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EHS - elektrohydraulisches Stellglied
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die Erklärung ist einleuchtend. Da die Lambda Sonde bereits im Herbst erneuert wurde, denk ich nicht an einen Defekt, werde aber das Signal prüfen. Mal schauen, was die Experten zum Rest meinen.
Gruß
Mario
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ich habe das nicht so schöne Wetter heute genutzt, um weitere Erkenntnisse zu sammeln bzw. Prüfungen durchzuführen. Der Motorstart kalt ist vorbildlich. Sobald es Richtung Betriebstemperatur geht, merkt deutlich man den schlechteren Motorlauf. Mittlerweile hört es sich beim kurzen Gasstoß nach Zündaussetzern an. Das ganze ist begleitet von einem kräftigen bocken und ruckeln. Ich habe nun Testweise das KE Steuergerät abgeklemmt. Siehe da, ich habe plötzlich einen relativ ruhigen und ausgeglichenen Motorlauf. Deutet das auf ein Defekt des Motor Steuergerätes hin?
Gruß
Mario
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die Steuergeräte gehen sehr selten kaputt. Es sieht so aus, als wenn Dein Steuergerät versucht, zu regeln, aber aus irgendwelchen Gründen klappt das nicht. Ich würde mal die Testprozeduren laut WIS 07.3-121 abarbeiten.
Hälsningar,
Lutz
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Buddha
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ich bin die WIS Testprozeduren durchgegangen und habe leider nicht das entsprechende Equipment. Jedoch habe ich mich nochmals mit dem Poti des Luftmengenmessers beschäftigt und unverschämterweise war das neue Bosch Teil defekt. Ich habe es getauscht und jetzt habe ich ein Tastverhältnis im erhöhten Leerlauf von ca. 54% und im Leerlauf ca. 37%. Das ist doch so in Ordnung, oder? Es bleibt trotzdem ein leichtes ruckeln beim beschleunigen im Bereich bis ca. 2200 Umdrehungen und gefühlt leichte Aussetzer Im Leerlauf.
Vom Gefühl her sind es Zündaussetzer, jedoch ist das ganze Zündgedönse neu. Was denkst Du?
Gruß
Mario
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Du bist sehr nahe dran. Laut WIS soll bei Deinem Modell der Mittelwert des Tastverhältnisses bei Leerlaufdrehzahl von dem bei 2500 U/min um nicht mehr als +-10% abweichen.
Aber Du bist schonmal im Regelbereich und das Steuergerät gibt keinen Fehler aus. Das ist gut!
Hast Du bei der Messung die Regenerierleitung am Regenerierventil abgezogen und verschlossen?
Leichtes Ruckeln beim Beschleunigen ..... mmmh ..... weiss nicht recht.
Viele Testprozeduren lt. WIS kann man auch mit einem einfachen Vielfachmessgerät durchführen ohne spezielles Equipment. Den Drosselklappenschalter könntest Du mal prüfen oder das ÜSR auf kalte Lötstellen oder Mikrorisse an den Lötstellen untersuchen.
Hälsningar,
Lutz
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Ich habe hier schon mal was davon gelesen, dass neue Zündkerzen auch ein Problem machen können. Ich habe nach Erneuerung der Zündleitungen und Tausch der zwei "schrägen" Kerzenstecker( Original) einen Widerstand von 1.0 festgestellt. Die anderen Stecker haben 1.2 kOhm. Könnte das ein Problem sein?
Gruß
Mario
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Ob das mit dem Widerstand problematisch ist kann ich nicht beurteilen, wurde es aber nicht vermuten.
Mit neuen Kerzen hatte ich aber auch schon Probleme mit schlechterem Leerlauf. Der 560 scheint beim Elektrodenabstand etwas zickig zu sein, nachdem ich den auf 0,9 mm angepasst hatte lief er im Leerlauf wesentlich ruhiger. Vielleicht hat das auch was mit dem Beschleunigumgsruckeln zu tun.
Gruss,
Ralf
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hast Du die richtigen Zündkerzen? NGK BP5ES? Oder etwas anderes?
Hälsningar,
Lutz
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ich habe heute die Zündkerzen demontiert Das Zündkerzenbild ist auf allen Zylindern gleich gut. Ich habe und hatte auch die BP5ES Kerzen verbaut. Der Elektrodenabstand habe ich auf 0,9mm korrigiert. Jedoch ist es leider immer dasselbe:
Der Kaltstart ist vorbildlich und das Ding nimmt sofort und ohne Ruckeln Gas an. Ist das Fahrzeug betriebswarm, zeigt sich das Problem. Ich nochmals das TV geprüft und habe eine leichte Verschiebung auf 55% erhöhter Leerlauf und 26% Leerlauf festgestellt. Klemme ich dann das KE Steuergerät ab, nimmt der Motor fast ruckelfrei das Gas an. Scheinbar habe ich ein thermisches Problem. Hat jemand sowas ähnliches schon mal erlebt?
Gruß
Mario
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bei der hohen Veränderung des TV hast Du ein Problem mit der Gemischbildung. Das kann an Falschluft, Lambdasonde, Undichtigkeit am Mengenteiler oder EHS und am Steuergerät oder Benzindruckverlust liegen.
Was Du uns schreibst, deutet darauf hin, dass das Steuergerät massiv eingreifen muss, um Lambda 1 über den Drehzahlbereich herzustellen. Das ist so nicht normal.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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hattest Du eigentlich schonmal geprüft ob das Kaltstartventil dicht ist? Das niedrige Tastverhältnis im Leerlauf deutet ja auf ein zu fettes Gemisch hin. Ist das Kaltstartventil nicht mehr dicht kommt zusätzlicher Kraftstoff in die Verbrennung den die KE versucht durch Abmagerung auszugleichen. Umgekehrt ist der Einfluss eines undichten Ventils bei höheren Drehzahlen nicht mehr so groß, was evtl. die hohe Abweichung zwischen Leerlauf und 2.550 U/Min erklären könnte.
Bei der Gelegenheit würde ich auch den Temperatursensor B11/2 und die Verkabelung prüfen wenn Du da vorne eh werkelst. Der versorgt sowohl die KE als auch die EZL mit der Motortemperatur. Ich hatte da mal an einer Steckverbindung einen Übergangswiderstand. Wenn das im Sensor für die EZL ist hat Du evtl ein bei warmem Motor nicht mehr optimales Zündkennfeld, wobei ich nicht sagen kann wie sich das auswirkt.
Gruß,
Ralf
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@Ralf: Auch hier Danke für die Hinweise. Die Dichtheit des Kaltstartventil habe ich noch nicht geprüft. Das kommt sofort auf meine Liste. Der angedeutete Fühler sitzt am Thermostatgehäuse und ist 3 polig, oder? Dann werde ich das auch mal prüfen.
Gruß
Mario
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der dreipolige Fühler auf dem Thermostatgehäuse ist für die Steuerung des Zusatzlüfters und Abschaltung der Klimaanlage bei Kühlmitteltemperaturen > 115 Grad.
Der Doppelfühler für KE und EZL ist auf der Ansaugbrücke. Die Widerstandswerte findest Du hier auf Seite 31. Bei mir ist ein 2-Poliger Sensor verbaut, bei neueren Motoren evtl. ein 4-poliger wie in der WIS abgebildet. Die Wiederstandswerte sind aber identisch und gehen beim zweipoligen eben direkt gegen Masse.
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Verfolge auch die Leitungen, bei mir sind auf höhe des Mengenteilers noch steckverbindungen - ich hatte die Korrosion in den Steckverbindungen und nicht im Sensor selber.
Gruß
Ralf
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ich habe die Zwischenzeit für weitere Prüfungen genutzt. Ferner habe ich auch den Mengenteiler überholen lassen. Auch das Steuergerät habe ich überprüfen lassen. Lt. Angabe wurde auch etwas im Steuergerät instandgesetzt. Aber leider hat sich wieder nur gezeigt, wenn der Motor kalt ist, geht er wie es sollte. Ist die Temperatur über 60 Grad zeigt sich wieder das Beschleunigungsruckeln. Stecke ich dann einen anderen 4-poligen Temperaturfühler am Ansaugkrümmer an, der nur 20 Grad hat, geht der Motor wieder, wie es soll. Da bleibt doch eigentlich nur das Steuergerät übrig, oder?
Gruß
Mario
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ich mag immer noch nicht an das Steuergerät glauben.
Offensichtlich reagiert das Steuergerät ja darauf wenn sich die Motortemperatur ändert, und das in zweierlei Hinsicht:
- Das Gemisch wird leicht angefettet um Kondensationsverluste bei kaltem Motor auszugleichen
- Die Lambdaregelung wird abgeschaltet, diese ist m.W. erst ab 50 Grad Kühlmitteltemperatur aktiv, was ja dazu passen würde dass der Fehler erst ab ~ 60 Grad Motortemperatur auftritt.
Hattest Du die Lambdasonde nach dem Austausch mal gemessen ob die ein sauberes Signal liefert? Du hattest zwar vor einigen Posts geschrieben dass Du das testen wolltest, aber nicht ob Du es gemacht hast. Du könntest die Sonde testweise auch mal abklemmen - dann sollte nur die Lambdaregelung inaktiv sein, das Gemisch aber nicht mehr angefettet werden.
Gruß,
Ralf
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es stimmt, ich wollte es prüfen habe es aber nicht erledigt. Dies habe ich heute nachgeholt. Ich habe einen Lambdasonden-Tester angeschlossen und nachdem der Motor etwas Temperatur hatte, regelte die Lambdasonde offensichtlich. Auf meinem Tester liefen die LEDs meist nur im linken Bereich, was scheinbar auf ein regeln im mageren Bereich hinweist. Testweise habe ich auch die Sonde abgeklemmt, was den Motorlauf nicht wirklich verbesserte und dann auch die Motorcheck Lampe zum leuchten brachte.
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Gruß
Mario
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ich muss gestehen, ich bin mit meinem Latein auch am ende. Wenn die Messwerte stimmen ist das was das Steuergerät laut Tastverhältnis macht nicht plausibel. Die Sonde signalisiert ein zu mageres Gemisch, dann müsste das Tastverhältnis normalerweise hoch sein um das Gemisch anzufetten um das auszugleichen, das ist es aber nicht. Wenn Du die Sonde abziehst müsste das Steuergerät die Lambdaregelung eigentlich abschalten und der Motor müsste ungefähr so laufen wie wenn Du den Stecker vom EHS abziehst, das passiert aber auch nicht.
Vielleicht liegt tatsächlich ein Fehler im Regelkreis des Steuergerätes vor - wenn Du das ohnehin überprüfen hast lassen würde ich es da nochmal reklamieren . Meiner Meinung nach ist das was das Steuergerät macht nicht plausibel.
Nur zur Info - bei Hella habe ich eine Seite gefunden auf der die Funktion der Lamdasonde und wie man sie prüfen kann recht gut beschrieben ist: www.hella.com/techworld/de/Technik/Senso...sonde-pruefen-4379/#
Gruß,
Ralf
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dies ist mein erster, fachbezogener Post. Ich denke aber, dass ich Dir einen Tip geben kann:
Dein erster Post diesbezüglich war, dass nach dem Tausch Deines EHS die Probleme begannen. Jobbedingt erlebe ich auch häufiger, dass man sich bei manchen Sachen einfach verrennt und den Ursprung außer acht lässt. Prüfe nochmals den Systemdruck und den Unterkammerdruck mit abgezogenen EHS Stecker. Bei einer Differenz von mehr oder weniger als 0,4 bar würde ich das Problem im EHS suchen. Der Mengenteiler war ja überholt. Denn zu Deiner eigentlichen Frage:
Ja, das EHS kann man einstellen. Das Ding muss demontiert werden und dann kann man auf der Rückseite eine Schraube rausdrehen. Darunter befindet sich eine Inbus Schraube. Selten notwendig aber manchmal halt schon. Bitte nicht drauf losdrehen, erst Drücke prüfen.
Falls Du das alte EHS noch hast, könntest Du die Probe machen. Es war nur leicht undicht, oder?
Gruß
Ingo
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ich kann nur warnen, aufs Geratewohl am EHS rumzudrehen. Da ist eine dedizierte Strom-Differenzdruckkurve hinterlegt, die im Werk eingestellt wird. Meine Meinung dazu ist: FINGER WEG ! Genau wie von den Nacbau EHS.
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ich habe mal wieder das Wetter genutzt, um Deinem Hinweis nachzugehen. Die Drücke nochmals geprüft. Ich weiß nicht, ob ich beim letzten Mal der Stecker des EHS abgezogen hatte. Jedenfalls stellte sich eine Differenz von weniger als 0,4 bar heraus. Nachdem ich das alte EHS eingebaut hatte, lief der Motor wieder, wie er soll. Aber halt undicht. Ich habe dazu eine Anleitung gefunden, wie man das EHS einstellt. Es ist etwas diffizil, aber machbar. Nun läuft mein Stern so, wie gedacht. Ich habe natürlich keinen Nachbau verwendet, aber dort war definitiv das Problem.
Vielen Dank Ingo
Gruß
Mario
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