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Motor dreht in P-Stellung hoch
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04 Juli 2026 12:47 #356774
von Pidibaer
Nobody is Perfect ! Ich steh auf den 107er im Amy-Look. Klingt komisch, ist aber so.
Pidibaer antwortete auf Motor dreht in P-Stellung hoch
Servus zusammen
Update: Wie bereits geschrieben, Steuergerät Leerlauf überholt ( nachgelötet, Elkos neu und geprüft ) , Überspannungsschutzrelais nachgelötet und überprüft, Massepunkt im Motorraum gereinigt und mit Polfett eingeschmiert.
Hat insgesamt eine deutliche Verbesserung gebracht ( Knacksen beim anschalten Weg ), zwischendurch läuft der Wagen sauber.
Heute Morgen wieder vom Kaltstart weg hoch gedreht, wieder dann normal, wieder hochgedreht , hat also nix mehr mit der Sache zuvor zu tun , als das er erst ab ca. 40 Grad hochdreht .
- Jetzt habe ich das Auto 10 -15 Minuten laufen lassen .
- Wenn er normal gelaufen ist, Stecker vom Leerlaufregelventil gezogen, dann hat er logischerweise hochgedreht. Stecker wieder drauf, wieder normal.
- Wenn er dann von selber hochgedreht hat, wieder Stecker von Leerlaufregelventil gezogen und wieder draufgesteckt, keine Veränderung .
- Ich stelle fest, daß der Leerlauf ( wenn er Normal läuft ) leicht ( wirklich minimalistische Schwankung ) unrund läuft .
Kann es sein, daß das Leerlaufregelventil macht was es will ? ( Bin bislang davon ausgegangen, daß es entweder geht oder nicht , ein dazwischen kenne ich normalerweise nicht )
Danke für evtl. Antwort vorab
Peter
Update: Wie bereits geschrieben, Steuergerät Leerlauf überholt ( nachgelötet, Elkos neu und geprüft ) , Überspannungsschutzrelais nachgelötet und überprüft, Massepunkt im Motorraum gereinigt und mit Polfett eingeschmiert.
Hat insgesamt eine deutliche Verbesserung gebracht ( Knacksen beim anschalten Weg ), zwischendurch läuft der Wagen sauber.
Heute Morgen wieder vom Kaltstart weg hoch gedreht, wieder dann normal, wieder hochgedreht , hat also nix mehr mit der Sache zuvor zu tun , als das er erst ab ca. 40 Grad hochdreht .
- Jetzt habe ich das Auto 10 -15 Minuten laufen lassen .
- Wenn er normal gelaufen ist, Stecker vom Leerlaufregelventil gezogen, dann hat er logischerweise hochgedreht. Stecker wieder drauf, wieder normal.
- Wenn er dann von selber hochgedreht hat, wieder Stecker von Leerlaufregelventil gezogen und wieder draufgesteckt, keine Veränderung .
- Ich stelle fest, daß der Leerlauf ( wenn er Normal läuft ) leicht ( wirklich minimalistische Schwankung ) unrund läuft .
Kann es sein, daß das Leerlaufregelventil macht was es will ? ( Bin bislang davon ausgegangen, daß es entweder geht oder nicht , ein dazwischen kenne ich normalerweise nicht )
Danke für evtl. Antwort vorab
Peter
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04 Juli 2026 17:53 #356779
von Pidibaer
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Pidibaer antwortete auf Motor dreht in P-Stellung hoch
Servus,
Update 2 :
- Habe jetzt das Leerlaufregelventil ausgebaut und mit einem Drosselklappenreiniger gereinigt.
( habe den das LLRV nicht komplett zerlegt, wie ich in einem Bericht mit Fotos aus 21 ihier in der Sternzeit gefunden habe, daß war mir noch zu Risikobehaftet )
Mehrfach eingesprüht , ( besonders verdreckt war es nicht ) auslüften lassen, bzw. mit Druckluft nachgeholfen.
Probefahrt gemacht ( ca. 20 km ) Kein Hochdrehen bislang ( will es aber noch nicht verschreien ). Aber eines kann ich jetzt schon positiv berichten :
Er dreht wieder, wie ich es gewohnt war und keinerlei Schwankungen.
Werde weiter berichten, gehe davon aus , daß es den einen oder anderen interessiert
Peter
Update 2 :
- Habe jetzt das Leerlaufregelventil ausgebaut und mit einem Drosselklappenreiniger gereinigt.
( habe den das LLRV nicht komplett zerlegt, wie ich in einem Bericht mit Fotos aus 21 ihier in der Sternzeit gefunden habe, daß war mir noch zu Risikobehaftet )
Mehrfach eingesprüht , ( besonders verdreckt war es nicht ) auslüften lassen, bzw. mit Druckluft nachgeholfen.
Probefahrt gemacht ( ca. 20 km ) Kein Hochdrehen bislang ( will es aber noch nicht verschreien ). Aber eines kann ich jetzt schon positiv berichten :
Er dreht wieder, wie ich es gewohnt war und keinerlei Schwankungen.
Werde weiter berichten, gehe davon aus , daß es den einen oder anderen interessiert
Peter
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04 Juli 2026 20:48 #356782
von fritzz
fritzz antwortete auf Motor dreht in P-Stellung hoch
Hallo Peter,
bei mir ist alles im grünen Bereich, ich denke mangelnde Bewegung des Benzens dürfte auch eine Rolle spielen, ich habe weder etwas ausgebaut noch getauscht, aber jetzt funzt wieder der Leerlauf in N und P ohne Auffälligkeit, alles Gute weiterhin, Gunter
bei mir ist alles im grünen Bereich, ich denke mangelnde Bewegung des Benzens dürfte auch eine Rolle spielen, ich habe weder etwas ausgebaut noch getauscht, aber jetzt funzt wieder der Leerlauf in N und P ohne Auffälligkeit, alles Gute weiterhin, Gunter
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06 Juli 2026 14:44 #356824
von Alrick
ich habe deine Antwort erst jetzt gelesen, danke dafür, jetzt verstehe ich auch deinen Gedankengang.
Das Gute ist, unabhängig ob es radiale Kupplungen oder axiale Kupplungen (aka Bremsbänder) sind, diese im Grunde nur thermisch belastet werden, wenn sie Drehzahlen synchronisieren. Sobald da was eingekuppelt ist, kann man sie belasten bis zu ihrer Nenndrehmomentgrenze ohne dass dies den Kupplungen schadet. Also wenn nun der Motor mit einer höheren Drehzahl in den Wandler gehen will, dann stört das die Kupplungen nicht - nur im Schaltfall. Im Schaltfall, also aus N in D oder R ist dann auch primär der entstehende Ruck für's Getriebe und besonders nachgeschaltetem Antriebsstrang nicht gut, die Kupplungen könnten dies in der Regel ab, weil das Moment im Vergleich zur regulären Gangschaltung unter Last vernachlässigbar ist.
Ein berechtigter Punkt ist aber durchaus das Öl bzw. dessen Temperatur, die sich natürlich durch ein höheres Eingangsmoment, was dann gegen eine stehende Turbinenwelle weggebremst wird, erhöht. Ich denke aber auch hier, dass dies unkritisch ist, wenn man so Lastfälle bedenkt wie langsame Bergfahrt mit einem schweren Anhänger, da kommen ganz andere Öltemperaturen zustande. Sinnhaft wäre hier - aber da ist meine Erinnerung zu schwach - dass die Lüfterzarge den Ölkühler mitabdeckt und somit der Viskolüfter auch eine Zwangsströmung durch den Ölkühler erzeugt. Ich vermute, die Mercedesingenieure waren damals so schlau, hoffe ich zumindest
Unabhängig dieser Getriebfaktoren möchte ich noch mal betonen, dass man natürlich die erhöhte Leerlaufdrehzahl beheben soll, wenn man man bei 1300 rpm (oder noch mehr) den Rückwärtsgang eingelegt hat und den Ruck merkt, dann sollte man eigentlich dies schon aus Schutz der Antriebsstrangkomponenten tun. Wenn das Getriebe da besonders den R-Gang etwas unsensibel einzieht (und zumindest mein Getriebe macht das in R viel zackiger als in D), dann kann man sich die Stoßbelastung auf das Getriebe, die Wellen und das Differential gut vorstellen.
Gruß,
Andreas
W116.024 280 SE; BJ 1.78; M110.985 K-Jet 177PS; Automatik
W116.020 280 S; BJ 1.78; M110.924 Solex 4A1 156PS; 4-Gang manuell
Alrick antwortete auf Motor dreht in P-Stellung hoch
Hallo Thorsten,
Hallo Andreas, ich hatte am WE leider keine Zeit fürs Forum. Zu deinen Fragen - zunächst ich bin auch kein wirklicher Experte bzgl. des A-Getriebes, habe es aber zumindest schon mal zerlegt und wieder zusammengebaut und es läuft seit dem bereits seit 6 Jahren sehr gut.
Also auch viel zu hoch. Das wird auf absehbare Zeit die Mitnehmerscheiben, Bremsbänder und Druckplatten im Getriebe zerstören.
Hi Thorsten,
ich würde hier gerne mal nachfragen, warum - und was sind die Druckplatten im Getriebe ?
Ich hatte das schon mal gelesen, als ich bei meinem 560er ein Thema mit dem DKS hatte und der auch auf 1400 drehte, da habe ich einen ähnlichen Kommentar gelesen.
Wo ich mit meinem Wissen stehe:Da mein Wissen aber nicht vollständig sein muss, würde mich mal interessieren, was du weißt, was da schadhaftes im Getriebe vor sich gehen kann, außer beim Gangwechsel.
- Es ist ganz klar, dass beim Gang einlegen (D, R) der durch die höhere Drehzahl entstehende Ruck nicht gut ist. Fühlt man ja schon...
Da geht dann nichts mehr weich und sanft, sondern nachdrücklich merkbar.- Wenn der Gang drin ist und man zB. an eine Ampel rangerollt ist und der Motor über die Schlepplast von den 1400rpm auf 750rpm oder sowas gedrückt wird, ist das dem Getriebe recht egal. Die Lammellenkupplungen radial/axial sind geschlossen, es treten keine dauerhaften Reibzustände auf. Ich hab nur ein bisschen mehr Drehmoment auf dem Getriebe, das ist aber im Vergleich zum Fahrbetrieb pille-palle und damit kann das Getriebe bis in die Ewigkeit belastet werden ohne Schaden zu erzeugen.
- Die im Wandler durch das höhere Drehmoment erzeugte Wärme im Öl wird per Kühler abtransportiert und ist am Ende aber im Vergleich zum Fahrbetrieb immer noch vernachlässigbar, zumal der Wandler auch (noch) keine Überbrückungskupplung hat.
Einig sind wir uns auf jeden Fall, die zu hohe LL-Drehzahl muss behoben werden![]()
Was sind Druckplatten? Im getriebe sind 2 Kupplungspakete. In diesen Paketen sitzen , ich meine, 6 Mitnehmerscheiben (Reibscheiben ähnlich wie bei einer Kupplung vom Schaltgetriebe). Zwischen 2 Reibscheiben sitzt jeweils eine Druckplatte, ebenfalls ähnlich wie bei der Schaltgetriebe Kupplung. Der wesentliche Unterschied zum Schaltgetriebe ist, dass sie nicht mechanisch zusammengepresst werden und die Kraft vom Motor zu übertragen, sondern hydraulisch. der Hydraulische Öldruck wird von der Primärpumpe des Getriebes erzeugt - abhängig von der Motordrehzahl. Hast du nun also eine zu hohe Leerlaufdrehzahl, KÖNNTE folgendes passieren:
Das Auto steht, der Wandler und das darin befindliche ÖL müssen die erhöhte Leerlaufdrehzahl verarbeiten. Da sich das Auto nicht fortbewegt, wird die Energie zum größten Teil in Hitze umgewandelt. Da das kein Normalzustand ist und auch kein Fahrtwind für den Ölkühler vorhanden ist, wird das Getriebeöl deutlich heißer als normaler und wird nun ins Getriebe gepupt (Kreislauf Wandler und Getriebe). Da das Fahrzeug steht, aufgrund der Drehzahl aber eigentlich fahren will, aber mit der Fußbremse daran gehindert wird, "kämpft" jetzt die Getriebeausgangswelle gegen die Eingangswelle und dazwischen sitzen die Reibscheiben und Druckplatten. Es wird also ständig eine hohe kraft auf die Reibescheiben einwirken, dadurch erhöht sich der Verschleiß. Das Gleiche gilt auch für die Bremsbänder. Hinzu kommt die Hitzeentwicklung, dadurch überhitzen Reibbeläge und Druckplatten, was den Verschleiß beschleunigt. Verschleiß ist auch "Verhärtung" der Reibscheiben und "weich werden" der Druckplatten. Letztere könnten ausglühen. Das sieht man bei ausgebauten Druckplatten an der bläulichen Verfärbung des Stahls.
Im Automatikgetriebe gibt es keine mechanisch feste Verbindung zwischen Eingangs- und Ausgangswelle, dazwischen sitzen immer die Reibscheiben
Aber: das erkläre ich mir so, ein Getriebespezi mag das gerne korrigieren, siehe meine Signatur
ich habe deine Antwort erst jetzt gelesen, danke dafür, jetzt verstehe ich auch deinen Gedankengang.
Das Gute ist, unabhängig ob es radiale Kupplungen oder axiale Kupplungen (aka Bremsbänder) sind, diese im Grunde nur thermisch belastet werden, wenn sie Drehzahlen synchronisieren. Sobald da was eingekuppelt ist, kann man sie belasten bis zu ihrer Nenndrehmomentgrenze ohne dass dies den Kupplungen schadet. Also wenn nun der Motor mit einer höheren Drehzahl in den Wandler gehen will, dann stört das die Kupplungen nicht - nur im Schaltfall. Im Schaltfall, also aus N in D oder R ist dann auch primär der entstehende Ruck für's Getriebe und besonders nachgeschaltetem Antriebsstrang nicht gut, die Kupplungen könnten dies in der Regel ab, weil das Moment im Vergleich zur regulären Gangschaltung unter Last vernachlässigbar ist.
Ein berechtigter Punkt ist aber durchaus das Öl bzw. dessen Temperatur, die sich natürlich durch ein höheres Eingangsmoment, was dann gegen eine stehende Turbinenwelle weggebremst wird, erhöht. Ich denke aber auch hier, dass dies unkritisch ist, wenn man so Lastfälle bedenkt wie langsame Bergfahrt mit einem schweren Anhänger, da kommen ganz andere Öltemperaturen zustande. Sinnhaft wäre hier - aber da ist meine Erinnerung zu schwach - dass die Lüfterzarge den Ölkühler mitabdeckt und somit der Viskolüfter auch eine Zwangsströmung durch den Ölkühler erzeugt. Ich vermute, die Mercedesingenieure waren damals so schlau, hoffe ich zumindest
Unabhängig dieser Getriebfaktoren möchte ich noch mal betonen, dass man natürlich die erhöhte Leerlaufdrehzahl beheben soll, wenn man man bei 1300 rpm (oder noch mehr) den Rückwärtsgang eingelegt hat und den Ruck merkt, dann sollte man eigentlich dies schon aus Schutz der Antriebsstrangkomponenten tun. Wenn das Getriebe da besonders den R-Gang etwas unsensibel einzieht (und zumindest mein Getriebe macht das in R viel zackiger als in D), dann kann man sich die Stoßbelastung auf das Getriebe, die Wellen und das Differential gut vorstellen.
Gruß,
Andreas
W116.024 280 SE; BJ 1.78; M110.985 K-Jet 177PS; Automatik
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06 Juli 2026 18:24 #356840
von wusel-53
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
wusel-53 antwortete auf Motor dreht in P-Stellung hoch
Das Problem ist nur, dass da nichts "eingekuppelt" wird. Der Begriff setzt voraus, dass eine starre Verbindung herbeigeführt wird, in moderneren A-Getrieben gibt es dafür eine Überbrückungskupplung. Die gibt es bei uns aber nicht. Wir haben in unseren Getrieben zwar den ständig ineinander greifenden Planetenradsatz, aber zwischen diesem und dem Wandler sind nun mal die Reibbeläge, die die Kraftübertragung zu 100% übernehmen und zwar ausschließlich durch hydraulischen Druck. Bei Überlastung entsteht Schlupf. Bei zu hoher Leerlaufdrehzahl habe ich auch an den Reibscheiben zu hohe Drehzahlen und damit erhöhten Verschleiß und Überhitzung.
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
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