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1988 560SL nervöser Geradeauslauf bei hohen Geschwindigkeiten
- Sascha420SL
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die alten Mercedes sind in meiner Erinnerung mit breiteren Reifen und Felgen als Serie immer nervös gewesen, das ist einfach kein Vergleich zu modernen Autos. Mein 560er hat Serienbereifung und an der Vorderachse ist noch einiges original (Querlenkerbuchsen sehen etwas neuer aus und auch typischere Verschleißteile wie Lenkungsdämpfer oder Koppelstangen wurden mal erneuert. Trotzdem fährt die Karre auch bei 200 hinreichend stabil, beim gemütlichen Cruisen mit 120 sowieso.
tl;dr: bei Deinem 560er ist nichts kaputt, völlig normal
LG
Julia
Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S
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- texasdriver560
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ich bin da anderer Meinung wie Julia, völlig normal ist das nicht!
Wenn alles korrekt läuft gibt's auch kein Spiel in der Lenkung.
Ich lese aber auch nichts davon das am Lenkgetriebe selber was gemacht wurde?
Da würde ich jetzt zuerst mal nach schauen.
Gruß Ralf
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der Christian bringt es immer so schön auf den Punkt:
Werkstatt wechseln!
Ein Spiel von 2-3 Fingerbreit am Lenkrad ist viel zu hoch, auch wenn der TÜV dich damit vielleicht noch laufen lässt.
Ein 560 SL hat, wenn alles richtig ist, gar kein Spiel am Lenkrad.
Die Lenkgetriebe haben teilweise schon nach 40000 Meilen Spiel und müssen dann eingestellt oder überholt werden.
Ich würde erst das Kreuzgelenk prüfen, dann die Spurstangenköpfe und dann natürlich das Spiel des Lenkgetriebes. Wenn das bei der Laufleistung noch nie gemacht wurde dürfte es fällig sein.
Mit freundlichen Grüßen,
Bernd
P.S. Sind die Gummis der Vorderachslagerung bereits getauscht worden? Wenn nicht auch prüfen und ggfs. wechseln.
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ich habe es schon öfter hier erwähnt:
Wenn Du so breite Reifen nebst Felgen fährst, muss der Zuwachs zulasten steigender Spurweite gehen. Anders gesagt: Weil innen kein Platz ist, muss die Felge weiter rausstehen.
Die Mopf-Vorderachse ist mit Originalfelgen und Originalbereifung auf Lenkrollradius 0 projektiert.
Fahrdynamische Störgrößen, beim Bremsen und Beschleunigen haben dann keinen Hebelarm und sind wirkungslos.
Bei Deiner Konstellation ist der Lenkrollradius positiv und Dein Auto hat gar keine Lust geradeaus zu fahren.
Mängel und Verschleiß in Lenkgetriebe, Lenkungskupplung, Lenkungsdämpfer, Traggelenken unten, Führungsgelenken oben, Spurköpfen und Radlagern wirken sich zudem deutlicher aus.
de.wikipedia.org/wiki/Lenkrollradius
VG
Frank
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- Clarkstoner
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vielleicht lohnt sich auch mal ein Blick auf deine Hinterachse...
Viel Erfolg und schöne Grüße,
Rolf
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darf man in Newport Beach überhaupt so schnell fahren?
Wie aber Rolf auch geschrieben hat ist eine verschlissene/ lockere Hinterachsaufhängung immer verdächtig, wenn sich das Fahrverhalten beim Wechsel von Zug auf Schub derart ändert.
Ich fahre teilweise auch mit 225er Vorderreifen auf 16Zoll Felgen, das ist nicht wie bei aktuellen Fahrzeugen, aber trotzdem absolut in Ordnung, also Autobahnbaustelle geht auch die linke Spur und auf freier Bahn auch 200km/h.
Grüße
Hans
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irgendwie überträgt sich der nervige Lauf auf mich .
Klein bin ich , und 3 Finger bieten oben 5,5cm und erst unten 6,5 cm , also übertragen ,ein ganz normale Lenkspiel .???
Beifang im Netz , mit Baujahr und unbedeutenden Angaben , die keine Aussage haben , über irgendwas .
Ein qualifizierter Mechaniker oder TÜV Prüfer (insbesondere) ist die jährliche Laufleistung egal , welche Teile erneuert wurden ebenso , Ein Mangel und zwar ein erheblicher im Lenkspiel , hat wenig mit der Außenfarbe des Fahrzeug zu tun , Farbe hat keinen Einfluss auf Tonnenlager , und ein Lenkspiel ist nicht abhängig von der Reifengröße . .... Farbe habe ich als Beispiel für nicht zielführende Beschreibungen genannt . Eine gut ausgerüstete Werkstatt , TÜV Prüfstation , verfügt über
Rüttelplatte (wo Bewegungen simuliert werden )um Bauteile in ihrer Funktion zu bewerten .
mfg Günter Trunz
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Achtung: das ist eine Hobbymethode, aber aufschlussreich und nicht ganz ungenau. Werkstätten haben da sicher andere Möglichkeiten und auch die hier versammelten Schrauber haben bestimmt noch andere Beispiele zur Messung des Lenkradspiels. Hilfreich ist dabei auf jeden Fall auch eine 2. Person. Und gefühlvoller man das macht, desto genauer wird die Messung.
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
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der zieht weder nach links oder rechts , original Bereifung drauf 14 zoll Fuchs 205 70 r14 vor ca. 3 Jahren zog der olle bei einer Vollbremsung nach rechts , danach hatte ich so eine Panik bekommen , hab das Fahrwerk überholen lassen und neue Bremssättel und Scheiben , da flattert nichts im Lenkrad und hält die Spur kann auch ruhig mal kurzzeitig das Lenkrad loslassen , bei Fahrwerk und Bremsen gehe ich keine Kompromisse eine, da geht mir auch nur ein Fachmann dran , hab keine Lust mit dem ollen Quer zu stehen , möchte nur mal wissen was der Tüv da damals gemessen hat , naja Bremsflüssigkeit überprüfen die ja auch nicht .
Fahrwerk , Bremsen Reifen das wichtigste am ganzen Auto (meine Meinung ).
Gruss Karl
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Gruss Karl
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- Sascha420SL
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Du hast natürlich Recht, das Fahrverhalten von den 107’ern ist mit dem der modernen Autos nicht zu vergleichen. Obwohl damals neu und innovativ, ist es heutzutage schlicht 40 Jahre alte, längst überholte Technik, mit der wir es zu tun haben. Trotzdem - und manchmal gerade deswegen - lieben wir ja diese Autos.
Soweit es meinen 560’er betrifft, scheint allerdings in der Tat etwas nicht zu stimmen und über die Zeit kontinuierlich schlimmer zu werden. Vorher fuhr ich für ca. 20 Jahre einen 420’er R107 mit gleichen Rädern und Reifengröße. Dieser hatte trotz höherer Laufleistung ein wesentlich präziseres Fahrverhalten. Tempo 200 auf der Deutschen Autobahn war mit dem 420’er kein Anlass zur Besorgnis. Lenkungsdämpfer und Koppelstangen habe ich bei beiden Fahrzeugen erneuert, beim einen hat es geholfen, beim 560’er leider nicht so gut.
LG,
Sascha
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- Sascha420SL
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vielen Dank für Deinen Hinweis. Obwohl ich bereits viele Teile habe erneuern lassen, wurde das Lenkgetriebe noch nicht überholt. Da es sich hierbei wohl über eine etwas aufwendigere Sache handelt, die auch etwas Zeit in Anspruch nimmt, wollte ich vorher erstmal alle kleineren Ursachen ausschließen. Das Lenkgetriebe sieht nach erster Ansicht zumindest dicht aus, es tritt kein Öl oder Fett aus. Allerdings wurde es hier in den Antworten mehrfach erwähnt, daher werde ich die Überholung des Lenkgetriebes jetzt wohl mal in Angriff nehmen. Obwohl ich schon gehofft hatte, dass die Lenkgetriebe nach rund 100.000 Miles / 160.000 km noch in Ordnung sind! So, wie es jetzt ist, kann ich jedenfalls nicht mehr sicher weiterfahren.
Danke und VG,
Sascha
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- Sascha420SL
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die Werkstatt wechseln hört sich immer erstmal gut an. Doch abgesehen davon, dass meine Werkstatt eigentlich gute Arbeit leistet, bin ich ehrlich gesagt froh, dass ich hier in Orange County / Kalifornien überhaupt eine Werkstatt gefunden habe, die sich speziell mit Mercedes der 70’er bis 90’er Jahre auskennt. Die meisten älteren Mechaniker sind längst in Rente und die Jüngeren wissen nicht, wo sie den Diagnose Stecker im 107’er anschließen sollen. Ich glaube das Problem stellt sich in Deutschland ganz ähnlich dar. Soweit es das Lenkgetriebe betrifft, kam es in den Antworten hier öfters vor. Insofern werde ich das wohl in Kürze mal in Angriff nehmen. Das Kreuzgelenk, die Gummis der Vorderachslagerung und Spurstangen sind bereits erneuert worden.
Vielen Dank für Deine Antworten und VG,
Sascha
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- Sascha420SL
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vielen Dank für diesen interessanten Hinweis. Ehrlich gesagt ist es bei mir so, dass ich mir als Fahrer über die Jahre einiges Wissen über den 107’er aneignen konnte, doch natürlich bin ich trotzdem nur Amateur. Insofern weiß ich leider gerade nicht, wie ich den Lenkkontrollradius überprüfen lassen kann, ich habe diese Bezeichnung noch nicht gehört. Aufgrund meines fortwährenden Problems habe ich vor ca. 1.000km in einer Reifenwerkstatt mal wieder eine Auswuchtung sowie eine Spureinstellung machen lassen (hier Wheel Alignment). Das Protokoll habe ich im Anhang mal hochgeladen. Würde die Werkstatt bei einer Spureinstellung gleichzeitig den Lenkkontrollradius überprüfen bzw einstellen? Oder wäre dies eine ganz andere Aufgabe? Könntest Du mir sagen, wo oder wie ich dies prüfen und einstellen lassen kann bzw wonach ich Fragen soll?
Herzlichen Dank und VG,
Sascha
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- Sascha420SL
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das ist auch ein interessanter Hinweis. Wonach würde ich an der Hinterachse als Ursache für dieses Fahrverhalten suchen? Wie Hans sagt, nach einer verschlissenen Achsaufhängung oder gibt es Deiner Erfahrung nach noch andere Teile, die gerne verschleißen und als Ursache in Frage kämen?
Herzlichen Dank und VG, Sascha
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- Sascha420SL
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Du hast Recht, hier übertrifft man mit 120 bis 130 km/h schon die Geschwindigkeitsbegrenzung, die offiziell auf der Autobahn nur 65 Miles pro Stunde beträgt. Solange man nicht 80 Miles überschreitet oder andere wilde Sache macht, sagt aber die Polizei in der Regel auch nichts.
Allerdings ist an diese Geschwindigkeit gerade nicht zu denken, das Fahrverhalten bei Lastwechsel ist einfach zu unvorhersehbar. Insofern vielen Dank für Deinen Hinweis! Wie Rolf auch schon erwähnte, werde ich jetzt auch mal die Hinterachse prüfen.
Herzlichen Dank und VG, Sascha
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- Sascha420SL
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vielen Dank für Deine ausführlich Beschreibung, die mir bei meinem Problem wirklich sehr geholfen hat. Leider konnte ich in der Nähe meines Wohnortes noch keinen TÜV Prüfer und keine TÜV Prüfstation finden. Allerdings habe ich in der Tat mal eine DEKRA Station in Kalifornien gesehen - die machen aber nur Abgasuntersuchungen und haben leider keine Rüttelplatte. Schade.
VG, Sascha
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- Sascha420SL
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vielen Dank für Deine Antwort. In der Tat liegt das Lenkspiel am oberen, vertretbaren Limit oder mit ca. 4 cm sogar darüber. Mir wurde bereits von gesagt, dass dies bei älteren Mercedes häufiger der Fall sei - und daher einigermaßen normal - andere sagten hingegen, es läge in jedem Fall über dem Limit und müsste behoben werden. Wie einige hier bereits geraten haben, werde ich wohl als nächstes das Lenkgetriebe überholen lassen. Hoffentlich hilft es.
Vielen Dank und VG, Sascha
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- Sascha420SL
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da kann ich Dir nur voll zustimmen, so sehe ich das auch. Mit meinem 420’er, den ich zuvor mit Lorinser LO 16 Zoll und 225’er Bereifung fuhr, hatte ich immer ein sicheres Fahrverhalten, wie Du es beschreibst. Daher gehe ich auch davon aus, dass bei dem 560’er irgendwo ein signifikantes Problem vorliegt. Aufgrund der vielen Antworten und Hinweise, die ich hier erhalten habe, werde ich in Kürze nun doch mal die Hinterachse prüfen lassen und vor allem die Überholung des Lenkgetriebes in Angriff nehmen! Obwohl ich schon gehofft hatte, dass die Lenkgetriebe nach rund 100.000 Miles / 160.000 km noch in Ordnung sind! Ansonsten sind bereits viele Teile bereits erneuert worden. Bremsscheiben, Beläge und Flüssigkeiten sowieso regelmäßig, im Rahmen der normalen Wartung.
Nach Dortmund kann ich den Wagen leider nicht bringen, ich bin ja in Kalifornien
Danke Dir und VG, Sascha
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