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KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0

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28 Okt. 2012 23:25 #103219 von DB-Only
KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0 wurde erstellt von DB-Only
Hallo ,

ich möchte die Gummiringe in Gemischregler und Mengenteiler der KA für die V8 mit 4,5 und 5,0 L. erneuern.
Hat hier jemand vielleicht die Anzahl und Abmessungen der Ringe ?
Für den einen oder anderen Tip bin ich natürlich auch sehr dankbar.

Sollte das Thema hier schon mal behandelt worden sein ist ein Hinweis sicherlich willkommen.
Ich wünsche jedem eine geheizte Garage mit viel Licht und Platz,eine wohlgefüllte Börse für den Teileonkel, genügend Zeit und natürlich ein gutes Handwaschmittel.

Danke in Voraus für jede Antwort.

Gruß
Reiner

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29 Okt. 2012 07:43 #103220 von Edgar_Markus
Edgar_Markus antwortete auf KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0
Hallo

normlerweise sagt man dass der mengenteiler nicht geöffnet werden sollte weil man beim zusammenbau die drehmomente (wenn man sie wüsste) nie richtig hinbekommt.

kann aber auch ein gezieltes märchen der bosch klassikabteilung sein.

Edgar


Lebst Du nur oder schraubst Du schon?

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29 Okt. 2012 09:30 #103221 von DB-Only
DB-Only antwortete auf KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0
Hallo Edgar,

in DB und freien Werkstätten war es Usus die Anlagen zu öffnen und die Ringe zu ersetzen.
Angeblich gab es auch Rep. Sätze. Allerdings liess sich diese Aussage bisher nicht verifizieren.
So gibt es wohl mehrere E-teile, die den Fachwerkstätten vorbehalten sind und nicht in den öffentlichen Verkauf gelangen.
Eine ähnliche "Ausrede" findet sich in Bezug auf Bremszangen. In Werkstätten werden diese respektlos geöffnet.
Die Anzugmomente von Schrauben sind je nach Material und Durchmesser festgelegt.

Natürlich ist es für DB/Bosch interessanter eine K-Inj. für einen 4 stell. Betrag zu verkaufen als einen Rep. Satz für 10,-E. Aber- auch wir haben Interessen.

Grüße

Reiner

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29 Okt. 2012 09:53 #103222 von Dr-DJet
Dr-DJet antwortete auf KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0
Hallo,

es ist tatsächlich ein Problem, einen zerlegten Mengenteiler wieder dicht zu bekommen, da es keine verfügbaren neue Metalldichtung gibt. Auch muss man aufpassen, dass man keines der gewollten Löcher verdeckt. Dummerweise stehen halt bis zu 5,5 Bar an, das ist nicht wenig Druck.

Gruß,
Volker

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29 Okt. 2012 16:52 #103223 von JE
Ich hab mich immer schon gefragt, wie die amerikanischen Firmen die Überholung der Mengenteiler vornehmen. Mein Verdacht war ja, daß die nur im Ultraschallbad einlegen und dann saubere Teile weiterverhökern.

Gruß Jens (Signature s#cks)

Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?

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30 Okt. 2012 16:09 #103224 von Dr-DJet
Dr-DJet antwortete auf KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0
Hallo Jens,

sauber- und gangbar machen mit WD40 oder Petroleum ist sicherlich erste Wahl. Wenn der Steuerkolben damit wieder gangbar wird, hat man gewonnen. Wer den Mengenteiler zerlegt und dann alles sauber macht, hat hinterher meist Probleme mit der Undichtigkeit. Deshalb ist es wie immer auch so eine Sache, Teile in der Bucht zu kaufen.

Deshalb nehme ich an, dass die Amis erstmal mit entsprechender Flüssigkeit versuchen, den Mengenteiler unter Druck wieder gangbar zu machen. Geht er dann wieder, haben sie gewonnen. Ansonsten muss man sich einen passenden Dichtstoff suchen. So etwas wie Silikon funktioniert hier aber nicht.

Ultraschall dient nur der äußeren Reinigung, das kann nicht bis zum Steuerkolben vordringen. Ist aber für den Kunden und das Aussehen wichtig.

Ich hatte gerade eine nette Erfahrung mit einem Klimaautomatik-Regulierventil, das die Amis überholt haben. Eigentlich toll, sie haben einen aus dem Vollen gefrästen Alukörper statt des oftmals reißenden Platikkörpers im Mittelteil verwendet. Aber dann kam es dick: Im gefrästen Gehäuse fehlte eine Nase, die das Ventil vollständig schießt. Die untere Dichtung war vom Zerlegen perforiert, der Hebel zum Schließen des Ventils verbogen. Im Oberteil fehlte eine Feder. Durch all das war es undicht und das Ventil wurde nicht mehr richtig geführt. Zu guter Letzt war noch das Poti von einem HiWi so reingeschraubt worden, dass sein Zahnrad nicht in das des Getriebes eingriff und die Alu-Zahnräder zerstörte. Erfolg: Der Verstärker sah keine Bewegung des Regulierventils und hat es entweder ganz aufgefahren oder ganz geschlossen. Aber von außen war es toll neu lackiert. So was ist nur noch als Ersatzteillager gut.

Gruß,
Volker

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01 Nov. 2012 08:47 #103225 von melmax
melmax antwortete auf KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0
Hallo Reiner,

wenn du genaueres zum Restaurieren des Mengenteilers wissen willst, dann schaue hier: KLICK

Grüsse
Johannes

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01 Nov. 2012 23:13 #103226 von DB-Only
DB-Only antwortete auf KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0
Hallo Johannes,

herzlichen Dank. Genau danach habe ich gesucht.

Hatte in der Zwischenzeit einen Alu-Mengenteiler geöffnet und einige defekte Gummiringe erneuert. Beim Zusammenbau ist es schwierig die 8 Ringe am Schlitzträger an ihrem Platz zu halten. Zu gerne fällt einer oder sogar mehrere ab. Ist mir aber letztendlich gelungen.
Der Steuerkolben saß fest. Allerdings kein Rost sondern verharzter Kraftstoff.

Inzwischen ist die K-Jet. wieder eingebaut und läuft einwandfrei.

Nochmals vielen Dank. Vielleicht kann ich mich mal revangieren.

Gruß

Reiner

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02 Nov. 2012 10:11 #103227 von Dr-DJet
Dr-DJet antwortete auf KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0
Hallo Reiner,

Glückwunsch zur Reparatur! Wie hast Du den Mengenteiler denn hinterher wieder dicht bekommen?

Die Alu-Mengenteiler wurden eingeführt, um eben jenes Festrosten zu verhindern. Das passiert häufiger bei den Graugussmengenteilern. Aber verharzter Kraftstoff nach langem Stehenlassen ist natürlich auch ein Problem.

Gruß,
Volker

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03 Nov. 2012 00:40 #103228 von DB-Only
DB-Only antwortete auf KA Injektion V8 für 4,5 und 5,0
Hallo Volker,
sowohl bei den Grauguß- wie auch den Alu Mengenteilern läuft der Kolben in einer Stahlbüchse.
Das Graugußteil hat eine Metallzwischenplatte.Das Aluteil eine Kunststoffmembran.
In der WIS steht, man soll beim Graugußteil die dünne Zwischenplatte dünn mit Dichtmasse bestreichen.

Die Öffnung dieses Teils steht noch an.

Übrigens; ich habe schon mehrere Mengenteiler geöffnet. Rost war eher niucht das Problems sondern verharzter Treibstoff.

Problematisch ist der Zusammenbau. Das mußte ich wohl fast 10 mal üben. Die Gummiringe fallen gerne ab.

Habe nach dem Zusammenbau die Anlage mit angebautem Warmlaufregler und verschlossener Leitung des Startventils an Vor-und Rücklauf angeschlossen. Dann Pumpenrelais überbrückt. Es darf kein Treibstoff aus den Leitungen austreten. Erst wenn die Stauscheibe betätigt wird. Sonst siehe oben.

Die von Johannes vermittelte Anleitung ist auf jeden Fall sehr hilfreich.

Gruß
Reiner

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