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Schaltung Automatikgetriebe Mercedes R107 Achtzylinder
Ich habe meinen 450 SLC schon seit 7 Jahren. Letztens fiel mir auf, dass der Schaltvorgang von 2 auf 3 oftmals etwas ruppig geht. Und zwar dann, wenn man wenig Gas gibt, beispielsweise beim Durchfahren einer Ortschaft mit 40 km/h m 2. Gang leichter Beschleunigung. Hier schaltet er meist ruckartig in den 3. Gang.
Gibt man viel Gas und der Motor dreht weiter aus, funktioniert der Schaltvorgang von 2 auf 3 einwandfrei. Der Schaltvorgang von 1 auf 2 passt immer egal mit viel oder wenig Gas.
Kick Down von 3 auf 2 geht auch ohne Probleme....
Getriebeölwechsel wurde vor 6 Jahren durchgeführt. Seitdem ca. 15.000 km gefahren...
Eines ist mir schon aufgefallen, seit ich das Auto besitze: Bei Stellung D dreht das Auto bis 4.400 U/min im 1. Gang aus, der Wechsel von 2 auf 3 funktioniert im 2 Gang bei ca. 5.000 U/min. Wozu braucht man hier an der Anzeige einen roten Bereich
Schon klar, dass da die Automatik vorher schaltet. Aber gut 1.400 U/min vor dem roten Bereich. Ist das bei euren 8-Zylinder Modellen auch so ?
Bin für Rückantworten bzgl. meines Getriebes sehr erfreut.
Schöne Grüße
Stephan
Stephan
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1. waagerecht stehend
2. Motor/Getriebe richtig warm
3 Motorläuft während der Messung
Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
www.keicher.biz
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Früher war alles gut, heute ist alles besser.
Besser wär es, wenn alles wieder gut wär.
R107 SL 380 (US) Bj 83,
silberblaumetallic 930
Gruss Andreas
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genau das werde ich als erstes machen.
Bzgl. der Härte der Schaltvorgänge habe ich mich schon etwas (so gut es ging) eingelesen.
Ich werde von einem Fachmann die Einstellung des Steuerdruckzuges überprüfen lassen. Ebenso wie den Modulierdruck, der beim 450 SL auf 2,8 bar angeblich eingestellt werden soll.
Ich habe auch über eine Getriebespülung nachgedacht. Jedoch ist hier die Frage: Bringt das etwas beim 450 SLC ?
Es gibt Automatikgetriebe, bei welchen beim Ablassen des Öls nicht mehr drin übrig bleibt. Da macht eine Getriebespülung wenig Sinn. Wie siehst du ode ihr das beim M115/M116 Motor ?
Wunderschönen Sonntag...
LG Stephan
Stephan
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Wie Du schreibst: Modulierdruck und Einstellung des Steuerdruckzugs sollten jedoch die eher Verdächtigen sein.
Riech mal am Getreibeölmessstab: Riecht das unauffällig, ist alles tacko. Müffelt es komisch, raus mit dem Öl! Spülung muss nicht unbedingt sein. Wechsel mit Ablass am Wandler und Abnehmen der Getreibeölwanne zum Reinigen von evtl. vorhandenen Ablagerungen sollte gut sein.
. Hartmut aus Hessen .
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Was man machen kann ist eine Spülung von Hand (Handbohrmaschine) des Wandlers, siehe WIS.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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Gruß
Christian
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bei mir was das so:
nachdem ich den Wagen nach einer größeren Reparatur (mit Motor raus-rein) aus der Werkstatt abgeholt hatte, schaltete er auch teilweise ziemlich rustikal, besonders im Stand in den Rückwärtsgang, aber auch beim Fahren in den anderen Gängen. Die Werkstatt hat daraufhin den Modulierdruck verstellt und gemeint, jetzt wäre es top. Naja, ich merkte nix. Als ich (aus anderen Gründen) mal unters Auto geschaut habe fiel mir eine Schraube auf, die unten rausgeschaut hat. Das war eine von den VA-Lagern. Also habe ich prophylaktisch alle 4 VA-Lage getauscht und was soll ich sagen, ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das Gleiche bewirken u. U. auch defekte Motorlager und andere Gummiteile am Antrieb. Vielleicht ist das auch bei dir ein Grund für dein Problem.
Grüße aus Hockenheim,
Uwe
Langeweile.....der Todfeind des Hobbyschraubers
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Es muss nicht am Getriebe liegen. Nebenbei, ein Fachbetrieb in meiner Nähe der auch Spülungen anbietet hat mir auf Nachfrage gesagt, dass sie das bei meinem 300er ablehnen, also nicht machen - sollte bei einem 450er nicht anders sein.
Gruss aus Bruchsal
Kalli
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Gute Werkstatt!Nebenbei, ein Fachbetrieb in meiner Nähe der auch Spülungen anbietet hat mir auf Nachfrage gesagt, dass sie das bei meinem 300er ablehnen, also nicht machen
Viele Grüße,
Michael
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Danke für die vielen Tipps,
ich habe mal in meinen Unterlagen nachgesehen. Vor kurzem wurde der Querlenkerlagersatz der Vorderachse links unten erneuert. Da wird doch das entsprechende VA Lager mit erneuert, richtig ? Aber ich lass sie trotzdem überprüfen ,incl. der HA Lager und der Motorlager.
Am liebsten ist es mir, man ist bei solch einer Untersuchung mit dabei und kann sich das vor Ort erklären lassen.
Noch etwas: Ich bin gestern bei den unterschiedlichsten Fahrsituationen rund 150 km Überland gefahren.. Folgendes fiel mir auf.
Der schlechte Schaltvorgang von 2 auf 3 passiert fast nur, wenn das Getriebe warm ist. Am auffälligsten bzw. am schlechtesten schaltet er von 2 auf 3 z.B. in der Ortschaft 45 km/h kaum mit Last, bzw. ganz wenig und dann kommt der Schaltvorgang auf 3. Da gibt es doch einen deutlichen Ruck.
Schöne Grüße
Stephan
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schau mal nach, ob die Gummischläuche zwischen Ansaugkrümmer und Metallleitung und Metallleitung und Modulierdruckdose noch elastisch und dicht sind.
Wenn Du sie leicht drehen kannst, haben sie keine Spannkraft mehr und ziehen Nebenluft.
Du brauchst im Standgas, insbesondere bei warmem Motor, also wenn das Standgas abermals niedriger ist, die stärkste Modulation, also den größten Unterdruck.
Würde insofern zu Deinen Symptomen passen.
VG
Frank
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Gruß
Christian
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Auch könnte man prüfen, inwieweit hinteres Differential und Antriebswellen Verschleiß aufweisen.
. Hartmut aus Hessen .
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1. Getriebeölstand richtig prüfen!
2. Hinterachslager prüfen
3. Hardyscheiben und Mittelager der Kardanwelle prüfen
4. Vorderachslager prüfen (auch einfach nur die Befestigung) und nein, wenn die Querlenkerlager gewechselt werden nicht automatisch die Vorderachslager gewechselt
5. Motorlager nicht vergessen, könnten auch platt sein, auch welche die vor 6 Jahren erneuert wurde, Qualität ist häufig nicht gut
6. Getriebedrücke prüfen, z.b. Modulierdruck
7. Unterdruckschlauch der Modulierdruckdose prüfen
8. Modulierdruckdose selbst prüfen, Membrane evtl. löchrig?
9. letztlich können die Verschleißteile im Getriebe aber auch tatsächlich verschlissen sein, oder im Steuerschieberkasten sitzt ein Krümel quer, aber wenn alles andere i.O. ist, ist das der letzte Ansatz (und auch der teuerste).
Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
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mein persönlicher Eindruck in meinem Fall, mal einfach ausgedrückt, war so:
Im Leerlauf bzw. Stand lagen Motor/Getriebe "locker" auf den alten/defekten Gummiteilen auf und wenn ich einen Gang eingelegt habe (egal ob D oder R), konnte er sich mitbewegen und es hat "geruckt".
Wenn ich dann aus dem Stand konstant beschleunigt habe war der Antrieb immer unter Spannung, konnte sich nicht hin und her bewegen und das Schalten war ganz ok.
Beim Verzögern mit Motorbremse, also rollen lassen, gab es beim Herunterschalten meistens wieder diesen "Ruck", weil der Motor dann wieder "locker" auf den Gummis lag.
Mit neuen Gummis, bei mir an der VA und die Motorlager ist der Motor wieder "stramm" mit dem Rest verbunden und kann den Lastwechseln nicht mehr folgen.
Man möge mir die eventuell schlechte Beschreibung nachsehen....
Grüße aus Hockenheim,
Uwe
Langeweile.....der Todfeind des Hobbyschraubers
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ich war zwischenzeitlich beim SL Spezialisten und habe die Thematik mit dem teil ruckartigen Getriebeschalten besprochen.
1. ich bringe das Auto zu ihm hin und er sieht sich genau die von euch oben angesprochenen Punkte (Hardy Scheibe , VA Lager etc. an. )
Sollte da alles ok sein, empfiehl er einen Getriebeölwechsel. mit Getriebespülung !
Ich weiß jetzt nicht genau, aber in einem vorherigen Thread wurde von der Getriebespülung abgeraten...
Einerseits sagt mir der Fachmann: Getriebespülung durchführen und Ei Fachmann von euch sagt: kann sogar kontraproduktiv sein.
Die Frage, die sich mir stellt: was soll ich nun machen???
LG Stephan
Stephan
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an deiner Stelle würde ich erstmal nur einen Getriebeölwechsel ohne Spülung machen.
Dann sicherstellen, daß die korrekte Getriebeölfüllmenge gem. dem WIS-Vorgehen zur Getriebeölstandsmessung im Getriebe ist.
Anschließend einfach mal ein paar Kilometer unter verschiedenen Lastbedingungen fahren und das Getriebeschaltverhalten beobachten. Voraussetzung ist natürlich, daß die Drücke / Züge / Gestänge am Getriebe korrekt eingestellt sind.
Viele Grüße
Uwe
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Gruß
Christian
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auf welche Drücke muss man genau achten: Den Modulierdruck: wie hoch ?
Dann gibt es noch den Steuerdruckzug: Der Zug darf nicht zu stramm und zu lasch sein, Aber hier kann man keinen Druck im Sinne von bar einstellen .... Oder ? ?
Gruß
Stephan
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