, überdenken.


Die harten Rückstände bilden sich vorallem in den Kolbenringnuten und sorgen für schlechte Kompression, hohen Ölverbrauch und Verschleiß an Zylinder und Kolbenring. Die sieht man leider nicht unter dem Ventildeckel und auch nicht mit dem Endoskop - dazum muß leider der Kolben raus.

Als kleinen Test, keine Bange, tut nicht weh, es löst sich auch keine Haut auf, würde ich empfehlen, richtig dreckige Hände, Teerverschmutzung kommt gut, es reicht aber auch anderer Dreck, mit sauberem Motoröl einzureiben. Der Erfolg wird manche verblüffen.

Genauso sollte normales Motoröl, auch mineralisches, den Motor von innen sauber halten.


Das ist für zähe, teerartige, schlammige Ablagerungen richtig. Leider nicht für die harten Ölkolen oder Verlackungen.

Diese art von Verunreinigungen findet Ihr vielleich bei Euch in der Küche am Backofen, nachdem die Weihnachtsganz ein paar Stunden gebrutzelt hat. Ich wette, daß Du die nicht mit mineralischem Motoröl abwaschen kannst - wohl aber mit Backofenspray - das ist sowas ähnliches wie die besprochene Motorinnenreinigung.

Gruß
Willy
PS. Hände danach nochmal mit Seife waschen und wie üblich, eincremen.


Ich werde mal schauen, ob ich noch ein paar verkohlte Kolbenbilder finde - die Kolben selber habe ich leider immer gleich weggeschmissen...

Gruß,

Sören


Sören!
Ich weiss nicht, ob es dir auch aufgefallen ist...
Es geht hier schon lang nicht mehr darum, stichhaltige Argumente zu finden, sondern krampfhaft an der "Tradition" festzuhalten.
Egal, was du sagst, es wird irgendetwas gesucht und irgendwie dann auch gefunden, dass sehr weit ausgelegt nachvollziehbar sein soll.
Willy hat ja definitiv Plan vom Schrauben, unbenommen...
Was er allerdings zu Ölen und mechanischen Konsequenzen zu sagen hat, ist sehr viel dünner als das Teufelszeug
Das ist die typische Handwerkermentalität: "Kipp da mal das billige Zeuchs rein und wechsele es alle 5.000. Da machst nix falsch... ab und zu mal über die Bahn braten, damit (ja was eigentlich?) die "Lungen" freigeblasen werden und dann läuft die Karre ewig. Und die 1 Euro Mehrpreis für teures Öl kannst dir schenken. Is wie mit Champagne und Sekt, schmeckt eh keiner den Unterschied... Ne Kanne Bier und gut is..."
Will Wily nicht zu nahe treten. Absoluter Respekt und ein trockener Ruhrpottler!
X Motorräder und Autos erfolgreich am Laufen halten kann er auch ganz sicher viel besser und routinierter als ich...
Aber die Erklärungen, hmm... Wenn die Kompressionsmessung und vor allem die Druckverlustmessung i.O. sind, sind meist auch die Kolbenringe in Ordnung (Dreck kann allerdings auch auch für gute Kompression sorgen). Die Nockenwelle anschauen ist fein, in dem Zusammenhang aber Blödsinn. Die können verschlacken, verkoken tun - wenn dann - die Ventile oder die Kolbenringe.
Grüße
Matthias

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14 years 6 months ago #95141 by gerd
Replied by gerd on topic Zur Ölempfehlung von Daimler
Sag mal Matthias - bist Du früher mal Missionar gewesen?

Gerd

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14 years 6 months ago #95142 by jhwconsult
Wenn Du so den Vertrieb von BP nennst, ja

. Hartmut aus Hessen .

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14 years 6 months ago #95143 by gerd
Replied by gerd on topic Zur Ölempfehlung von Daimler
ah jetzt ja! Jetzt wird mir einiges klar (habs mir schon gedacht)

Ich habe da auch einen Bekannten aus Köln, der arbeitet auch für diesen symphatischen Konzern im Bereich Asphalt.......

Gerd

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14 years 6 months ago #95144 by emanresu

On 2012-03-21 11:47, josh111 wrote:

Sören!
Ich weiss nicht, ob es dir auch aufgefallen ist...
Es geht hier schon lang nicht mehr darum, stichhaltige Argumente zu finden, sondern krampfhaft an der "Tradition" festzuhalten.
.
.
.
.
.
Grüße
Matthias


Doch Doch Matthias,
das ist mir schon aufgefallen.
Ebenso ist mir aufgefallen, daß wir hier die beiden Mineralfetischisten Gerd und Willy nicht mit Daten und Meßwerten überzeugen können - die kann man ja nicht sehen und anfassen.

Nun sind die beiden zwar etwas verbohrt und Argumenten nicht unbedigt zugänglich - da wollte ich doch lieber mal die von Willy richtig benannten Punkte aufgreifen und versuchen in den passenden Kontext zu setzten. Es ist ja nicht grundsätzlich falsch was er schreibt - geht halt bloß am eigentlichen Problem vorbei.

Ich als unerschütterlicher Optimist glaube ja immer an das Gute im Menschen und versuche zu helfen. Da wohl weder Gerd noch Willy ne Raffinerie haben glaube ich daher auch noch an deren guten Willen und versuche zu erklären, was man eben auch bei scharfen Hingucken nicht einfach sehen kann.

Wenn es nun aber mit dem pädagogischen Ansatz "Die Leute dort abholen, wo sie stehen..." auch nix wird, weiß ich auch nicht weiter.

Missionar werde ich nicht werden - und eigentlich reicht es mir auch, das meine Motoren noch die nächsten 50 Jahre halten.

Wie gesagt, ich hab schon ne Totalrevision an nem M110 durch, dem ein Kolbenring festgebackt und dann gebrochen war. Ich bin aber auch vorher mit dem SL in sechs Stunden vom Gardasee nach Hamburg zurück gefahren - mit billigem 15W40...


Sören.


P.s.
Matthias, vielleicht sollten wir das ganze auch mal lieber bei nen gemeinsamen Mittagessen weiterbeschnacken - nach Winterhude isses ja nicht weit...

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14 years 6 months ago #95145 by emanresu

On 2012-03-21 12:08, gerd wrote:
ah jetzt ja! Jetzt wird mir einiges klar (habs mir schon gedacht)


Gerd


Matthias ist der geheimnisumwitterte Sternendoc!

Donnerwetter, das is ja mal ne Erkenntnis!

- geschockt -

Sören

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14 years 6 months ago #95146 by
Replied by on topic Zur Ölempfehlung von Daimler

On 2012-03-21 12:23, emanresu wrote:

On 2012-03-21 12:08, gerd wrote:
ah jetzt ja! Jetzt wird mir einiges klar (habs mir schon gedacht)


Gerd


Matthias ist der geheimnisumwitterte Sternendoc!

Donnerwetter, das is ja mal ne Erkenntnis!

- geschockt -

Sören


Machen wir, bei mir in der BP-Kantine
Einfach an der Rezeption nach dem Sterndock fragen...
Spaghetti aglio e olio

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14 years 6 months ago #95147 by
Replied by on topic Zur Ölempfehlung von Daimler

On 2012-03-21 11:49, gerd wrote:
Sag mal Matthias - bist Du früher mal Missionar gewesen?

Gerd


Nein Gerd, ich bin Logiker. Das aber auch schon sehr lang.
Missionare wollen andere vom Glauben überzeugen.
Das finde ich uninteressant.
Hier geht es um Argumentation und sicher nicht um Überzeugen. Mir völlig wurscht, was ihr in eure Motoren, Münder, Haare und Toiletten gebt.
Mehr um Aufräumen mit Mythen geht es, die von euch Mineralöl-Esoterikern verbreitet werden
Offenbar interessiert das ja ne ganze Menge Leute - und du bist ja auch noch eifrig dabei, obwohl du schon vor deinen letzten 20 Posts einen Schussstrich für uns alle gezogen hattest.
Und nu Papi? - Machen wir trotzdem weiter...
Etwas ungehorsam
Matthias

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14 years 6 months ago #95148 by Nichtraucher
Moin,

die Kolben vom fantastischen 500er habe ich noch nicht gezogen, wozu auch? Zum Kolben polieren oder Ringnuten freikratzen?
Damit er anschließend Öl frisst? Nö...der bleibt zu!

Aber ich hatte schon genug andere Motoren auf, vom Putzen ist nachher keiner besser gelaufen. Bei mir gabs statt Motorreiniger dann lieber neue Kolben und das erste Übermaß, wenn der Krempel schon mal raus war.

Bei den heutigen, beschichteten Zylinderwänden ist das Unfug. Solange der Apparat nicht Öl frisst ohne Ende und Blaurauch ausstößt, bleibt alles schön beieinander.

Und wenn, dann wird oben angefangen, von BMW kennt man ja das Problem der Ventischäfte, da saugt der sich in der Regel sein Brennöl.

Mit "heiß fahren" meine ich nicht stundenlanges Dauervollgas, 10 oder 15 Minuten mit Tempo 160 reichen da schon um auch mal dahin zu kommen, wo der Motor sich wohl fühlt. Die Öltemperatur verhällt sich anders, als die Wassertemperatur, ist das Wasser längst bei 80°, dann dümpelt das Öl noch bei unter 50° herum.

Ja, ich habe eine Öltemperaturanzeige, bin also stets im Bilde.


Ich bleibe dabei, bei einem normalen Motor, ohne Ölschlammbildung, ist eine Innenreinigung reiner Unfug,.....außer, man fühlr sich danach besser.

Nachtrag:

Kompression messen....klar, wenn die Kerzen schon mal raus sind, warum nicht. Wenn alle Zylinder nahe beieinander sind, interessiert mich der Wert, der dann auf dem Dingen angezeigt wird, allerdings weniger.
Mein Motor ist heil, wenn er nicht raucht, kein oder kaum Öl frist, gut anspringt und seine Leistung hat.

Wollt ihr das Raser-Video nochmal sehen? 250 standen auf der Uhr als das Dach auf ging.... ...so einen Motor zerlegt keiner, der bei Sinnen ist.

Gruß
Willy

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Nichtraucher am 21-03-2012 14:08 ]

500SL
Grand Cherokee WJ

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14 years 6 months ago #95149 by nitro
Replied by nitro on topic Zur Ölempfehlung von Daimler
Hallo!
jetzt gebe ich auch noch meinen Senf dazu!
Wahnsinn was hier abgeht!
Und nun zu den Fakten:
Das wichtigste vorweg-eigentlich ist es ganz simpel:regelmäßige Östandskontrollen,Öl u. Ölfilterwechsel sind das A u. O und die beste Pflege für einen klassischen Motor!
Und noch etwas > um so weniger das Auto gefahren wird um so öfter sollte das Öl gewechselt werden,durch den Fahrbetrieb verunreinigt das Öl su einer ätzenden Suppe mit zahlreichen ätzenden Rückständen, und bei langen Standzeiten greifen diese Ablagerungen den Motor, Dichtungen von innen an!
Und bei jeder Abkühlung entsteht Kondenswasser auf den Innenseiten der Metallteile, welches sich im Öl absondert und Rostentwicklung fördert.
Motoröl > erfüllt viele Aufgaben, denn es ist nicht nur für die Schmierung des Motors zuständig.Es kühlt das Aggregat und seine bewegten, thermisch belasteten Bauteile. es löst Ablagerungen des Verbrennungsprozesses von den Metallteilen ab,hält diese in der Schwebe und transportiert größereTeile zur Reinigung zum Ölfilter. Das flüssige Gold dichtetnullferner Motorfugen ab u. hält das Aggregat u. den Ölkreislauf geschlossen.Und schließlich schützt es auch vor Korrision.Dennoch gehen viele Oldtimerbesitzer zu sorglos mit dem Öl um, kaufen billiges Öl im Baumarkt od. an der Tankstelle,vertrauen den Ölwechsel einer Werkstätte (kette) an od. meinen mit frei nach Gusto zugegebenen Additiven! die Lebensdauer des Öls strecken zu können. All das aber schadet dem Motornulldenn etscheidend ist neben regelmäßigen Ölwechseln auch die WAHL des richtigen Motoröls!!!
Was ist nun das richtige ÖL für das Fahrzeug?
Da gibt es keine pauschale Antwort!
Das hängt vom jeweiligen Motor des Fahrzeugs ab!
Klar ist : Feines und meist auch teueres Syntheiköl ist Gift für alte Motoren, da es schlicht zu dünnflüssig ist und zu geringe Schmierwirkung entfaltet. Ein westentlicher Unterschied besteht auch zw. Vor- u. Nachkriegsfahrzeugen.
Denn jene haben oft noch keinen Ölfilter.wer modernes Öl einfüllt,gibt damit automatisch auch Detergent u. Dispersant Addive hinzu.
diese Reinigen den Motor in Kombination mit dem Ölfilter von ablagerungen.Fehlt dieser, kann es zum Motorkollaps kommen, weil die ständig zirkulierenden Teile den Verschleiß stark erhöhen.
Zudem werden Dichtungen angegriffen, die hier meist noch aus Kork od. Hanf gefertigt sind.
Welches Öl zu welchen Fahrzeug?
Wer einen Rolls-Royce,Bentley,MG, Mercedes aus der Vorkriegsepoche fährt, sollte nach kompletter Motorevision nur noch unlegierte od. nur leicht legierte Öle fahren.
anders sieht es bei Nachkriegsfahrzeugen aus. Diese haben meist einen ÖLfilter und hier können Mehrbereichsöle zum Einsatz kommen > Vorteil: temperaturbedingte unterjährige Ölwechsel entfallen somit. zb. ein 20W-50 ist meist die richtige Wahl.Ein billiges 15W-40 Baumarkt Öl im fünf Liter Kanister für zehn euro kann keine Produktqualität aufweisen - ist auch irgendwie logisch!
Hier werden oft von den Händlern einfache Basisöle eingekauft und diese mit Additivmix versehen.
Entscheidend ist das die ÖLe noch nach mehreren tausend Kilometern eine hohe Scherstabilität aufweisen (langkettige Moleküle, Polymere),bei billige ÖLen zerfallen diese nach kurzer Zeit u. verlieren Ihre schmierende Wirkung. Besonders Kugel u. Wälzlager fördern Ölverschleiß.
Bei klassichen Fahrzeugen nach 1960 ist meist ein 20W-50 Öl von Vorteil da der Motor meist mit einem 0,5 Bar höheren Öldruck arbeitet, was die Schmierwirkung nochmals unterstützt.
Fahrzeuge mit geschlossenen Kurbelgehäuseentlüftungssystem sind im Vergleich
zu den älteren Fahrzeugen besser auf die Verwendung von moderen Motorölen eingestellt!
Also bitte nicht alles über den Kamm scheren!
einige Motoren aus der 107 Serie wurden in den 1960 Jahren entwickelt andere wieder in den 1980 Jahren > das bitte zu berücksichtigen!

Und wie man synhtetischen Öl mit Salatöl, Reinigungsmittel für die Küche,etc. Argumetieren kann ist mir sowieso Schleierhaft??
Und nun noch viel Spaß wünscht euch
Sigi[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : nitro am 21-03-2012 14:11 ]

happy motoring
Sigi

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14 years 6 months ago #95150 by
Replied by on topic Zur Ölempfehlung von Daimler

Wollt ihr das Raser-Video nochmal sehen? 250 standen auf der Uhr ...


Zeich ma!
250 hatte ich auch schon, GPS 236...
So ein Quatsch mit den alten Gurken... never ending Pubertät

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14 years 6 months ago #95151 by
Replied by on topic Zur Ölempfehlung von Daimler

On 2012-03-21 14:10, nitro wrote:
Hallo!
jetzt gebe ich auch noch meinen Senf dazu!
Wahnsinn was hier abgeht!
Und nun zu den Fakten:
Das wichtigste vorweg-eigentlich ist es ganz simpel:regelmäßige Östandskontrollen,Öl u. Ölfilterwechsel sind das A u. O und die beste Pflege für einen klassischen Motor!
Und noch etwas > um so weniger das Auto gefahren wird um so öfter sollte das Öl gewechselt werden,durch den Fahrbetrieb verunreinigt das Öl su einer ätzenden Suppe mit zahlreichen ätzenden Rückständen, und bei langen Standzeiten greifen diese Ablagerungen den Motor, Dichtungen von innen an!
Und bei jeder Abkühlung entsteht Kondenswasser auf den Innenseiten der Metallteile, welches sich im Öl absondert und Rostentwicklung fördert.
Motoröl > erfüllt viele Aufgaben, denn es ist nicht nur für die Schmierung des Motors zuständig.Es kühlt das Aggregat und seine bewegten, thermisch belasteten Bauteile. es löst Ablagerungen des Verbrennungsprozesses von den Metallteilen ab,hält diese in der Schwebe und transportiert größereTeile zur Reinigung zum Ölfilter. Das flüssige Gold dichtetnullferner Motorfugen ab u. hält das Aggregat u. den Ölkreislauf geschlossen.Und schließlich schützt es auch vor Korrision.Dennoch gehen viele Oldtimerbesitzer zu sorglos mit dem Öl um, kaufen billiges Öl im Baumarkt od. an der Tankstelle,vertrauen den Ölwechsel einer Werkstätte (kette) an od. meinen mit frei nach Gusto zugegebenen Additiven! die Lebensdauer des Öls strecken zu können. All das aber schadet dem Motornulldenn etscheidend ist neben regelmäßigen Ölwechseln auch die WAHL des richtigen Motoröls!!!
Was ist nun das richtige ÖL für das Fahrzeug?
Da gibt es keine pauschale Antwort!
Das hängt vom jeweiligen Motor des Fahrzeugs ab!
Klar ist : Feines und meist auch teueres Syntheiköl ist Gift für alte Motoren, da es schlicht zu dünnflüssig ist und zu geringe Schmierwirkung entfaltet. Ein westentlicher Unterschied besteht auch zw. Vor- u. Nachkriegsfahrzeugen.
Denn jene haben oft noch keinen Ölfilter.wer modernes Öl einfüllt,gibt damit automatisch auch Detergent u. Dispersant Addive hinzu.
diese Reinigen den Motor in Kombination mit dem Ölfilter von ablagerungen.Fehlt dieser, kann es zum Motorkollaps kommen, weil die ständig zirkulierenden Teile den Verschleiß stark erhöhen.
Zudem werden Dichtungen angegriffen, die hier meist noch aus Kork od. Hanf gefertigt sind.
Welches Öl zu welchen Fahrzeug?
Wer einen Rolls-Royce,Bentley,MG, Mercedes aus der Vorkriegsepoche fährt, sollte nach kompletter Motorevision nur noch unlegierte od. nur leicht legierte Öle fahren.
anders sieht es bei Nachkriegsfahrzeugen aus. Diese haben meist einen ÖLfilter und hier können Mehrbereichsöle zum Einsatz kommen > Vorteil: temperaturbedingte unterjährige Ölwechsel entfallen somit. zb. ein 20W-50 ist meist die richtige Wahl.Ein billiges 15W-40 Baumarkt Öl im fünf Liter Kanister für zehn euro kann keine Produktqualität aufweisen - ist auch irgendwie logisch!
Hier werden oft von den Händlern einfache Basisöle eingekauft und diese mit Additivmix versehen.
Entscheidend ist das die ÖLe noch nach mehreren tausend Kilometern eine hohe Scherstabilität aufweisen (langkettige Moleküle, Polymere),bei billige ÖLen zerfallen diese nach kurzer Zeit u. verlieren Ihre schmierende Wirkung. Besonders Kugel u. Wälzlager fördern Ölverschleiß.
Bei klassichen Fahrzeugen nach 1960 ist meist ein 20W-50 Öl von Vorteil da der Motor meist mit einem 0,5 Bar höheren Öldruck arbeitet, was die Schmierwirkung nochmals unterstützt.
Fahrzeuge mit geschlossenen Kurbelgehäuseentlüftungssystem sind im Vergleich
zu den älteren Fahrzeugen besser auf die Verwendung von moderen Motorölen eingestellt!
Also bitte nicht alles über den Kamm scheren!
einige Motoren aus der 107 Serie wurden in den 1960 Jahren entwickelt andere wieder in den 1980 Jahren > das bitte zu berücksichtigen!

Und wie man synhtetischen Öl mit Salatöl, Reinigungsmittel für die Küche,etc. Argumetieren kann ist mir sowieso Schleierhaft??
Und nun noch viel Spaß wünscht euch
Sigi

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : nitro am 21-03-2012 14:11 ]


Wow, du solltest erstmal lesen bevor du schreibst... Da steht schon wieder der gleiche Unsinn drin, wie hier schon von Anfang an geschrieben...
Synthetiköl ist also dünner... aha?
Gehe auf Anfang und zahle 500 Euro ein
Grüße
Matthias

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14 years 6 months ago #95152 by gerd
Replied by gerd on topic Zur Ölempfehlung von Daimler
wem soll man denn nun mehr glauben, den Fachleuten für Oldtimermotoren von Daimler Benz, den unzähligen anderen Oldtimerspezialisten, Motoreninstandsetzern, oder jemand aus dem Vertrieb eines Mineralölkonzerns?

Die wollen ja die Leute auch für blöd verkaufen und "Michael Schumacher Sprit" verdealen oder jedem Möchtegernrennfahrerbubi sauteures RACINGultraGXL0W60 verscheuern möchten. Das BP z.B. sein 0W-30 Öl für die Mercedes M110 vorschlägt, ist mehr als grenzwertig.

Aber, wer glaubt überhaupt noch den Aussagen von Mineralölfirmen...........................

"Our first priority is to keep a relentless focus on safety. Good management of risk serves to protect the people at the front line, the places in which we operate and the value we create" steht immer noch in der Webseite, auch nach der Umweltkatastrophe in den USA

Gerd

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14 years 6 months ago #95153 by
Replied by on topic Zur Ölempfehlung von Daimler

On 2012-03-21 14:44, gerd wrote:
wem soll man denn nun mehr glauben, den Fachleuten für Oldtimermotoren von Daimler Benz, den unzähligen anderen Oldtimerspezialisten, Motoreninstandsetzern, oder jemand aus dem Vertrieb eines Mineralölkonzerns?

Die wollen ja die Leute auch für blöd verkaufen und "Michael Schumacher Sprit" verdealen oder jedem Möchtegernrennfahrerbubi sauteures RACINGultraGXL0W60 verscheuern möchten. Das BP z.B. sein 0W-30 Öl für die Mercedes M110 vorschlägt, ist mehr als grenzwertig.

Aber, wer glaubt überhaupt noch den Aussagen von Mineralölfirmen...........................

"Our first priority is to keep a relentless focus on safety. Good management of risk serves to protect the people at the front line, the places in which we operate and the value we create" steht immer noch in der Webseite, auch nach der Umweltkatastrophe in den USA

Gerd


Ich würde da auf Spezialisten für Schmierstoffe vertrauen.
Meinst du, die haben beim Classic Center Stellung dazu genommen, welches Motoröl für die älteren Fahrzeuge geeignet ist (nicht für die alten, der Poster hier drüber hat ja wieder alles durcheinander gewürfelt mit seinen z.T. richtigen und z.T. grundverkehrten Äusserungen)?
Natürlich nicht. Das steht nicht im Lastenheft. Die kümmern sich um Direkteinspritzer, Hochdrehzahlmotoren und Hybride sowie um Wasserstoffantriebe. Ich schätze die Relevanz des "Kulturgut Automobil" bei Daimler auf unter 0,05% (106 Mrd. Markenumsatz / 2.000 = 53 Mio. für alles, was mit Oldies zusammenhängt - und das wäre schon viel). Das ist irrelevant. Und insofern folgen sie den alten und bewährten Empfehlungen. Daran ist ja auch nichts verkehrt.
Die werden auch nicht empfehlen, dass man einen 540K auf Scheibenbremsen umrüstet, weil sie die Verantwortung dafür nicht übernehmen.
So siehts aus. Nach gesundem Menschenverstand ist gegen moderne Komponenten in alten Autos nichts einzuwenden, aber ein Konzern wie Daimler kann es sich nicht leisten, Eventualitäten unberücksichtigt zu lassen. Insofern handeln sie nach Verordnungen und haben eine einzige gültige Sprachregelung, wie man auch deutlich an der Mail an mich erkennen kann.
Was schimpfst du eig. über BP und was haben wir mit denen zu tun?
0W30 ist für einen M110 übrigens bei Leistungsabforderung ungeeignet.
Grüße
Matthias

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14 years 6 months ago #95154 by SvenSLC
Leute, Leute, Leute,

was für eine Diskussion Jeder wird ein wenig Recht und ein wenig Unrecht haben.

Stöbert doch mal z.B. bei Wikepedia unter Motoröl.

Steht interessantes Grundwissen drin z.B. was die Viskositäten für Winter- oder Sommerbetrieb bedeuten. Warum es Öle wie, Einbereichsöl gibt und gab, Mehrbereichsöle gibt und gab, warum z.B. Leichtlauföl oder Longlifeöl entwickelt wurde etc.

Ich weiß nur, dass früher auch z.B. Busse mit 15W-40 oder 10W-40 problemlos bis zu 50 TKM bis zum nächsten Wechsel gefahren wurden. Ich denke man kann auch in unseren Breitengraden mit unseren Oldies problemlos 15W-40 oder 10W-40 Öle fahren. haben wir auch schon früher gemacht, ohne das Probleme bei hohen Laufleistungen auftraten. Den Zustand des Öls prüft man ja auch am Meßstab, welcher nicht nur die noch vorhandene Menge anzeigt. Auf die Belastung, die Fahrweise und die Intervalle kommt es halt an. Irgendwann verliert das Öl bzw. seine Aditive die Eigenschaften. Ich mache bei den Oldies 2 mal im Jahr Ölwechsel egal wieviel Km ich gefahren bin. Einen Motorschaden hatte ich noch nie. Mit 110er oder 102er Motoren bin ich schon über 2 Mio km gefahren. Wer seine Intervalle eben verlängern will oder höhere Belastungen fährt kann sich sicherlich anderen Ölen - auch Synthetischen Ölen zuwenden. Heutige Motoren neigen auf aufgrund der Entwicklung und Materialien zu weniger Reibung und benötigen eben andere Öle. Oder der Spritverbrauch soll mit Leichtlaufölen vermindert werden. Ich fahre auch in meinem 12 Zylinder CL ein 5W-30 und das seit rund 200 TKM ohne Probleme. Welcher Hersteller der Beste ist, der Schönste oder der Größte.......liegt im Auge des Betrachters.

Viele sonnige Grüße

Sven


Gruß

Sven

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14 years 6 months ago #95155 by gerd
Replied by gerd on topic Zur Ölempfehlung von Daimler
"0W30 ist für einen M110 übrigens bei Leistungsabforderung ungeeignet"

steht so aber bei BP als optimale Empfehlung für den M110.

Die mögen und werden ja sicher Schmierstoffexperten sein, aber garantiert nicht für alte Motoren, so gehen deren Empfehlungen auch bis zu maximal 20 Jahre alten Autos zurück, und da auch noch teilweise falsch (s.o.) Wenn also die Empfehlungen hier bis maximal 20 Jahr zurückgehen und Oldtimer nirgends erwähnt werden, kann man davon ausgehen, dass hier auch keiner wirklich substantielle Ahnung davon hat.

Der Oldtimermarkt ist nunmal für die großen Hersteller kein Markt, um diese Nische kümmern sich dann andere Spezialisten, auch aus der Branche darum, die wiederum empfehlen für Oldtimer (nicht Youngtimer wie die meisten SL) mineralische Öle wie halt Daimler auch. Da verlasse ich mich doch 10mal lieber auf die, als auf die Spezialisten für moderne Automotoren.

Gerd

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14 years 6 months ago #95156 by
Replied by on topic Zur Ölempfehlung von Daimler

On 2012-03-21 16:06, gerd wrote:
Der Oldtimermarkt ist nunmal für die großen Hersteller kein Markt, um diese Nische kümmern sich dann andere Spezialisten, auch aus der Branche darum, die wiederum empfehlen für Oldtimer (nicht Youngtimer wie die meisten SL) mineralische Öle wie halt Daimler auch. Da verlasse ich mich doch 10mal lieber auf die, als auf die Spezialisten für moderne Automotoren.


Aha. Da sind wir doch auf einem Nenner (weitgehend).
Motoren aus Grauguss oder Aluminium sowie mit Sintermetall-/Papier- und Gummidichtungen haben keine Probleme mit modernen Ölen.
Ganz alte Motoren mit Buntmetallen und Korkdichtungen schon, z.B. MG bis in die späten 60er...
Normalerweise gehören Motoren ab 1965 und ganz sicher Mercedes-Motoren zu den modernen Motoren und da gibt es eben auch keine Unverträglichkeiten.
Die 0W30-Empfehlung für M110 habe ich nicht gefunden.
M.E: ist ein 0W30 nicht hochtemperaturstabil genug. Bei Passfahrten z.B. hätte ich da echte Sorgen um die Schmierung. Ein W30er Öl wird bei schon relativ niedrigeren Temperaturen (um 100°C) zu dünn (hier stimmt es dann mal) und der Film kann reissen.
Grüße
Matthias

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14 years 6 months ago #95157 by gerd
Replied by gerd on topic Zur Ölempfehlung von Daimler
Komisch - wenn man nach BP Ölfinder/Ölwegweiser sucht, wird man von der BP Seite auf Aral weitergeleitet, Castrol wird auch aufgelistet.

Mercedes Motoren die ab den 80ern gebaut, bzw. in den 70ern entwickelt wurden (also Youngtimer) wurden aus synthetische Öle ausgelegt, speziell bei den Alu V8 erhielten damals auch die Werkstätten (auch die Motoreninstandsetzer) spezielle Hinweise. Der 300er Reihensechser ebenfalls. Die Motorengeneration davor wurde ja bereits Mitte der 60er (M110) entwickelt, bzw. schon
in den 50ern (M130) die dann ja bis Anfang der 70er gebaut wurden.

Diese sollte besser mit mineralischem Öl betrieben werden, das ist auch die Aussage von Daimler,

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[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 21-03-2012 17:38 ]

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14 years 6 months ago #95158 by
Replied by on topic Zur Ölempfehlung von Daimler

On 2012-03-21 17:38, gerd wrote:
Komisch - wenn man nach BP Ölfinder/Ölwegweiser sucht, wird man von der BP Seite auf Aral weitergeleitet...


BP hat ARAL vor ein paar Jahren aufgekauft. Die Marke ARAL gibt es damit eig. nicht mehr.
Da aber unter Deutschen ARAL ein wesentlich besseres Image hat als BP wurde es genau umgekehrt gehandhabt. BP "umgebrandet" auf ARAL. D.h. BP ist in D gar nicht mehr sichtbar, obwohl tatsächlich das Unternehmen ARLA nicht mehr existiert.
Grüße
Matthias

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