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der deutsche Fiskus hat gesiegt

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15 Jahre 8 Monate her #81724 von mb350se
hallo Alexander,

ja, hatte mit Thomas zu tun, aber er hat etwas viel Stress, bin deshalb jetzt mit Chris Ortiz am machen.... sonst ist dort alles beim Alten.

gruss volker

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15 Jahre 8 Monate her #81725 von Nichtraucher
Moin,

diese "Preiserhöhung" ist doch im Grunde nur für Händler interessant oder bösartig, die Autos importieren. Der "normale" Käufer hat Glück oder kein Glück mit seinem Kauf, kein Mensch kauft einen 107 weil er billig ist, sondern weil er ihn will.

Ein 6000€ Auto kann besser da stehen als eins für das man, weil man ja was Vernünftiges will, 12000€ ausgegeben hat.

Gruß
Willy

500SL
Grand Cherokee WJ

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15 Jahre 8 Monate her #81726 von driver
Es gibt reichlich Privatleute die sich ein Fahrzeug aus den Staaten mitgebracht haben, bei 10000 Euro Kaufpreis ist es schon ein gewaltiger Unterschied ob man darauf 6% oder 29% Einfuhrabgaben zahlt .

Wolfgang

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15 Jahre 8 Monate her #81727 von Nichtraucher
Moin,

für die "Automitbringer" ist das natürlich ärgerlich, das stimmt schon. An die hatte ich nicht gedacht....

Willy

500SL
Grand Cherokee WJ

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15 Jahre 8 Monate her #81728 von Ivo
Wir haben von Anfang an 19% zahlen mussen fuer US Import.
6% gibt es nur fuer nicht-Luxus Waren.
Nur gibt es ein Vorteil fuer EU-Import das die Unterschied zwischen Deutschland (14%) und Holland (19%) nicht verrechnet wuerde.
Aber es muss doch moeglich sein um Teile auf T1 nach Deutschland zu holen ?
Wenn Deutschland die Endbestimmung ist dann guelt Deutsche Steuergesaetz.
Normalerweise wuerde es moeglich in der EU an zu geben wo mann die Steuer zahlt, an der Aussen-Grenze (Rotterdam) oder die Endbestimmung (Deutschland)

mfg
Ivo

SLC280, erstzulassung 1977, Deutsche import.Inhaber seit 2002. LPG Fahrer.etwa 10000 km pro Jahr

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15 Jahre 8 Monate her #81729 von mb350se

also, es ist amtlich, lt meiner holl. Spediteur:

Volker ,



The decision has been made overnight and goes in effect from 1 Januari .

There is nothing we can change about it .

Even when the booking has been made before .



We also asked for an extention for the cars on the way but no go .

Just keep the bill of sale as low as possible .

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  • Turbothomas
  • Frischling
  • Frischling
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15 Jahre 8 Monate her #81730 von Turbothomas
Turbothomas antwortete auf der deutsche Fiskus hat gesiegt
Deutschland ist so pleite, dass es zu solchen Hauruck-Aktionen gezwungen ist.

Irgendjemand muß ja für die ganzen Bürgschaften aufkommen.

Noch ein Beispiel:
In 2006 wurde das Weihnachtsgeld für die Beamten abgeschafft. Der Betrag wurde auf 12 Monate aufgeteilt und diese Aufteilung halbiert mit dem Versprechen 2011 bekommt ihr den Rest.

Schreiben von der Personalbteilung vom Montag 27.12.2010:

Der Nachschlag wurde auf 2015!!! verschoben.

Naja dafür finanzieren jetzt die Beamten mit der Ökosteuer im Sprit die Rentenkasse seit x-Jahren. Außer einer Unkündbarkeit ist de facto nichts mehr übrig geblieben.

Und verdi steht nicht auf und haut auf den Tisch, dass es nur so scheppert.

Zeit dass die Jungs und Madels mit einem Generalstreik ala Griechenland das öffentliche Leben lahmlegen.

Grüßle

Thomas

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15 Jahre 8 Monate her #81731 von FrankEinsNullSieben
Auf die Gefahr hin, mir hier noch mehr Feinde zu machen

Das mit "außer der Unkündbarkeit" gibts keine Vorteile für Beamten mehr sieht so niedlich und unscheinbar aus ... aber unterhaltet Euch mal mit Leuten, die Jobs haben, welche vor 20 oder mehr Jahren noch typische "Lebensstellungen" waren. Oder gar mit Selbständigen ...

Diese Leute haben heutzutage fast alle Existenzangst, wenn sie an ihre berufliche Zukunft denken. Da wäre eine echte Unkündbarkeit wie bei den Beamten wahrlich ein sanftes Ruhekissen, das sollte man nicht unterbewerten. Sicherlich läßt sich die Unkündbarkeit nicht in Euros umrechnen, aber die Beamten wissen schon, was sie daran haben ...

Und das ist auch nicht alles ... neulich, eine Bekannte, Lehrerin, holt sich beim Volleyballspielen einen Muskelriß im Oberschenkel. Nicht zum ersten Mal, sie wußte schon, was los ist ... dennoch geht sie nach ein paar Tagen zum Arzt, wollte eine Salbe o.ä.
Der greift die Gelegenheit natürlich beim Schopf (privatversichert), macht das volle Programm mit ihr, alle möglichen Tests und Untersuchungen, sie läßt ihn gewähren ... als er dann aber noch ein CT machen wollte ("könnte ja ein Weichteilkrebs sein, das sollten wir ausschließen können"), riß ihr der Geduldsfaden ... sie brach den Zirkus ab und verlangte dann aber energisch ihre Salbe.
Normalversicherte zahlen sich blöd, wenn sie solch eine Behandlung wollen. Falls sie sie wollen

Grüße, Frank

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15 Jahre 8 Monate her #81732 von SL380

On 2010-12-31 01:10, FrankEinsNullSieben wrote:

Und das ist auch nicht alles ... neulich, eine Bekannte, Lehrerin, holt sich beim Volleyballspielen einen Muskelriß im Oberschenkel. Nicht zum ersten Mal, sie wußte schon, was los ist ... dennoch geht sie nach ein paar Tagen zum Arzt, wollte eine Salbe o.ä.
Der greift die Gelegenheit natürlich beim Schopf (privatversichert), macht das volle Programm mit ihr, alle möglichen Tests und Untersuchungen, sie läßt ihn gewähren ... als er dann aber noch ein CT machen wollte ("könnte ja ein Weichteilkrebs sein, das sollten wir ausschließen können"), riß ihr der Geduldsfaden ... sie brach den Zirkus ab und verlangte dann aber energisch ihre Salbe.
Normalversicherte zahlen sich blöd, wenn sie solch eine Behandlung wollen. Falls sie sie wollen

Grüße, Frank


Ach Frank,

genau diese Art von "Behandlung" geht mir als Privatpatient total auf die Nerven! Gemacht wird alles, was dem Arzt Geld bringt - offenbar egal, ob sinnvoll oder nicht.
Und wer muss das alles bezahlen?

Für jedes leistungsfreie Jahr erhalte ich einen Monatsbeitrag Rabatt (bis zu 5 oder 6 Jahresbeiträgen). Und jetzt rate mal, wer seit Jahren alle Arztrechnungen selbst bezahlt, weil er Gottseidank nie ins Krankenhaus musste? Wer überlegt, ob er wegen einer Erkältung oder weil es am Arm juckt zum Arzt geht?

Ein bisschen Kostenbewußtsein würde auch manchem Kassenpatienten nicht schaden - aber es zahlt ja alles die "Kasse"...

Gruß
Norbert


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15 Jahre 8 Monate her #81733 von jhwconsult
Beamten sollen auf die Straße gehen und sich gegen zurückgestelltes Weihnachstgeld auflehnen?
Cooler Comic, das. Dann müssten Sie ja ihren gemütlichen Arbeitsplatz verlassen und tatsächlich mal etwas außerhalb ihres Aufgabenbereichs tun. Und das noch freiwillig und ohne zusätzliche Vergütung. Echt witzig.
Ich selbst habe einige Beamte im Familienkreis, teils pensioniert teils noch bemüht, solches zu werden. Meine Güte, wenn ich deren Probleme hätte, dann wäre mein Leben schon angenehm.
Wenn ich allein die Pensionsansprüche sehe und dagegen einen gesetzlich sozialversicherten Rentner anschaue - mannomann wogegen regen sich Pensionäre auf?
Dass Rentner übrigens ihre paar Kröten auch noch versteuern müssen, ist einem pensionierten Beamten zu verdanken, der gegen die Besteuerung seiner Pensionsbezüge geklagt hat.
Arbeitsplatzgarantie, Zuschuss zur Krankenversicherung, Ruhegehaltsbezüge anstatt magerer Rente - alles keine Vorteile mehr. Is schon klar.
Bitte an die Beamten: Prüft mal Eure Nettobezüge im Vergleich zu einem nicht verbeamteten Angestellten in der freien Wirtschaft, nehmt die Pensionsbezüge im Vergleich dazu und dann bitte schweigen.
Ich jedenfalls beschwere mich nicht, dass ich selbständig bin, meine Altersversorgung selbst organisiere und dann nur das bekomme, was ich auch zu Arbeitszeiten erwirtschaftet habe.
Hartmut

. Hartmut aus Hessen .

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15 Jahre 8 Monate her #81734 von Dr-DJet

On 2010-12-30 17:30, Turbothomas wrote:
Deutschland ist so pleite, dass es zu solchen Hauruck-Aktionen gezwungen ist.

Irgendjemand muß ja für die ganzen Bürgschaften aufkommen.

Thomas,

auch wenn ich selbst schon über Rotterdam eingeführt habe: Ich denke jetzt wirst Du nur zynisch und unfair. Es war Holland, nicht Deutschland, das diese Nacht- und Nebelaktion durchgeführt hat. Und Deutschland wird auch in Zukunft nichts davon haben, da weiterhin jeder vernünftige Mensch wegen der zusätzlichen 10% Zoll über Rotterdam einführen wird.

Lasst uns nicht in die typische Miesmacherstimmung der Deutschen verfallen. Freuen wir uns lieber, wenn wir früher günstig einführen konnten und das jetzt immer noch günstiger als über Bremen tun können. Lasst uns lieber nachforschen, ob jemand einen anderen EU-Staat kennt, der noch immer verbilligte Oldtimer-Importe macht.

Volker

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15 Jahre 8 Monate her #81735 von Jonathan-Hart
Hartmuts Kommentar gefällt mir. Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen. Unzufriedene Beamte haben wie alle übrigen Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich einen anderen, besser dotierten Job zu suchen. Genauso freiwillig wie sie einst Beamter wurden können Sie es auch wieder lassen. Ohne es genau zu wissen, denke ich aber daß die meisten von ihnen nur eingeschränkt aufwärts (oder auswärts) kompatibel sind um sich den herrschenden klimatischen Bedingungen in der Wirtschaft ausreichend anzupassen. Die wenigen Beispiele, die ich aus Verwaltungen kenne haben sich mit einer gewissen Gemütlichkeit dauerhaft eingerichtet und mit diesen Truppen lässt sich keine Revolution anzuzetteln, also keine Spur von Veränderungsbereitschaft oder gar Innovationspotenzial. Ein Standpunkt könnte folgender sein: Um Aktenberge von links nach rechts zu schichten, Vorgänge zu verwalten oder schlicht Standards zu administrieren sind solche "corporate soldiers" ausreichend beweglich. Mal von wirklich hoheitlichen Jobs wie bspw. Polizeibeamten mal abgesehen, muß es erlaubt sein für diese Adminjobs benchmarks aus der Wirtschaft heranzuziehen. Und wenn dort für diese Arbeiten eine bestimmte Vergütung gezahlt wird, dann muß die Beamtenschaft einen ernsthaften Diskurs über die Sinnhaftigkeit ihrer Entlohnung aushalten. Und im Zweifel auch notwendige Anpassungen nach unten aushalten. Ein letzter Punkt: wir leben in einem der reichsten Länder der Erde, sind mehrheitlich gut ausgebildet, sind zumindest in diesem Forum in der Lage, uns einen bescheidenen Luxus zu leisten und dann muß ich Aufrufe zu Generalstreiks nach Griechenlands Vorbild lesen. Ja, diese Diskussion ist offtopic aber auch ziemlich befremdlich.

Allen einen guten Rutsch,
Sandro

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15 Jahre 8 Monate her #81736 von Turbothomas
Turbothomas antwortete auf der deutsche Fiskus hat gesiegt
Hm Eure Kritik an den Beamten stimme ich nur für die "oberen zehntausend" zu.

Ein Beamter im einfachen und mittleren Dienst (A1 bis A9, wobei die Spitzenämter der jeweiligen Laufbahn von maximal 5% der Beamten erreicht werden darf, egal wieviel er leistet) hat nicht mehr wie manch andere Berufe, teilweise bekommt ein Hartz IV-Empfänger mehr als ein Beamter in der Eingangsbesoldung. Für den sind die fehlende Erhöhung ein echtes Problem. (Wohngeld, Heizkostenzuschuß, Kindergeld .....)

Übersicht

Von den genannten Beträgen sind die Lohnsteuer und die Krankenversicherung (nicht jeder Beamte ist privatversichert) abzuziehen. Viel bleibt da nicht übrig.


@Sandro
Köln ist bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen zu weit weg, sonst hätte ich Dich auf ein Bier/Wein eingeladen. Außerdem frag mal in Konzernen nach, wie dort verwaltet wird ....

Ich bin im September 2011 wieder in Bonn, hast Du Zeit?



Um Volkers Vorschlag zu Folgen:

Welche anderen Länder bieten noch verbilligte Importe an?


Grüßle

Thomas

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15 Jahre 8 Monate her #81737 von gerd

On 2010-12-31 09:38, Volker500SL wrote:


auch wenn ich selbst schon über Rotterdam eingeführt habe: Ich denke jetzt wirst Du nur zynisch und unfair. Es war Holland, nicht Deutschland, das diese Nacht- und Nebelaktion durchgeführt hat.

Volker


nee nee - umgekehrt! Wie aus diesem Mafiosi Chodorkowski plötzlich ein Freiheitskämpfer wird, so wird dann Holland der Schuldige an dieser Regelung.

Ich befasse mich schon sehr lange mit dem Thema, Deutschland übt seit Jahren enorm Druck über die EU und auch selbst auf Holland aus, dieses Regelung zu kippen, das ist nun gelungen.

Gerd

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15 Jahre 8 Monate her #81738 von Dr-DJet
Gerd,

lass uns fair bleiben: Die Holland-Regelung hat nicht nur DE sondern allen EU-Staaten das Wasser abgegraben. Dass die anderen das mit großem Missmut gesehen haben, verstehe ich, auch wenn ich mich über diese Regelung gefreut habe. Dass es angeglichen werden muss, ist logisch, leider ist es in die falsche Richtung gegangen. Aber vielleicht überlegt sich ja Deutschland jetzt, die 10% Zoll abzuschaffen und dann wären alle gleich und wir könnten über Bremen statt Rotterdam einführen. Das spart einige Kilometer in dem wahnsinigen Verkehr um Rotterdam.

Um es kurz zu machen, Deutschland war nicht alleine der Verlierer, sondern alle EU-Staaten. Und Deutschland wird auch in Zukunft nichts gewinnen, es sei denn, dass es endlich die 10% Zoll für Oldtimer abschafft. Da diese auch in anderen Staaten nicht vorhanden sind, sind es nicht mehr nur die Holländer, die Deutschland unterbieten.

Eines ist wahr: Zu einer gemeinsamen Währung gehört auch eine gemeinsame Steuerregelung. Bei Irland regt sich jeder zu Recht auf, dass man dort mit zu niedrigen Gewerbesteuern die Unternehmen anlockt. Das ist genau die gleiche Variante, nur dass wir diesmal nicht davon profitieren und deshalb dagegen sind.

Volker

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15 Jahre 8 Monate her #81739 von jhwconsult
Thomas,
HartzIV-Empfänger können bei entsprechend großer Familie mehr bekommen. Beamten bekommen diese Besoldung als Eingangsbesoldung. Dann kommen Dienstjahre, Zulagen etc hinzu.

Als Vergleichsbeispiel die Vergütung eines Schweißers, der alle Qualifikationen zum Kesselschweißen, Alu- und Magnesiumschweißen hat. Arbeitet bei einer Zeitarbeitsfirma für 9,83€/Stunde. An- und Abfahrtszeiten zur Baustelle, auch wenn mehr als 50 km werden nicht vergütet. Auslösung nur bei Übernachtung (selten).
Bei 163 Stunden im Monat ergeben sich daraus 1602,29 € abzüglich 9,95 % Rentenversicherungsanteil ergibt das dann 1442,86 € vor Steuern, vor Krankenversicherung vor Pflegeversicherung.

So einen niedrigen Besoldungssatz gibt es in Deiner Liste gar nicht. ein Einzelfall? Mit Sicherheit nicht. Und bitte - wir reden von Facharbeitern mit mehrjähriger Berufserfahrung.

Also bitte keinen Druck auf die Tränendrüsen wegen der geringen Beamtenbesoldung.

Und nur mal so zur Ergänzung. Hätte der oben erwähnte immer dieses Einkommen, das sich lediglich mit dem Durchschnittseinkommen in Deutschland verändert, würde er nach 40 Jahren harter Arbeit ca. 21 Entgeltpunkte erlangen. Dafür bekäme er 561,67 € Altersrente. Schön, gelle?

Grüße

Hartmut

. Hartmut aus Hessen .

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15 Jahre 8 Monate her #81740 von gerd

On 2010-12-31 10:31, Volker500SL wrote:


Um es kurz zu machen, Deutschland war nicht alleine der Verlierer............

Eines ist wahr: Zu einer gemeinsamen Währung gehört auch eine gemeinsame Steuerregelung..............

Volker


ja klasse, das können dann die Ungarn ja jetzt als temporäre Anführer der EU Politkaspertruppe durchziehen

D ist in der EU immer der Verlierer = Zahler, das wird auch so bleiben. Durch den Eintritt von Estland in den Euro wirds sicher nicht besser.

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15 Jahre 8 Monate her #81741 von Jonathan-Hart
Es mag sein, daß D in der EU (also relativ gesehen) immer der Verlierer = Zahler ist, wie Gerd es nennt. Gesamtwirtschaftlich und absolut gesehen hat D aber überproportional von der EU profitiert. In der letzten Wirtschaftswoche ist ein interessantes Interview mit Hans-Werner Sinn. Man mag ja über Wirtschaftswissenschaftler, Wirtschaftsweisen und andere Denker geteilter Meinung sein, aber in Zusammenhängen denken können sie schon. Hier nur ein kleiner Auszug zu 2 derzeit sehr populären Fragen:

Was halten Sie davon, daß Deutschland zur D-Mark zurückkehrt?
Sinn: Wenn überhaupt ein Land ohne größere Verwerfungen aus dem Euro-Raum austreten kann, dann ist es Deutschland. Aber dieser Schritt würde den europäischen Einigungsprozess zerstören und in anderen Ländern zu Turbulenzen führen. Anleger dort würden in die D-Mark flüchten und das würde in diesen Ländern Bank Runs auslösen. In Deutschland würde die Aufwertung der D-Mark die mühsam erarbeiteten Vorteile bei der Wettbewerbsfähigkeit zunichte machen. Hinzu kommt, daß der Euro auch Vorteile gebracht hat: er reduziert die Transaktionskosten und bewahrt uns vor Wechselkursschwankungen. Er ist ein logisches Stück Integration des europäischen Raums. Das sollte man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

Auch dann nicht, wenn die Alternative eine kostspielige Transferunion ist?
Sinn: 20 Milliarden Euro pro Jahr würde ich nicht zum Anlass nehmen, auszutreten. Wir zahlen ja 60 Milliarden für die neuen Bundesländer - und das waren schon einmal 80 Milliarden. Nur wenn man uns zwingen wollte, die vorhandenen Staatsschulden der südeuropäischen Länder zu übernehmen, dann sollten wir lieber austreten. Aber so weit sind wir zum Glück nicht.

Beste Grüße,
Sandro

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15 Jahre 8 Monate her #81742 von jhwconsult
Sandro,

auch ich sehe in der EU derzeit zumindest noch mehr Vorteile für die deutsche Wirtschaft als Nachteile in Form von Ausgleichszahlungen.

Olaf Henkel hat vor Kurzem gesagt, dass er für die Aufteilung des Euroraums in Nord und Süd plädieren würde inklusive einer getrennten Währung für diese Wirtschaftsräume. Könnte sein, das so etwas kommt.

Von Schweizer Vermögensverwaltern habe ich gehört, das es durchaus schon Konzepte gibt, wie bei einer Umstellung von Deutschland auf die D-Mark zurück zu verfahren wäre. Scheint also gar nicht so weit weg zu sein.

Wenn die internationalen Finanzminister es schaffen, den Spekulanten an der Börse eine Kontrolle aufzuerlegen, wodurch Währungen nicht mehr so extrem verzockt werden könnten, hätten wir eine ganze Menge Probleme weniger und mehr Stabilität für den Euro. Wenn die es nicht schaffen, stehen uns meiner Meinung nach einige Veränderungen in den nächsten 5 Jahren bevor. Ich bin mal gespannt.

HArtmut

. Hartmut aus Hessen .

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15 Jahre 8 Monate her #81743 von jhwconsult
Aber mal zurück zum Threadthema,

das meiste Geld wird verdient bzw. gespart im Einkauf. Und wenn Steuern hoch gehen, muss halt der Verkäufer mit dem Preis runter, um wettbewerbsfähig zu sein zu den nicht importierten Fahrzeugen. Man sucht doch immer Argumente, um den Kaufpreis zu drücken. Nun haben wir ein weiteres dazu bekommen. Warum also klagen?

Hartmut


. Hartmut aus Hessen .

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