Sprache auswählen

Mistige Alarmanlage loswerden?

Mehr
10 Jahre 11 Monate her #141609 von guellichs-erbe
Liebe Forumsleser,

habe neulich bei meinem Bastel-SL entdeckt, das ein Ami-Vorbesitzer eine Alarmanlage eingebaut hat. 😩

Gefühlt ein paar Kilo bunte Kabel und ein windiges schwarzes Kästchen "Made in Taiwan" im Beifahrer Fußraum. Natürlich wurde der Original Kabelbaum an vielen Stellen verletzt. Ich habe Angst, dass ich den SL nach einer geplanten Restauration deshalb nicht mehr zum Laufen kriege (D-Jet).

Hat irgendwer Tips, wie ich das Ding sicher loswerde? Erfahrungswerte?

Viele Grüße ins Forum,
Uli

twitter.com/HansmairUlrich
US 450SL, BJ 1972, D-Jetronic

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Jahre 11 Monate her #141610 von Oliver107
Hallo Uli,

da wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als sorgsam Kabel für Kabel zu verfolgen und einzeln heraus zu nehmen, insbesondere vorgenommene Trennungen am originalen Kabelbaum wieder sorgsam zurück zu bauen.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. dafür aufwändig.

In keinem Fall darfst Du den ganzen Mist "mal eben" mit dem Seitenschneider raus reissen. Dann kannst Du sicher sein, dass Dein SL nicht mehr läuft und Du ewig am Suchen bist.

Also überlegt handeln und Dich anschließend freuen, dass Du das Auto um 3 Kilo unnütze Kabel erleichtert hast.

Viel Erfolg und viele Grüße

Oliver

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Jahre 11 Monate her #141611 von Moosi
Bei einer umfangreichen Restauration, wo schon von vorneherein Fragezeichen bei der elektrischen Verkabelung bestehen, würde ich den Kabelbaum erneuern, und zwar komplett.

Ratsam ist allerdings, keinen vorgefertigten KB zu kaufen, denn in den wenigsten Fällen funzt der dann auch richtig, weil die Ausführungen einfach zu individuell sind.

Stattdessen ein Weichholzbrett (ca. 3x2 m) aus dem Baumarkt besorgen, ein paar lange dünne Nägel (L=10 cm), kleine Kabelbinder und schmales Textilklebeband, und natürlich die entsprechenden Kabel. Das ist dabei noch die größte Schwierigkeit, denn die Farben müssen genau stimmen (gibts aber als Rollenware z.B. bei Ebay, in allen Farben, Widerstandsklassen und Querschnitten).

Ansonsten sollte man beim Ausbau der alten Kabelstränge diese (besonders an den Trennstellen) unbedingt mit Klebefähnchen beschriften, und auch schriftliche Notizen dazu machen, wo (räumlich) welche Abzweige waren. Vor allem aber peinlichst genau auf die Kabelfarben achten, sonst ist sofort der Wurm drin. Der Stromlaufplan des eigenen Autos (sofern man noch einen hat) ist auch eine Hilfe.

Die Vorarbeit beim Ausbauen und eine detaillierte Dokumentation sind also das Wichtigste, dann kanns losgehen.

Auf dem Brett kann man dann durch Einschlagen der Nägel ein übersichtliches Kabelnetz nachbauen, und zwar ohne Probleme, dazu muss man kein Elektriker sein.

Vorteil ist, dass man dann komplett neue Kabel im Auto hat, also keine technischen Defekte aufgrund Alterung der Leitungen mehr zu befürchten hat. Und dass nach 30,40 Jahren das eine oder andere Kabel mal den Geist aufgibt, aus welchen Gründen auch immer, ist klar.

Wir haben das schon paarmal bei verschiedenen Oldies gemacht, ist wirklich kein Hexenwerk, man muss sichs halt nur trauen. Also - keine Angst, und ran an den Speck. Und man sammelt neben Erfolgserlebnissen auch Erfahrungen an/im/zu seinem Auto.

Moosi




Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: Ragetti, Obelix116
Ladezeit der Seite: 0.105 Sekunden
Powered by Kunena Forum

Wir benutzen Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit der Datenschutzerklärung und der Verwendung von Cookies einverstanden.
CookieHint and Consent by reDim GmbH (Öffnet in neuem Fenster)