Welcher Treibstoff für W 107 Bj.83
zur Anfangsschmierung eines lange stehen gelassenen Autos würde ich auch etwas Öl beimischen. Wobei bestimmt eher der Effekt des Wieder Fahrens mehr bewirkt als nur die Ölbeimischung. Später macht es aber keinen Sinn und bei der D-Jetronic mit den magnetischen Ventilen auch nicht. Wie Öl die Trennung von Benzin und im Benzin aufgenommenen Wasser verhindert, müsste man mir chemisch auch erst erklären. Denn Öl und Wasser mischen sich auch nicht. Dann eher die speziellen Benzinstabilisatoren.für den Winter.
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Dr-DJet schrieb: Denn Öl und Wasser mischen sich auch nicht.
Kann ich so auch nicht stehen lassen, dies passierte in meinem Diesel nachdem Wasser eingedrungen war. 3L Motoröl eingefüllt und 4L von dem was man in dem Messbecher sieht, abgesaugt.
Gruß
Willy
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Grand Cherokee WJ
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Öl und Wasser mischen sich durch Verquirlen durch die Ölpumpe zu einer Emulsion. Aber nicht beim Stillstand im Winter, da trennen sie sich wieder. Es sei denn, Ihr schauleöt das Fahrzeug regelmäßig
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natürlich sieht es in einem Tank anders aus. Da planscht keine Kurbelwelle durch und es wird auch nicht heiß. Die Suppe, die man im Bild sieht, habe ich einige Tage* stehen lassen, nennenswerte Trennungen vom Öl und Wasser konnte ich nicht beobachten.
*Erst drei Tage im Motor, daheim habe ich es dann abgesaugt und auf die Werkbank gestellt, nach einer Woche so wie es im Bild aussieht, entsorgt. (Entsorgungsstelle)
Das Zweitaktöl soll ja auch nicht als Wasserbinder dienen, auch nicht als Stabilisator, sondern einfach nur als Öl und einen öligen Film überall dort verbreiten, wo Kraftstoff fließt. Wie geschrieben habe ich das schon weit vor den Biobeigaben in unserem Benzin gemacht.
1:100 ist ein Gemisch mit dem viele Zweitaktmotoren betrieben werden, ältere wie meine, mit 1:50. Das Öl schmiert die Kurbelwellenlager, die Pleuellager und schafft einen Film zwischen Kolben und Zylinderwand, daher denke ich dass es im Viertaktmotor die Benzinpumpe und alle beweglichen Teile die mit Benzin in Berührung kommen, ebenfalls schmiert. Ferner erhoffe ich mir einen etwas größeren Rostschutz im Tank.
Willy
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slly schrieb: ... Experiment läuft grad im thermomix von meinem spatzl.. Mal sehen.. Verhältnis grad gemixt 3:1... Bis Donnerstag kommt sie erst wieder.. Also zeitlich ist es nachvollziehbar.. Bisher ein schaumiges gemisch.. Gruß Jürgen (lach)
Moin Jürgen,
ein guter Rat: Mach Donnerstag morgen schnell ein Foto, stell es als Beweis hier ein und dann mach eine ausgiebige Spritztour mit dem SL. Wenn Du Glück hast ist sie nach ca. 3 Monaten noch Deine Frau und brät Die nur eins mit dem Nudelholz über.... Falls Du Asyl benötigst sag Bescheid!
Grüße
Sascha
Gruß
Sascha
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US 380 SL in champagner Metallic, mit den bulligen, maskulinen Mursi Stoßstangen und Doppelscheinwerfer.
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Willy
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beim öligen Film sind wir uns einig. Kurz vor der Winterpause schadet das bei der mechanischen K-Jetronic bestimmt nicht. Ich habe ja nur in Abrede gestellt, dass das Öl das Wasser im Benzin besser gelöst hält. Die Chemiker nennen das hochtrabend "Similes similibus solvuntur" - Gleiches wird von Gleichem gelöst. Und da beißen sich Wasser und Öl. Deshalb kann man wie bei der Salatsoße Vinaigrette nur eine Emulsion durch Rühren erzeugen (Öl wie ein Verschwender, Essig wie ein Bettler und Rühren wie ein Narr), wo praktisch feine Tröpfchen im Öl verteilt sind. Aber irgendwann trennt sich das wieder.
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Da haste Recht Volker ..
ich hab nach beigabe des Öls den Wagen erstmal gut geschaukelt im Stand dabei lief der Motor nach ca 5 min Ruhiger. Wie lange es dauert bis sich es wieder trennt? Da wäre auch mal ein 2takt Mopped Fahrer zu fragen der selber mischt...
Im SLC hab ich es immer vor Abfahrt reingeschüttet da reicht der Fahrbtrieb bei nicht ganz vollem Tank um die Mischung zu halten....
Gruß Klaus
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Ford Mustang Convertible Bj 69
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Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette
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Zweitaktgemisch bleibt gemischt, jedenfalls habe ich es noch nie anders gesehen. Zweitakter für die ich selbst mischen muss, fahre ich seit 1969. Einige Monate stehen/standen die über Winter immer.
Willy
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Jürgen aus München
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Wer allerdings sein Auto nicht als Fahrzeug besitzt, sieht das vielleicht anders. Da frag ich mich aber, warum so mancher überhaupt tankt...
Sonnige Grüße, Ernst
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Willy
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Hallo Willy,Nichtraucher schrieb: Stimme dir soweit ja auch zu, Volker. Im Motor war das eine andere Geschichte. Mag sein dass sich die beiden Flüssigkeiten irgendwann wieder getrennt hätten.
Zweitaktgemisch bleibt gemischt, jedenfalls habe ich es noch nie anders gesehen. Zweitakter für die ich selbst mischen muss, fahre ich seit 1969. Einige Monate stehen/standen die über Winter immer.
Willy
na klar sind wir uns einig. Öl und Benzin bleiben gemischt. Oben hatte mal jemand die Aussage gemacht, dass Öl bei der Aufnahme des Wassers helfen soll. Darüber habe ich geschrieben.
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Hast du denn noch die original Betriebsanleitung in deinem Fahrzeug zu liegen? Sieh doch dort mal nach, wieviel der 110er laut Mercedes selbst verbraucht.. Du hast offensichtlich das am niedrigsten verbrauchende Exemplar dieser Baureihe,, oder du fährst auf standgas... Bekomme 12 Liter nur hin, wenn ich mit 90 von München nach landshut auf der Autobahn fahre.. Inkl mittlerer Ring und ab und zu überholen.. Aber wirklich spass macht das nicht... Gruß Jürgen
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- ErnieBertram
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Ich benutze für meine Fahrzeuge seit eingen Jahren die App "Tank-Datenbank" für Android und erfasse dort akribisch alle Betankungen. Dort habe ich über eine Gesamtstrecke von 28753km (die vorigen rund 15tkm habe ich noch nicht erfasst) einen Gesamtdurchschnittsverbrauch von 12,32 L/100km. Ich bin damit auch nicht unzufrieden, zumal ich davon viele tausend Kilomter über Pässe der Alpen gefahren bin - und das durchaus zum Teil wenig zimperlich. Aber es gibt auch ruhige Autobahnpassagen, die gehen unter 10L/100km. Sehr selten, aber es kommt vor. Wobei ich das Gefühl habe, dass er bei kontinuierlichen 130km/h weniger verbraucht, als bei kontinuierlichen 100 km/h. Habe es aber nicht verifiziert.
Ich kann den kleinen verpöhnten Sechsylinder nur empfehlen - im unteren Drehzahlbereich träge, aber wenn man ihm die Sporen gibt, geht er auch gut bei tollen Klang. Klar, einem aktuellen TDI hängt man am Berg nicht ab...
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- jhwconsult
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emanresu schrieb:
jhwconsult schrieb:
Der einzige Grund, worüber ich mir Gedanken mache, ist die Neigung des Bio-Sprits, nach längerer Standzeit durch seine hygroskopischen Eigenschaften Wassesr im Tank bzw. in den benzinbenetzen Teilen anzureichern.
Nicht umsonst rät man ja, über den Winter den Tank eines Fahrzeugs ganz zu füllen, damit sich kein Kondensat aus dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft bildet und Korrosion verursacht.
Hygroskopisch ist ja nun auch relativ. Laut Wikipedia ist Ethanol hygroskopisch - nach GESTIS Stoffdatenbank lediglich mit Wasser mischbar. Ne offene Schnapsflasche füllt sich nicht von selbst, indem sie der Luft die Feuchtigkeit entzieht. Insofern bewerte ich die Mischbarkeit mit Wasser eher positiv, da sich keine Wasserschicht am Tankboden sammelt, sondern das Wasser im ganzen Tankinhalt gelöst wird.
Zum Obenöl lassen sich eigentlich keine positiven Belege außer anekdotischen Beschreibungen finden.
Sucht man bei Google nach Zweitaktöl im Viertakter, Obenöl, etc. zeigt keiner der ersten 500 Links auf einen Hersteller von Motoren, Kraftstoffen, Additiven oder Ölen, ebenso gibt es keine Publikationen aus der Forschung. Sprich keiner der Fachleute propagiert Obenöl. Stattdessen weisen die Mehrheit der Links auf irgendwelche Auto/Krad/Boot/Kettensägenforen in denen einzelne Foristen ihre Meinung zum Thema vertreten. Oft eben in der Weise, daß im Opelforum geschrieben wird, daß einer im Mercedesforum was aus dem Porschforum gelesen hat, daß ein Freiund von einem Bekannten gesagt hat...
Ich denke, wenn an dem Thema irgendwas belegbar wäre, würde doch zumindest der Hersteller der Zweitaktöle nichts unversucht lassen, den Markt der Oltimerfahrer aktiv zu adressieren. Vermutlich freuen sich aber die Ölhersteller aber einfach über das virale Marketing, daß Heerscharen von Foristen für den nicht spezifikationskomnformen Einsatz von Zweitaktöl leisten.
Sören
Hier mal eine Beschreibung von Ethanol:
Eigenschaften
Ethylalkohol ist eine leicht entzündbare, hygroskopische, stark wasseranziehende Flüssigkeit. Sie verbrennt nach dem Anzünden mit schwach leuchtender Flamme am Luftsauerstoff zu Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf. Der Alkohol ist gut wasserlöslich und löst auch die meisten anderen organischen Lösungsmittel wie Diethylether, Benzin, Benzol oder Chloroform. Bei der Mischung mit Wasser kommt es zur Volumenkontraktion und einer Wärmeentwicklung. 52 Volumenteile Ethylalkohol und 48 Volumenteile Wasser ergeben nicht 100, sondern nur 96,3 Volumenteile der Mischung.
Quelle: Ethanol
Bei der Erwähnung der Hygroskopie ging es mir nicht primär um Rost im Tank, den man durch vollständiges Füllen vor langer Standphase verhindern kann. Vielmehr ist es die mögliche Beschädigung der mechanischen Einspritzkomponenten der K-Jetronik, vor allem des Mengenteilers. Würde dieser aufgrund geringer Restmengen von Wasser in dem dort über Winter verbleibenden Sprit festgehen oder eine Oberflächenrauhigkeit durch Oxidation erfahren, wäre das sicher nicht fein.
Die Zugabe von Öl soll meiner Meinung nach nicht als Obenöl verstanden werden sondern als Schmier- und Konservierungsmittel der benzinbenetzten Einspritzkomponenten.
Da es keinen Beleg für eine schädliche Wirkung hierfür gibt, fällt es mir leicht, einer wenn auch sehr geringen oxidativen Wirkung von ethanolhaltigen Kraftstoffen durch Beigabe schmierender Komponennten entgegenzuwirken.
. Hartmut aus Hessen .
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