- Beiträge: 489
- Dank erhalten: 0
waschanlage
Alfred
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
ich mache das seit Jahren mit einem Mikrofasertuch und zwei Eimern Wasser, also genauso wie Willy.
Ich kann beim besten Willen nicht feststellen, daß der Lack darunter gelitten hätte. Wenn der Wagen sehr verdreckt ist, dann muß man halt den Eimer während der Wäsche ein- bis zweimal entleeren und sauberes Wasser nehmen.
Sehr gut reinigt auch erwärmtes Wasser, ich habe zu diesem Zweck in meiner Garage einen Wasserkocher deponiert.
Die Vorteile der Methode mit den Eimern liegen gegenüber der Schlauchmethode darin, daß es erstens nicht verboten ist (es kommt so gut wie kein Wasser auf den Boden) und daß zweitens kein Wasser durch die Türen oder in andere Ecken läuft, wo es gerne rostet.
Ich habe meinen SL übrigens wie Jens auch mit Liquid Glass versiegelt, damit wird der Lack absolut resistent gegen Feinkratzer. was besseres gibt es nach meiner Erfahrung nicht, da kann Swizöl nicht mithalten.
Wer noch keine Versiegelung auf seinem Lack hat oder vielleicht nur gelegentlich mal normales Wachs aufträgt, dem sei die Zugabe von Haarshampoo für trockenes Haar ins Waschwasser empfohlen. Das reinigt gut und enthält rückfettende Bestandteile, die den Lack gegen Auslaugen schützen. Den Tip habe ich von einem Friseur, der seinen 1973er Citroen DS immer so gewaschen hat. Der Wagen trägt noch heute seinen ersten Einschicht-Metalliklack und sieht hervorragend aus. Kann also durchaus was dran sein, mir erscheints plausibel. Das Shampoo von Aldi kostet nur wenige Cent und ist fürs Autowaschen bestens geeignet (und hat sogar bei Öko-Test sehr gut abgeschnitten, falls einer jetzt Angst um seinen Lack hat).
Grüße und viel Spaß beim Wagenwaschen
Walter
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Und die 1000 Liter die in der Waschstrasse über des Auto ausgegossen werden, laufen auch durch alles Öffnungen sowie in Türen etc., das alles kann man bei Handwäsche vermeiden oder reduzieren.
Juergen
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
...seit bei einer solchen Aktion die Kunststoffheckscheibe zerschrammt wurde (ließ sich wieder auspolieren), klebe ich bei Werkstattaufenthalten einen Zettel mit dem Vermerk "bitte nicht waschen" ans Armaturenbrett und lasse dies auch auf dem Auftrag vermerken. Wird zwar belächelt, aber respektiert.On 2006-09-08 18:21, ReinhardUnger wrote:
aktiv tu ich´s nicht. Allerdings war es neulich unvermeidlich. Nach einem Werkstattaufenthalt bei DC hat man mir bei Abholung stolz berichtet, dass die Aussenwäsche kostenlos sei - dies gehöre zum Service.
Mein Blutdruck ging spontan in bedenkliche Höhen - ist aber anscheinend nix passiert.
Ist halt ein Guter.
Reinhard
Tom
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- WettswiSL280
- Offline
- Frischling
-
- Beiträge: 12
- Dank erhalten: 0
das mit dem Mikrofaserlappen dachte ich auch, bis meine Regierung letztes Jahr eine neue Einbauküche mit Hochglanzfronten bekam. Der Verkäufer warnte eindringlich davor einen Mikrofaserlappen zu benutzen, um die Küche zu reinigen, da dieser auf Dauer zu kleinen Kratzern führen würde. Stattdessen riet er zu einem (feuchten) Baumwolltuch, das sei weicher und würde den Glanz garantiert nicht beeinträchtigen. Es mag ja nun verschiedene Mikrofaserlappen geben, auch ist die Oberfläche einer Küche nicht unbedingt mit dem Lack eines 107ers zu vergleichen, aber ich habe es mir doch zu Herzen genommen und nehme nur noch ein Leder oder einen Baumwolllappen, wobei mit letzterem angenehmer zu arbeiten ist, da er auch die kleinen Resttropfen beim ersten Mal mitnimmt. Vielleicht haben wir ja im Forum einen Textiltechniker, der zu der Problematik Mikrofaser und Kratzer einen qualifizierten Kommentar abgeben kann.
Glänzende Grüsse aus der Schweiz
Harald
WettswiSL280
Harald
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
ich bin zwar kein Mikrofaserexperte, aber ich denke mir, dass sich zwischen den nach oben stehenden Fasern, Dreckpartikel gut verstecken können, und damit nicht auf dem Lack verrieben werden können, solange man den Lappen immer wieder auswäscht. Ich habe mir den Lappen mal in 10facher Vergrößerung angesehen,das sieht aus wie Schlingen mit großen Lücken dazwischen. Das kann ein Baumwolllappen beim besten Willen nicht leisten.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
meine Meinung (ohne angeben zu wollen: ich bin aktiv in der Entwicklung sogenannter Microfasern tätig, und das ist - glaube ich - eines der wenigen Gebiete wo ich vernünftig mitreden kann):
beim sogenannten Microfasertuch handelt es sich meisst um ein sogenanntes Vliess (engl. nonwoven), welches aus PET oder PP besteht (meist Stapelfaser, z.T. Meltblown oder Spunbond). Beim Mehrfachgebrauch sammelt sich darin genausoviel Staub und Dreck wie z.B. in Leder oder Baumwolle. Alles Andere sind Märchen und clevere Marketing-Strategien, die - wie man sieht - sehr gut ankommen. Daher ist es ratsam entweder Einwegtücher zu benutzen, oder die stabileren Varianten in der Waschmaschine zu Waschen.
Meine Prozedur:
das Verdeck reinige ich max 1 x pro Jahr:
1. Ausbürsten
2. Mit lauwarmem Wasser spülen
3. Trocknen lassen
Das Auto:
1. Wagen mit lauwarmem Wasser vorsichtig abspritzen um oberflächlichen Staub zu entfernen.
2. Mit einer Garten-Pumpspritze ein wässrige Reinigungslösung (1% Ciba Tinuvetin) satt aufsprühen, und im Schatten ca. 5 Min. einwirken lassen.
3. Mit viel lauwarmem Wasser und einer Schlauchbürste* reinigen
4. Wasser mit Water-Blade (Swizöl) abziehen
5. Mit Einweg (s.o.: wichtig!) Microfasertüchern trocknen, und auf Glanz bringen
Geht sehr schnell & ich bin immer zufrieden (das Auto auch).
Gruss,
Michael
*Schlauchbürste wird hernach in der Geschirrspülmaschine gereinigt[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : mtinkl am 14-09-2006 12:43 ]
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.