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Reinigung Zyl. Köpfe
9 Jahre 6 Monate her #161571
von hui
Rainer
Reinigung Zyl. Köpfe wurde erstellt von hui
Winni, Du hast offenbar einen Riecher für Gefahren rund um die Automobilpflege.
Waschbenzin unterscheidet sich, von dem auch als Benzin bekannten Otookraftstoff dadurch, dass es deutlich weniger Aromaten enthält und somit der Gesundheit des Reinigenden weit weniger schadet.
Die Firma Strenge aus Gütersloh weist im Datenblatt für ihr handelsübliches Waschbenzin einen MAK-Wert von 170mg/cbm aus. Das bedeutet, dass ein Arbeitgeber seine Angestellten dauerhaft nur in Räumen beschäftigen darf, in denen die Konzentration des verdampften Waschbenzins unterhalb dieser Grenze liegt, da nur dann keine Gesundheitsschäden zu erwarten sind. In einem Kellerraum mit einer Grundfläche von 10qm und einer Deckenhöhe von 2m ist dieser Wert erreicht, wenn etwa ein Fingerhut des Waschbenzins verdampft ist.
Zusammenfassung (Bei Winni wird diese ja zuweilen von sinnentnehmend lesenden Mitforisten erstellt.)
Eine einmalige Reinigungsaktion mit Waschbenzin wird in der Regel nicht zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen, auch wenn es in in die EG-Kategorie kreserzeugend:2, einsortiert wird. Man sollte dabei aber Handschuhe tragen (Aidshandschuhe sind nicht geeigent) und das Fenster öffnen. Draußen reguliert sich vieles von selbst.
Mit Ottokraftstoff sollte man ohne Not nicht hantieren.
Viele Grüße,
Rainer
Waschbenzin unterscheidet sich, von dem auch als Benzin bekannten Otookraftstoff dadurch, dass es deutlich weniger Aromaten enthält und somit der Gesundheit des Reinigenden weit weniger schadet.
Die Firma Strenge aus Gütersloh weist im Datenblatt für ihr handelsübliches Waschbenzin einen MAK-Wert von 170mg/cbm aus. Das bedeutet, dass ein Arbeitgeber seine Angestellten dauerhaft nur in Räumen beschäftigen darf, in denen die Konzentration des verdampften Waschbenzins unterhalb dieser Grenze liegt, da nur dann keine Gesundheitsschäden zu erwarten sind. In einem Kellerraum mit einer Grundfläche von 10qm und einer Deckenhöhe von 2m ist dieser Wert erreicht, wenn etwa ein Fingerhut des Waschbenzins verdampft ist.
Zusammenfassung (Bei Winni wird diese ja zuweilen von sinnentnehmend lesenden Mitforisten erstellt.)
Eine einmalige Reinigungsaktion mit Waschbenzin wird in der Regel nicht zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen, auch wenn es in in die EG-Kategorie kreserzeugend:2, einsortiert wird. Man sollte dabei aber Handschuhe tragen (Aidshandschuhe sind nicht geeigent) und das Fenster öffnen. Draußen reguliert sich vieles von selbst.
Mit Ottokraftstoff sollte man ohne Not nicht hantieren.
Viele Grüße,
Rainer
Rainer
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9 Jahre 6 Monate her #161573
von Roadstolett
Roadstolett antwortete auf Reinigung Zyl. Köpfe
Hallo Rainer,
besten Dank für deinen wertvollen Beitrag.
Lieber hui als pfui mag sich so manches Freizeitreinigungspersonal sagen und dabei flugs die maximale Arbeitsplatzkonzentration respektive die maximale Freizeitplatzkonzentration (FAK) maßlos überschreiten. Unkenntnis schütze nicht vor Strafe. Schlecht, wenn einem das der Arzt offenbart und Mann etwa, weil Mann es nicht für bare Münze nahm, schneller auf der Bahre landet, als einem bei der Fahrt im Kombi lieb und recht sein kann.
Ich fasse zusammen: Der Kanister mit Ottos Kraftstoff für den Rasenmäher bleibt wo er ist – Mann nehme zur Kopfwäsche bevorzugt Waschbenzin, nicht nur sofern Mann hat, sonst hat es einen schneller als einem lieb und recht sein kann, was dafür spricht, bereits vor dem Waschtag Waschbenzin in haushaltsüblicher Menge zu beschaffen.
Da du dich im Thema auszukennen scheinst und es dir am notwendigen Ernst nicht mangelt: Kannst du auch etwas zum Umgang mit anderen, zumeist haushaltsüblichen Mitteln, wie etwa Bremsenreiniger sagen? Zu Kriechöl, etwa unter den Fingernägeln? Und oder zur Verarbeitung von Farben und Lacken? Zu Poliermittel und Langzeithochglanzdauerwachs, etwa Dermatol Glanzfix?
Das könnte wertvoll sein. Schließlich wird es auch z. B. beim Rostschutz einen Grenzwertnutzen geben, bevor uns, am Ende, wegen eines Stück Blechs die Luft weg bleibt.
Winni
besten Dank für deinen wertvollen Beitrag.
Lieber hui als pfui mag sich so manches Freizeitreinigungspersonal sagen und dabei flugs die maximale Arbeitsplatzkonzentration respektive die maximale Freizeitplatzkonzentration (FAK) maßlos überschreiten. Unkenntnis schütze nicht vor Strafe. Schlecht, wenn einem das der Arzt offenbart und Mann etwa, weil Mann es nicht für bare Münze nahm, schneller auf der Bahre landet, als einem bei der Fahrt im Kombi lieb und recht sein kann.
Ich fasse zusammen: Der Kanister mit Ottos Kraftstoff für den Rasenmäher bleibt wo er ist – Mann nehme zur Kopfwäsche bevorzugt Waschbenzin, nicht nur sofern Mann hat, sonst hat es einen schneller als einem lieb und recht sein kann, was dafür spricht, bereits vor dem Waschtag Waschbenzin in haushaltsüblicher Menge zu beschaffen.
Da du dich im Thema auszukennen scheinst und es dir am notwendigen Ernst nicht mangelt: Kannst du auch etwas zum Umgang mit anderen, zumeist haushaltsüblichen Mitteln, wie etwa Bremsenreiniger sagen? Zu Kriechöl, etwa unter den Fingernägeln? Und oder zur Verarbeitung von Farben und Lacken? Zu Poliermittel und Langzeithochglanzdauerwachs, etwa Dermatol Glanzfix?
Das könnte wertvoll sein. Schließlich wird es auch z. B. beim Rostschutz einen Grenzwertnutzen geben, bevor uns, am Ende, wegen eines Stück Blechs die Luft weg bleibt.
Winni
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- gassenmartel1
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9 Jahre 6 Monate her #161851
von gassenmartel1
Grüsse,
Hans-Joachim
gassenmartel1 antwortete auf Die Sternzeit weiß alles!
...nachdem hier auch der "Medicus" gefragt wurde.
Benzindämpfe sind insbesondere wegen des Benzol-Anteils im Benzin gesundheitsschädlich. Also nicht in geschlossenen Räumen damit arbeiten und auch möglichst den Hautkontakt vermeiden, da Benzol auch über die Haut aufgenommen wird. Also in diesem Falle zusätzlich lösungsmittelfeste Schutzhandschuhe tragen, aber zumindest nach dem Kontakt sofort die betroffenen Stellen gründlich waschen. Dämpfe dieser Art können bei längerer Exposition Übelkeit und Erbrechen hervorrufen, bei langdauerndem Kontakt Blutbildveränderungen und Leberschäden (aber da müsste man schon fast drin baden).
Grüsse,
Hans-Joachim
Benzindämpfe sind insbesondere wegen des Benzol-Anteils im Benzin gesundheitsschädlich. Also nicht in geschlossenen Räumen damit arbeiten und auch möglichst den Hautkontakt vermeiden, da Benzol auch über die Haut aufgenommen wird. Also in diesem Falle zusätzlich lösungsmittelfeste Schutzhandschuhe tragen, aber zumindest nach dem Kontakt sofort die betroffenen Stellen gründlich waschen. Dämpfe dieser Art können bei längerer Exposition Übelkeit und Erbrechen hervorrufen, bei langdauerndem Kontakt Blutbildveränderungen und Leberschäden (aber da müsste man schon fast drin baden).
Grüsse,
Hans-Joachim
Grüsse,
Hans-Joachim
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