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450SL Automatikgetriebe nach umfangreicher Abdichtung weiterhin Standflecken !!
ich hatte ein ähnliches Thema bei meinem SEC, und musste da auch die Primärpumpe ausbauen, da das Leck zwischen Motor und Getriebe, und Gitterfenster unten im Getriebe wohl der Klassiker beim M117 ist. In der W126 Anleitung steht explizit das Wenn die Primärpumpe zu grosse Einlaufspuren im Gehäuse hat, diese zu erneuern ist !! Meine waren noch im Rahmen. Musst mal in der WIS schauen, ist ja der gleiche Motor
Da die Primärpumpe beim Wechsel der hinteren Deckeldichtung eh raus muss.....
gruß
Arnd
Schrauben macht Spass
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Das Getriebe muss zur Neuabdichtung teilzerlegt werden, dh. Der Wandler muss raus um an die Primärpumpe zu kommen, die muss ausgebaut und zerlegt werden da sie der Übeltäter im Getriebe ist. Da ich alle Dichtungen neu habe, werden sie auch gewechselt, was sich einfach gestaltet. Laut WIS muss der Deckel! der Pumpe auch getauscht werden, wenn starke Einlaufspuren sichtbar sind. Es sind aber nur leichte vorhanden, was mich sehr erleichtert da ich bis jetzt schon wieder Investitionen stark im 3 stelligen Bereich tätigen musste. Dann wird alles wieder zusammengeschraubt und die Bange frage ob alles wieder funktioniert und ob die ganze Action was gebracht hat. Nachdem das Getriebe nun wieder zusammengeschraubt ist und auch der hintere Radialwellendichtring getauscht wurde, und am Motor der Abschlussdeckel mit Kurbelwellendichtring, wird das Getriebe mit einem Rangierwagenheber wieder an den Ort seines Werkens zurückgebracht. Es lässt sich auch leicht wieder anschrauben, inklusive des Anlassers, der seitlich auch mit 2 Schrauben angeschraubt ist. Dann den Wandler wieder mit vorne verschrauben, und schon kann die auch gereinigte und teillackierte Kardanwelle mit neuem Endlager eingebaut werden.
gruß
Arnd
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- Gullydeckel
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Völlig korrekt.Auf dem Trip war ich ja auch. Aber gesucht ist eine Undichtigkeit nach außen die sich nur durch Tausch von Wandler und Pumpe beheben lässt. Zudem scheint es einem bei der Prüfung der ausgebauten Teile nicht direkt aufzufallen. Das Ganze am 722er Getriebe.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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ich vermute das die Dichtung zwischen Getriebe und Pumpe durch die Einlaufspuren undicht ist, dann läuft die Soße nämlich unten am Gitter wo der Wandler drin läuft, raus, Die ist ziemlich schmal und dünn...
und das war es unter anderem bei mir auch,
wo kommt den die Brühe raus ????
Gruß
Arnd
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Wir haben ein 722.3, Detlef hat ein 722.0-Getriebe. Ich kenne nur die Gegebenheiten am .3 und da fällt mir nichts ein was an unsichtbaren Beschädigungen auftreten kann die nur durch Tausch von Wandler und Primärölpumpe behoben werden können. Die beiden Teile haben nur eine einzige gemeinsame Funktionsfläche und das ist der Sitz bzw. die Lauffläche vom Radialwellendichtring. Selbiger sitzt im Pumpengehäuse und dichtet auf den Wandler - der Tausch ist obligatorische wenn man das Getriebe draußen hat. Man kann da bei falschem Zusammenbau mit dem Wandler alles möglich vermurksen, aber was geht von allein kaputt?
Die Papierdichtung und vor allem der O-Ring (da muss man sich etwas anstrengen bis man den in der Hand hält) der Pumpe sind immer verdächtig/fällig, aber da wo die sitzen geht sonst nichts kaputt was zu Undichtigkeiten führt.
Vielleicht meldet sich aber noch jemand und bringt Licht in's Dunkel bzw. kann die Unterschiede zwischen .0 und .3 an der Stelle erkären.
Grüße Martin
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- detlefpoth
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Vielleicht kann ja jemand etwas "Erhellendes " entdecken.
Danke & Gruß
Detlef
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- Johnny-1951
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oder ist der außen schon so beschädigt. Wenn so beschädigt dann schaut es innen nicht viel besser aus. Oft rutschen wenn man das Spezialwerkzeug nicht hat, die Feder von der Dichtlippe innen,dann wird dieser Ring nie dicht und der Fehler ist nicht sichtbar.
Was so jetzt nur zu sehen ist nur die Staublippe, der Ring muss raus wenn es sich wirklich um einen Schaden handelt, denn dann wurde der Dichtring unsachgemäß reingewürgt.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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- Gullydeckel
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dort wo man den Anlasserzahnkranz bzw. den Motor sieht, ist erstaunlich viel schwarzes Öl auf der Motorfläche verteilt. Das würde ich so zunächst mal dem Kurbelwellendichtring zuordnen, kann aber auch von oben (Zylinderkopfhauben) gelaufen kommen. Das würde man sehen, wann man die Platte von der Kurbelwelle abschraubt.
Da das Getriebe sowieso wieder raus muss, sollte Kontrolle/Tausch des Kurbelwellendichtrings auf jeden Fall mit auf Deine Liste. Ist bei dem Gesamtumfang auch kein Kostentreiber.
Auf dem Bild das Werner ansprach kann man gut die 2-teiligkeit der Hauptölpumpe erkennen. Das Ding macht richtig Druck und als Dichtung ist zwischen dem Grauguss-Innenteil (rund, da wo auch der Radialwellenring drin sitzt) und dem Alu-Außenteil mit Schraubenkranz ein sehr großer O-Ring verbaut. Auf Youtube (mercedessource) kann man sich ansehen, in was für einem Zustand der nach 45 Jahren ist. Das wäre die wichtigste Stelle für eine Teileupdate. Der Ring und die Papierdichtung kosten nix, leider muss das wieder Getriebe raus und bei der Zerlegung der Pumpe muss/kann man auch die Kolbendichtung gleich mit wechseln. Aber der Dichtsatz kostet wirklich nichts, man braucht nur jemanden, der sich das zutraut.
An der Stelle kann man aber nur wenig Schaden anrichten, das ist eine gute Einstiegsarbeit für angehende Getriebeexperten
Grüße Martin
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Ich werden mein "Taxi" am Samstag bei einem im Forum empfohlen Getriebe Experten in die erneute Reparatur geben.
Halte Euch auf dem Laufenden.
Viele Grüße
Detlef
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--- Gruß Werner ---
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- Gullydeckel
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ich war zu nur faul zum suchen...
Video 1 ist schon mal perfekt, da wird die neuralgische Stelle (der große O-Ring) so ab 5min gut beschrieben. Ich hatte aber noch ein anderes Filmchen im Hinterkopf und schließlich auch gefunden:
Hier geht's ab ca. 2 Min. los, bei 3 min sieht man dann den Ring. Es gab aber noch einen Film wo er so einen alten großen O-Ring einfach durchbricht. Der läuft mir bestimmt irgendwann noch mal über den Weg.
Grüße Martin
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- detlefpoth
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Danke für die URLs. Die Videos sind echt super hilfreich.
Es wird klar, daß es sich nicht wirklich um "Rocket Science" handelt.
Wenn das Getriebe einmal raus ist, ist der verbleibende Aufwand zum Tauschen aller relevanten Dichtungen und O Ringe überschaubar.
Mir juckt es echt in den Fingern, ich habe zwar eine Garage aber leider keine Bühne und das entsprechende Werkzeug.
Schon erstaunlich wenn eine "R107 Club" Werkstatt trotz meines Auftrages alle relevanten Dichtungen vorsorglich zu wechseln, keine Verbesserung herbeiführen kann und nach der Reklamation sagt, daß Wandler und Primärpumpe erneut werden müssen, bzw. ein Austauschgetriebe nötig sei.
BIn mal gespannt was bei dem neuen Anlauf bei dem Mercedes GetriebeExperten in Bochum herauskommt.
Vielen Dank & Gruß
Detlef
450SL '73 (107044)
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der Mercedes-Benz R/C 107 SL-Club Deutschland e.V. hat keine eigene Werkstatt.
Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90
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- Gullydeckel
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Marcel schrieb: Moin zusammen,
der Mercedes-Benz R/C 107 SL-Club Deutschland e.V. hat keine eigene Werkstatt.
...was ggf. auch erklärt, warum dort viel versprochen aber wenig gehalten wird...
Zum Selbermachen: Mir hat damals der Artikel hier aus dem Technikbereich von Josef Mut gemacht. Anschließend habe ich stundenlang bei Youtube Filmchen geschaut. Der Suchbegriff "722.3 teardown" spült alle Highlights zutage. Bei manchen Beiträgen kriegt man eine Gänsehaut, aber je mehr man sieht, desto höher ist der Wiedererkennungswert für bestimmte Teile oder Aktionen. Auch die typischen Fehler im 722.3 (Rückwärtsganglamellen, verstopfte Feinsiebe, ...) bekommt man gut vorgeführt. Für das 722.0 sieht's aber schlecht mit Filmchen aus.
Der Aus- und Einbau ist auch bei mir das Problem gewesen. Ohne Bühne/Grube kann man das vergessen. Hat man Zugriff auf eine solche Möglichkeit braucht man an Sonderwerkzeug nur (aus Komfortgründen) einem Getriebeheber, eine mindestens 1m langen Verlängerung für die beiden 17er Schlüsselweiten der oberen Verbindungsschauben zum Motorblock, sowie einem 46er "Lüfterschlüssel" (ca. 15 EUR im Netz - um die Klemmmutter der Kardanwelle zu bearbeiten).
Ran an den Feind!
Grüße Martin
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- Johnny-1951
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gibt es ja jetzt schon für 1500,- Euro. Für die paar Mal wo mann die braucht hätte es eine für den Preis vollkommen getan.
Jetzt bin ich zu alt und die Knochen wollen nicht immer so wie ich will, wenn ich dann mal nicht mehr bin wird der Kasten hier eh verkümmelt.
--- Gruß Werner ---
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