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Betrüger
On 2009-06-06 11:45, Oliver107 wrote:
Die aufgezählten Karosseriemängel sind jedenfalls "ganz normal" und dürften noch reparierbar sein. Die Motormängel sind reine Schrauberei und ca. 200 Euro Teile-Aufwand.
Viele Grüße
Oliver
Wirtschaftlich ist eine Totalrestaurtion bei einem Massenprodukt wie dem 107 IMMER unsinnig, das ändert sich auch dadurch nicht, weil Einige diesen Weg trotzdem gegangen sind. Meistens war es nur, wie hier, aus der Not geboren, weil man den Schrott einmal am Bein hatte und nicht mehr wusste was man sonst damit machen soll oder weil man an einer Ecke Anfing und auf halben Weg merkte was noch alles zu machen ist.
Für 20-25.000 Euro, was diese Restauration mit Anschaffung mindestens kosten wird, gibt es Top-Mopfmodelle und die werden im Wert immer höher liegen, jetzt und in Zukunft.
Krisi macht mich nicht den Eindruck eines erfahrenen Schraubers, da helfen ihm die Teilekosten wenig. Um die Zylinderkopdichtung beim 280iger zu wechseln , schraubt man fast den ganzen Motar auseinander. Bei der Gelegenheit lässt man dann sinnvollerweise gleich neue Ventile einbauen und den Zylinderkopf neu planen etc. etc.
Was interessiert da der Preis für die Dichtung ?
Und da hat der Zoomotor völlig recht, dass in dem Link ist keine Restaurierung. Du wird genauso nur übergetüncht und der Schlamassel geht in ein paar Jahren wieder von vorne los.
Gruss
Jürgen
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Juergen am 06-06-2009 13:58 ]
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Der Link "Restauration" sollte nicht aufzeigen wie eine Restauration gemacht werden sollte, sondern welche Schäden bez. Mängel in einem "schlechten" 107 hausen können.
Der Beschreibung nach dürfte der 280SL von Kisi in einem ähnlichen Zustand sein.
Ich denke nicht dass sowas mit ein "bisschen was machen" und ein paar Dichtungen zu besorgen ist.
Gruss Michel
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ich würde mal sagen, das ist eine Sommerlochente. So **** kann einer allein ja gar nicht sein - vielleicht daher die Frage nach der Sammelklage.
Wenn nicht, würde ich statt eines Anwalts einen guten Augenarzt empfehlen, den zahlt dann wenigstens die Kasse.
Gruß Björn
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mach Dir nichts draus, dass einige hier ziemlich schadenfroh sind. Dies solltes Du an Dir abprallen lassen. Im geringen Maße ging es mir ähnlich, ich habe mir einen Rechtsanwalt genommen und 40% des Kaufpreises (über einen Vergleich) rausgeholt. Wichtig wäre hier eine Rechtsschutzversicherung. Wenn Du die hast, würde ich gleich loslegen.
Wenn du sehen und lesen willst, wie es mir ging und was letztlich damit verbunden (Restauration, Dauer, Umfang, Kosten) war, schribe mir eine PN (persönliche Nachricht). Ich gebe Dir dann eine Website, die Du ansehen kannst und einen RA-Namen, der aus sowas spezialisiert ist.
Und noch was: Ich denke, dass es einige aus dem Forum ähnlich ergangen ist, jedoch würde derjenige das wohl kaum einer zugeben.
Empfehlung: Umfang der notwendigen Arbeiten bei Mercedes Benz per Kostenvoranschlag geben lassen (das wäre dann der worst case), dann auf die Suche nach geeigneten Reparatur-Partnern gehen (oder/und von Formumsmitgliedern) lassen, dein Konto auf genügend Deckung prüfen und rund 1 Jahre Arbeit, Planung und Durchführung mit viel Koordination einplanen.
Ergenis: Es lohnt sich trotz des Aufwandes, anschließend wirdst Du eine innege Beziehung zu Deinem Fahrzeug haben.
Melde Dich, wenn ich helfen kann.
Gruß von Ralph
Gruß Ralph
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Wie ähnlich war Dein Fall? Wurdest Du ebenfalls arglistig getäuscht?
Wenn der Verkäufer zum Beispiel angibt der Wagen wäre unfallfrei und es stellt sich
später heraus, dass es nicht stimmt, so kann er angeben es selbst nicht gewusst zu
haben. In solchen Fällen würde ich einen Vergleich vermuten.
Bei einer arglistigen Täuschung, wie Krisi sie beschrieben hat, kann es eigentlich nur
ein Ergebnis geben: Geld zurück.
Ich hoffe, dass wir hier auch den Ausgang der Sache erfahren werden.
Einiges läuft ja offensichtlich bereits per PN etc.
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On 2009-06-07 11:26, DrRalph wrote:
Ergenis: Es lohnt sich trotz des Aufwandes, anschließend wirdst Du eine innege Beziehung zu Deinem Fahrzeug haben.
Gruß von Ralph
Was lohnt sich trotz des Aufwandes ? Wenn er keinen deutlichen Preisnachlass bekommt, lohnt sch das sicher nie.
Bei dem innigen Verhältnis will ich sicher zusimmen.
Jürgen
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Bobby
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wenn wenigstens einige Deiner Anbauteile ( hoffentlich) in gutem Zustand sind würde ich dem Weigist Rat mal überdenken. Aber dann bevor DU buchst würde ich mich erstmal richtig informieren und etwas vorbereiten, das ist ja keine Hexerei, eigentlich.. dann hast Du wenigstens 3-4t€ für die hier völlig überteuerten EU Umbauteile " gerettet".
Ich würde erstmal einen Rechtsanwalt beauftragen der im Thema ist und dann auf volle Summe zurück fordern -- obs was wird naja großes ??? Druck machen und gas geben.
Wenn die Kohle wieder da sein sollte kannst DU immer noch in Ruhe überlegen, bevor Du den ganzen Sommer hinter Teilen her schießt usw... Da lieber die Weigist Version.
und RUSTFREE MURSI koofen, da sind mir die Kuhfänger erstmal egal!!
viel Glück beim Anwalt, so einen Deal wünscht man niemanden
Markus
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www.autobild.de/artikel/oldtimer-import-aus-den-usa_431628.html
shit happens...
Markus
geteiltes Leid ist halbes Leid
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ich weiss, das hilft dir jetzt auch nicht weiter, aber mal davon abgesehen, dass man dich wohl betrogen hat, war ich doch ziemlich baff, als ich folgenden Satz von dir las:
"Ich hab mich sehr über den Kauf gefreut und bin gleich übers Wochenende an den Gardasee gefahren, auf der Rückfahrt fing die Karre immer öfter zu stottern an."
Da frage ich mich schon ein bisschen, ob man mutig, optimistisch, naiv oder gar total bescheuert sein muss, um mit einem Fahrzeug, von dessen Zustand man nicht die geringste Ahnung hat, einfach mal so, ohne jede Vorbereitung, ca. 700km zu fahren. Du hast dabei nicht zufällig auch noch einen Abstecher über das Stilfser Joch gemacht? Dann hättest du uns vermutlich auch noch was über den Zustand der Bremsanlage berichten können - vorausgesetzt, du hättest es überlebt.
Nein, sowas verstehe ich wirklich nicht. Bevor man mit so einem unbekannten Auto losfährt, ist es doch wohl selbstverständlich, erst mal alle Flüssigkeiten zu erneuern und sich wenigstens vom Zustand von Bremsanlage, Lenkung, Reifen und Beleuchtung zu überzeugen.
Auch lückenlose Wartung bei Mercedes sagt noch lange nichts über einen verkehrssicheren Zustand aus.
Gruß
Günther
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On 2009-06-07 14:43, HSK-560 wrote:
guckt mal hier der hatte auch Pech trotz Erfahrung, in diesem Falle sogar ein US Import...
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Markus
geteiltes Leid ist halbes Leid
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On 2009-06-07 14:43, HSK-560 wrote:
guckt mal hier der hatte auch Pech trotz Erfahrung, in diesem Falle sogar ein US Import...
www.autobild.de/artikel/oldtimer-import-aus-den-usa_431628.html
shit happens...
Markus
geteiltes Leid ist halbes Leid
Naja, was Gutachten wert sind wissen wir doch - hueben wie drueben. Wer richtig sicher gehen will heuert jemanden aus der Szene - und zwar jemanden der als Restaurateur einen Namen hat. Wenn so jemand mitkommt und den Mund aufmacht wird es meistens schon frueh- bzw. rechtzeitig bitter. In diesem Fall ist der zu ersetzende Aufwand bzw. sind die Reisekosten sinnvoll rausgeschmissenes Geld.
Juergen, nicht nur bei Massenfz lohnt sich eine Vollrestaurierung kaum. Vorkriegsedelfz einmal ausgenommen.
Gruss
Frenek[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : frenek am 07-06-2009 17:09 ]
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- siggi-ella
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Ich bin vollkommen neu hier im Forum, weshalb ich um etwas Nachsicht bei evtl. unpassenden Fragen bitte. Ich beabsichtige mir morgen einen 107er in München anzuschauen. Um nicht auf den gleichen Verkäufer hereinzufallen wäre ich dankbar, wenn ich einige Infos bekommen könnte. Zumindest Ort, Straße etc. ohne Namensnennungen könnten mir schon weiterhelfen.
Mit besten Grüßen und Dank im Voraus!
sigii-ella
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Hat alles vor ein paar Jahren angefangen, habe mir damals einen "rostfreien" W123 gekauft. Von außen, unten, sogar unter den Teppichen völlig rostfrei und alles ungeschweißt -also den Glückstreffer sofort gekaut. Nach ein paar Tagen dann: Wasser im Fußraum. Nachdem ich den Innraum dann teilweise zerlegt hatte kam folgendes raus: Durch eine undichte Scheibendichtung lief Wasser ins Auto, welches sich dann unter den eingeklebten Teermatten in den Blechsicken verteilt hat um dann auf Höhe der B-Säule seinen Weg in den Schweller zu finden. Da ich was gegen Rost habe wurde die Kiste komplett zerlegt, Außenschweller eingeschweiß, gesandstrahlt und bis unters Dach konserviert. Nach dieser Erfahrung und zwei W123 wollte ich mir dann meinen Traum erfüllen und einen R107 kaufen. Ausgestattet mit etlichen Kauftipps aus dem Net, Lackschichtenmeßgerät und Schraubenzieher bin ich dann losgezogen (als Preislimit hatte ich mir 15k€ angesetzt, dachte für das Geld bekomm ich ein ordentliches Auto)
Nachdem ich nach mehreren Entäuschungen (unter anderem auch mit den so beliebten Glasfasermatten) hinter mir hatte stand ich vor meinem Traum SL, genauso ausgestattet wie ich mir meinen 107er immer gewünscht habe:
-europäisches 70er Baujahr mit M110, Schaltgetriebe, Barockfelgen, außen silber, innen echtes Leder in schwarz mit beinahe keiner Austttung inkl. lückenlosem Scheckheft und neuem Verdeck
Nach langem hin und her und zig Besuchen beim Verkäufer, Besichtigung auf der Hebebühne fand ich dann ein kleines Rostloch im hinteren rechten Kofferraumeck, verursacht durch eine defekte Rücklichtdichtung.
War bereit das in Kauf zu nehmen für ein Auto das so da steht wie man es sich wünscht.Also Auto gekauft und irgendwann aus Neugier mal angefangen den U-Schutz runter zu bürsten
Will gar nicht näher drauf eingehen, aber nach nächtelangen Zerlegearbeiten (Innenaustattung komplett raus, Kotflügel runter, Stoßstangen weg, Wasserkasten leergeräumt usw.) kam folgendes raus:
-beide Schwellerschließteile vorn durch (Bodenblech im Fußraum war auch in Mitleidenschaft gezogen)
-Kofferaumeck hinten rechts durch
-Längsträger vorn rechts auf Höhe der Stabikonsole durch
-sowie Rost im Wasserkasten und im ganzen Auto überalle leichte Rostansätze
Im Endeffekt bin ich der Meinung dass man beim Kauf auch ne ordentliche Portion Glück braucht, da Lickschichtenmesser leiter nicht unter den Uschutz schauen unds nicht jeder Verkäufer gern hat wenn man sein Auto mit dem Hammer abtastet.
Habe übrigens alle Reperaturen so gut wie abgeschlossen, nur das jetzt aus einem Traumauto ein Alptraum geworden ist und ich mit dem Gedanken spiele die Kiste nach Fertigstellung zu verkaufen.
Wünsche noch einen schönen Abend!
Gruß Christian
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Falls Interesse besteht - ich könnte vielleicht einen 560SL rot/schwarz in Topzustand vermitteln. Hätte ich den vor meinem Kauf gekannt würde ich ihn heute selber fahren.
Gruß
Thilo
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ich denke, ich habe Dein Auto mit einem Interessenten von den "Freunden" auch angesehen. Zumindest glaube ich das.
Ich habe damals vom Kauf abgeraten, weil ich genau die Dinge an der Karrosserie entdeckt habe, die Du beschreibst. Auch der Typ, der Dir das Ding angedreht hat, passt auf die Beschreibung.
Falls Du mich irgendwie brauchen kannst, schick mir bitte eine PN
Gruß
Willi
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On 2009-06-15 23:22, Thilo wrote:
Hallo im Gegensatz zu vielen anderen hier bei der Sternzeit, die jedem dazu raten sich ein Auto zu kaufen das eher etwas teurer und dafür gepflegter und vermeintlich restauriert ist - neige ich eher dazu lieber ein Auto zu kaufen von dem ich weiß dass noch einiges zu tun ist. Letztendlich ist das ehrlichste Auto doch das was man selber restauriert hat.
Was ist denn ein "ehrliches Auto" ?
Mir ist ein Auto ohne neue Schweller und andere Blechbratereien 10x mal lieber , auch wenn ich es selber machen könnte, was die meisten hier sowieos nicht können und teuer bezahlen müssen.
Kann deinen Ratschlag an "jeden" hier nicht nachvollziehen, der ist in meinen Augen eher fahrlässig.. Denn niemand kann bei einem Restaurireungsobjekt tatsächlich vorher genau abschätzen wie hoch die Summe letztendlich wirklich wird. Die Teile werden ja mittlerweie auch fast stündlich teuerer.
Mir wäre jedenfalls ein guter Mopf für 25 T€ lieber als ein zusammen gebratener Mitsiebziger für letztendlich den gleichen Preis oder gar mehr.
Vielmehr ist es doch so, dass Newcomer immer wieder meinen, sie könnten für einen geringen Preis einen alten SL fahren und am Ende mehr bezahlen als , wenn sie gleich etwas mehr auf den Tisch gelegt hätten. Der Vorteil ist nur, dass das die Haushaltskasse über Monate und ggf. Jahre in kleineren Raten belastet als die grössere Summe sofort und bei manchen notwendig, die Frau dass dann nicht so direkt merkt, Ausserdem hat man ja mal a gesagt dann musste auch b folgen. Wen nach einer Zeit dann die echten Kosten verdaut sind, kommt die Rechtferigung vor sich selbst, nach dem Motto, ja ist ja auch viel besser so, jetzt weiss ich was ich habe , hätte ich ja sonst nie gewusst .......
Ich habe noch nie schweissen müssen und weiss auch was ich habe. Gab es in der Klasse aber leider auch noch nie für 10.000 Euro.
Jürgen
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da hast du wohl etwas falsch interpretiert - ich gebe hier keinen Ratschlag - ich habe meine persönliche Einstellung zu diesem Thema beschrieben. Was sich der einzelne für ein Fahrzeug zulegt ist doch jedem selbst überlassen, ich bevorzuge eine vernünftige Basis auf der ich aufbauen kann bzw. sogar muss. Ein andere hat es lieber "gebrauchsfertig" wobei der äußere Schein eben trügen kann. Eines sollte aber jeder Neuling wissen - billig fahren tut man mit einem 4Jahre alten Twingo, einen 107 sollte man sich leisten können und nicht mit jedem Euro rechnen müssen wenn dann doch der Rost unerwartet blüht oder der Motor nicht so will wie er sollte.
Gruß
Thilo
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