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Lenkgetriebe abgedichtet, Erfahrungsbericht
- Seewolf107
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mein Lenkgetriebe hat mir über den Winter Kummer bereitet, war es im Herbst noch Knochentrocken fing es im Winter an jede Menge Öl zu verlieren..ich hatte einen See unter dem Auto.
Nun gibt es ja bei den Oldtimer Tipps eine recht gute Anleitung zum zerlegen und abdichten, also ran ans Werk:
jetronic.org/de/technische-artikel/84-lenkgetriebe-mb107
Ausbauen ist kein so großer Akt, halt bissl fummelig, Auspuffrohr muss ab, was aber kein Problem war da ich es eh vor 1 Jahr draußen hatte.
Erstes Problem abbekommen des Lenkhebels....grrr. Mit Abzieher keine Chance, also mit dem Tipp von Gullydeckel (Martin) die Lenkwelle ausgebaut samt Hebel um das gute Stück dann abpressen zu können. Das gelang dann auch recht einfach.
Vor dem Ausbau habe ich allerdings die Stellung der Einstellschraube mit einer Feile markiert und die Tiefe gemessen an einem beliebigen Bezugspunkt.
Bei mir waren es dann 17,5mm. So kann man das Spiel wieder ohne Probleme einstellen und durch die Tiefenmessung weis man wie viele Umdrehungen man die Schraube rausdrehen muss.
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Meines hat übrigens die große Mutter als Sicherung, diese sitzt bombenfest. Ich konnte sie mit einer XXL Wapu Zange lösen, sonst benötigt man eine 65er Nuss...hat man ja nicht so Zuhause.
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Auch empfehle ich den Kauf eines passenden Zapfenschlüssels, um 20€ bei Amazon.
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Dann die ganzen O-Ringe und 2 Simmerringe erneuern, Spiel wieder einstellen mit dem oben gemessenen Wert, nissl Farbe drauf und nun ist es hoffentlich dicht.
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Ich hatte erst bedenken da ich so ein Lenkgetriebe noch nie auf dem Tisch hatte, es ist aber deutlich einfacher als gedacht.
Wenn man das richtige Werkzeug hat geht es echt einfach.
Grüsse Claus
1966 Plymouth Belvedere 383, 300D 1983, 280CE W123
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- Gullydeckel
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Glückwunsch zur gelungenen Aktion. Das Gefühl kann man nicht für Geld kaufen - oder?
Folgende Anregungen hätte ich noch:
Die Einstellung der Madenschraube solltest Du so vornehmen, dass in der Mittelstellung möglichst wenig Spiel übrigbleibt. Dazu muss man eine Balance zwischen eben dieser Mittelstellung und den Anschlägen rechts/links bzw. dem Weg dahin finden, weil der ganze Kram ja über die Jahre etwas Verschleiß erfahren hat.
Die Schraube so weit herausdrehen, bis es beim Verdrehen in die Anschläge leicht hakelt, dann hast Du den bestmöglichen Kompromiss gefunden. Das geht an schönsten, wenn man das Getreibe am langen Hebel bewegt, während man mit einem Sechkantschlüssel die Einstellschraube bedient.
Die Kontermutter für die Einstellschraube würde ich neu kaufen, da dort ein Kunststoffeinsatz als Dichtung drin ist. Das ist so ein Artikel unter 5€ (ich hoffe, dass es das Ding noch gibt...), das sollte man sich gönnen. Wenn es anschließend dort raussuppt, dann ärgerst Du Dir nämlich einen (See)Wolf

Grüße Martin
PS: Für die Nachahmer: Die Vorspannung des Lagers im Deckel ist ja so eine Sache... Man kann sich mit Reibwerten verrückt machen oder aber einfach die Ist-Stellung mittels Körnerschlag auf dem eingeschraubten Deckel und Gehäuse markieren und dann später wieder genauso zusammenbauen. Über das Gewinde ist dann sichergestellt, dass man wieder exakt den Wert trifft mit dem es vorher lief.
Die Spezialisten werden jetzt natürlich Amok laufen, aber das für den Heimwerker ist ein sehr solider Weg.
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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- Seewolf107
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Da hast du mit allem Recht

Habe mich gefreut wie ein Schnitzel

Ich habe dem Getriebe eine 1/4 Umdrehung mehr gegönnt, mehr wollte ich nicht. So ist das Spiel kleiner geworden so dass es fast nicht mehr fühlbar ist. Wenn man das Getriebe per Hand durch dreht merkt man aich sobald es hakelt.
Das Lagerspiel im Deckel mit den Löchern für den Zapfenschlüssel. Da habe ich ebenfalls eine Markierung gesetzt und es wieder genauso eingestellt.
Die Kontermutter der Einstellschraube habe ich vergessen zu kaufen....wusste ich nicht.
Wird schon dicht sein....sont muss es halt wieder raus.
Hatte schon Schnappatmung als ich glaube über 30€ für die 3 Schrauben des LG am Längsträger bezahlen durfte:laugh:

Grüsse Claus
1966 Plymouth Belvedere 383, 300D 1983, 280CE W123
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- Hannesmann
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beim 350er kommt man von oben an die Kontermutter (Einstellschraube). Man muss nur das Hitzeblech vom Krümmer abschrauben. Weiss nicht ob das beim 560er auch so geht. Dann müsstest du bei einer evtl. Undichtigkeit nicht das Lenkgetriebe nochmal ausbauen.
Schöner Bericht von Dir !
Gruss
Achim
350 SLC Bj 78,
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vielen Dank für eure nützlichen Tipps welche mir zusätzlich wirklich sehr geholfen haben. Auch mit Hilfe Igors Anleitung konnte ich mein Lenkgetriebe erfolgreich abdichten. Es waren glaube ich 14 Dichtungen. Einige O-Ringe, 1 Teflonring, 2 Semmerringe,
3 Kupferunterlegscheiben und 4 Sprengringe. Sind aber trotzdem einige vom Rep.- Satz übrig geblieben. Jemand ne Ahnung für was die noch sind? Evtl. Pumpe?
Ich möchte auch meine gesammelten Erfahrungen zum Besten geben:
Ausbau und zerlegen:
1. Die große 36mm Mutter für den Lenkstockhebel ging bei mir nur mit dem Schlagschrauber ab. Rätsche keine Chance.
2. Der Auspuffkrümmer muss auf jeden Fall weg. Habe es natürlich auch erst mal so probiert. Sorry das ich nicht gleich auf euch gehört habe.
3. Aus.- und Abbau geht dann einfach. Achtung! Getriebe ist schwer. Es überrascht einen wenn die letzte Mutter los ist.
4. Lenkkupplung vorher lösen sonst hängt das Getriebe mit seinem ganzen Gewicht in der Kupplung.
5. Zerlegen dann wie Igors Anleitung auf der Werkbank. Wichtig: Alles markieren und messen!
6. Lenkstockhebel ging bei mir natürlich auch nicht ab. Die Billigabzieher könnt ihr vergessen. 10 Tonnen und Induktionserhitzung brachten denn Erfolg. Peng. Und das alles nur wegen dem einen Semmering.
7. Ich ging dann Schritt für Schritt vor wie von Igor beschrieben. Teil für Teil. O-Ringe, Teflonring weg, reinigen und neue Ringe drauf.
8. Der Deckel der Steuereinheit unten war ein bischen festgerostet. Aber mit Drahtbürste und danach WD40 ging er ab. Bei mir war da nur ein O-Ring dran.
9. Jetzt kommt eine Anmerkung welche in Igors Anleitung fehlt und von Martin aber mal erwähnt wurde. Im Hauptgehäuse unter dem Nadellager befindet sich auch noch ein O-Ring. Den hatte ich erst beim dritten Mal hinschauen entdeckt. Ich hänge noch Bilder dran.
Habe mir zwei kleine Häckchen gebastelt um ihn aus der Nut zu bekommen. Dieser O-Ring dichtet zur Einstellschraube hin ab.
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10. Die beiden Semmerringe lassen sich gut mit einem Schraubendreher heraushebeln. Die neuen dann mit der passenden Nuss einpressen. Ich habe das im Schraubstock gemacht. Natürlich vorher exakt ausgerichtet.
11. Wenn dann alles sauber geputzt und alle Dichtungen eingelegt sind geht es wieder ans zusammenbauen. Ist aber kein Problem da wir ja die Markierungen und Messwerte vorher aufgeschrieben hatten.
12. Sollte vorher Spiel beim Lenken vorhanden gewesen sein kann man die Einstellschraube jetzt schon mal eine viertel Umdrehung weiter rausdrehen und von Hand die Lenkwelle hin.- und herdrehen.
Die andere Hand an der Welle wo der Lenkhebel drauf kommt. Ich habe dann auch noch die Kupplung auf die Lenkwelle aufgesteckt. Die liegt besser in der Hand fürs Drehen. Man bekommt dann schon ein Gefühl wie weit man die Einstellschraube rausdrehen kann und ob das Spiel sich verbessert hat. Sollte es anfangen zu klemmen, wieder etwas reindrehen. Irgendwann hat man dann schon das Gefühl, jetzt läuft es sauber.
13. Jetzt kommt die Arretierung der Mittelstellung des Getriebes. Die braucht man für den Einbau. So kann man das geradegestellte und gegen verdrehen gesicherte Lenkrad mit dem auf Mittelstellung fixierten Getriebe verheiraten. Hierzu gibt es eine kleine M8x1 Schraube (Feingewinde) welche durch eine längere Schraube ersetzt werden muss um weiter ins Getriebe eintauchen zu können.
Im Inneren ist in der Lenkwelle eine kleine Vertiefung. In diese Vertiefung muss die längere Schraube eintauchen. Hierzu muss diese vorher am Schleifbock ca. 45 Grad zugeschliffen werden. (Wurde hier im Forum auch schon erklärt) Was tun wenn man aber keine Feingewindeschraube hat! Ich habe überall gesucht, auch in Baumärkten. Leider nirgends was gefunden!
Also habe ich mir was einfallen lassen. Ich habe eine normale 8er Schraube am Schleifbock bearbeitet. ca. 2cm lang das Gewinde glatt geschliffen und vorne einen kleinen rund Kopf/Dorn ca. im 45 Gradwinkel geschliffen. Dann dass ganze ca. 8mm abgesägt und entgratet. Sieht aus wie eine Pistolenkugel. Dieses dann in das mittig gestellte Getriebe einlegen und diemit der kurzen M8x1 Schraube anziehen. Aber nicht übertreiben! Jetzt kann auch nochmal auf Spiel geprüft werden. Die Welle für den Lenkstockhebel dürfte jetzt auch nicht mehr großartig wackeln dürfen.
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14. Alle Wellen und Gewinde abkleben und nachdem alles gereinigt ist, mit schwarzer Farbe lackieren.
Und ab ins Auto!
15. Das Getriebe gerade an den Längsträger drücken und erst jetzt in den Zahnkranz der Kupplung reinschieben. Ruckzuck hat man da einen Zahn übersprungen, sollte das Getriebe schräg eintauchen. Dann stimmt der Lenkradstand und die Blinkerrückstellung nicht.
Wenn das Lenkrad nicht bombenfest fixiert ist merkt man das nämlich nicht.
16. Wenn alles festgezogen ist und das Lenkrad schön gerade ist, dann kann die M8x1 Schraube gelöst werden und das Projektil entfernt werden. Evtl. muss man mit einem Hämmerchen etwas klopfen oder am Lenkstockhebel etwas wackeln damit das Projektil sich löst. Aber es fällt dann raus. Schraube mit neuer Kupferdichtung drauf und fertig.
17. Tja und jetzt nur noch Auspuffkrümmer, Lenkungsdämpfer und Lenkstangen wieder anschrauben.
18. Das alte Hydrauliköl entleeren und mit frischem Nachspülen und nochmals entleeren. Ich habe das mit alten Gartenschläuchen gemacht. Schläuche auf die Anschlußkupplungen der Hydraulikschläuche gesteckt, Öl in den Behälter und Deckel drauf. Jetzt mit Luft das Öl rausblasen. Sollte noch Dreckbrühe kommen, nochmal. Bei mir hat einmal gereicht. Am dicken Anschluß muss reingeblasen werden sonst leert sich der Behälter nicht ganz. Den Schlauch vom dünnen Anschluß in einen Eimer hängen.
19. Zu guter letzt die Anschlußschläuche am Getriebe anschrauben und den Behälter mit Öl füllen. Ich habe ATF III genommen.
Motor an und laufen lassen. Es blubbert im Vorratsbehälter und das Öl wird ins Getriebe gepumpt. Wenn es weniger wird nachfüllen.
Es schäumt etwas auf. Jetzt das Lenkrad ein paarmal hin.- und herdrehen. Von Anschlag bis Anschlag. Auch mal im Anschlag festhalten damit alles mit Öl gefüllt wird! Dann wieder in Mittelstellung und das Öl ausschäumen lassen. Danach nochmals den Ölstand kontrollieren und Deckel drauf.
20. Probefahrt. Am besten in einer Sackgasse mit Wendeplatte. Das Lenkrad muss sich auf jeden Fall wieder selbstständig in Mittelstellung zurückdrehen und darf nicht irgendwo hängen bleiben. Lenkungsspiel ok? Wenn nicht kann evtl. nochmal ein bischen an der Einstellschraube herausgedreht werden. 1/4 Umdrehung. Fährt das Fahrzeug gerade und Lenkrad steht mittig? Spur einstellen lassen und vermessen ist bestimmt kein Fehler!
Fertig !
Für diese Aktion habe insgesamt 3 lange Nachmittage gebraucht. 24 Std. Zu Coronazeiten ist so was möglich!
Es würde mich freuen wenn dieser Bericht auch einigen weiterhilft!
Viele Grüße Jo(Achim)
Grüße aus em Ländle
Achim
Domm darfsch sei aber net bled!
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- os4
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Wie hast du die Reibwerte ermittelt?
Ja,dieser blöde Lenkhebel,der hat mir und manch anderen hier schon den Nerv geraubt.
Mir allerdings nur 1 einziges mal.
Danach:
photos.app.goo.gl/Ne7Tmk8ogPQFguLz8
Olli
Tut mir leid,ich kann einfach nicht immer das antworten, was Ihr hören wollt -

Matra Murena,Pajero V20,Bmw E32 V8,126er 280 SE,Golf 2 GTI,Audi Cabrio 5 Zyl,Audi S4,Audi A6,Audi RS4,
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- Gullydeckel
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das mit dem Projektil ist eine coole Idee.
Ein paar Anregungen noch für weitere Nachahmer:
Lösen der 36er Mutter:
Einfach als allererstes machen, wenn das LG noch feste eingebaut ist, dann braucht man nämlich nix gegenhalten und kann mit beliebigen Hebeln und ordentlich Kraft arbeiten - das geht leichter als man glaubt. Auch das finale Anziehen in's Fahrzeug verlagern (by the way: gleiches gilt übrigens für die Mutter an der Getriebeausgangswelle vom Automatikgetriebe, macht man das im eingebauten Zustand, erspart man sich einen Haufen Probleme).
Abpressen des Lenkstockhebels:
Das Thema wird auch immer wieder strapaziert - völlig unnötiger Weise. Der Trick ist hier das LG zusammen mit dem Hebel (aber bereits gelöster Mutter, s.o.) auszubauen wodurch man auch einen schönen "Griff" am LG hat. Anschließend die 4 Schrauben der Lagerplatte der Lenkwelle lösen, gegenüberliegende Madenschraube (die Einstellschraube) lösen, ganz reindrehen und dann die Einheit herausziehen - es soll ja eh zerlegt werden.
In dieser Form passt das Ensemble wunderbar unter eine Wald- und Wiesenpresse und der Hebel lässt sich ohne Gefahr für die Schneidezähne und ohne Wärmeeinwirkung abpressen. Wichtig: Die große Mutter dabei montiert lassen (aber natürlich ein paar Umdrehungen gelöst) - sonst fliegt der ganze Kram beim großen "Plopp" in alle Himmelsrichtung auseinander.
Hydraulikanschlüsse:
Waren bei meinem LG schon etwas vernuckelt, die kann man aber für sehr kleines Geld (2-3 EUR) noch neu kaufen.
Auf jeden Fall die Dinger mal herausnehmen, die Gewinde reinigen, entfetten und mit Loctite wieder einsetzen. Das fungiert als zusätzliche Abdichtung und hält den Laden natürlich auch ordentlich fest, so dass sich beim Anziehen der Hydraulikleitungen garantiert nichts bewegt.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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- messerfloh
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Die sind ja an der Drehmaschine schnell gemacht...
Bevor ihr euch da wie Jo(Achim) so abplagen müßt

Wenn da Interesse besteht, schreibt mir, so eine könnt ihr gegen Porto und Unkosten (ich glaube mehr als 50cent wird eine Schraube nicht kosten) gerne haben.
Scheene Griaß
da Floh
450SLC ´75 Silbergrün
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@Olli
Reibewerte? Martin hat das auch schon mal schön beschrieben. Ihr könnt mich alles heisen aber es geht nix über Fingerspitzengefühl. Ich habe diese sch... Messgeräte leider nicht und die brauch man auch nicht immer! Mein Gefühl ist da manchmal genauer. Wie bei einer Wasserwaage. Ich sage das Bild hängt gerade, meine Frau prüft mit der Wasserwaage nach und ist ruhig.
So einfach ist das!
Die große Schraube mit den zwei Löchern habe ich mit dem Zapfenschlüssel feinfühlig so weit angezogen bis ich an der Lenkwelle kein Spiel mehr spürte. Hatte aber vorher das alte gemessen Maß eingedreht. Es war noch ein leichtes Spiel zu spüren. Also noch ein bischen mehr.
Alles Fingerspitzengefühl!
Ich denke für die nächsten 20 Jahre und geschätzten 20-30 tausend Kilometer ist das für mein Schätzle ok!!
Lenkung läuft jedenfalls super! Und dann kann und will ich wahrscheinlich eh nicht mehr danach schauen!
Also was wollen wir eigentlich mehr !?
Grüße aus em Ländle
Achim
Domm darfsch sei aber net bled!
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Das hätte ich früher wissen sollen! Du stellst also solche Hilfsschrauben her? M8x1 ? Gut zu wissen!
Nix desto trotz ist es für die Hobbyschrauber unter uns eine echte Alternative, so ganz auf die Schnelle daheim in der Werkstatt ein Fixierungsprojektil herzustellen!
Grüße aus em Ländle
Achim
Domm darfsch sei aber net bled!
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- smart560
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Bei mir liegt nun das ausgebaute Lenkgetriebe auf dem Tisch, bereit für den grossen Dichtungswechsel. Im Kopf schon etliche Male zerlegt, Jedoch wird der Zusammenbau komplizierter.
Mit 2 Anleitungen,
jetronic.org/de/technische-artikel/84-lenkgetriebe-mb107
und aus der WIS 46-220
will ich demnächst starten.
Da meine Vorgeschichte/Wartungszustand meines 560SL nicht so toll ist, frage ich mich, woran erkenne ich die Qualität der ausgebauten Dichtungen. Bzw. gibt es typische Dichtungen, an denen man das Alter eventuell feststellen kann? Datumstempel oder extreme Abnutzung?
Denn es gibt äussere Lackspuren einer bereits durchgeführten Revision, jedoch wieviele Jahre/Meilen zurück?
Eine andere Frage ist, wie man praktisch die 65iger Sicherungsmutter mit 200-240Nm anzieht? Ich habe mir einen FORTIS - Schlag-Ringschlüssel gerade 65mm besorgt. Nicht das Eleganteste! Mit Drehmomentschlüssel ist da aber nix machbar. Mit Verlängerung und entsprechender Kraft, jedoch muss gleichzeitig die Mutter mit einem Zapfenschlüssel gekontert werden. Nicht so einfach!
Das mit dem Projektil ist Klasse!
Grüße
Martin
„Die wahre Kunst des Ingenieurs ist es, die Dinge einfach zu machen.“ Fritz Indra
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- smart560
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ich habe den 560SL, denke bei den 6 Zyl. ist es ähnlich.
Hier findest du eine gute Ausbau-Anleitung:
[url] sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/2296...hrungsbericht#246847 [/url]
Die große 36mm Mutter A0019905451 für den Lenkstockhebel sollte erneuert werden.
[url] originalteile.mercedes-benz.de/mutter-51158?number=A0019905451 [/url]
Ich wollte das Lenkgetriebe zuerst einschicken, doch dann habe ich es selbst gemacht, neue Dichtungen, innen gereinigt, aussen neu lackiert und neu eingestellt:
z.B. VAICO Dichtungssatz, Lenkgetriebe Q+, Erstausrüsterqualität
[url] www.autodoc.de/vaico/867417 [/url]
hier findet man einen einfach erklärten Artikel:
[url] jetronic.org/de/technische-artikel/84-lenkgetriebe-mb107 [/url]
Die offizielle Vorgehensweise 46-220 von MB ist in der Datei 7600220Z,pdf beschrieben.
Die verschiedenen Artikel in der Sternzeit und auch der Artikel von Igor sind neben der WIS-Beschreibung recht gut.
Grüße
Martin
„Die wahre Kunst des Ingenieurs ist es, die Dinge einfach zu machen.“ Fritz Indra
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- PeterSLBelgien
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Es leckt nur etwas am Deckel.Da ich nicht einen neuen kompletten Dichtsatz kaufen möchte würde ich gerne wissen welche Abmessungen diese eine Dichtung hat,weiss das hier jemand ?
Viele Grüsse,Peter
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- PeterSLBelgien
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Grüsse Peter
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- hannesh
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ich bin auch gerade beim Zerlegen/Abdichten meines Lenkgetriebes. Dank deiner Anleitung und Ergänzung zu Igors Anleitung (Punkt 9. mit Bild von 20.05.20) weiß ich jetzt auch was da bei mir unter dem Nadellager mal war. Bei mir ist da brauner Schmodder der zum Teil auch an der Stirnseite angeklebt war und ausgesehen hat wie die Reste einer Papierdichtung. Das war mal ein O-Ring!
Mein Nadellager macht Geräusche und ich würde es gerne tauschen (das untere bei dem besagten O-Ring). Kann mir jemand einen Tipp geben wie man das rausbekommt? Reicht da ein Standard Innenabzieher oder braucht man einen speziellen Nadellager-Abzieher oder geht es auch ganz ohne teures Werkzeug?
Gruß aus Keltern
Hans-Dieter
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- Herby181
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Ich bringe es nicht auf!?
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- Kiki
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Gruß
Igor
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Viele Grüße
Andreas
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum.
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