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Verdeckkasten durchgerostet!
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leider mussten wir kürzlich feststellen, nachdem wir bemerkt hatten, dass der Gummi am Verdeckkasten sich im Bogenbereich vom Blech abhebt, dass hier doch tatsächlich die braune Pest darunter wütet!
Hätte einem eigentlich in den letzten 23 Jahren Erstbesitz auch mal vorher schon auffallen können, denn jetzt ist es leider schon "zu spät"!
Nach Demontage des Gummis im Problembereich mussten wir feststellen, dass es schon einen kleinen Lochfraß gibt!
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Vermutlich zieht sich hier der Gummi im Laufe der Jahre zusammen und läßt dann irgendwann auch Wasser und Dreck in den Spalt, wo es dann über die Jahre schön arbeiten kann....
Die angegriffene Stelle wurde nun gereinigt und mit Brunox behandelt.
Schweißen werden wir das Löchlein nicht.
Nun heißt es, den Gummi wieder einkleben, doch was nimmt man hier am besten!?
Mein Dad (dem der SL gehört) wollte mir nicht glauben, dass im rechten Bogen kein Problem besteht (von aussen war absolut nichts zu sehen) und hat den Gummi nach Demontage des Deckels noch bis zu diesem Bogen herausgezogen.
Gewesen ist dann letztendlich auch nichts auf der rechten Seite, aber nun ja.....
Diesen originalen Profilgummikleber haben wir nun soweit es ginge entfernt, jetzt heißt es eben wieder dicht verkleben, dass sich hier nicht wieder Wasser und Schmutz ablagern kann und das Blech auf kurz oder lang wieder in Mitleidenschaft zieht!
Danke im Voraus für Eure Meinungen!
VG
Michael
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Mein Verdeckkastengummi liegt daher nur lose in der Nut und kann jederzeit zur Inspektion rausgenommen werden.
Grüße
Michael
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
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Wolfgang[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 07-11-2012 08:04 ]
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Schweißen werden wir das Löchlein nicht.
Rost kann man auch nicht schweißen,....
gut entrosten, Zinkstaubspray drauf und dann mit reichlich Sikaflex einkleben
Walter
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aber sie ist bestimmt geschmeidiger und täte auch für lange Jahre wieder ihren Dienst
Gruss Udo
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Du siehst es ja selber, ob sich bei geschlossenem Zustand irgendwo ein Spalt zwischen Blech und Gummi bildet.
Da du keine 100%-ige Entrostung machst, würde ich da sowieso ab und zu drunter schauen.
Zum Kleben wird Kontaktkleber verwendet. Entweder Pattex, etc. oder das Orginal von Daimler. Wenn ich Geruch und Farbe beurteile, dürfte in der "Daimler-Dose" auch Pattex drin sein .
Gruß Uwe
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ich würde erst mal die ganze Dichtung rausnehmen und auch die vom Heckdeckel. Denn mit den Jahren/Jahrzehnten werden die Dichtungen spröde und schrumpfen, so dass sie unbrauchbar sind. Der Kleber löst sich auf, Feuchtigkeit unterwandert die Dichtung und des fängt an zu rosten, auch dort wor die Dichtung von oben noch o.K. aussieht. Die kaputten Dichtungen sind die (unterschätzte) Ursache des Problems. Da sie nicht besser werden, würde ich sie komplett austauschen und zwar nicht gegen Repro-Ware sondern gegen die Original-Dichtungen. Das Loch würde ich erstmal komplett freilegen, mit Sicherheit ist das Problem noch einiges größer als auf dem Bild zu sehen ist. Ich würde das bzw. die Löcher auch schweissen (lassen) und nicht mit einer Rost-Umwandlungs-Karosseriedichtpampe experimentieren. Wenn es richtig gemacht ist, kann man die neue Dichtung auch reinkleben und muss nicht nach jedem Regen / Waschgang eine Inspektion machen und alles abtrocknen. Die Stelle ist gut zugänglich, die Arbeiten unkompliziert und es ist auch nicht so teuer. Schließlich geht es um den dauerhaften Substanz- und Werterhalt.
Bei meinen 560 SL/BJ 86 habe ich genau dass selbe Problem und bin dabei es wie oben beschrieben zu beheben, wobei ich sämtliche Dichtungen austauschen möchte (m.E. das einzig Sinnvolle). Bei den Dichtungen am Softtop haben sich als Nebeneffekt die Windgeräusche deutllich verringert.
Udo
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Wolfgang
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On 2012-11-07 10:29, Nichtschwimmer wrote:
Ich finde das überhaupt nicht übertrieben. Natürlich sollte man sich die Dichtungen und das Drumherum beim Kauf ansehen, ist in ein paar Minuten erledigt. Außerdem hat Michael sein Auto schon gekauft, jetzt kann er es richtig machen oder improvisieren. Zerlegt werden muss gar nichts, schon gar nicht das ganze Fahrzeug.
Udo
Wie soll man denn ohne die Dichtungen rauszuziehen den Zustand darunter beurteilen ?
Wolfgang
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Den Dichtungen sieht man doch von oben an, ob sie fertig sind. Mann kann auch leicht ziehen und sehen ob sie fest sind oder draufdrücken. Man kann sie umbiegen, vielleicht sieht man den Rost schon an der Seite. Wenn das Blech durch ist, sieht man es von unten/außen. Aber dass muss ich dir ja nicht erzählen.
Obwohl ich mir alle möglichen Kaufberatungen und Checklisten zu Gemüte geführt habe, hab ichs beim Kauf übersehen. Die Dichtungen waren überhaupt kein Thema. Ich hätte das Auto trotzdem gekauft, wahrscheinlich aber noch was rauhandeln können.
Fast alle Roststellen kommen bei mir von defekten Dichtungen. Das Wasser läuft z.B. durch den Verdeckkasten hinter die Verkleidungen im Fonds oder unter die Fondssitzbank, wo es dann rostet. Deshalb kann man schon aus solchen Undichtigkeiten auf mögliche Rostprobleme an Stellen schließen, die man beim Kauf nicht ansehen kann.
Udo
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gerade der Dichtung auf dem Foto sieht man von oben garnix an, nix porös , also wie man dann ohne Rausprokeln den Zustand des Bleches darunter checken soll bleibt Dein Geheimnis .
Auch die Kofferraumdichtungen sehen in der Regel nach 25 Jahren noch perfekt aus , ich habe gerade eine rausgemacht, neuwertig, geht höchstens kaputt wenn man beim Ausbau zu heftig dran zieht .
Wolfgang
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das erste für den Feind
das zweite für den Freund
und das dritte für sich selbst
Autokauf besteht doch bei vielen aus Emotionen und die sind eigentlich fehl am platze ,
deshalb immer jemanden der sich richtig mit den Dingern auskennt mitnehmen ,
man kann auch richtig viel Glück haben , oder eben wenn unkenntnis im Spiel richtig Pech
aber dann ist es meistens zu spät , und findet hier gute Hilfe von netten Menschen , die zum Teil
das gleiche durchgemacht haben , ohne Probleme wären die Dinger doch schon fast Langweilig
dann kann ich mir auch nen KIA kaufen und habe 7 Jahre Ruhe
Gruss Udo
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Udo
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Wolfgang
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der teurere SL ist immer auch der bessere SL, also beim Kauf nicht mit der Barschaft geizen!
(Habe ich hier gelernt)
Willy
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On 2012-11-07 10:07, Nichtschwimmer wrote:
Ich würde es nicht so machen!
ich würde erst mal die ganze Dichtung rausnehmen und auch die vom Heckdeckel. Denn mit den Jahren/Jahrzehnten werden die Dichtungen spröde und schrumpfen, so dass sie unbrauchbar sind. Der Kleber löst sich auf, Feuchtigkeit unterwandert die Dichtung und des fängt an zu rosten, auch dort wor die Dichtung von oben noch o.K. aussieht. Die kaputten Dichtungen sind die (unterschätzte) Ursache des Problems. Da sie nicht besser werden, würde ich sie komplett austauschen und zwar nicht gegen Repro-Ware sondern gegen die Original-Dichtungen. Das Loch würde ich erstmal komplett freilegen, mit Sicherheit ist das Problem noch einiges größer als auf dem Bild zu sehen ist. Ich würde das bzw. die Löcher auch schweissen (lassen) und nicht mit einer Rost-Umwandlungs-Karosseriedichtpampe experimentieren. Wenn es richtig gemacht ist, kann man die neue Dichtung auch reinkleben und muss nicht nach jedem Regen / Waschgang eine Inspektion machen und alles abtrocknen. Die Stelle ist gut zugänglich, die Arbeiten unkompliziert und es ist auch nicht so teuer. Schließlich geht es um den dauerhaften Substanz- und Werterhalt.
Bei meinen 560 SL/BJ 86 habe ich genau dass selbe Problem und bin dabei es wie oben beschrieben zu beheben, wobei ich sämtliche Dichtungen austauschen möchte (m.E. das einzig Sinnvolle). Bei den Dichtungen am Softtop haben sich als Nebeneffekt die Windgeräusche deutllich verringert.
Udo
Genau so wirds richtig gemacht. Die Daimler Ingenieure haben sich schon was dabei gedacht, als sie vor 40 Jahren die Dichtungen eingeklebt haben. Den Sinn von ein bißchen vorne und in der Mitte kleben erschließt sich mir nicht. Ä bissle schwanger gibts ja auch nicht. Anständig verklebt kommt da auch kein Wasser mehr rein.
Wenn Du schon dabei bist, die Dichtung zu tauschen, dann bohre am Ende (also am Stoß vorne) auf jeder Seite ein 2-3mm großes Loch, damit das Wasser (sollte tatsächlich welches eindringen) dort über die Abläuflöcher im Verdeckkasten ablaufen kann. Die Löcher natürlich mit POR oder Hammerit Gartenzaunfarbe gegen Rost schützen .
Viele Grüße
Günter
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wer restauriert, verliert, das ist klar. Aber das muss man auch bei vielen Teuren.
Biilig einkaufen - teuer verkaufen.
Udo
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das Rostproblem an dieser Stelle ist kein Einzelfall. ...zig Forumsmitglieder haben schon von diesem Problem(chen) berichtet. Die Erfahrung aus 40 Jahren zeigt also, daß die Daimler-Entwicklung mit dieser Konstruktion keinen Glücksgriff gemacht hat.
Da wir aber fast alle unser Schätzchen nicht mehr als Laternenparker im Regen oder Schnee stehen lassen, ist ein Einlegen (mit nur der nötigsten Verklebung) sinnvoller, da man jederzeit die Rinne überprüfen kann. Bohrungen in der Rinne machen wenig Sinn, da durch die Kapillarwirkung immer geringfügig Wasser (falls es eindringt) unter der Dichtung bleibt.
Nicht alles ist beim 107er perfekt gelöst. Ein weiteres Beispiel an ähnlicher Position ist das Verdeckzapfenloch. Beim Autowaschen muß es mit einem Korken o.ä. verschlossen werden, da ansonsten Wasser in den Verdeckkasten gelangt . Entwicklungs-technisch gesehen auch keine Meisterleistung.
Gruß Uwe
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Der Verdeckkastendeckel ist bezüglich der Wasserdichtigkeit eine Katastrophe und Fehlkostruktion. Man kann die Dichtung noch so toll mit welchem Wunderkleber auch immer einkleben, mit der Zeit wird das Wasser wieder einen Weg darunter finden und sein zerstörerisches Rostwerk erneut vollenden.
Ein aushärtender Dichtstoff (wie z.B. das vielgepriesene Sikaflex, welches ich bei der Caravan-Reparatur oft und gerne verwende) auf weichem und nachgiebigen Gummi - wie sollte da wohl eine dauerhafte und rissfreie Verklebung vonstatten gehen?
Daher kann ich nur jedem raten, die neue Dichtung hier nicht mehr zu verkleben und stattdessen nach Regenfahrten oder Fahrzeugwäschen einfach mal schnell rauszunehmen und Nut + Dichtung zu trocknen.
Geschlossen lässt ja hoffentlich niemand seinen Verdeckkastendeckel nach Regenfahrten und/oder Fahrzeugwäschen und fördert so den zügigen Kantenrost am Deckel, oder?
Grüße
Michael
Grüße aus dem Pfälzerwald,
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On 2012-11-07 20:41, Uwe560 wrote:
Nicht alles ist beim 107er perfekt gelöst. Ein weiteres Beispiel an ähnlicher Position ist das Verdeckzapfenloch. Beim Autowaschen muß es mit einem Korken o.ä. verschlossen werden, da ansonsten Wasser in den Verdeckkasten gelangt . Entwicklungs-technisch gesehen auch keine Meisterleistung.
Gruß Uwe
Nein, kann man permanent mit sowas verschließen
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und bei Nichtbedarf ins Handschuhfach legen.
Ist aus Kunststoff und für Fahrradlenker gedacht, dichtet durch die Lippen optimal,
geht leicht mit den Fingernägel wieder heraus.
--- Gruß Werner ---
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 08-11-2012 00:43 ]
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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Normalerweise wäscht man sein Fahrzeug mit geschlossenem Softtop, wo also ist dann das zu verschliessende Loch...ausser man macht ne Katzenwäsche obenoffen
Schweißen oder nicht schweißen, dazu muß jeder für sich doch erstmal die Frage klären was ihm sein Auto bedeutet.
Dem einen ist es wurscht, der fährt eine Zeit lang und verkauft den Hobel wieder dem Anderen ist das Auto ein Heiligtum.
Wenns vernünftig gemacht wird, d.h. geschweißt, geschliffen und mit Rostschutz versehen wird, hält das weitere 30J. Bis dahin sind die Meisten sowieso nicht mehr in der Lage überhaupt noch etwas zu beurteilen b.z.w. Rostfraß das kleinste Problem.
Wenn man die Dichtung lose einlegt, kann man sie doch direkt ganz weglassen.....läßt sich noch einfacher trocknen und sauber machen
Martin
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Mit der richtigen Technik und dem passenden Equipment kann man wunderbar "oben ohne" waschen.
Mein Softtop kommt im Jahr max. 2-3 Mal raus (weil man z.B. von einem Gewitter überrascht wird). Warum sollte man es bei jeder Wäsche komplett naß machen? Das ist eine Art künstliche Alterung .
Anders verhält es sich natürlich, wenn man den 107er als Alltags-Fahrzeug benutzt, aber das trifft hier auf die wenigsten Besitzer zu.
Werner, der Tipp mit den Lenkerstopfen ist gut - leider habe ich noch nicht das passende Fabrikat gefunden. Der letzte "Versuch" dichtete noch nicht 100%ig.
Gruß Uwe
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On 2012-11-07 20:41, Uwe560 wrote:
Hallo Günter,
das Rostproblem an dieser Stelle ist kein Einzelfall. ...zig Forumsmitglieder haben schon von diesem Problem(chen) berichtet. Die Erfahrung aus 40 Jahren zeigt also, daß die Daimler-Entwicklung mit dieser Konstruktion keinen Glücksgriff gemacht hat.
Da wir aber fast alle unser Schätzchen nicht mehr als Laternenparker im Regen oder Schnee stehen lassen, ist ein Einlegen (mit nur der nötigsten Verklebung) sinnvoller, da man jederzeit die Rinne überprüfen kann. Bohrungen in der Rinne machen wenig Sinn, da durch die Kapillarwirkung immer geringfügig Wasser (falls es eindringt) unter der Dichtung bleibt.
Nicht alles ist beim 107er perfekt gelöst. Ein weiteres Beispiel an ähnlicher Position ist das Verdeckzapfenloch. Beim Autowaschen muß es mit einem Korken o.ä. verschlossen werden, da ansonsten Wasser in den Verdeckkasten gelangt . Entwicklungs-technisch gesehen auch keine Meisterleistung.
Gruß Uwe
Immer bedenken, dass die Autos für eine Lebens- und Nutzungsdauer von 15 Jahren konstruiert und gebaut wurden. Wenn nun nach 40 Jahren ne Dichtung fällig wird kann man durchaus von over-engineered sprechen.
Ich bin mit meinem 300er oft mit geschlossenem Verdeck durch die Waschstraße gefahren. Ich hatte nie Wasser im Verdeckkasten. Ich vermute deshalb nicht, weil ich die Dichtung anständig eingeklebt habe.
Wer sein Fahrzeug mit offenem Verdeck von Hand wäscht, darf sich nicht wundern, dass Wasser durch die Verdeckzapfenrosette in den Kasten eindringt. Diese Art der Fahrzeugwäsche stand vermutlich nicht im Lastenheft. Deswegen von einer Fehlkonsstruktion zu sprechen ist absurd.
VG Günter
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die bei Sonnenschein offen fahren und von einer Regenfront überrascht werden. Der Döddel in dem Golf vor einem fährt bewußt unter 80 km/h. Damit wird das Wasser mittels des Luftstroms nicht weit genug über den Inneraum getragen und beim Verdeckzapfen wird es feucht. Kann man dann nicht gleich rechts ran fahren, wird es halt innen etwas naß.
Fragt mich jetzt bitte nicht woher ich das weiß.....
Was soll´s? Das trocknet auch wieder. Der SL ist sehr langlebig, Salz und Wasser setzen dem Fahrzeug zu, deswergen das Salz mit viel Wasser abwaschen, damit nicht korrodiert.
Meine Dichtung ist nur am äußeren Rand verklebt, so kann eventuell eindringendes Wasser prima verdunsten.
Dass der 107er mehrere Konstruktionsfehler hat, ist allgemein bekannt (Stoßstangengummis nur als Stichwort). Bei guter Pflege mit technischer Vaseline und Talkum halten die Dichtungsgummis fast ewig. Meiner vom Kofferraum ist noch der Originale. Im Rahmen der Restauration hatte ich das Teil in einer Tüte mit Talkumpulver eingelegt, danach war er wie neu.
Grüßle
Thomas
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ich würde jetzt eine "unglückliche" Konstruktion nicht gleich als Fehlkonstruktion bezeichnen. Ich sehe es halt nur nicht durch die Stuttgarter "rosa Brille" .
In Sachen Innovation ist Daimler schon immer etwas hinterher gehinkt - das nennt man dann konservatives Design.
Ich weiß es zwar nicht sicher, aber ich könnte mir vorstellen, daß die Ausführung des Verdeckkastendeckels beim W113 schon ähnlich wie beim 107er war. Das wären dann 26 Jahre Produktionszeit - klärt mich bitte auf .
Das Waschverhalten des gemeinen 107er Besitzers sollten wir jetzt nicht weiter vertiefen, aber so ein kleiner Tipp wie der Fahrradlenkerstopfen ist immer was wert.
Gruß Uwe
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